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'Raub'-Kopie


18.12.2003 23:26 - Gestartet von orlando
Es sei nocheinmal daran erinnert, daß der Begriff "Raub" kein gewöhnliches Eigentumsdelikt bezeichnet, sondern eine Straftat, die mit Gewalttätigkeit verbunden ist.
Eine solche Sprachregelung für den Tatbestand der Kopie einer Diskette oder einer CD "einzubürgern" ist das erfolgreiche Verdienst der Software-Verkäufer, deren Produkte nur deshalb nicht schlechter werden, weil die Prozessoren immer schneller werden. Ein paar nachbarschaftliche Hilfestellungen bei der Software beobachte ich persönlich seit meinem ersten Computer, das war 1982. Es hat seither auch viele Pleiten gegeben. An der "Raubkopiererei" hat es nicht gelegen. Auch die erste Diskette mit Microsofts DOS wurde mehr illegal kopiert als verkauft. Dem Erfolg des Unternehmens war das nicht abträglich. Bill kann es sich heute sogar leisten, Datenträger mit Hologrammen zu fertigen, obwohl das natürlich völlig sinnlos ist. Was neu ist an der Diskussion: Der Bierernst unter der Jugend, die das Gejammere offenbar für voll nimmt. Das war mal anders. ;-)

O.
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[1] tcsmoers antwortet auf orlando
18.12.2003 23:38
Benutzer orlando schrieb:
Es sei nocheinmal daran erinnert, daß der Begriff "Raub" kein gewöhnliches Eigentumsdelikt bezeichnet, sondern eine Straftat, die mit Gewalttätigkeit verbunden ist.
Eine solche Sprachregelung für den Tatbestand der Kopie einer Diskette oder einer CD "einzubürgern" ist das erfolgreiche Verdienst der Software-Verkäufer, deren Produkte nur deshalb nicht schlechter werden, weil die Prozessoren immer schneller werden. Ein paar nachbarschaftliche Hilfestellungen bei der Software beobachte ich persönlich seit meinem ersten Computer, das war 1982. Es hat seither auch viele Pleiten gegeben. An der "Raubkopiererei" hat es nicht gelegen. Auch die erste Diskette mit Microsofts DOS wurde mehr illegal kopiert als verkauft. Dem Erfolg des Unternehmens war das nicht abträglich. Bill kann es sich heute sogar leisten, Datenträger mit Hologrammen zu fertigen, obwohl das natürlich völlig sinnlos ist. Was neu ist an der Diskussion: Der Bierernst unter der Jugend, die das Gejammere offenbar für voll nimmt. Das war mal anders. ;-)

O.

Warum werden diese Massenartikel nicht einfach billiger ? Das ist genau wie bei ÖPNV. Weil die Preise immer höher werden, kommen immer weniger Kunden und die wenigen müssen dann den "Verlust" wieder auffangen.

Vor vielen Jahren habe ich mal über Shell folgende Pressemeldung gelesen (Zahlen jetzt frei erfunden).

Shell hat im Jahre XXX einen Gewinn von 10.000.000 erwirtschaftet. Im darauf folgenden Jahr hat man nur einen Gewinn von 5.000.000 gehabt. Also hat man einen Verlust von 5.000.000 erlitten. Und um diesen Verlust aufzufangen, muss man die Preise erhöhen.

peso
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[1.1] Zulu antwortet auf tcsmoers
19.12.2003 08:55
Benutzer tcsmoers schrieb:

[...]

Vor vielen Jahren habe ich mal über Shell folgende Pressemeldung gelesen (Zahlen jetzt frei erfunden).

Shell hat im Jahre XXX einen Gewinn von 10.000.000 erwirtschaftet. Im darauf folgenden Jahr hat man nur einen Gewinn von 5.000.000 gehabt. Also hat man einen Verlust von 5.000.000 erlitten. Und um diesen Verlust aufzufangen, muss man die Preise erhöhen.

Der Verlust der zu erwartenden Zahlen. Leider ist das bei großen Industriekonzernen die Praxis.
Funktioniert ja auch, weil der Bürger sich schon lange nicht mehr dafür interessiert.

Frag mal, wenn du mal belustigt werden willst, in deinem Dunstkreis wer Bundesratspräsident ist, oder wie der Außenminister heißt.
Das da als Antwort nicht noch Kübelbock oder Bohlen kommt, wundert mich schon fast.:-)


Zulu

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[1.1.1] Aupi1 antwortet auf Zulu
19.12.2003 09:47
Benutzer Zulu schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:

[...]

Vor vielen Jahren habe ich mal über Shell folgende Pressemeldung gelesen (Zahlen jetzt frei erfunden).

Shell hat im Jahre XXX einen Gewinn von 10.000.000 erwirtschaftet. Im darauf folgenden Jahr hat man nur einen Gewinn von 5.000.000 gehabt. Also hat man einen Verlust von 5.000.000 erlitten. Und um diesen Verlust aufzufangen, muss man die Preise erhöhen.

Der Verlust der zu erwartenden Zahlen. Leider ist das bei großen Industriekonzernen die Praxis.
Funktioniert ja auch, weil der Bürger sich schon lange nicht mehr dafür interessiert.

Frag mal, wenn du mal belustigt werden willst, in deinem Dunstkreis wer Bundesratspräsident ist, oder wie der Außenminister heißt.
Das da als Antwort nicht noch Kübelbock oder Bohlen kommt, wundert mich schon fast.:-)



Bundesratspräsident? Der rotiert doch unter den 16 Landeschefs (überwg. Ministerpräsidenten), hast Du da den Ablaufplan auswendig gelernt? :))

Der Außenminister ist da um Längen einfacher zu benennen... und eignet sich eher für einen "Bohlen"- Kompatibilitätstest. :)

Gruss, Aupi.