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Das Leiden hat geendet!


02.12.2007 16:01 - Gestartet von J.Malberg
Es ist gerade 10Jahre her, dass Deutschland von den unsäglichen Deutsche Post Monopol befreit worden ist.

Man sollte auch nicht vergessen dass die SPD mit der Deutschen Postgewerkschaft -zum Glück erfolglos- bis zum Bundesverfassungsgericht gezogen sind um die Liberalisierung zu verhindern. Trotz aller Auswüchse und Gangster-Methoden für die Kunden war ein ein Segen. Bessere Preise, neue Dienste und die Möglichkeit zu wechseln wenn man nicht zufrieden ist.


Ps: Jetzt fehlt nurnoch die vollständige Liberalisierung der Bahn, Post (Briefdienst) und der Energieversorgung!
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[1] Monika Penthouse antwortet auf J.Malberg
02.12.2007 16:15
Benutzer J.Malberg schrieb:
Es ist gerade 10Jahre her, dass Deutschland von den unsäglichen Deutsche Post Monopol befreit worden ist.

Man sollte auch nicht vergessen dass die SPD mit der Deutschen Postgewerkschaft -zum Glück erfolglos- bis zum Bundesverfassungsgericht gezogen sind um die Liberalisierung zu verhindern. Trotz aller Auswüchse und Gangster-Methoden für die Kunden war ein ein Segen. Bessere Preise, neue Dienste und die Möglichkeit zu wechseln wenn man nicht zufrieden ist.


Ps: Jetzt fehlt nurnoch die vollständige Liberalisierung der Bahn, Post (Briefdienst) und der Energieversorgung!

Und wieder bin ich vollständig deiner Meinung.

https://www.teltarif.de/forum/s27967/2-13.html

Wenn du in den in den unteren Lohnregionen der Sklavenarbeit mit sofortiger Wirkung die Zuwanderung stoppst und nur noch qualifizierte Leute in´s Land läßt.

Monika
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[1.1] J.Malberg antwortet auf Monika Penthouse
02.12.2007 16:28


Wenn du in den in den unteren Lohnregionen der Sklavenarbeit mit sofortiger Wirkung die Zuwanderung stoppst und nur noch qualifizierte Leute in´s Land läßt.

Das kann ich nur unterstützen!

Denn es kann und darf nicht sein, das Firmen die ordnungsgemäß die Arbeiter versteuern und Sozialabgaben entrichten durch Buden vom Markt verdrängt werden die Menschen als Osteuropa usw. zu Sklavenlöhnen beschäftigen.

Das ist nämlich keine Marktwirtschaft!
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[1.1.1] Monika Penthouse antwortet auf J.Malberg
02.12.2007 16:39
Benutzer J.Malberg schrieb:


Wenn du in den in den unteren Lohnregionen der Sklavenarbeit mit sofortiger Wirkung die Zuwanderung stoppst und nur noch qualifizierte Leute in´s Land läßt.

Das kann ich nur unterstützen!

Denn es kann und darf nicht sein, das Firmen die ordnungsgemäß die Arbeiter versteuern und Sozialabgaben entrichten durch Buden vom Markt verdrängt werden die Menschen als Osteuropa usw. zu Sklavenlöhnen beschäftigen.

Das ist nämlich keine Marktwirtschaft!

Zusätzlich eine Einführung des Mindestlohnes für alle auf 8 Euro Basis und eine Aufhebung der 400 Euro Jobs, bei gleichzeitiger Sozialversicherungspflicht für alle Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.

Diese Rumgezackere mit den Mindestlöhnen von protegierten Lobbyisten geht mir nämlich dermaßen an die Nerven, genauso wie die Bereitstellung von nicht kontrollierbaren "Aushilfsjobsverhältnissen".
Warum soll denn bei der Post, Pin oder TNT, ein mit vorrangig mit der Briefzustellung Beschäftigter, wesentlich mehr verdienen, als ein Zeitungsfahrer?
Lobbyismus und Erhaltung eines Monopols in Reinkultur.

Monika
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[1.1.1.1] J.Malberg antwortet auf Monika Penthouse
02.12.2007 16:42


Zusätzlich eine Einführung des Mindestlohnes für alle auf 8 Euro Basis und eine Aufhebung der 400 Euro Jobs, bei gleichzeitiger Sozialversicherungspflicht für alle Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.

Nein!

Denn es gibt nunmal Bedarf für Minijobs. Diese Stellen würden sonst wegfallen oder "schwarz" ausgeführt.

Bei der Post muss dann aber auch die Post gleich mit TNT & Co. behandelt werden. Warum muss die Post keine 19% MwSt. zahlen und TNT, PIN & Co. doch? Das ist Bevorzugung der Post.
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[1.1.1.1.1] mungojerrie antwortet auf J.Malberg
03.12.2007 09:28
Benutzer J.Malberg schrieb:
Zusätzlich eine Einführung des Mindestlohnes für alle auf 8 Euro Basis und eine Aufhebung der 400 Euro Jobs, bei gleichzeitiger Sozialversicherungspflicht für alle Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.

Nein!

Denn es gibt nunmal Bedarf für Minijobs. Diese Stellen würden sonst wegfallen oder "schwarz" ausgeführt.

Das ist ein entscheidender Punkt: beim Mindestlohn werden immer wieder (gerne) zwei Punkte vergessen.
1. Tätigkeiten, deren Wertschöpfung unterhalb des Lohns liegen, können zumindest legal nicht mehr ausgeführt werden - oder man findet jemanden, der so dumm ist und es trotzdem tut...
2. Das Problem der Inflation. Führt man einen Mindestlohn ein, steigen wahrscheinlich alle Löhne. Wenn der Ungelernte 4 Euro verdient, der Gelernte 8, dann möchte der Gelernte bei einem Mindestlohn von 8 Euro wahrscheinlich 12 Euro haben, damit die Lohnlücke wieder vorhanden ist. Sonst rentiert sich die Ausbildung nicht! Das führt wiederum zur Steigerung des Preisniveaus.

Die Sozialversicherungspflicht auf alle Einkünfte ist grundsätzlich ein guter Vorschlag. Jedoch muss sichergestellt sein, dass die Sozialversicherungen auch effizient mit dem Geld umgehen. Ansonsten würden die plötzlich auftretenden Mehreinnahmen kaum dafür verwendet, die Beitragssetze zu senken, sondern eher dafür, neue "Posten und Pöstchen" einzuführen.

Mungojerrie

PS: das Thema ist weit weg von den 10 Jahren Teltarif. Deswegen von mir einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle :)
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[1.1.1.1.1.1] Monika Penthouse antwortet auf mungojerrie
03.12.2007 15:09
Benutzer mungojerrie schrieb:

Das ist ein entscheidender Punkt: beim Mindestlohn werden >immer wieder (gerne) zwei Punkte vergessen. 1. Tätigkeiten, deren Wertschöpfung unterhalb des Lohns liegen, können zumindest legal nicht mehr ausgeführt werden - oder man findet jemanden, der so dumm ist und es trotzdem tut...

Die Frage wäre, welche Arbeit heute, von einem in Deutschland lebendem Erwerbstätigen, für unter 8 Euro ausgeführt werden kann.
Bei 7,50 Euro für eine 40 Stunden Woche, hätte ein unverheirateter ohne Kinder gerade mal knapp 1000 Euro netto.
Welche Arbeit gäbe es, welche du dort von der Wertschöpfung her als angemessen bezahlt empfindest und dementsprechend auf Sklavenniveau herabwürdigst?

2. Das Problem der Inflation. Führt man einen Mindestlohn ein, steigen wahrscheinlich alle Löhne.

Das ist so, wie mit allem anderen:
Wahrscheinlich

Wahrscheinlich hieße aber in diesem Fall, daß sich einige Unbescheidene, mit etwas weniger begnügen müßten, vor allem dann, wenn die Srafen für unlauteres Handeln in´s private Vermögen greifen würden.

Wenn der Ungelernte 4 Euro verdient, der Gelernte 8, dann möchte der Gelernte bei einem Mindestlohn von 8 Euro wahrscheinlich 12 Euro haben, damit die Lohnlücke wieder vorhanden ist. Sonst rentiert sich die Ausbildung nicht! Das führt wiederum zur Steigerung des Preisniveaus.

In einem, nicht durch Zuwanderung von ungebildeteten Migranten geprägtem Umwelt, wäre das Verhältnis nie soweit gestört worden, daß man sich darüber Gedanken machen müßte.
Der Witz dabei ist, daß damals wie auch heute, genau die Leute davon profitieren, die sich selber immer schön raushalten können und alles mit dem Bevölkerungsrückgang begründen.
Komischerweise scheint nur die untere Bevölkerungsschicht keine Kinder mehr zu bekommen.
Das Wahlvieh sollte darüber mal nachdenken dürfen, ohne daß gleich die Naz*keule ausgepackt wird.
Lachhaft.



Die Sozialversicherungspflicht auf alle Einkünfte ist grundsätzlich ein guter Vorschlag. Jedoch muss sichergestellt sein, dass die Sozialversicherungen auch effizient mit dem Geld umgehen. Ansonsten würden die plötzlich auftretenden Mehreinnahmen kaum dafür verwendet, die Beitragssetze zu senken, sondern eher dafür, neue "Posten und Pöstchen" einzuführen.

Ja, schon merkwürdig, mit wieviel Frechheit hier ganz offen agiert wird.

Monika


Mungojerrie

PS: das Thema ist weit weg von den 10 Jahren Teltarif. >Deswegen von mir einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle :)


Natürlich auch von mir, doch wer hat denn diesen Thread hier in die Jubiläumsfeier geschmuggelt?
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[1.1.2] vickycolle2006 antwortet auf J.Malberg
04.12.2007 05:42
Benutzer J.Malberg schrieb:


Wenn du in den in den unteren Lohnregionen der Sklavenarbeit mit sofortiger Wirkung die Zuwanderung stoppst und nur noch qualifizierte Leute in´s Land läßt.

Das kann ich nur unterstützen!

Denn es kann und darf nicht sein, das Firmen die ordnungsgemäß die Arbeiter versteuern und Sozialabgaben entrichten durch Buden vom Markt verdrängt werden die Menschen als Osteuropa usw. zu Sklavenlöhnen beschäftigen.

Das ist nämlich keine Marktwirtschaft!


sorry, aber das ist die art von marktwirtschaft, die mit den geringen einstiegsbarrieren für VBNs damals bewusst oder unbewusst, bzw aus dummheit geschaffen wurde (ein kurzfristiger "segen" der sich ganz schnell zu rächen begann und diesen trend auch noch fortsetzen wird.

gruss
vicky