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Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht


25.04.2007 11:21 - Gestartet von verena0184
Hallo,
ich bin verzweifelt.
Letztes Jahr im Oktober haben wir eine HandyRechnung über 1.000 € erhalten und das alles sollen WAP-Dienste übers Handy gewesen sein. Das komische: wir haben diese Dienst übers Handy noch nie genutzt, da die ja total teuer sind. Das ganze ist passiert, als mein Freund in der Türkei in Urlaub war. Er hatte das Handy dabei, aber nur gelegentlich benutzt. Die Korrespondenz geht jetzt schon seit Oktober 2006. Ich habe den Prüfbericht nach § 16 TKV angefordert. Ich habe dann das Schreiben, das der Netzbetreiber der Firma geschickt hat erhalten, worauf steht, dass sie anbei einen "Auszug aus der Gesprächsdatenbank" übersenden, was für mich aber nichts anderes als ein EVN ist. Ausserdem konnte der Netzbetreiber nur noch Verbindungen von Oktober aufführen, was umgerechnet ca. 350,00 € ist. Dies hab ich auch der Firma geantwortet, aber man kriegt nur ein Standardschreiben mit dem Hinweis, dass wir nun endlich die Rechnung zahlen sollen... sonst geht es weiter an Inkasso und und und.... Meine Nerven liegen blank. Auf das Angebot, dass wir die 350 € zahlen haben wir nur die Antwort erhalten, wir sollen die 1000 € zahlen. Daraufhin habe ich fristlos gekündigt aus Vertragsverletzung, da die Karte seit September 06 gesperrt ist, aber die monatlichen Paketpreise von 45 € trotzdem schön berechnet werden. Daraufhin kam die Kündigung von der Firma mit dem Hinweis, dass das ganze jetzt ans Inkassobüro weitergeht.

Kann mir jemand einen Tipp geben? Hat das auch schon jemand erlebt? Wie muss ein Prüfbericht aussehen?
Bitte um jede Info.

Daaaaanke.
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[1] Moneysac antwortet auf verena0184
25.04.2007 11:31
Wenn Sie die Zahlung endgültig verweigern müssen Sie die Kosten des Inkassobüros nicht tragen. Dies gilt allerdings nicht für Kosten die der firma zwecks gerichtlicher geltendmachung entstehen! Sie sollten einen Rechtsanwalt ihres vertrauens hinzuziehen, da es um nicht unerhebliche beträge geht. allerdings könnte es sein, dass Sie wap versehentlich in anspruch genommen haben (meist genügt dazu schon ein versehentlicher tastendruck). gerade ob dadurch ein wirksamer vertrag zustande kommt und ob dieser evtl angefochten werden kann ist für eine beurteilung im rahmen des forums nicht machbar. Sie sollten sich daher beraten lassen(so würde ich vorgehen).

Moneysac
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[1.1] sabsi_g antwortet auf Moneysac
25.04.2007 11:37
Hallo,

man kann den Vertrag schon kündigen. Selbst wenn die Karte gesperrt ist, steht dem Mobilfunkanbieter aber ein "Schadensersatz" aus der vorgezogenen Kündigung zu. Das steht auch in den AGB des Anbieters. Man muss also bis zum eigentlichen Vertragsende die Grundgebühren/Mindestumsatz noch bezahlen. Wenn man das nicht macht, kommt das Inkasso-Unternehmen. Auch das ist vollkommen normal.

Wegen der WAP Sachen rate ich auch zum Anwalt, mein gebrandetes SonyEricson baut auch sofort auf Knopfdruck (und man kam oft versehentlich dran) eine kostenpflichtige WAP Verbindung auf.

viel Glück
Sabsi
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[1.1.1] verena0184 antwortet auf sabsi_g
25.04.2007 11:43
Danke für eure Antwort.
Das ist ja das... das Handy lag immer in der Schublade. Ausserdem war es in einer Ledertasche, da ist die Hülle so fest, dass man keinen Knopf ausversehen drücken kann. Die Schadensersatzforderungen haben Sie schon angedroht.
ABER: Wenn das Unternehmen seine Pflicht nicht erfüllt, und mir keinen Prüfbericht schickt, dann ist das für mir eine Vertragsverletzung und sehe somit auch keinen Grund für was ich "Schaden" bezahlen soll. Das Unternehmen verschuldet ja durch die nicht Übersendung des Berichts, dass ich die Rechnung nicht bezahle. Es ist also ein Kreis in dem man sich dreht.

Ich habe bereits einen Anwalt angerufen der sagte, im Sinne übersetzt, dass er mich vertreten könne, da der Streitwert zu gering ist und ich mir einen Anwalt suchen soll, der sowas noch zum Start seiner Laufbahn gebrauchen kann.... suuuper was?!
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[1.1.1.1] marbri antwortet auf verena0184
25.04.2007 11:45
Danke für eure Antwort.
Das ist ja das... das Handy lag immer in der Schublade. Ausserdem war es in einer Ledertasche, da ist die Hülle so fest, dass man keinen Knopf ausversehen drücken kann. Die Schadensersatzforderungen haben Sie schon angedroht. ABER: Wenn das Unternehmen seine Pflicht nicht erfüllt, und mir keinen Prüfbericht schickt, dann ist das für mir eine Vertragsverletzung und sehe somit auch keinen Grund für was ich "Schaden" bezahlen soll. Das Unternehmen verschuldet ja durch die nicht Übersendung des Berichts, dass ich die Rechnung nicht bezahle. Es ist also ein Kreis in dem man sich dreht.

Ich habe bereits einen Anwalt angerufen der sagte, im Sinne übersetzt, dass er mich vertreten könne, da der Streitwert zu gering ist und ich mir einen Anwalt suchen soll, der sowas noch zum Start seiner Laufbahn gebrauchen kann.... suuuper was?!

Warst Du schon mal beim Verbraucherschutz, vielleicht kann man
Dir dort helfen!

Gruß Marbri
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[1.1.1.1.1] verena0184 antwortet auf marbri
25.04.2007 11:52
Nein, da war ich noch nicht. Die Frage ist doch nur, ob die mir überhaupt helfen können. Das Gespräch kostet ja auch schon einiges. Ich habe schon einen bekannten angehenden normalen Anwalt gefragt, der sagte, ich soll zu einem Fachanwalt für Telekommunikation gehen. Das ist scheinbar eben ein Spezialgebiet, wo sich nicht alles auskennen.
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[1.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
spl antwortet auf verena0184
25.04.2007 14:15
Benutzer verena0184 schrieb:
Ich habe schon einen bekannten angehenden normalen Anwalt gefragt, der sagte, ich soll zu einem Fachanwalt für Telekommunikation gehen. Das ist scheinbar eben ein Spezialgebiet, wo sich nicht alles auskennen.

Nein. Das ist ganz normales Vertragsrecht, das jeder beliebige Anwalt draufhaben sollte.

Wenn du rechtzeitig Einwendung erhoben hast, muss der Anbieter eine Aufschlüsselung (auch von Datenverbindungen) und das technische Prüfprotokoll vorlegen. Dabei ist eine individuelle Prüfung durchzuführen. Das jährliche Qualitätsprotkoll nach § 5 TKV a.F. genügt nicht. Siehe bspw. das Urteil des LG München, www.lawcommunity.de/volltext/135.html .

Kommt der Anbieter dem nicht nach, steht dir bzgl. der Zahlung ein Zurückbehaltungsrecht zu. Denn die Beweispflicht für die Richtigkeit von Telefonrechnungen liegt beim Anbieter (§ 16 Abs. 3 TKV). Da du die Zahlung zurückhalten durftest, bestand kein Grund den Anschluss anbieterseitig zu sperren. Wurde trotzdem über mehrere Monate hinweg rechtswidrig gesperrt, dürfte deine Kündigung wirksam gewesen sein.

Sollen sie halt versuchen, dir mit den üblichen Inkassodrohschreiben Angst zu machen. Bei vielen Leuten hat das Erfolg, obwohl es in aller Regel zu keiner (aussichtslosen) Klage kommt, maximal zu einem gerichtlichen Mahnbescheid, der ohne Sachprüfung erlassen wird (und werden muss).

Wenn die richtige Rechnungshöhe nicht feststellbar ist, ist im Zweifel für die erfolglos beanstandeten Abrechnungszeiträume das zu zahlen, was in den vorangegangenen 6 unbeanstandeten Abrechnungszeiträumen durchschnittlich gezahlt wurde (§ 17 TKV). Für die gesperrte Zeit muss natürlich nichts gezahlt werden. Im Gegenteil könnte der Anbieter hier schadensersatzpflichtig sein.

Viel Erfolg und nicht von Drohschreiben einschüchtern lassen.

spl
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[1.1.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
tcsmoers antwortet auf spl
25.04.2007 14:38
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Ich habe schon einen bekannten angehenden normalen Anwalt gefragt, der sagte, ich soll zu einem Fachanwalt für Telekommunikation gehen. Das ist scheinbar eben ein Spezialgebiet, wo sich nicht alles auskennen.

Nein. Das ist ganz normales Vertragsrecht, das jeder beliebige Anwalt draufhaben sollte.

Wenn du rechtzeitig Einwendung erhoben hast, muss der Anbieter eine Aufschlüsselung (auch von Datenverbindungen) und das technische Prüfprotokoll vorlegen. Dabei ist eine individuelle Prüfung durchzuführen. Das jährliche Qualitätsprotkoll nach § 5 TKV a.F. genügt nicht. Siehe bspw. das Urteil des LG München, www.lawcommunity.de/volltext/135.html .

Kommt der Anbieter dem nicht nach, steht dir bzgl. der Zahlung ein Zurückbehaltungsrecht zu. Denn die Beweispflicht für die Richtigkeit von Telefonrechnungen liegt beim Anbieter (§ 16 Abs. 3 TKV). Da du die Zahlung zurückhalten durftest, bestand kein Grund den Anschluss anbieterseitig zu sperren. Wurde trotzdem über mehrere Monate hinweg rechtswidrig gesperrt, dürfte deine Kündigung wirksam gewesen sein.

Sollen sie halt versuchen, dir mit den üblichen Inkassodrohschreiben Angst zu machen. Bei vielen Leuten hat das Erfolg, obwohl es in aller Regel zu keiner (aussichtslosen) Klage kommt, maximal zu einem gerichtlichen Mahnbescheid, der ohne Sachprüfung erlassen wird (und werden muss).

Wenn die richtige Rechnungshöhe nicht feststellbar ist, ist im Zweifel für die erfolglos beanstandeten Abrechnungszeiträume das zu zahlen, was in den vorangegangenen 6 unbeanstandeten Abrechnungszeiträumen durchschnittlich gezahlt wurde (§ 17 TKV). Für die gesperrte Zeit muss natürlich nichts gezahlt werden. Im Gegenteil könnte der Anbieter hier
schadensersatzpflichtig sein.

Viel Erfolg und nicht von Drohschreiben einschüchtern lassen.

Ich habe ihm unsere Hilfe angeboten :-)

Du kennst mich ja ;-)


spl
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[1.1.1.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
spl antwortet auf tcsmoers
25.04.2007 18:29
Benutzer tcsmoers schrieb:
Ich habe ihm unsere Hilfe angeboten :-)

Ich dachte, ihr macht nichts mit Privatkunden.

spl
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
tcsmoers antwortet auf spl
25.04.2007 18:39
Benutzer spl schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Ich habe ihm unsere Hilfe angeboten :-)

Ich dachte, ihr macht nichts mit Privatkunden.

Machen wir auch nicht. Wenn das Ding interessant ist, wird es aus taktischen Gründen übernommen.

Ich bin nicht nur gegen O2, sondern gegen alle diese Ab*zocker. Und Privatkundenprobleme sind für Regionalpresse und Fernsehen gut zu verwenden. Wenn die Sache mit Mario vorbei ist, geht das auch zum Fersehen.

peso



spl
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[1.1.1.1.1.1.2] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
verena0184 antwortet auf spl
25.04.2007 14:38
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Ich habe schon einen bekannten angehenden normalen Anwalt gefragt, der sagte, ich soll zu einem Fachanwalt für Telekommunikation gehen. Das ist scheinbar eben ein Spezialgebiet, wo sich nicht alles auskennen.

Nein. Das ist ganz normales Vertragsrecht, das jeder beliebige Anwalt draufhaben sollte.

Wenn du rechtzeitig Einwendung erhoben hast, muss der Anbieter eine Aufschlüsselung (auch von Datenverbindungen) und das technische Prüfprotokoll vorlegen. Dabei ist eine individuelle Prüfung durchzuführen. Das jährliche Qualitätsprotkoll nach § 5 TKV a.F. genügt nicht. Siehe bspw. das Urteil des LG München, www.lawcommunity.de/volltext/135.html .

Ich hatte bereits mind. 5 x Einspruch auf jedes Schreiben eingelegt (zur Sicherheit).

Kommt der Anbieter dem nicht nach, steht dir bzgl. der Zahlung ein Zurückbehaltungsrecht zu. Denn die Beweispflicht für die Richtigkeit von Telefonrechnungen liegt beim Anbieter (§ 16 Abs. 3 TKV). Da du die Zahlung zurückhalten durftest, bestand kein Grund den Anschluss anbieterseitig zu sperren. Wurde trotzdem über mehrere Monate hinweg rechtswidrig gesperrt, dürfte deine Kündigung wirksam gewesen sein.

Das Problem: Das Unternehmen behauptet, es hätte mir einen Prüfbericht geschickt. Darauf aber steht, dass es ein "Auszug aus der Gesprächsdatenbank" ist. Das ist also wie wenn ich mir eine Datenabfrage aus dem Access mache, oder nicht ?! Deshalb behaupten Sie, dass sie Recht haben. Ich behaupte, sie haben kein Recht.

Sollen sie halt versuchen, dir mit den üblichen Inkassodrohschreiben Angst zu machen. Bei vielen Leuten hat das Erfolg, obwohl es in aller Regel zu keiner (aussichtslosen) Klage kommt, maximal zu einem gerichtlichen Mahnbescheid, der ohne Sachprüfung erlassen wird (und werden muss).

Ich habe nur Angst davor, dass es evtl. vor Gericht geht, da ein unerfahrener Richter sitzt, dem Unternehmen zustimmt, und ich die doppelten Kosten an die Zahlen muss. Das wäre echt zu viel des Guten.

Wenn die richtige Rechnungshöhe nicht feststellbar ist, ist im Zweifel für die erfolglos beanstandeten Abrechnungszeiträume das zu zahlen, was in den vorangegangenen 6 unbeanstandeten Abrechnungszeiträumen durchschnittlich gezahlt wurde (§ 17 TKV). Für die gesperrte Zeit muss natürlich nichts gezahlt werden. Im Gegenteil könnte der Anbieter hier
schadensersatzpflichtig sein.

Viel Erfolg und nicht von Drohschreiben einschüchtern lassen.

spl
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[1.1.1.1.1.1.2.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
spl antwortet auf verena0184
25.04.2007 15:52
Benutzer verena0184 schrieb:
Ich hatte bereits mind. 5 x Einspruch auf jedes Schreiben eingelegt (zur Sicherheit).

Das ist nicht nötig. Eine schriftliche Einwendung pro Rechnung, diese nachweisbar am besten per Rückschein-Einschreiben oder Fax mit Versandbeleg genügt. Reagiert das Unternehmen daraufhin nicht oder nicht ausreichend, bekommt es eben kein Geld. Die Vorlage der Beweise erfolgt also in seinem eigenen Interesse und nicht in dem des Kunden.

Das Problem: Das Unternehmen behauptet, es hätte mir einen Prüfbericht geschickt. Darauf aber steht, dass es ein "Auszug aus der Gesprächsdatenbank" ist. Das ist also wie wenn ich mir eine Datenabfrage aus dem Access mache, oder nicht ?!

Das hört sich nach einer Verbindungsaufschlüsselung an. Die ist zwar auch geschuldet, ersetzt aber nicht den Prüfbericht.

Das Unternehmen muss nachweisen, dass es dir den geforderten Prüfbericht zugesandt hat. Tut es das nicht, gilt das oben Geschriebene.

Denke aber daran, den Durchschnittsbetrag nach § 17 TKV zu zahlen.

Auf weitere Standard-Mahnschreiben brauchst du nicht zu reagieren. Die Mühe lohnt nicht. Die Inkassobüros wollen unbedingt Geld aus der Sache holen; wie und warum und ob zu Recht, ist ihnen egal. Würden sie eine Einzelfallprüfung vornehmen und unberechtigte Forderungen ausbuchen, würde sich die Inkassomasche nicht mehr lohnen. Allein die Existenz eines Inkassobüros lässt daher schon den Schluss zu, dass dort nicht oder jedenfalls nicht sorgfältig geprüft wird. Welches Interesse sollten sie auch daran haben? Sie würden ja draufzahlen, würden sie erst eine teure Prüfung durchführen und dann die Forderung ausbuchen. Und einen Ruf beim Endkunden haben Inkassobüros nicht zu verlieren, da sie eh nur unfreiwillige "Kunden" haben.

Ich habe nur Angst davor, dass es evtl. vor Gericht geht, da ein unerfahrener Richter sitzt, dem Unternehmen zustimmt, und ich die doppelten Kosten an die Zahlen muss.

Nein. Selbst wenn dieser unwahrscheinliche Fall einträte, würde der Prozess keine 1.000 Euro kosten.

Mir ist bisher ein einziger Fall bekannt geworden, in dem ein Inkassobüro wirklich geklagt hat; nach dem ersten Erwiderungsschriftsatz hat es die Klage zurückgenommen.

spl
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[1.1.1.1.1.1.2.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
verena0184 antwortet auf spl
25.04.2007 16:22
Benutzer verena0184 schrieb:
Ich hatte bereits mind. 5 x Einspruch auf jedes Schreiben eingelegt (zur Sicherheit).

Das ist nicht nötig. Eine schriftliche Einwendung pro Rechnung, diese nachweisbar am besten per Rückschein-Einschreiben oder Fax mit Versandbeleg genügt. Reagiert das Unternehmen daraufhin nicht oder nicht ausreichend, bekommt es eben kein Geld. Die Vorlage der Beweise erfolgt also in seinem eigenen Interesse und nicht in dem des Kunden.

Das Problem: Das Unternehmen behauptet, es hätte mir einen Prüfbericht geschickt. Darauf aber steht, dass es ein "Auszug
aus der Gesprächsdatenbank" ist. Das ist also wie wenn ich mir eine Datenabfrage aus dem Access mache, oder nicht ?!

Das hört sich nach einer Verbindungsaufschlüsselung an. Die ist zwar auch geschuldet, ersetzt aber nicht den Prüfbericht.

Das Unternehmen muss nachweisen, dass es dir den geforderten Prüfbericht zugesandt hat. Tut es das nicht, gilt das oben Geschriebene.

Denke aber daran, den Durchschnittsbetrag nach § 17 TKV zu zahlen.

Was für ein Durchschnittsbetrag? Muss ich das? Ich habe bereits ca. 320 € bezahlt für Verbindungen, also Gespräche, die nachvollziehbar in Ordnung waren (tja, teuer, aber das waren zumeist eingehende Anrufe). Muss ich einen Durchschnittsbetrag bezahlen?

Auf weitere Standard-Mahnschreiben brauchst du nicht zu reagieren. Die Mühe lohnt nicht. Die Inkassobüros wollen unbedingt Geld aus der Sache holen; wie und warum und ob zu Recht, ist ihnen egal. Würden sie eine Einzelfallprüfung vornehmen und unberechtigte Forderungen ausbuchen, würde sich die Inkassomasche nicht mehr lohnen. Allein die Existenz eines Inkassobüros lässt daher schon den Schluss zu, dass dort nicht oder jedenfalls nicht sorgfältig geprüft wird. Welches Interesse sollten sie auch daran haben? Sie würden ja draufzahlen, würden sie erst eine teure Prüfung durchführen und dann die Forderung ausbuchen. Und einen Ruf beim Endkunden haben Inkassobüros nicht zu verlieren, da sie eh nur unfreiwillige "Kunden" haben.

Heisst das, dass das Inkassobüro einen Prozess vor Gericht einleiten würde? Ich dachte immer, wenn das Inkassobüro die Forderung nicht eintreiben kann, bekommt Talkline die Forderung wieder abgetreten und die leiten dann das Gerichtsverfahren ein?
Bin ich da falsch?

Ich habe nur Angst davor, dass es evtl. vor Gericht geht, da ein unerfahrener Richter sitzt, dem Unternehmen zustimmt, und ich die doppelten Kosten an die Zahlen muss.

Nein. Selbst wenn dieser unwahrscheinliche Fall einträte, würde der Prozess keine 1.000 Euro kosten.

Mir ist bisher ein einziger Fall bekannt geworden, in dem ein Inkassobüro wirklich geklagt hat; nach dem ersten Erwiderungsschriftsatz hat es die Klage zurückgenommen.
Danke für deine Antworten. Das mildert mein Kopfzerbrechen. Vielleicht könntest du mir nochmal auf o.g. Frage antworten?
Danke.

spl
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[1.1.1.1.1.1.2.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
spl antwortet auf verena0184
25.04.2007 17:50
Benutzer verena0184 schrieb:
Was für ein Durchschnittsbetrag?

Siehe www.ius-it.de/glossar/17_TKV.html .

Muss ich das? Ich habe bereits ca. 320 € bezahlt für Verbindungen, also Gespräche, die nachvollziehbar in Ordnung waren (tja, teuer, aber das waren zumeist eingehende Anrufe). Muss ich einen Durchschnittsbetrag bezahlen?

Natürlich musst du nicht doppelt bezahlen und kannst das schon Bezahlte auf den Durchschnittsbetrag anrechnen.

Damit dürftest du doch gut bedient sein, oder war die strittige Roaming-Rechnung niedriger als die anderen? Ich kenne es eher umgekehrt.

Heißt das, dass das Inkassobüro einen Prozess vor Gericht einleiten würde? Ich dachte immer, wenn das Inkassobüro die Forderung nicht eintreiben kann, bekommt Talkline

Ah, Talkline. Damit ist alles gesagt.

die Forderung wieder abgetreten und die leiten dann das Gerichtsverfahren ein? Bin ich da falsch?

Das kommt darauf an, wie sich der Anbieter entscheidet: Er kann die Forderung vollständig an das Inkassobüro abtreten (verkaufen). Dann ist das Inkassobüro alleiniger Inhaber und kann damit machen, was es will, muss sich allerdings auch alle Einwendungen entgegenhalten lassen. In diesem Fall kannst du eine sog. Abtretungsurkunde vom neuen Gläubiger verlangen als Beweis darüber, dass der neue Gläubiger auch wirklich Inhaber der behaupteten Forderung ist. Andernfalls kannst du die Mahnung aus diesem Grund zurückweisen.

Alternativ kann der Anbieter das Inkassobüro nur mit dem Schreiben einiger Drohbriefe und dem Schaffen einer Drohkulisse beauftragen (so bspw. Telefonica). Welche von beiden Varianten vorliegt, geht normalerweise aus den Mahnungen hervor. Heißt es bspw. "...machen wir im Auftrag der ... KG (Anbieter) folgende Forderung geltend...", dann ist der Anbieter wohl noch Inhaber.

Nach meiner Erfahrung werden TK-Forderungen recht gern abgetreten, weil das Eintreiben kleinerer Forderungen sich für die Anbieter vom Aufwand her nicht lohnt. Die einzutreiben lohnt sich eigentlich nur, wenn man mit unsauberen Mitteln arbeitet, sprich: auch völlig sinnfreie Forderungen einzutreiben versucht, indem Einschüchterung betrieben und oft auch hohe fiktive Inkassokosten in Rechnung gestellt werden. Oder indem man einfach auf "gut Glück" einen gerichtlichem Mahnbescheid losballert und darauf spekuliert, dass der Kunde vergisst rechtzeitig zu widersprechen, dann kann der Anbieter nämlich ohne Prozess einen Vollstreckungsbescheid beantragen und daraus vollstrecken, ohne dass jemals eine gerichtliche inhaltliche Prüfung stattgefunden hätte. Die Erfolgsquote ist sehr hoch, wenn man Kunden "weichkocht" und sie immer wieder mit automatisch abgefassten Mahnungen bombardiert, teilweise verteilt über mehrere Jahre hinweg, und ihnen einfach nicht zuhört. Das verunsichert und ist eigentlich zu einem großen Teil eine psychologische und keine juristische Komponente. Und darauf sind Inkassobüros im Gegensatz zu den TK-Anbietern nun mal spezialisiert, außerdem fällt das unseriöse Moment dann nicht ganz so direkt auf den Anbieter zurück.

Danke für deine Antworten. Das mildert mein Kopfzerbrechen.

Das ist erfreulich. Immer einen kühlen Kopf behalten und nicht nervös machen lassen. :)

spl
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[1.1.1.1.1.1.2.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
verena0184 antwortet auf spl
26.04.2007 09:51
Hallo nochmal. Danke nochmals für deine Antwort.
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Was für ein Durchschnittsbetrag?

Siehe www.ius-it.de/glossar/17_TKV.html .

Muss ich das? Ich habe bereits ca. 320 € bezahlt für Verbindungen, also Gespräche, die nachvollziehbar in Ordnung waren (tja, teuer, aber das waren
zumeist eingehende Anrufe). Muss ich einen
Durchschnittsbetrag
bezahlen?

Natürlich musst du nicht doppelt bezahlen und kannst das schon Bezahlte auf den Durchschnittsbetrag anrechnen.

Damit dürftest du doch gut bedient sein, oder war die strittige Roaming-Rechnung niedriger als die anderen? Ich kenne es eher umgekehrt.
Nein. Ich habe ca. 320 Euro für korrekte Gesprächsverbindungen gezahlt. Nun stehen noch ca. netto 950 Euro nur für die WAP-Verbindungen aus. Die normalen Rechnungen lagen glaub ich immer so zwischen grob 100-200 Euro.

Heißt das, dass das Inkassobüro einen Prozess vor Gericht einleiten würde? Ich dachte immer, wenn das Inkassobüro die Forderung nicht eintreiben kann, bekommt Talkline

Ah, Talkline. Damit ist alles gesagt.
Oh, das ist mir so rausgerutscht. Ist das hier erlaubt?

die Forderung wieder abgetreten und die leiten dann das
Gerichtsverfahren ein?
Bin ich da falsch?

Das kommt darauf an, wie sich der Anbieter entscheidet: Er kann die Forderung vollständig an das Inkassobüro abtreten (verkaufen). Dann ist das Inkassobüro alleiniger Inhaber und kann damit machen, was es will, muss sich allerdings auch alle Einwendungen entgegenhalten lassen. In diesem Fall kannst du eine sog. Abtretungsurkunde vom neuen Gläubiger verlangen als Beweis darüber, dass der neue Gläubiger auch wirklich Inhaber der behaupteten Forderung ist. Andernfalls kannst du die Mahnung aus diesem Grund zurückweisen.

Alternativ kann der Anbieter das Inkassobüro nur mit dem Schreiben einiger Drohbriefe und dem Schaffen einer Drohkulisse beauftragen (so bspw. Telefonica). Welche von beiden Varianten vorliegt, geht normalerweise aus den Mahnungen hervor. Heißt es bspw. "...machen wir im Auftrag der ... KG (Anbieter) folgende Forderung geltend...", dann ist der Anbieter wohl noch Inhaber.

Nach meiner Erfahrung werden TK-Forderungen recht gern abgetreten, weil das Eintreiben kleinerer Forderungen sich für die Anbieter vom Aufwand her nicht lohnt. Die einzutreiben lohnt sich eigentlich nur, wenn man mit unsauberen Mitteln arbeitet, sprich: auch völlig sinnfreie Forderungen einzutreiben versucht, indem Einschüchterung betrieben und oft auch hohe fiktive Inkassokosten in Rechnung gestellt werden. Oder indem man einfach auf "gut Glück" einen gerichtlichem Mahnbescheid losballert und darauf spekuliert, dass der Kunde vergisst rechtzeitig zu widersprechen, dann kann der Anbieter nämlich ohne Prozess einen Vollstreckungsbescheid beantragen und daraus vollstrecken, ohne dass jemals eine gerichtliche inhaltliche Prüfung stattgefunden hätte. Die Erfolgsquote ist sehr hoch, wenn man Kunden "weichkocht" und sie immer wieder mit automatisch abgefassten Mahnungen bombardiert, teilweise verteilt über mehrere Jahre hinweg, und ihnen einfach nicht zuhört. Das verunsichert und ist eigentlich zu einem großen Teil eine psychologische und keine juristische Komponente. Und darauf sind Inkassobüros im Gegensatz zu den TK-Anbietern nun mal spezialisiert, außerdem fällt das unseriöse Moment dann nicht ganz so direkt auf den Anbieter zurück.

Danke für deine Antworten. Das mildert mein Kopfzerbrechen.

Das ist erfreulich. Immer einen kühlen Kopf behalten und nicht nervös machen lassen. :)
Wenn ich mit Gewissheit weiss, dass ich im Recht wäre, würde mich das ja absolut nicht mehr interessieren.

Eine Frage: wer war das andere der einen Beitrag geschrieben hatte mit... "ich hatte ihm unsere Hilfe angeboten.."?? Fernsehen, Presse? Hatte er mich gemeint oder war da jemand anderes gemeint? Ich hatte schon mal an eine Fernsehsendung geschrieben, die waren, ich glaube aus juristischen Gründen, nicht an diesem Fall interessiert.

Danke für deine nochmalige Antwort :-)

spl
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[1.1.1.1.1.1.2.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
spl antwortet auf verena0184
26.04.2007 11:58
Benutzer verena0184 schrieb:
Benutzer spl schrieb:
Damit dürftest du doch gut bedient sein, oder war die strittige Roaming-Rechnung niedriger als die anderen? Ich kenne es eher umgekehrt.
>
Nein. Ich habe ca. 320 Euro für korrekte Gesprächsverbindungen gezahlt. Nun stehen noch ca. netto 950 Euro nur für die WAP-Verbindungen aus. Die normalen Rechnungen lagen glaub ich immer so zwischen grob 100-200 Euro.

Der Durchschnittsbetrag bezieht sich auf die Rechnung insgesamt. Wenn der Durchschnittsbetrag der letzten 6 unbeanstandeten Monate 100 Euro war und du für den fraglichen Monat 300 bezahlt hast, hast du ja sogar 200 überzahlt, die du zurückfordern könntest.

Talkline. Damit ist alles gesagt.
>
Oh, das ist mir so rausgerutscht. Ist das hier erlaubt?

Warum soll es nicht erlaubt sein hier Namen zu nennen?

Immer einen kühlen Kopf behalten und nicht nervös machen lassen. :)
>
Wenn ich mit Gewissheit weiss, dass ich im Recht wäre, würde mich das ja absolut nicht mehr interessieren.

Tja, verbindliche Auskunft zum Nulltarif wirst du auch im Internet nicht bekommen. Du kannst es überprüfen, indem du die §§ 14, 16 und 17 TKV liest und es dann mit dem vergleichst, was ich geschrieben habe. Oder natürlich einen Anwalt fragen, der haftet dann auch. Eine Erstberatung ist nicht so teuer. Von der Verbraucherzentrale würde ich persönlich qualitativ eher absehen, aber das muss jeder selbst wissen. Ehe du 1,86 Euro in eine anonyme Hotline butterst, ist ein normales Anwalts-Beratungsgespräch übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit billiger.

Eine Frage: wer war das andere der einen Beitrag geschrieben hatte mit... "ich hatte ihm unsere Hilfe angeboten.."??

Peso. https://www.teltarif.de/forum/x-mobilfunk/6181-... Peso ist Mitgesellschafter(?) an einem TK-Beratungsunternehmen bei Duisburg und hat tatsächlich solche Connections, auch wenn man das als Neuling auf Grund seines Schreibstils möglicherweise eher nicht geneigt ist anzunehmen. ;)

Fernsehen, Presse? Hatte er mich gemeint oder war da jemand anderes gemeint?

Hab ich auch nicht ganz verstanden, wen er meint, wenn er bei dem Namen "Verena" von "ihm" spricht. Kannst ihn ja mal fragen. :) Jedenfalls hat Peso seit vielen Jahren beruflich mit Abrechnungsproblemen speziell bei Mobilfunkanbietern zu tun und viel Erfahrung mit Falschabrechnungen und Inkassobüros.

Ich hatte schon mal an eine Fernsehsendung geschrieben, die waren, ich glaube aus juristischen Gründen, nicht an diesem Fall interessiert.

Ich würde mich gar nicht so an die Medien hängen. Die Medien sind nicht an deinem Schicksal interessiert, sondern an einer möglichst reißerischen Story, die für die Chips in sich hineinstopfende und umherzappende Masse "entertaining" ist und möglichst hohe Quoten bringt.

spl
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[…1.1.1.1.1.2.1.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
verena0184 antwortet auf spl
26.04.2007 12:58
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Benutzer spl schrieb:
Damit dürftest du doch gut bedient sein, oder war die strittige Roaming-Rechnung niedriger als die anderen? Ich kenne es eher umgekehrt.
>
Nein. Ich habe ca. 320 Euro für korrekte Gesprächsverbindungen gezahlt. Nun stehen noch ca. netto 950 Euro nur für die WAP-Verbindungen aus. Die normalen Rechnungen lagen glaub ich immer so zwischen grob 100-200 Euro.

Der Durchschnittsbetrag bezieht sich auf die Rechnung insgesamt. Wenn der Durchschnittsbetrag der letzten 6 unbeanstandeten Monate 100 Euro war und du für den fraglichen Monat 300 bezahlt hast, hast du ja sogar 200 überzahlt, die du zurückfordern könntest.

Talkline. Damit ist alles gesagt.
>
Oh, das ist mir so rausgerutscht. Ist das hier erlaubt?

Warum soll es nicht erlaubt sein hier Namen zu nennen?
Ich dachte das wäre irgendwo gestanden. Naja, sowieso nie wieder Talkline. Schlechter Service. Teure Hotline-Nummer. Der letzte Brief (von ingesamt 6 Briefen?) hab ich 2 lange Seiten geschrieben und was kam als Antwort.... kein einziger Punkt haben die mir beantwortet. Nichts ... nur dass ich nun endlich zahlen soll. Naja, da bin ich ja nicht die einzigste. Im Internet gibts zahllose Seiten schlecht bedienten Kunden...

Immer einen kühlen Kopf behalten und nicht nervös machen lassen. :)
>
Wenn ich mit Gewissheit weiss, dass ich im Recht wäre, würde mich das ja absolut nicht mehr interessieren.

Tja, verbindliche Auskunft zum Nulltarif wirst du auch im Internet nicht bekommen. Du kannst es überprüfen, indem du die §§ 14, 16 und 17 TKV liest und es dann mit dem vergleichst, was ich geschrieben habe. Oder natürlich einen Anwalt fragen, der haftet dann auch. Eine Erstberatung ist nicht so teuer. Von der Verbraucherzentrale würde ich persönlich qualitativ eher absehen, aber das muss jeder selbst wissen. Ehe du 1,86 Euro in eine anonyme Hotline butterst, ist ein normales Anwalts-Beratungsgespräch übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit billiger.
Ich weiss, du hast natürlich Recht. Die ganzen §§ hab ich auch schon gelesen. Aber als Leihe.... die Bundesnetzagentur hatte mir zudem noch gesagt, dass die Gesellschaften nicht dazu verpflichtet sind, mir den Prüfbericht zuzusenden. Die Dame am Telefon war auch nicht gerade hilfsbereit.
Aber ein Anwaltsgespräch wird mir wahrscheinlich nicht erspart bleiben, denn ich weiss nicht, ob Talkline nun einen Schufa-Eintrag machen kann/darf oder nicht.
Ich hoffe, ich finde einen geeigneten Anwalt, bzw. werde ich wirklich mal Peso kontaktieren. Vielleicht hat er ja ne Empfehlung ?!?

Eine Frage: wer war das andere der einen Beitrag geschrieben hatte mit... "ich hatte ihm unsere Hilfe angeboten.."??

Peso. https://www.teltarif.de/forum/x-mobilfunk/6181-... Peso ist Mitgesellschafter(?) an einem TK-Beratungsunternehmen bei Duisburg und hat tatsächlich solche Connections, auch wenn man das als Neuling auf Grund seines Schreibstils möglicherweise eher nicht geneigt ist anzunehmen. ;)

Fernsehen, Presse? Hatte er mich gemeint oder war da jemand anderes gemeint?

Hab ich auch nicht ganz verstanden, wen er meint, wenn er bei dem Namen "Verena" von "ihm" spricht. Kannst ihn ja mal fragen. :) Jedenfalls hat Peso seit vielen Jahren beruflich mit Abrechnungsproblemen speziell bei Mobilfunkanbietern zu tun und viel Erfahrung mit Falschabrechnungen und Inkassobüros.

Ich hatte schon mal an eine Fernsehsendung geschrieben, die waren, ich glaube aus juristischen Gründen,
nicht an diesem Fall interessiert.

Ich würde mich gar nicht so an die Medien hängen. Die Medien sind nicht an deinem Schicksal interessiert, sondern an einer möglichst reißerischen Story, die für die Chips in sich hineinstopfende und umherzappende Masse "entertaining" ist und möglichst hohe Quoten bringt.
:-))) das hast du aber schön geschrieben :-))

Nochmals danke an dich!! ... und noch einen schönen sonnigen Tag.

spl
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[…1.1.1.1.2.1.1.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
spl antwortet auf verena0184
26.04.2007 13:52
Benutzer verena0184 schrieb:
Ich dachte das wäre irgendwo gestanden.

Wüsste ich nicht.

Naja, sowieso nie wieder Talkline. Schlechter Service. Teure Hotline-Nummer. Der letzte Brief (von ingesamt 6 Briefen?) hab ich 2 lange Seiten geschrieben und was kam als Antwort.... kein einziger Punkt haben die mir beantwortet.

Und das wird bei den Inkassobüros noch extremer.

Ein persönlicher Rat: Geh direkt zu T-Mobile oder Vodafone. Bei den meisten Providern à la Talkline, Mobilcom usw. und bei E-Plus und O2 ist es mit dem Service nicht weit her; und billiger sind sie auch nicht, sie verstecken die Kosten nur besser in anderen Dienstleistungen. Auch dazu kann dir Peso etwas sagen.

Aber als Leihe...

Als Leihe... Wer ist denn dein Verleiher?

die Bundesnetzagentur hatte mir zudem noch gesagt, dass die Gesellschaften nicht dazu verpflichtet sind, mir den Prüfbericht zuzusenden.

§ 16 Abs. 1 TKV: "... so ist das Verbindungsaufkommen ... nach den einzelnen Verbindungsdaten aufzuschlüsseln und eine technische Prüfung durchzuführen, deren Dokumentation dem Kunden auf Verlangen vorzulegen ist."

Aber ein Anwaltsgespräch wird mir wahrscheinlich nicht erspart bleiben, denn ich weiß nicht, ob Talkline nun einen Schufa-Eintrag machen kann/darf oder nicht.

Nein. Der überwiegende Teil der Rechtsprechung hält das bei bestrittenen Forderungen für rechtswidrig (§ 28 BDSG). Ich glaube, dass auch die internen Schufa-Statuten keine bestrittenen Forderungen akzeptieren. Die meisten Anbieter halten sich daran und sprechen maximal leere Drohungen aus.

Speziell vom Amtsgericht Elmshorn, das für eine Klage gegen Talkline zuständig wäre, weiß ich, dass es hier eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung fährt, die schon öfter Gegenstand von Veröffentlichungen war. Talkline als Gerichtsdauergast wird sich daher zu benehmen wissen.

Solange keine konkreten Anhaltspunkte auf eine Eintragungsabsicht vorliegen, kann ein Anwalt jedenfalls in der Hinsicht wenig machen außer Talkline ein Warnbriefchen schicken, auf dessen Kosten du sitzenbleiben wirst. Du kannst ja immer mal wieder bei der Schufa Auskunft über deine Eintragungen verlangen. Schriftlich ist das kostenpflichtig, mündlich bei einer der Schufa-Stellen (https://www.meineschufa.de/index.php?site=13_2#oben ) auch kostenlos möglich.

Mache ich interessehalber auch immer mal wieder. Ist ganz interessant, welche Verträge dort eingetragen werden, von denen man das gar nicht so gedacht hätte und umgekehrt. Bspw. wurde bei mir mal ein mickriger Arcor-Internet-by-Call-Vertrag eingetragen, ein T-Mobile-Mobilfunkvertrag, ein Girokonto mit Dispo und sogar ein Broker dagegen nicht.

spl
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verena0184 antwortet auf spl
26.04.2007 14:39
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Ich dachte das wäre irgendwo gestanden.

Wüsste ich nicht.

Naja, sowieso nie wieder Talkline. Schlechter Service. Teure Hotline-Nummer.
Der letzte Brief (von ingesamt 6 Briefen?) hab ich 2 lange Seiten geschrieben und was kam als Antwort.... kein einziger Punkt haben die mir beantwortet.

Und das wird bei den Inkassobüros noch extremer.

Ein persönlicher Rat: Geh direkt zu T-Mobile oder Vodafone. Bei den meisten Providern à la Talkline, Mobilcom usw. und bei E-Plus und O2 ist es mit dem Service nicht weit her; und billiger sind sie auch nicht, sie verstecken die Kosten nur besser in anderen Dienstleistungen. Auch dazu kann dir Peso etwas sagen.
Zu spät, Vertrag wurde schon direkt im O2 Laden geschlossen (Genion L Tarif, Bekannte waren bisher immer zufrieden, die hatten wahrscheinlich auch noch keine Probleme..).

Aber als Leihe...

Als Leihe... Wer ist denn dein Verleiher?
Hm??? Hä? Ich hab kein Verleiher :) Ich meinte als Leihe (Halbleihe) irgendwelche Gesetzte zu lesen und die dann richtig einzuordnen bzw. richtig zu verstehen. Hatte zwar schon einige Rechtsvorlesungen und weiss deshalb, dass es manchmal nicht so einfach ist, wie man denkt.

die Bundesnetzagentur hatte mir zudem noch gesagt, dass die Gesellschaften nicht dazu verpflichtet sind, mir den Prüfbericht zuzusenden.

§ 16 Abs. 1 TKV: "... so ist das Verbindungsaufkommen ... nach den einzelnen Verbindungsdaten aufzuschlüsseln und eine technische Prüfung durchzuführen, deren Dokumentation dem Kunden auf Verlangen vorzulegen ist."
Siehst du, manch wichtiges Detail wird überlesen :)
Warum behauptet die von der Bundesnetzagentur denn dann das?
Stecken die alle zusammen unter einer Decke?

Aber ein Anwaltsgespräch wird mir wahrscheinlich nicht erspart bleiben, denn ich weiß nicht, ob Talkline nun einen Schufa-Eintrag machen kann/darf oder nicht.

Nein. Der überwiegende Teil der Rechtsprechung hält das bei bestrittenen Forderungen für rechtswidrig (§ 28 BDSG). Ich glaube, dass auch die internen Schufa-Statuten keine bestrittenen Forderungen akzeptieren. Die meisten Anbieter halten sich daran und sprechen maximal leere Drohungen aus.

Speziell vom Amtsgericht Elmshorn, das für eine Klage gegen Talkline zuständig wäre, weiß ich, dass es hier eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung fährt, die schon öfter Gegenstand von Veröffentlichungen war. Talkline als Gerichtsdauergast wird sich daher zu benehmen wissen.
Hatte ich doch neulich einen Bericht gelesen... der von Talkl. Angeklagte war ein Anwalt, der angeblich die Widerrufsfrist nicht eingehalten hätte.... das ging vor Gericht... da konnte ich doch nur noch mit dem Kopf schütteln.

Solange keine konkreten Anhaltspunkte auf eine Eintragungsabsicht vorliegen, kann ein Anwalt jedenfalls in der Hinsicht wenig machen außer Talkline ein Warnbriefchen schicken, auf dessen Kosten du sitzenbleiben wirst. Du kannst ja immer mal wieder bei der Schufa Auskunft über deine Eintragungen verlangen. Schriftlich ist das kostenpflichtig, mündlich bei einer der Schufa-Stellen (https://www.meineschufa.de/index.php?site=13_2#oben ) auch kostenlos möglich.
Super Tipp. Danke. Wusste ich auch nicht. Woher weisst du das alles?

Gruß Verena

Mache ich interessehalber auch immer mal wieder. Ist ganz interessant, welche Verträge dort eingetragen werden, von denen man das gar nicht so gedacht hätte und umgekehrt. Bspw. wurde bei mir mal ein mickriger Arcor-Internet-by-Call-Vertrag eingetragen, ein T-Mobile-Mobilfunkvertrag, ein Girokonto mit Dispo und sogar ein Broker dagegen nicht.

spl
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spl antwortet auf verena0184
26.04.2007 16:22
Benutzer verena0184 schrieb:

Zu spät, Vertrag wurde schon direkt im O2 Laden geschlossen

Oh je. Von Talkline zu O2, was für eine Karriere... O2 ist ein notorischer und medienbekannter Vertragsbrecher. Er hat das schlechteste Netz (T-Mobile-Roaming ist nach O2-eigenen Aussagen kein Vertragsbestandteil und kann somit jederzeit wegfallen) und beim Netzübergang brechen die Gespräche ab (https://www.teltarif.de/arch/2007/kw17/...?... ). Laut Stiftung Warentest hat O2 mit die kundenunfreundlichsten Vertragsbestimmungen. Zur Zeit ist O2 hier das aktivste Anbieterforum, obwohl es der nach Kundenzahlen kleinste deutsche Netzbetreiber ist. Hier mal einige ganz wenige Schnitzer, an die ich mich auswendig erinnere:

https://www.teltarif.de/arch/2007/kw06/...
https://www.teltarif.de/arch/2006/kw25/...
https://www.teltarif.de/arch/2004/kw38/...

Dann heb dir das Geld für den Anwalt lieber für O2 auf. Auch hier kann dir Peso Einzelheiten berichten.

(Genion L Tarif, Bekannte waren bisher immer zufrieden, die hatten wahrscheinlich auch noch keine Probleme..).

Wenn man Augen und Ohren zumacht und alle Rechnungen bezahlt, egal, was draufsteht, sicherlich nicht. Das ist aber bei Talkline auch so. Na, vielleicht hast du ja Glück.

Aber als Leihe...

Als Leihe... Wer ist denn dein Verleiher?
>
Hm??? Hä? Ich hab kein Verleiher :)

Doch, eine Leihe hat immer einen Verleiher:
http://bundesrecht.juris.de/bgb/__598.html

Warum behauptet die von der Bundesnetzagentur denn dann das?

Wahrscheinlich ein Missverständnis.

Woher weißt du das alles?

Aus Gesetz und Erfahrung.

spl
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[…1.2.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
Real1 antwortet auf spl
26.04.2007 19:05

einmal geändert am 26.04.2007 19:05
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:

Zu spät, Vertrag wurde schon direkt im O2 Laden geschlossen

Oh je. Von Talkline zu O2, was für eine Karriere... O2 ist ein notorischer und medienbekannter Vertragsbrecher. Er hat das schlechteste Netz (T-Mobile-Roaming ist nach O2-eigenen Aussagen kein Vertragsbestandteil und kann somit jederzeit wegfallen) und beim Netzübergang brechen die Gespräche ab (https://www.teltarif.de/arch/2007/kw17/...?... ).
Laut Stiftung Warentest hat O2 mit die kundenunfreundlichsten Vertragsbestimmungen. Zur Zeit ist O2 hier das aktivste Anbieterforum, obwohl es der nach Kundenzahlen kleinste deutsche Netzbetreiber ist. Hier mal einige ganz wenige Schnitzer, an die ich mich auswendig erinnere:

https://www.teltarif.de/arch/2007/kw06/... https://www.teltarif.de/arch/2006/kw25/... https://www.teltarif.de/arch/2004/kw38/...

Du nimmst doch nicht etwa TT als "Referenz" zu/über o2???
Schau mal hier: http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=0dd8702afeeaa838313b8de4098117b8&threadid=242576&pagenumber=13

Seltsamer Weise gibt es zu diesem Thema keinerlei "Beiträge" bei TT - warum wohl... :-)

Die "Stiftung Warentest" ist mir daher viel, viel "vertrauenswürdiger"...

Dann heb dir das Geld für den Anwalt lieber für O2 auf. Auch hier kann dir Peso Einzelheiten berichten.

(Genion L Tarif, Bekannte waren bisher immer zufrieden, die hatten wahrscheinlich auch noch keine Probleme..).

Wenn man Augen und Ohren zumacht und alle Rechnungen bezahlt, egal, was draufsteht, sicherlich nicht. Das ist aber bei Talkline auch so. Na, vielleicht hast du ja Glück.

Aber als Leihe...

Als Leihe... Wer ist denn dein Verleiher?
>
Hm??? Hä? Ich hab kein Verleiher :)

Doch, eine Leihe hat immer einen Verleiher:
http://bundesrecht.juris.de/bgb/__598.html

Warum behauptet die von der Bundesnetzagentur denn dann das?

Wahrscheinlich ein Missverständnis.

Woher weißt du das alles?

Aus Gesetz und Erfahrung.

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[…1.2.1.1.1.1.1.1.1.1.1.2] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
verena0184 antwortet auf spl
27.04.2007 08:38
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:

Zu spät, Vertrag wurde schon direkt im O2 Laden geschlossen

Oh je. Von Talkline zu O2, was für eine Karriere... O2 ist ein notorischer und medienbekannter Vertragsbrecher. Er hat das schlechteste Netz (T-Mobile-Roaming ist nach O2-eigenen Aussagen kein Vertragsbestandteil und kann somit jederzeit wegfallen) und beim Netzübergang brechen die Gespräche ab (https://www.teltarif.de/arch/2007/kw17/...?... ).
Laut Stiftung Warentest hat O2 mit die kundenunfreundlichsten Vertragsbestimmungen. Zur Zeit ist O2 hier das aktivste Anbieterforum, obwohl es der nach Kundenzahlen kleinste deutsche Netzbetreiber ist. Hier mal einige ganz wenige Schnitzer, an die ich mich auswendig erinnere:

https://www.teltarif.de/arch/2007/kw06/... https://www.teltarif.de/arch/2006/kw25/... https://www.teltarif.de/arch/2004/kw38/...

Dann heb dir das Geld für den Anwalt lieber für O2 auf. Auch
hier kann dir Peso Einzelheiten berichten.

(Genion L Tarif, Bekannte waren bisher immer zufrieden, die hatten wahrscheinlich auch noch keine Probleme..).

Wenn man Augen und Ohren zumacht und alle Rechnungen bezahlt, egal, was draufsteht, sicherlich nicht. Das ist aber bei Talkline auch so. Na, vielleicht hast du ja Glück.

Aber als Leihe...

Als Leihe... Wer ist denn dein Verleiher?
>
Hm??? Hä? Ich hab kein Verleiher :)

Doch, eine Leihe hat immer einen Verleiher:
http://bundesrecht.juris.de/bgb/__598.html

Warum behauptet die von der Bundesnetzagentur denn dann das?

Wahrscheinlich ein Missverständnis.

Woher weißt du das alles?

Aus Gesetz und Erfahrung.

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[…1.2.1.1.1.1.1.1.1.1.1.3] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
verena0184 antwortet auf spl
27.04.2007 08:46
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:

Zu spät, Vertrag wurde schon direkt im O2 Laden geschlossen

Oh je. Von Talkline zu O2, was für eine Karriere... O2 ist ein notorischer und medienbekannter Vertragsbrecher. Er hat das schlechteste Netz (T-Mobile-Roaming ist nach O2-eigenen Aussagen kein Vertragsbestandteil und kann somit jederzeit wegfallen) und beim Netzübergang brechen die Gespräche ab (https://www.teltarif.de/arch/2007/kw17/...?... ).
Laut Stiftung Warentest hat O2 mit die kundenunfreundlichsten Vertragsbestimmungen. Zur Zeit ist O2 hier das aktivste Anbieterforum, obwohl es der nach Kundenzahlen kleinste deutsche Netzbetreiber ist. Hier mal einige ganz wenige Schnitzer, an die ich mich auswendig erinnere:

https://www.teltarif.de/arch/2007/kw06/... https://www.teltarif.de/arch/2006/kw25/... https://www.teltarif.de/arch/2004/kw38/...

Dann heb dir das Geld für den Anwalt lieber für O2 auf. Auch hier kann dir Peso Einzelheiten berichten.

Das hat er schon. Meine Abreibung hab ich schon erhalten.

Ich stecke mitten in Abschlussprüfungen meines Studiums, ich bin so schon froh, wenn ich eine freie Minute habe. Im Teltarif Forum bin ich erst seit einigen Tagen sonst hätte ich das natürlich mitbekommen.

(Genion L Tarif, Bekannte waren bisher immer zufrieden, die hatten wahrscheinlich auch noch keine Probleme..).

Wenn man Augen und Ohren zumacht und alle Rechnungen bezahlt, egal, was draufsteht, sicherlich nicht. Das ist aber bei Talkline auch so. Na, vielleicht hast du ja Glück.
Ich bin ja kein Hellseher.

Aber als Leihe...

Als Leihe... Wer ist denn dein Verleiher?
>
Hm??? Hä? Ich hab kein Verleiher :)

Doch, eine Leihe hat immer einen Verleiher:
http://bundesrecht.juris.de/bgb/__598.html

Warum behauptet die von der Bundesnetzagentur denn dann das?

Wahrscheinlich ein Missverständnis.
Kann nicht sein, habe da ca. 2-3 mal angerufen, aus Verzweiflung, jeder sagte mir immer das gleiche!

Woher weißt du das alles?

Aus Gesetz und Erfahrung.

spl
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[…2.1.1.1.1.1.1.1.1.1.3.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
spl antwortet auf verena0184
27.04.2007 21:00
Benutzer verena0184 schrieb:
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Warum behauptet die von der Bundesnetzagentur denn dann das?

Wahrscheinlich ein Missverständnis.
>
Kann nicht sein, habe da ca. 2-3 mal angerufen, aus Verzweiflung, jeder sagte mir immer das gleiche!

Kann ich so nicht nachvollziehen. Vielleicht hast du dort eine Sache anders oder ein Detail mehr oder weniger erzählt als hier, was zu einer anderen Beurteilung führt. Wenn du willst, kannst du ja noch mal per E-Mail, Fax oder schriftlich fragen und mir dann das genaue Frage- und Antwortschreiben vorlegen und die BNetzA bitten, ihre Auffassung zu begründen und z.B. Urteile anführen.

Die BNetzA ist aber letztlich eh nicht diejenige, die die Gesetze verbindlich auslegt. Das tun die Gerichte. Die Meinung der BNetzA ist also vielleicht ein Anhaltspunkt, viel mehr aber auch nicht.

spl
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[…1.1.1.1.1.1.1.1.1.3.1.1] RE: Handy-Rg. über 1.000 € /fehlender Prüfbericht
verena0184 antwortet auf spl
02.05.2007 13:46
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Benutzer spl schrieb:
Benutzer verena0184 schrieb:
Warum behauptet die von der Bundesnetzagentur denn dann das?

Wahrscheinlich ein Missverständnis.
>
Kann nicht sein, habe da ca. 2-3 mal angerufen, aus Verzweiflung, jeder sagte mir immer das gleiche!

Kann ich so nicht nachvollziehen. Vielleicht hast du dort eine Sache anders oder ein Detail mehr oder weniger erzählt als hier, was zu einer anderen Beurteilung führt. Wenn du willst, kannst du ja noch mal per E-Mail, Fax oder schriftlich fragen und mir dann das genaue Frage- und Antwortschreiben vorlegen und die BNetzA bitten, ihre Auffassung zu begründen und z.B.
Urteile anführen.

Die BNetzA ist aber letztlich eh nicht diejenige, die die Gesetze verbindlich auslegt. Das tun die Gerichte. Die Meinung der BNetzA ist also vielleicht ein Anhaltspunkt, viel mehr aber auch nicht.

spl


Hallöchen nach langer Zeit...

ich suche mir nun einen Anwalt.
Talkline hat eine Schadensersatzaufstellung gemacht. Die Gesamtsumme die sie nun angeben sind bei ca. 1.900 €.
Der Schlamassel wird mir nun echt zu groß.

Und manch einer hier im Forum bewegt sich meiner Meinung nach auch auf dem gleichen Level wie Talkline (du kannst dir viell. denken, wen ich meine). Die Moral der Menschheit sinkt eben bis ins unterste... aber naja was sag ich...

Trotzdem nochmal DANKE für deine Beiträge.

Gruß Verena
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[1.1.2] andi2000 antwortet auf sabsi_g
26.04.2007 22:20
Benutzer sabsi_g schrieb:
Hallo,

man kann den Vertrag schon kündigen. Selbst wenn die Karte gesperrt ist, steht dem Mobilfunkanbieter aber ein "Schadensersatz" aus der vorgezogenen Kündigung zu. Das steht auch in den AGB des Anbieters. Man muss also bis zum eigentlichen Vertragsende die Grundgebühren/Mindestumsatz noch bezahlen. Wenn man das nicht macht, kommt das Inkasso-Unternehmen. Auch das ist vollkommen normal.

Wegen der WAP Sachen rate ich auch zum Anwalt, mein gebrandetes SonyEricson baut auch sofort auf Knopfdruck (und man kam oft versehentlich dran) eine kostenpflichtige WAP Verbindung auf.

Dies kann man aber nicht unbedingt den Anbieter vorwerfen sondern eher den Hersteller.

viel Glück
Sabsi
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[2] tcsmoers antwortet auf verena0184
25.04.2007 12:09
Benutzer verena0184 schrieb:
Hallo,
ich bin verzweifelt.
Letztes Jahr im Oktober haben wir eine HandyRechnung über 1.000 € erhalten und das alles sollen WAP-Dienste übers Handy gewesen sein. Das komische: wir haben diese Dienst übers Handy noch nie genutzt, da die ja total teuer sind. Das ganze ist passiert, als mein Freund in der Türkei in Urlaub war. Er hatte das Handy dabei, aber nur gelegentlich benutzt. Die Korrespondenz geht jetzt schon seit Oktober 2006. Ich habe den Prüfbericht nach § 16 TKV angefordert. Ich habe dann das Schreiben, das der Netzbetreiber der Firma geschickt hat erhalten, worauf steht, dass sie anbei einen "Auszug aus der Gesprächsdatenbank" übersenden, was für mich aber nichts anderes als ein EVN ist. Ausserdem konnte der Netzbetreiber nur noch Verbindungen von Oktober aufführen, was umgerechnet ca. 350,00 € ist. Dies hab ich auch der Firma geantwortet, aber man kriegt nur ein Standardschreiben mit dem Hinweis, dass wir nun endlich die Rechnung zahlen sollen... sonst geht es weiter an Inkasso und und und.... Meine Nerven liegen blank. Auf das Angebot, dass wir die 350 € zahlen haben wir nur die Antwort erhalten, wir sollen die 1000 € zahlen. Daraufhin habe ich fristlos gekündigt aus Vertragsverletzung, da die Karte seit September 06 gesperrt ist, aber die monatlichen Paketpreise von 45 € trotzdem schön berechnet werden. Daraufhin kam die Kündigung von der Firma mit dem Hinweis, dass das ganze jetzt ans Inkassobüro weitergeht.

Kann mir jemand einen Tipp geben? Hat das auch schon jemand erlebt? Wie muss ein Prüfbericht aussehen?
Bitte um jede Info.

Daaaaanke.

Du solltest in diesem Fall Hilfe bei einem Anwalt und nicht hier suchen.

peso