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Einschreiben kann man sich sparen!


19.07.2018 20:37 - Gestartet von CyberSW
Wer kommt nur auf die Idee, so nen Müll in den Ratgeber zu schreiben?

Mit einem Einschreiben beweist man nur den Zugang eines Briefumschlags.
Der Inhalt ist NICHT bewiesen .. also kann man sich das sparen.

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[1] tfg antwortet auf CyberSW
26.05.2020 20:30
Benutzer CyberSW schrieb:
Wer kommt nur auf die Idee, so nen Müll in den Ratgeber zu schreiben?

Mit einem Einschreiben beweist man nur den Zugang eines Briefumschlags.
Der Inhalt ist NICHT bewiesen .. also kann man sich das sparen.


Die Meinung "Einschreiben kann man sich sparen!" halte ich für ziemlich naiv und völlig realitätsfern.

Natürlich könnte der Anbieter im Zweifelsfalle behaupten, nur einen leeren Umschlag erhalten zu haben. In der Praxis wird er dies aber kaum tun, weil sich so etwas herumsprechen würde.

Wenn man vor Gericht glaubhaft macht, dem Anbieter eine Kündigung (deren Kopie man natürlich im Verfahren vorlegt) per Einschreiben geschickt zu haben, wird das Gericht in aller Regel diesem Anscheinsbeweis Glauben schenken und die dreiste Behauptung, man habe einen leeren Umschlag erhalten, zurückweisen.
Idealerweise könnte man noch einen Zeugen (Ehepartner etc.) benennen, der bestätigen kann, das das fragliche Schreiben tatsächlich im Umschlag war.

Daher: Wichtige Kündigungen usw. IMMER PER EINSCHREIBEN.
Es ist die paar Euros Wert.

Ganz nebenbei: Wenn man - wie im Artikel ebenfalls empfohlen - nicht im letzten Moment, sondern unmittelbar nach Vertragsbeginn kündigt, kann man dies getrost auch kostenlos per EMail erledigen. Der Anbieter weiß, dass noch viel Laufzeit vor ihm liegt und der Kunde auf der Kündigung beharren wird. Er wird i.d.R. die Kündigung kurzfristig per Mail bestätigen. Mir hat das bisher immer ausgereicht.
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[1.1] CyberSW antwortet auf tfg
26.05.2020 21:51
Benutzer tfg schrieb:

Natürlich könnte der Anbieter im Zweifelsfalle behaupten, nur einen leeren Umschlag erhalten zu haben. In der Praxis wird er dies aber kaum tun, weil sich so etwas herumsprechen würde.

Passiert oft genug.

Wenn man vor Gericht glaubhaft macht, dem Anbieter eine Kündigung (deren Kopie man natürlich im Verfahren vorlegt) per Einschreiben geschickt zu haben, wird das Gericht in aller Regel diesem Anscheinsbeweis Glauben schenken und die dreiste Behauptung, man habe einen leeren Umschlag erhalten, zurückweisen.

Herzlich willkommen im Traumland - in der Realität stehst damit einfach nur dumm da. Da du als Versender einen Vorteil haben willst, musst du Beweisen das der Empfänger die Kündigung erhalten hat - das geht mit einem Einschreiben nicht.

Das sehen auch die Gerichte so, also ist das Schreiben nichtig.
Wenn kein anderer Beweis über den Zugang erbracht wird, wars das.

Idealerweise könnte man noch einen Zeugen (Ehepartner etc.) benennen, der bestätigen kann, das das fragliche Schreiben tatsächlich im Umschlag war.

Ehepartner sind keine glaubhaften Zeugen.
Unabhängig davon ist es kein Beweis, dass der Empfänger das Schreiben erhalten hat.

Stehst also wieder nur dumm da.

Daher: Wichtige Kündigungen usw. IMMER PER EINSCHREIBEN. Es ist die paar Euros Wert.

Daher: Die paar Euro sparen und es gleich richtig versenden.
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[1.1.1] Hofrat antwortet auf CyberSW
26.05.2020 22:07
Daher: Die paar Euro sparen und es gleich richtig versenden.
Was ist für Dich richtig versenden?

Mir fällt da nur ein Zustellung durch Gerichtsvollzieher.