Frei Sprechen
14.04.2008 21:17

Alice Bei Problemen inkompetent!

Erst zufrieden, nach ein paar Wochen nur noch Frust!
teltarif.de Leser joe7 schreibt:
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Wie hier schon an anderer Stelle berichtet, war ich anfangs ja zufrieden mit Alice. Der Umstieg klappte nahtlos und ich hatte eine schnelle Leitung. (Die max. Synchronisierung lag bei ca. 15000 kbit/s.) Am Tag der Umstellung beobachtete ich in meiner Fritz! Box, dass die Leitungsdämpfung von vorher 42 dB auf plötzlich 24 dB (im Downstream) runter sprang. Ich hatte keine Erklärung dafür, aber schön!

Dann allerdings bemerkte ich einige Leitungsabbrüche pro Tag. Meine ersten Anrufe bei der Hotline:

1. Anruf: Profil 18000 wird auf 14000 runtergeschaltet. -> Nach ein paar stabilen Phasen, wieder Leitungsabbrüche.

2. Anruf: Profil 14000 wird auf 13000 runtergeschaltet. -> Nach ein paar stabilen Phasen, immer noch, wenn auch weniger Leitungsabbrüche.

Bei diesen Anrufen wurde mir erklärt, dass der nächste Hauptverteiler 2 km entfernt sei und ich einen dünnen Leitungsquerschnitt habe. Daher könne ich froh sein, dass überhaupt so viel ginge, die Leitung sei jetzt aber im grünen Bereich!

Denkste!

Aber ich nahm die Abbrüche erst mal so hin. Dann, am Sonntagmorgen wurde ich nach dem Aufstehen direkt von meinem blinkendem DSL-Lämpchen am Router begrüßt – kein DSL! Ein Blick in die Ereignisliste vom Router bestätigte es, Leitungsabruch gegen halb zwei, danach keine erneute Synchronisation. Reset des Routers brachte auch nichts.

Dann begann meine NEVER-ENDING-STORY!

3. Anruf noch vor sieben: Man meinte, ein Techniker sei erst wieder ab sieben im Haus, ich möge also bitte noch einmal anrufen. Man könne mir aber schon soviel sagen: Es wären in der Nacht zwischen 2-7 Uhr Leitungsarbeiten im Aachener Raum durchgeführt worden. (Davon wusste allerdings bei meinen nachfolgenden Anrufen niemand mehr etwas!)

4. Anruf nach sieben: Aufgrund eines internen Leitungsproblems konnte man mich nach langer Wartezeit nicht zu einem Techniker durchstellen. Wohlgemerkt musste ich natürlich bei jedem Anruf erneut alles runterbeten von der Kundennummer bis zum Problem und immer die gleichen Fragen beantworten nach Hardware, Betriebssystem, Software... Man machte mir klar, dass ohne das Alice-Modem nichts ginge, also kramte ich es halt raus und schloss es an.

5. Anruf: Jetzt kam ich nach langem Warten zu einem Techniker durch. Wieder alles runterbeten. Man wollte die Leitung noch mal durchmessen und mich dann auf dem Handy anrufen.

6. Anruf: Ca. anderthalb Stunden später. Wieder alles runterbeten. Die Leitung wurde wieder durchgemessen, diesmal rief man mich wirklich auf dem Handy zurück. Man glaubte mir nicht, dass ich das Modem richtig verkabelt hätte, die Situation eskalierte fast! Das Analogtelefon sei „sichtbar“, nicht aber das Modem. Die Situation war für die Technikerin nicht nachvollziehbar. Aber man prüfe das und ich würde dann Nachricht erhalten, evtl. auch per SMS über die weitere Vorgehensweise. Tatsächlich erhielt ich dann eine SMS, man würde mir neue Hardware schicken!

7. Anruf: Wieder alles runterbeten. Ich versuchte dem Techniker klar zu machen, dass meine Hardware in Ordnung sei. Denn immerhin ging der Router und Splitter am Vorabend noch einwandfrei. Und morgens konnte ich auch noch auf den Router zugreifen, ihn resetten usw. Es war nur einfach keine DSL-Verbindung da. Das Alice-DSL-Modem hatte ich auch nach Erhalt testweise mal angeschlossen und meinen Router dahintergeschaltet. Einfach um es (als technisch interessierter) mal auszuprobieren. Das Modem und der mitgelieferte Splitter funktionierten. Allerdings verwandte ich dann wieder meinen herkömmlichen Telekom-Splitter, weil ich das Gefühl hatte, dass er schneller lief. Außerdem synchronisierte mein Router auch höher als das Modem. Und wahrscheinlich hatte ich auch durch das Hintereinanderschalten zweier Geräte noch Verluste. Aber: Alle Geräte funktionierten! Die Alice-Hardware packte ich fein säuberlich in den Schrank, wo ich sie erst am Sonntagmorgen wieder raus holte. Genau das wollte ich dem Techniker klar machen. Es ist einfach nicht möglich, dass zwei Splitter auf einmal kaputt gehen und auch noch ein Router und ein Modem. Man kann die Geräte ja auch unterschiedlich miteinander kombinieren, um so die Fehlerquelle zu finden – wenn es denn eine gibt!! Es gab aber keine bei meiner Hardware.

8. Anruf: Aber die Alice-Hotline blieb hart! Das sei die Vorgehensweise und fertig! Es könne ja auch nur an der Hardware liegen.

1. Fax: Auch ein Fax, indem ich den Sachverhalt noch einmal zu erklären versuchte, blieb gänzlich unbeachtet! Ich wies hier vor allem auf die unnötige Zeitverzögerung durch den Versand der neuen Hardware hin.

Montagmorgen: Ich wurde von einem konstant leuchtenden DSL-Lämpchen empfangen. Nach Einschalten des Computers bestätigte sich: DSL lief wieder. Meine defekte (!) Hardware hatte sich wieder automatisch synchronisiert. Allerdings hatte ich nur noch 1500 kbit/s und plötzlich wieder eine Dämpfung von 42 dB!

9. Anruf: Man wusste weder etwas von meinem Problem, noch davon, warum die Leitung jetzt wieder ging. Mein Fall musste wieder mühsam rekonstruiert werden. „Ah, sie haben Perfomanceprobleme?“ meinte der Herr, nachdem er sich meine Leitung anschaute. Ich wusste nicht richtig, ob ich weinen oder lachen sollte! Immerhin stellte er mich zu einem Techniker durch. Nach erneut langem Hin und Her, „Ah, ich sehe, da wurde Hardware an Sie verschickt“, Leitungsdurchmessung usw. wurde mir die Leitung hoch geschaltet auf ein 6000er Profil, was auch augenblicklich funktionierte – immerhin! Man erklärte, dass ich nun mal 2 km vom Hauptverteiler entfernt sei und einen dünnen Leitungsquerschnitt.... Ach nee!

Es dauerte weitere 10 Minuten zu erklären, dass ich vorher aber mit der gleichen Leitung, nur mit 24 dB, statt jetzt 42 dB, von zwei Technikern unabhängig voneinander einmal eine 14000er und einmal eine 13000er Leitung geschaltet bekam. Beide meinten unabhängig voneinander, das wäre okay für die Leitung, sie wäre jetzt „grün“!

Wie kann das sein???

Man wollte das zwar noch mal prüfen... aber mal ehrlich, nach diesem ganzen Hin und Her habe ich da keine Hoffnung mehr. Die Hardware wird morgen übrigens wahrscheinlich bei mir eintrudeln. Doch man empfahl mir, sie nicht anzunehmen, da sich ja nun herausgestellt habe, dass meine Hardware noch funktioniere!!

Ich kann Alice nun nicht mehr empfehlen. Ich weiß bis jetzt nicht, warum mein DSL weg war oder warum es auf einmal wieder da ist, aber in schlechterer Qualität. Und niemand bei Alice scheint das zu wissen. Ich habe ein sehr unsicheres Gefühl bei Alice. Und zumindest für diesen Monat wird meine Alice Rechnung sicher nicht günstiger sein, als sie beispielsweise bei der Telekom wäre. Bei all den kostenpflichtigen Anrufen! Die werde ich aber alle einreichen mit der Bitte um Gutschrift – never ending story...

Kommentare zum Thema (9)
15.04.2008 09:38
cpm antwortet
Lieber gleich zur Telekom.
Vorweg ... ich kann nicht sagen, dass die Telekom perfekt wäre, dort läuft auch genügend schief. Allerdings ist vorliegender Fall wieder ein Paradebeispiel, was bei Alternativanbietern alles schief laufen kann.

Schnell wird auf den günstigeren Preis im Vergleich zur Telekom geschaut, schnell wird die Telekom verteufelt. Aber irgendwo muss ja bei den anderen Anbietern der Hund begraben liegen: Hotline-Kosten, Wartezeiten, keine Shops mit persönlichem Ansprechpartner, usw..

Welches Unternehmen hat denn in den letzten Jahren und vorher staatlich sogar in den letzten Jahrzenten zuverlässig seine Kunden mit Telefonanschlüssen beliefert? Es waren sicher nicht Alice & Co.!

15.04.2008 09:51
myselfme antwortet auf cpm
Remember
Tja, wer hat denn nun alle beliefert ? Wer hat denn das Netz so weit gebracht wie es heute ist ? Und wer hat denn all das bezahlt ?
Nein, nicht die DTAG, die Post war es. Und sie konnte es weil wir alle es aus Steurmitteln und überteuerten Gebühren es bezahlt haben. Heute verwaltet und nutzt die DTAG dieses Netz und baut es mehr oder weniger zufriedenstellend aus - und ich habe nicht mal etwas dagegen !
Aber mir kocht der Blut wenn die Techniker der Telekom Kunden in gute Kunden und schlechte Kunden aufteilen;
Mir gärt die Galle wenn so viele sich kampflos zurück in die Arme des Monopolisten begeben;
und ich schäume leicht, wenn ich lese wieviele Menschen immer noch denken die T-Com wäre seriöser als alle Anderen.
Geht zur T-Com (auch ich werde meinen Analog-Anschluß behalten), aber seit Euch bewußt, dass wenn alle dies tun das Preis- / Leistungsverhältnis nicht besser wird.
ALDI wird auch nicht billiger wenn keiner mehr bei LIDL kauft...

15.04.2008 10:19
einmal geändert am 15.04.2008 11:04
uwm antwortet
... ich habe Alice auch ausprobiert und kann die gemachten Aussagen voll und ganz nachvollziehen.

Von den 4 Wochen, die ich Alice hatte konnte ich Internet und Telefonie genau 1 Woche nutzen.
DSL war über Nacht verschunden, Alice hat etwas über eine Woche gebraucht, um das wieder hinzubekommen, allerdings waren danach Telefonate nur noch für maximal 5 Minuten am Stück möglich, danach brach die Verbindung ab.
Von dem ganzen Rauschen, Knacken, Piepen während eines Telefonats spreche ich ja schon gar nicht großartig ...

Nach dem ganzen hin und her bis Alice es hinbekommen hat, die Leitung wieder zum Laufen zum bringen habe ich es lieber gelassen bei Alice nachzufragen, warum es ständig rauscht und die Verbindungen ständig abreissen und habe gleich gekündigt.
Alice hat dann übrigens die Hardware angemahnt, die ich zzusammen mit der Kündigung brav zurück geschickt hatte, es hat dann noch eine Weile gedauert, bis der Praktikant mein Paket wiedergefunden hat und die Mahnungen aufgehörte haben.

Da hilft kein Brad Pitt auf dem Moped, die Kohle hätte man statt in die Werbung lieber in vernünftige Technik und ordentliche Mitarbeiterschulungen investieren sollen ...

P.S : Ich war vor dem Alice Abenteuer 10 Jahre Telekom Kunde, bin es jetzt wieder - und da bleibe ich jetzt auch. Und wenn Alice, 1&1 und Co mir den Anschluss schenken würden - ich habe fertig damit.

15.04.2008 13:01
arndt1972 antwortet
Ich kann Deinen Ärger völlig nachvollziehen, ich hasse auch Warteschleifen. Aber wenn ich Dich richtig verstehe, ist das ganze Problem ja noch recht jung (weil Du ja die neue Hardware noch nicht erhalten hast, ich gehe also davon aus, daß es erst vor drei Tagen aufgetreten ist). Jetzt stellt sich mir die Frage: muß ich einem Anbieter (egal ob Alice oder Telekom oder wer auch immer) nicht eine angemessene Zeit zur Behebung lassen? Wer sagt Dir denn, daß 1. der Fehler bei Alice liegt und 2. das Problem nicht auch bei anderen Anbietern passiert wäre? Wenn Du sagst, daß bis dahin alles geklappt hat und Du zufrieden warst, dann kann ich Deine Reaktion nicht ganz nachvollziehen, Fehler sind menschlich und passieren, das ist normal und überall so, die Frage ist halt nur, wird das Problem gelöst und man selbst ggfs. angemessen entschädigt? Mit Hotlines hat man immer das Problem, daß man jedem neu seine Story erzählen muß, das ist bei jedem Anbieter gleich und nervt gewaltig, ist aber in der heutigen Zeit so und bringt andersrum manchmal auch Vorteile (man muß nicht ggfs. warten bis "sein" Techniker wieder da ist, man hört ggfs. alternative Lösungen oder erwischt einen kompetenteren Mitarbeiter). Ich war mal bei alice und hatte nach einem Problem (was damals an der Telekom lag) sofort eine Monatsgebühr als Gutschrift erhalten. Das fand ich sehr gut und war daher danch noch zufriedener.

15.04.2008 23:30
showie antwortet
antwort
Benutzer joe7 schrieb:und showie antwortet




Hallo ich habe etwas sehr Ähnliches bei Freenet erleben müssen, die allerdings bei weitem noch chaotischer waren. Hier wurde immer sogenannte „Tickets“ geöffnet mit dem Ziel, das beim nächsten Anruf die Mitarbeiter über den Fall bescheid wüssten. Dies funktioniert aber nur äußerst bedingt und auch nur wenn es keine Wirklichen Probleme gibt. Wenn dies auftauchen, ( Synchronisationsabbrüche ( blinkende DSL Lampe am Modem ) oder die Leitung durch einen zu hohe Dämpfung unbrauchbar wurde, erzählte jeder Mitarbeiter etwas anderes und passiert ist nicht wirklich etwas.
Ich kam bei Freenet nach 4 Monaten mit einer außerordentlichen Kündigung heraus, nachdem das Problem zuvor Paradoxerweise gelöst wurde.

Alice ist zwar auch nicht perfekt, aber da habe ich immer das Gefühl, das die versuchen etwas zu verändern und dieses dann auch schlaffen.
Immerhin, bei einer Leitungsdämpfung von 42 kann auch Alice, die mit QSC zusammenarbeiten ( Neuste `VDSL Technik ) nicht mehr als ca. 5000 aus der Leitung herausholen. ( Vergleiche die Telekom kann mit ihren alten Leitungen gerade mal 1000 liefern). Je geringer die Dämpfung, je größer die Datenmenge, die Transportiert werden kann. Beschrieben in Vikipedia:
Auszug unter DSL
Dämpfungswert in dB maximal mögliche Daten-rate in kbit/s bei echterratenadaptiver Schaltungim technischen Grenz-bereich[28] (z.B. durchQSC und Telefónica)[35] Datenrate in kbit/s beiArcor[33] Datenrate in kbit/s bei derDeutschen Telekom[29]
< 6 18.000 16.000 16.000 (50.000 mit IPTV-Paket)
< 12 18.000 16.000 16.000 (25.000 mit IPTV-Paket)
&#8776; 14,8 18.000 16.000 16.000
&#8776; 17,5 17.500 6.000 16.000
&#8776; 20,1 17.000 6.000 3.000
&#8776; 23,4 16.500 6.000 3.000
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&#8776; 26,5 15.500 6.000 3.000
&#8776; 27,0 15.000 6.000 3.000
&#8776; 28,3 14.500 6.000 3.000
&#8776; 29,1 14.000 6.000 3.000
&#8776; 30,5 13.500 6.000 3.000
&#8776; 31,2 13.000 6.000 3.000
&#8776; 31,7 12.500 6.000 3.000
&#8776; 32,2 12.000 6.000 2.000
&#8776; 33,4 11.500 6.000 2.000
&#8776; 34,0 11.000 6.000 2.000
&#8776; 34,9 10.500 2.000 2.000
&#8776; 35,4 10.000 2.000 2.000
&#8776; 36,3 9.500 2.000 2.000
&#8776; 37,0 9.000 2.000 1.500
&#8776; 38,5 8.500 2.000 1.500
&#8776; 39,2 8.000 2.000 1.500
&#8776; 40,2 7.500 2.000 1.000
&#8776; 41,5 6.500 2.000 1.000
&#8776; 42,7 5.500 1.000 1.000
&#8776; 44,5 4.500 1.000 768
&#8776; 47 3.500 1.000 384 (Upstream 64)[18]
&#8776; 50 2.500 1.000 384 (Upstream 64)[18]
&#8776; 55 1.500 1.000 384 (Upstream 64)[18]
&#8776; 60 500 kein ADSL möglich kein ADSL möglich


Ich denke, das Du trotz allem mit Alice recht gut bedient bist.
Die Callcenter sind alle völlig überlastet und ich bin bei Freenet nicht einmal zurückgerufen worden, obwohl dies vielmals versprochen. Die Menge an Anrufen die Bearbeitet werden müssen ist einfach zu groß.
Zudem sind die meisten Aushilfskräfte,. Die zwar das Bekannte kennen, aber die Feinheiten, die zählen, wenn es Probleme gibt eben nicht kennen.

Ich glaube das ist leider überall so, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen.








16.04.2008 12:22
ccuser antwortet auf showie
Störungszeit
Hallo,

ich kann den Frust über die Störungsannahme und die Störungsbehebung verstehen. Auch gerade was das Personal der Störungsannahme betrifft, aber ALLE haben diese Probleme auch die TELEKOM oder DTAG oder T-ONLINE.

Um bei diesem Kostendruck trotzdem am Markt bestehen zu können, müssen irgendwo Kosten eingespart werden und das geht am Besten beim Personal. So wird bei den Anbietern ein geringer Stamm an Fachpersonal im Secondlevel bereitgehalten (die meistens aufgrund des Störungsaufkommens überlastet sind), die eigentliche Störungsannahme und Störungsselektion erfolgt über vorgeschaltete, in den meisten Fällen, externe Callcenter.

Ich selbst habe bereits für zwei Anbieter Support geleistet und weiss daher auch wie sich es mit den CCs verhält. Sicherlich gibt es hier auch qualitätive Unterschiede, aber es zählen Zahlen und nicht die Qualität.
Wie soll ein Projekt in einem CC nach 4 Wochen kompletten Service leisten können? Immer neue Aufgabenstellungen an die MAs sowie neue Techniken kommen durch die Carrier, die vermittelt werden muss. Dazu noch Kompetenzen, die nicht geklärt sind.

Erfahrungen die ich gemacht habe und mir das entsprechende Bild vermittelt haben. Und ich kann es nur nochmal betonen, es verhält sich so bei dem Riesen und auch bei alternativen Anbietern.

Bei der Störungsdauer sind natürlich die Alternativen beachteiligt, denn die Störung muss bei den Carriern intern geklärt werden. Sollte die Störung nicht beim Anbieter liegen und zur DTAG weiter gegeben werden müssen, muss der Anbieter der DTAG in der Regel 24 Stunden einräumen. Ob es innerhalb der 24 Stundenfrist funktioniert, sei dahin gestellt.

Ich selbst habe einen DSL Zugang bei Alice und auch eine Fritzbox angeschlossen. Ausser dass ich öfter meine Fritzbox neu starten muss und einige Seiten nicht mit "http://www." aufbekomme, sondern nur "mit ohne", bin ich eigentlich zufrieden. Und der Support unterscheidet sich nur sehr gering in dem der Anderen.

Ich für meinen Teil hoffe nur, sie bekommen das HTTP-Problem irgenwann Mal in den Griff.

Gruß
ccuser

17.04.2008 19:10
akaz25 antwortet auf ccuser
Gleiche Probleme auch bei freenet (habe ich im entsprechenden Forum bereits gepostet).
Nur liegt das Problem meist bei der Telekom, die die letzte Meile hat.
Bei mir meldete sich ein Techniker der Telekom und sagte, dass er schon aus dem Lageplan sieht, dass ich nie eine bessere Verbindung bekommen. Und VoIP sei bei mir nicht ratsam.
Auch Nachbarn, die bei Alice sind, und übers Internet telefonieren, haben die Probleme. Bei denen hilft meist, die Anlage für 10 bis 20 Sekunden auszuschalten.
Nicht nur die große Entfernung zur Verbindungsstelle ist ein Problem, sondern auch, wenn mehrere Nachbarn gleichzeitig ins Internet gehen.

22.04.2008 13:09
joe7 antwortet auf showie
Update
> Immerhin, bei einer Leitungsdämpfung von 42 kann auch Alice,
>
die mit QSC zusammenarbeiten ( Neuste `VDSL Technik ) nicht
>
mehr als ca. 5000 aus der Leitung herausholen. ( Vergleiche die
>
Telekom kann mit ihren alten Leitungen gerade mal 1000
>
liefern).

Da muss ich dir widersprechen. QSC/Telefonica benutzen genau die gleichen "alten" Leitungen. Sie haben lediglich einen anderen Backbone. Aber auf der sog. "letzten Meile" vom Haus zum Verteiler liegt halt nur eine Leitung und das ist die, die von der Telekom, bzw. früher noch Post einst gelegt wurde. Das ist ja das Vertrakte an der Situation. Alle Anbieter müssen die letzte Meile von der Telekom mitbenutzen. Wenn Alice/Hansenet wie in meinem Fall als Vollanschlussanbieter auftritt, bedeutet das lediglich, dass sie im nächsten Hauptverteiler ihre eigene Vermittlungstechnik installiert haben.
Das Leitungsnetz (die letzte Meile) sollte in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert werden, damit hier gleiche Bedingungen für alle Anbieter geschaffen werden können - ist meine Meinung!

> Je geringer die Dämpfung, je größer die Datenmenge,
>
die Transportiert werden kann. Beschrieben in Vikipedia:
> Auszug unter DSL
>
Dämpfungswert in dB maximal mögliche Daten-rate in kbit/s bei
>
echterratenadaptiver Schaltungim technischen Grenz-bereich[28]
>
(z.B. durchQSC und Telefónica)[35] Datenrate in kbit/s
>
beiArcor[33] Datenrate in kbit/s bei derDeutschen Telekom[29]
>
< 6 18.000 16.000 16.000 (50.000 mit IPTV-Paket)
>
< 12 18.000 16.000 16.000 (25.000 mit IPTV-Paket)
> &#8776; 14,8 18.000 16.000 16.000
> &#8776; 17,5 17.500 6.000 16.000
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> &#8776; 50 2.500 1.000 384 (Upstream 64)[18]
> &#8776; 55 1.500 1.000 384 (Upstream 64)[18]
> &#8776; 60 500 kein ADSL möglich kein ADSL möglich
>
>
> Ich denke, das Du trotz allem mit Alice recht gut bedient bist.

Das mit den Dämpfungsgrenzen ist soweit klar! Und das ist natürlich auch ganz klar ein Grund, nicht zur Telekom zurück zu gehen. Denn die schalten bei der gleichen Dämpfung einfach viel weniger. Andererseits gibt's dann halt auch tendenziell weniger Leitungsabbrüche! Aber mein Modem/Router zeigte mir ja zwischenzeitlich eine Dämpfung von 24 dB an (was jetzt übrigens auch wieder der Fall ist)
Die Lösung: Beim Durchstöbern von www.hansenet-user-forum.de fiel plötzlich der Groschen. Ich bemerkte, dass ich nach dem Crash meiner Leitung nur noch ADSL hatte und nicht mehr ADSL2+. Die Fritz! Box berechnet unter diesen Bedingungen die Dämpfung anders.
Ein erneuter Anruf bei der Hotline und ein (beinahe hätte ich geschrieben: ausnahmsweise) kompetenter Techniker hatte die Leitung zwei Sekunden später wieder auf ADSL2+ Technik geschaltet. Und schwups hatte ich wieder 24 dB und zur Zeit immerhin eine 12000er Leitung.
Seither läufts, wenn auch wieder mit einigen Leitungsabbrüchen. Mal gespannt, wie lange, da mir immer noch niemand sagen konnte, warum ich überhaupt diesen Leitungscrash hatte! VOIP könnte ich über diese instabile Leitung vergessen!

> Die Callcenter sind alle völlig überlastet und ich bin bei
>
Freenet nicht einmal zurückgerufen worden, obwohl dies vielmals
>
versprochen. Die Menge an Anrufen die Bearbeitet werden müssen
>
ist einfach zu groß.
> Zudem sind die meisten Aushilfskräfte,. Die zwar das Bekannte
>
kennen, aber die Feinheiten, die zählen, wenn es Probleme gibt
>
eben nicht kennen.
>
> Ich glaube das ist leider überall so, auch wenn wir es nicht
>
wahrhaben wollen.

Ja, leider, das fürchte ich auch! Das ist unsere schöne neue Welt!

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