Frei Sprechen
01.09.2008 19:47

Telekom kassiert die DSL-Neuinstallation bei Fremdkunden doppelt ab!

Neuschaltung DSL, Benachrichtigungskarte trotz Anwesenheit! Frechheit!
teltarif.de Leser christian1980nrw schreibt:
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Hallo! Ich bin so sauer, da muss ich Euch meinen Ärger einfach mitteilen. Scheibar müssen die Telekom-Servicemitarbeiter zusätzlich Geld durch unnötige Technikereinsätze von anderen Anbietern kassieren. In meinem Fall ist es Freenet Komplett, wobei wohl auf normalem Wege zu wenig Geld für die Telekom rüberwächst. Bei mir wurde heute eine Abwesenheitskarte hinterlassen, obwohl ich mir sogar extra Urlaub wegen dem blödem Termin genommen hatte. Daher mein Brief an Freenet:

01.09.2008 EINSCHREIBEN Freenet Customer Care GmbH Postfach 2120 24020 Kiel

Kundennummer 00000000 DSL-Neuschaltung, Beschwerde

Sehr geehrte Damen und Herren, am heutigem Montag sollte die DSL-Schaltung erfolgen. Ich habe mir hierfür extra Urlaub genommen. Anstelle der Schaltung hat der Techniker lediglich eine Postkarte hinterlassen, es sei niemand anzutreffen. Der Techniker hat definitiv nicht geklingelt, die Klingel wurde auch nachher noch einmal auf Funktion überprüft. Es wurde scheinbar absichtlich nur die Postkarte hinterlassen, um den daraus resultieren zusätzlichen Technikereinsatz kassieren zu können. Mir ist durch den überflüssigen Tag Urlaub ein Schaden von etwa 100 EUR entstanden, da ich mir diesen Urlaubstag auch von meinem Arbeitgeber hätte auszahlen - oder anderweitig nutzen können. Ich bitte um Mitteilung, in wieweit Sie mir hier entgegenkommen. Da ich mögliche Provisionen (Eigenwerbung) oder Gutscheine für meinen Auftrag nicht in Anspruch genommen habe, wäre ich mit einem Startguthaben über den entstandenen Schaden einverstanden. Sollte der nächste Termin wieder scheitern, werde ich die Hardware zurücksenden und alle Banklastschriften Ihrerseits wieder zurückbuchen. Ich werde den Vertrag kündigen und mir rechtliche Schritte vorbehalten, wenn kein Entgegenkommen erfolgt. Wenn Sie mit unzuverlässigen Serviceteams zusammenarbeiten, ist dies definitiv nicht mein Problem. Ich bitte um Verständnis, sowie um kurzfristige Rückantwort. Mit freundlichen Grüßen

Was mein Ihr zu dieser Frechheit? Habt Ihr auch so einen Fall gehabt?

Gruß! Christian

Kommentare zum Thema (16)
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Robert Beloe antwortet
01.09.2008 20:11
Das ist natürlich ärgerlich.

Nur eine Frage: Hast Du bei Freenet mal angerufen und Dein Anliegen vogetragen, ehe Du diesen 'energischen' Brief abgeschickt hast?
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christian1980nrw antwortet auf Robert Beloe
01.09.2008 20:21
Benutzer Robert Beloe schrieb:
Das ist natürlich ärgerlich.

Nur eine Frage: Hast Du bei Freenet mal angerufen und Dein Anliegen vogetragen, ehe Du diesen 'energischen' Brief abgeschickt hast?

Hallo Robert,
klar das hab ich als erstes gemacht.
Dort wurde mir sogar empfohlen, mich schriftlich an Freenet zu wenden, um eine Einigung zu erzielen. Außerdem soll ich morgen noch einmal anrufen wegen eines neuen Termins, der wohl frühestens in einer Woche sein wird. Es bleibt abzuwarten, ab wann Freenet den Tarif dann berechnet. Bei meinem Pech wird das wohl der erste Termin sein...

Gruß!
Christian
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Robert Beloe antwortet auf christian1980nrw
01.09.2008 20:24
Alles klar! :-)

Dann drücke ich Dir die Daumen, dass Dein Anschluss erfolgreich geschaltet wird.
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christian1980nrw antwortet auf Robert Beloe
01.09.2008 20:35
Danke Dir.
...ich werd auf jeden Fall weiter berichten...
Mal schauen wie freundlich Freenet Neukunden gegenüber ist.
Ansonsten war es das und es geht ab zum Anwalt bei weiteren Problemen. Zum Glück gibt es hier noch Versatel.

Gruß!
Christian
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montana antwortet
01.09.2008 23:26

Kundennummer 00000000 DSL-Neuschaltung, Beschwerde
>

:-) hast du echt in deinen Brief diese Kunden-Nr. reingeschrieben?!!! Die ist cool, gefällt mir. So richtig ironisch :-)

Nur muss ich dich enttäuschen, da Freenet für den Techniker wirklich nichts dafür kann. Und aussuchen können die es sich auch nicht! Da gabs schon vor knapp 2 Jahren einen RIESIEGEN ÄRGER mit der Telekom, als o2 auch in das DSL-Geschäft einstieg. Techniker kam gar nicht oder wie in deinem Beispiel eine schöne Grußkarte hinterlassen hat. Der Witz dabei war, dass dem Techniker in seinem schriftlichen Auftrag etwas nicht gefallen hat und macht sich gar nicht die Mühe es dir persönlich zu sagen (weil er dir gar keinen plausiblen Grund nennen könnte).

Beispiel: Der Techniker sieht in seinem Auftrag die Anschlussanschrift "Musterstr. 4", dann sieht er plötzlich, dass es gar keine Musterstr. 4 gibt sondern nur 4a und 4b. Dies ist für ihn nicht Auftragskonform, schaut sich nach DEINEM NAMEN an dem Briefkasten um und schmeißt die besagte Grußkarte rein. Tja, und was schreibt er in seinen Protokoll als Erklärung rein??? Anschluss in der "Musterstr. 4" nicht möglich (ja schon, es gibt tatsächlich nur 4a und 4b!!! verständlich? nicht wirklich!) Dieser Hausnummernzusatz wurde zwar bei Vertragsabschluss erfasst, wurde aber nicht an den Techniker übermittelt. Und das ist nur ein Beispiel von vielen! Manche Kunden mussten 4-6 Monate bis zum tatsächlichen Anschluss warten.

Übrigens: Bei der Telekom bekommst du den Anschluss innerhalb von 5-7 Werktagen. Andere Anbieter müssen Ihren Kunden erklären, dass der Anschluss 4-6 WOCHEN dauern kann (tja, wenn nur der Techniker dann auch klingeln würde .....).

In der Regel sind die DSL-Anbieter bei solchen Sachen recht kulant. Aber 100 EUR für einen Tag ist schon eine "naja" Summe, die sie nicht so einfach annehmen werden. Kann durchaus sein, dass du dein Verdienstausfall nachweisen musst. 60-80 EUR sind da wohl wahrscheinlicher. Fragen kostet aber nichts, also richtig gemacht!!!

Auch war es von der Hotline vollkommen richtig Empfohlen und von dir gemacht, diesen Fall schriftlich darzulegen. Ist ja auch keine Kleinigkeit.

Viel Glück und weiter Posten!
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Schon wieder zum Anwalt?
tatort antwortet auf montana
01.09.2008 23:34
Ich schätze mal, er wird gar nichts bekommen! Und zum Anwalt? Was soll das bringen? Ich denke, deine (Arbeits-) Zeit sei so teuer.
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RA ?
myselfme antwortet
02.09.2008 09:25
Warum denken in D eigentlich alle immer gleich an RA wenns mal irgendwo zwickt ?
Klar, ist alles ärgerlich und frech; aber was hilft da ein RA ? Vielleicht kommst Du aus dem Vertrag, vielleicht gibt man Dir eine Gutschrift. Aber hilft das ? Das Gleiche könnte Dir doch sofort wieder passieren. Bei Arcor, 1u1 oder wie sie auch alle heißen...
Mein Tipp: Vorgang der Bundesnetzagentur schildern. Und dies jedem empfehlen der ähnliche Probleme hat.
Ich denke erst wenn viele Fälle dieser Art dort aufschlagen wird die T-Com ihren Technikern wirklich Dampf machen (denn die sind es, die ihre Arbeit mit solchen Karten ein wenig "flüssiger" machen, nicht DIE Telekom).
Im Übrigen hat jeder Anbieter auch eine Rechtsabteilung. Es geht dann abends am Biertische der eine RA zum anderen und knobelt aus, wie lange man an dem Kunden verdienen kann. Helfen tut es dem Kd nur nebenbei.
Vor Aufsichtsbehörden hingegen haben selbst die gewiefsten RA ein wenig Respekt.
Also: Brief versachlichen und ab an die Bundesnetzagentur.
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twix antwortet auf montana
02.09.2008 10:20
Benutzer montana schrieb:
Aber 100 EUR für einen Tag ist schon eine "naja" Summe, die sie nicht so einfach annehmen werden. Kann durchaus sein, dass du dein Verdienstausfall nachweisen musst. 60-80 EUR sind da wohl wahrscheinlicher.

Bei 100 EUR sind das aber gerade mal rund 2100 EUR Brutto monatlich (das ist Tarifgehalt einer normalen Verkäuferin im Einzelhandel !!!). Dafür geht bei der T-COM kein Techniker arbeiten, die haben alle ihre 2700 - 4000 EUR.

Ansonsten ist das Ganze natürlich System der T-COM, so wandern weniger Kunden ab bzw. nehmen dann doch (gezwungenermassen) einen Anschluss dieser Mafia-Firma.
Am Besten, mittels Kamera Eingangstür incl. Klingel überwachen/filmen (und wenn es nur ein gutsichtbarer Dummy ist). Oder Zettel mit Handynummer neben Klingelschild und Hinweis für T-COM Techniker mit Rückrufhinweis. Obwohl auch das natürlich gern "übersehen" /ignoriert wird.
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