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Unitymedia: unfaire Vertragsauflösung, Abzockerei


17.08.2011 08:37 - Gestartet von peanut
Nachdem ich in Nordrhein Westfalen (Bielefeld) einen Vertrag über Internet mit Unitymedia (einer der einzigen Monopolanbieter in NRW)abgeschlossen habe, musste ich nach etwa einem halben Jahr wegen berufsbedingtem Umzug kündigen. Ich informierte Unitymedia und schickte meinen Router zurück, aber Unitymedia zog über mehr als ein halbes Jahr Gebühren von meinem Konto ein (das ich natürlich für Unitymedia gesperrt hatte). Nachdem die Geldzahlungen von Unitymedia nicht mehr zugegriffen werden konnten, bedrohte mich Unitymedia mit hohen Mahnzahlungen und Gerichtsvollzieher, obwohl die Kündigung ordnungsgemäss durchgegeben war (ich hatte eine Bestätigung vom Vermieter, dass ich verzogen war, mitgeschickt, der Internetanschluss wurde mit anderer Nummer vom Nachmieter genutzt, schriftliche Meldungen wurden mit Empfangsbestätigung und Rückschein versehen). Unitymedia belästigte mich über mehr als 1 1/2 Jahre NACH Auszug mit hohen Mahnforderungen und Androhungen von Gerichtsverfahren und versuchte mehrfach auf mein Abbuchkonto hinter meinem Rücken zurückzugreifen.
Ich würde Unitymedia NIEMALS wieder als Internetanbieter wählen und kann Unitymedia auch daher keinem empfehlen.
Üblester Abzockerbetrieb, einmal Vertrag unterschrieben, für immer durch Zahlungen angekettet.
Ich gebe gern Detailauskunft über meine Erfahrung wenn gewünscht. Ihr könnt auch über Google andere negative Kommentare über Unitymedia abfragen.
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[1] Stroem antwortet auf peanut
02.11.2011 15:18
Gekorrekt gekündigt? Leider gibt es bei Umzug kein Sonderkündigungsrecht wie der Bundesgerichthof Anfang 2011 entschieden hat. Die Forderung ist daher berechtigt. UM hat sich verpflichtet an einen betsimmten Ort zu liefern und hätte dies auch erfüllt. Für den Umzug können die nix.
Bleibt zu hoffen, dass die nicht doch noch den Rechtsweg einlegen. Dann wird es teuer. Viele Firmen lassen im Vorfeld mit sich verhandeln, wenn am neuen Wohnort der Anschluss nicht möglich ist. Die Zeit dürfte vorbei sein.
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[1.1] nucleardirk antwortet auf Stroem
06.01.2012 22:22
Benutzer Stroem schrieb:
Viele Firmen lassen im Vorfeld
mit sich verhandeln, wenn am neuen Wohnort der Anschluss nicht möglich ist. Die Zeit dürfte vorbei sein.

Das ahtte ich mal mit Arcor - hat ohne Probleme funktioniert. Ich kenne auch Fälle bei denen mit Unitymedia eine besonder Kündigung stattgegeben wurde. Aber da musste man einmal Anrufen, den Fall schildern und gut wars!

Sorry, aber selber schuld sag ich da!
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[1.1.1] myselfme antwortet auf nucleardirk
07.01.2012 08:55
Irgendein von irgendeinem ausgefüllter Schein dürfte für eine Sonderkündigung auch nicht ausreichen. Vor allem nicht vom Ex-Vermieter.
Bei KabelDeutschland zB tuts eine Kopie der Meldebestätigung vom Einwohnermeldeamt bzw der NEUE Mietvertrag.
Denn wenn man Dir entgegen kommt, dann weil man der neuen Adresse keine Versorgung hat. Und nicht weil Du an der anderen ausgezogen bist (vielleicht nur eine Wohnung weiter).
Im Übrigen denke ich, dass eine Schilderung wie Deine auch nicht unbedingt ein Hinweis auf den Versuch einer freundlichen Einigung ist...
Mal eine dummes Beispiel: Wenn Du Dir ein Auto auf Kredit kaufst und dies selbst kaputt fährst hört ja auch der Kredit nicht auf zu laufen. Und generell kann Dein Anbieter auch nichts für Deinen Umzug, er kann aber KULANT reagieren - wenn das Verhalten des Kunden Kulanz möglich macht.