Multimessenger

Franz vereint WhatsApp, Skype, Facebook und mehr

Mit Franz steht nun ein kostenloser Multimessenger für Dienste wie WhatsApp und Skype, Facebook und Twitter zur Verfügung. Wir berichten darüber, wo Sie das Programm bekommen und was es den Nutzern bietet.
AAA
Teilen (16)

Wer kennt sie nicht noch, die Multimessenger wie IM+ oder Trillian, die uns Messenger wie ICQ, MSN oder Yahoo! in einem einheitlichen Programm auf den Desktop oder das Handy gebracht haben. Diese Anwendungen gibt es immer noch, aber die Zahl der Nutzer dürfte heutzutage überschaubar sein, denn heutzutage chatten die meisten Zeitgenossen privat über WhatsApp, geschäftlich über Slack, manche User bevorzugen auch den Facebook Messenger oder Twitter.

Mit Franz gibt es nun auch einen Multimessenger, der die "neuen" Chat-Dienste in einem gemeinsamen Programm anbietet. Die Anwendung mit dem etwas ungewöhnlichen Namen wurde von österreichischen Entwicklern programmiert. Sie kann kostenlos über die Webseite des Unternehmens bezogen werden. Download und Nutzung sind kostenlos.

Franz war zunächst nur für den Mac verfügbar. Mittlerweile gibt es auch Versionen für Windows und Linux. Allerdings fehlen Apps für Smartphone und Tablet. Das wiederum könnte damit zusammenhängen, dass das Programm lediglich die webbasierten Versionen der Chat-Tools bündelt. So besteht dann auch keine Gefahr, dass beispielsweise WhatsApp den eigenen Account wegen des Einsatzes eines nicht autorisierten Programms sperrt, wie es in der Vergangenheit bei Nutzern vorgekommen ist, die unter Android Apps wie WhatsApp Plus verwendet hatten.

Keine Server zwischengeschaltet

Franz-Multimessenger für den DesktopFranz-Multimessenger für den Desktop Die Nutzung der webbasierten Versionen der einzelnen Messaging-Dienste hat zudem den Vorteil, dass Franz anders als frühere Multimessenger keine eigenen Server zwischenschalten muss, sondern im Prinzip nur eine eigene Benutzeroberfläche für die Web-Anwendungen der einzelnen Dienste bereitstellt. Nachteil im Falle von Skype: Franz-Nutzer können zwar chatten, aber keine VoIP-Telefonate führen.

Zu den von Franz unterstützten Chat-Tools gehören unter anderem Slack und WhatsApp, WeChat und HipChat, der Facebook Messenger und Telegram, Google Hangouts und Skype. Für die Twitter-Nutzung lässt sich auch gleich das TweetDeck-Konto verwenden. Darüber sind dann wiederum mehrere Twitter-Konten verfügbar.

Vorteil von Franz: Anstelle mehrerer Programme wird nur noch ein Messaging-Tool auf dem PC oder Mac benötigt. Offiziell befindet sich das Gratis-Programm noch in der Beta-Phase. Im kurzen Test von teltarif.de funktionierte das Tool unter Mac OS X tadellos. Wünschenswert wäre es in jedem Fall auch eine Smartphone-App.

Teilen (16)

Mehr zum Thema Instant Messenger