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Prepaid-Datenvolumen ohne Verfallsdatum und Grundgebühr


28.11.2020 15:45 - Gestartet von Atalanttore
Hallo,

vor ein paar Jahren war ich bereits auf der Suche nach einem Prepaid-Tarif für ein Datenvolumen, das nicht nach einer bestimmten Zeit verfällt.[1]

Eine Grundgebühr sollte der Prepaid-Tarif auch nicht kosten, sonst ist es für mich kein "Prepaid", sondern eine Verarsche.

Ich möchte mein smartes Mobilgerät also mit x GB Datenvolumen aufladen und solange Daten im Mobilfunknetz hin- und her übertragen können bis die bezahlten x GB Datenvolumen verbraucht sind.

Gruß

Atalanttore


[1] https://www.teltarif.de/forum/x-mobilfunk/...
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[1] Zuschauer 1 antwortet auf Atalanttore
28.11.2020 23:31
Benutzer Atalanttore schrieb:

Ich möchte mein smartes Mobilgerät also mit x GB Datenvolumen aufladen und solange Daten im Mobilfunknetz hin- und her übertragen können bis die bezahlten x GB Datenvolumen verbraucht sind.

Indirekt geht das natürlich, wenn man die Aufladung nicht mit GB sondern mit Euro durchführt. Dann käme der Vodafone-Tarif "Callya Classic" in Betracht. Das ist klassisches Prepaid und der Verbrauch beim Internetzugang wird mit 3 Cent pro MB einfach vom Guthaben abgebucht. Das ist allerdings sehr teuer, wenn man mehr als nur ein paar MB übertragen wird, denn der Preis von 30 Euro pro GB ist schlicht völlig indiskutabel.
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[1.1] Atalanttore antwortet auf Zuschauer 1
29.11.2020 16:20
Benutzer Zuschauer 1 schrieb:
Benutzer Atalanttore schrieb:

Ich möchte mein smartes Mobilgerät also mit x GB Datenvolumen aufladen und solange Daten im Mobilfunknetz hin- und her übertragen können bis die bezahlten x GB Datenvolumen verbraucht sind.

Indirekt geht das natürlich, wenn man die Aufladung nicht mit GB sondern mit Euro durchführt.
Verfällt das Datenvolumen nach einer bestimmten Zeit, wenn man die Aufladung mit GB durchführt?


Dann käme der Vodafone-Tarif "Callya Classic" in Betracht. Das ist klassisches Prepaid und der Verbrauch beim Internetzugang wird mit 3 Cent pro MB einfach vom Guthaben abgebucht. Das ist allerdings sehr teuer, wenn man mehr als nur ein paar MB übertragen wird, denn der Preis von 30 Euro pro GB ist schlicht völlig indiskutabel.

Immerhin. Ein Abzocktarif ist schon mal besser als ein Tarif mit verfallen(d)em Guthaben.

Meine Ansprüche sind erfahrungsgemäß recht gering und Mobilfunk ist ohnehin nur eine Notlösung, wenn kein WLAN verfügbar ist.
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[1.1.1] marcel24 antwortet auf Atalanttore
30.11.2020 12:54
Meine Ansprüche sind erfahrungsgemäß recht gering und Mobilfunk ist ohnehin nur eine Notlösung, wenn kein WLAN verfügbar ist.

warum ist mobilfunk nur eine notlösung?
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[1.1.1.1] Atalanttore antwortet auf marcel24
30.11.2020 21:31
Benutzer marcel24 schrieb:
Meine Ansprüche sind erfahrungsgemäß recht gering und Mobilfunk ist ohnehin nur eine Notlösung, wenn kein WLAN verfügbar ist.

warum ist mobilfunk nur eine notlösung?

Mobilfunk ist in aller Regel langsamer und teurer als WLAN.
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[1.1.1.1.1] marcel24 antwortet auf Atalanttore
01.12.2020 10:01
Mobilfunk ist in aller Regel langsamer und teurer als WLAN.

teurer ja, langsamer als was? dsl, kabel? um ein wlan "aufzuspannen" kann man auch ein dafür geeignetes smartphone nehmen (tethering) und so für andere geräte die internetverbindung freigeben! ich nutze einen unlimitierten mobilfunktarif (auch daten) und komm gut damit zurecht, geschwindigkeiten sind sehr gut, meistens oberhalb von 50 mbit/s. im download, kostet einiges, aber das gönnt man sich gerne und man braucht keinen nervigen festnetzanschluss o.ä.!
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[2] Kuch antwortet auf Atalanttore
30.11.2020 11:53
Hallo,

Benutzer Atalanttore schrieb:
Hallo, vor ein paar Jahren war ich bereits auf der Suche nach einem Prepaid-Tarif für ein Datenvolumen, das nicht nach einer bestimmten Zeit verfällt.

genau für solche Zwecke gibt es seit einiger Zeit Prepaid-Jahrespakete, bei denen die Inklusivleistung flexibel auf ein ganzes Jahr verteilt werden kann. Hier vergleichen wir alle Prepaid-Jahrespakete miteinander:

https://www.teltarif.de/prepaid/jahrespakete/

Alexander Kuch
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[2.1] Atalanttore antwortet auf Kuch
30.11.2020 21:35
Hallo,

Benutzer Kuch schrieb:
Hallo,

Benutzer Atalanttore schrieb:
Hallo, vor ein paar Jahren war ich bereits auf der Suche nach einem Prepaid-Tarif für ein Datenvolumen, das nicht nach einer bestimmten Zeit verfällt.

genau für solche Zwecke gibt es seit einiger Zeit Prepaid-Jahrespakete, bei denen die Inklusivleistung flexibel auf ein ganzes Jahr verteilt werden kann. Hier vergleichen wir alle Prepaid-Jahrespakete miteinander:

https://www.teltarif.de/prepaid/jahrespakete/

Verfällt das vorab bezahlte, aber ungenutzte Datenvolumen bei den Prepaid-Jahrespaketen dann erst nach einem Jahr?
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[2.1.1] Kuch antwortet auf Atalanttore
01.12.2020 15:27
Hallo,

Benutzer Atalanttore schrieb:
Verfällt das vorab bezahlte, aber ungenutzte Datenvolumen bei den Prepaid-Jahrespaketen dann erst nach einem Jahr?

ja, wenn man für 1 Jahr flexibel nutzbares Datenvolumen bezahlt hat, verfällt das natürlich auch erst nach einem Jahr. Das darf dann unter gar keinen Umständen vorher verfallen. Nur bei den Jahrespaketen, wo ein monatlich nutzbares (nicht flexibel verteilbares) Datenvolumen zugeteilt wird, verfällt dieses dann nach dem Abrechnungszeitraum. Genaue Konditionen siehe Tabelle. Beachte auch die Ausnahme bei Lebara (Übernahme nur in einen Folgemonat).

Als das Internet-to-Go-Jahrespaket von o2 eingeführt wurde, war es sogar so: Bei Nachbuchung nach Zeitablauf wurde nicht genutztes Datenvolumen in das neue Jahrespaket übernommen. Das haben sie aber im Oktober geändert, das verfällt jetzt auch nach 365 Tagen, wenn noch was übrig ist. Ich ändere das in unserer Übersicht.

Alexander Kuch
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[2.1.1.1] Atalanttore antwortet auf Kuch
02.12.2020 21:48
Benutzer Kuch schrieb:

ja, wenn man für 1 Jahr flexibel nutzbares Datenvolumen bezahlt hat, verfällt das natürlich auch erst nach einem Jahr. Das darf dann unter gar keinen Umständen vorher verfallen. Nur bei den Jahrespaketen, wo ein monatlich nutzbares (nicht flexibel verteilbares) Datenvolumen zugeteilt wird, verfällt dieses dann nach dem Abrechnungszeitraum. Genaue Konditionen siehe Tabelle. Beachte auch die Ausnahme bei Lebara (Übernahme nur in einen Folgemonat).

Als das Internet-to-Go-Jahrespaket von o2 eingeführt wurde, war es sogar so: Bei Nachbuchung nach Zeitablauf wurde nicht genutztes Datenvolumen in das neue Jahrespaket übernommen. Das haben sie aber im Oktober geändert, das verfällt jetzt auch nach 365 Tagen, wenn noch was übrig ist. Ich ändere das in unserer Übersicht.

Technisch sehe ich keinen Grund, warum nicht genutztes Datenvolumen nach einer Zeitspanne X verfallen muss oder warum man für einfaches Prepaid überhaupt so komplizierte Konditionen braucht.

Erst für eine Leistung bezahlen und anschließend Stück für Stück die Leistung verbrauchen, sofern der Mobilfunkbetreiber nicht vorher Pleite geht. Das wäre für mich Prepaid.
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[2.1.1.1.1] Kuch antwortet auf Atalanttore
03.12.2020 12:02
Hallo,

Benutzer Atalanttore schrieb:

Technisch sehe ich keinen Grund, warum nicht genutztes Datenvolumen nach einer Zeitspanne X verfallen muss oder warum man für einfaches Prepaid überhaupt so komplizierte Konditionen braucht.

Erst für eine Leistung bezahlen und anschließend Stück für Stück die Leistung verbrauchen, sofern der Mobilfunkbetreiber nicht vorher Pleite geht. Das wäre für mich Prepaid.

es hat auch keine technischen Gründe, dass Prepaid-Datenvolumen verfällt, sondern ausschließlich kalkulatorische. Was die Provider wollen, ist Verlässlichkeit, also dass der Kunde bitte einen gewissen Betrag regelmäßig bezahlen soll. (Das offizielle BWL-Zauberwort dafür heißt übrigens ARPU = Average Revenue per User). Da wären Tarife wie "100 GB für 50 Euro, nutzbar unbegrenzt" für die Kalkulation der Provider kontraproduktiv. Technisch möglich wäre das problemlos. Aber wenn jemand das dann auf 10-15 Jahre verteilt, wäre der ARPU gegenüber den jetzigen Tarifen mit Verfall des Datenvolumens im Keller.

Alexander Kuch
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[2.1.1.1.1.1] Atalanttore antwortet auf Kuch
03.12.2020 16:26
Hallo,

Benutzer Kuch schrieb:

es hat auch keine technischen Gründe, dass Prepaid-Datenvolumen verfällt, sondern ausschließlich kalkulatorische. Was die Provider wollen, ist Verlässlichkeit, also dass der Kunde bitte einen gewissen Betrag regelmäßig bezahlen soll. (Das offizielle BWL-Zauberwort dafür heißt übrigens ARPU = Average Revenue per User). Da wären Tarife wie "100 GB für 50 Euro, nutzbar unbegrenzt" für die Kalkulation der Provider kontraproduktiv. Technisch möglich wäre das problemlos. Aber wenn jemand das dann auf 10-15 Jahre verteilt, wäre der ARPU gegenüber den jetzigen Tarifen mit Verfall des Datenvolumens im Keller.

Die Vermeidung der regelmäßigen Bezahlung eines gewissen Betrages macht Prepaid für mich gerade so interessant. Auch eine massiv gedrosselte Datenrate für zweitklassige Kunden alias Prepaid-Nutzer würde ich in Kauf nehmen.

Was bei Telefongesprächen seit Ewigkeiten funktioniert, wird beim Datenvolumen durch die Mobilfunkanbieter blockiert.