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Deutsche nutzen Handy-Dienste kaum !


28.02.2005 16:46 - Gestartet von hhaltona
Deutsche nutzen Handy-Dienste kaum

Abgesehen von SMS-Kurzmitteilungen haben sich zusätzliche Handy-Dienste bisher kaum in der breiten Masse bei deutschen Verbrauchern durchgesetzt.





Das geht aus einer Umfrage des Instituts polis im Auftrag der dpa hervor. Während die Hersteller von Mobiltelefonen zur breiten Einführung des neuen Mobilfunkstandards UMTS verstärkt auf Funktionen wie Internet-Zugang, Digitalkamera und Multimedia-Nachrichten setzen, werden diese Möglichkeiten von den Verbrauchern bisher nur spärlich genutzt. SMS werden von 69 Prozent aller Handy-Nutzer verschickt und ganze 28 Prozent benutzen ihr Handy nur zum Telefonieren. Nur 16 Prozent verschicken MMS, die Multimedia-Mitteilungen mit Foto und Text und lediglich 11 Prozent gehen per Handy ins Internet. 23 Prozent nutzen eine Handy-Kamera. Die Mobilfunkbetreiber hoffen, dass mit der drastisch schnelleren Datenübertragung im UMTS-Standard die Multimedia-Dienste deutlich attraktiver werden.

Bei der Handy-Nutzung ist das Altersgefälle extrem. Während nur 4 Prozent der Teenager kein Handy haben, sind es bei den über 60-Jährigen 39 Prozent. SMS verschicken 97 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 33 Prozent der Handy-Nutzer über 60. Bei den über 50-Jährigen sind es immerhin noch zwei Drittel. Mit der Kamera im Handy knipsen 60 Prozent der Teenager, ab 30 jeder Vierte und ab 40 nur noch jeder Sechste. Männer nutzen die Zusatzfunktionen ihres Handys etwas mehr als Frauen - nur bei der SMS herrscht praktisch Gleichstand.

Die Umfrage ergab auch, dass mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher bereit ist, den PC als Unterhaltungsgerät im Wohnzimmer einzusetzen. 55 Prozent können sich vorstellen, dass der Computer heutige Geräte wie CD-Spieler, Videorecorder oder Stereoanlagen in ihrem Haushalt ersetzt. Zugleich lehnen 40 Prozent dies ab.

Die Jungen sind dabei viel offener für neue Technik. Den PC im Wohnzimmer akzeptieren drei Viertel der 14- bis 34-Jährigen. Nach 55 Jahren liegt der Anteil nur noch bei gut 30 Prozent. Männer sind eher dazu bereit als Frauen, der Unterschied ist jedoch mit 58 zu 52 Prozent nicht sehr groß. Das Ost-West-Gefälle ist ebenfalls gering, wobei die Ostdeutschen eher zu einem Umstieg auf Computertechnik bereit sind. Am ehesten ersetzt würden CD-Spieler (43 Prozent) sowie VHS-Videorecorder und DVD-Player (je 41 Prozent). 38 Prozent können sich vorstellen, dass der Computer bei ihnen zuhause die Stereoanlage verdrängt.

Zahlreiche Hersteller aus der Computerindustrie bieten inzwischen Multimedia-PCs etwa mit Microsofts Software Multimedia Center Edition an. Bisher konnten sich die PCs jedoch kaum im Wohnzimmer etablieren. Kritisiert wird vor allem eine kompliziertere Bedienung.

Das Meinungsforschungsinstitut polis befragte bei der repräsentativen Erhebung für dpa telefonisch 1006 Menschen im Alter über 14 Jahren.

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[1] dondegeringo antwortet auf hhaltona
28.02.2005 19:38
Benutzer hhaltona schrieb:
Deutsche nutzen Handy-Dienste kaum
Abgesehen von SMS-Kurzmitteilungen haben sich zusätzliche Handy-Dienste bisher kaum in der breiten Masse bei deutschen Verbrauchern durchgesetzt.





Das geht aus einer Umfrage des Instituts polis im Auftrag der dpa hervor. Während die Hersteller von Mobiltelefonen zur breiten Einführung des neuen Mobilfunkstandards UMTS verstärkt auf Funktionen wie Internet-Zugang, Digitalkamera und Multimedia-Nachrichten setzen, werden diese Möglichkeiten von den Verbrauchern bisher nur spärlich genutzt. SMS werden von 69 Prozent aller Handy-Nutzer verschickt und ganze 28 Prozent benutzen ihr Handy nur zum Telefonieren. Nur 16 Prozent verschicken MMS, die Multimedia-Mitteilungen mit Foto und Text und lediglich 11 Prozent gehen per Handy ins Internet. 23 Prozent nutzen eine Handy-Kamera. Die Mobilfunkbetreiber hoffen, dass mit der drastisch schnelleren Datenübertragung im UMTS-Standard die Multimedia-Dienste deutlich attraktiver werden.

Blödsinn.Was soll ein Privatnutzer damit anfangen.Von den Preisen nicht zu reden.

Bei der Handy-Nutzung ist das Altersgefälle extrem. Während nur 4 Prozent der Teenager kein Handy haben, sind es bei den über 60-Jährigen 39 Prozent. SMS verschicken 97 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 33 Prozent der Handy-Nutzer über 60. Bei den über 50-Jährigen sind es immerhin noch zwei Drittel. Mit der Kamera im Handy knipsen 60 Prozent der Teenager, ab 30 jeder Vierte und ab 40 nur noch jeder Sechste.
Die ab 40 machen halt diesen Quatsch nicht mit ,oder kaufen sich gleich ne Digicam.

Männer nutzen die
Zusatzfunktionen ihres Handys etwas mehr als Frauen - nur bei der SMS herrscht praktisch Gleichstand.

Die Umfrage ergab auch, dass mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher bereit ist, den PC als Unterhaltungsgerät im Wohnzimmer einzusetzen. 55 Prozent können sich vorstellen, dass der Computer heutige Geräte wie CD-Spieler, Videorecorder oder Stereoanlagen in ihrem Haushalt ersetzt. Zugleich lehnen 40 Prozent dies ab.

Die Jungen sind dabei viel offener für neue Technik. Den PC im Wohnzimmer akzeptieren drei Viertel der 14- bis 34-Jährigen. Nach 55 Jahren liegt der Anteil nur noch bei gut 30 Prozent. Männer sind eher dazu bereit als Frauen, der Unterschied ist jedoch mit 58 zu 52 Prozent nicht sehr groß. Das Ost-West-Gefälle ist ebenfalls gering, wobei die Ostdeutschen eher zu einem Umstieg auf Computertechnik bereit sind. Am ehesten ersetzt würden CD-Spieler (43 Prozent) sowie VHS-Videorecorder und DVD-Player (je 41 Prozent). 38 Prozent können sich vorstellen, dass der Computer bei ihnen zuhause die Stereoanlage verdrängt.

Zahlreiche Hersteller aus der Computerindustrie bieten inzwischen Multimedia-PCs etwa mit Microsofts Software Multimedia Center Edition an. Bisher konnten sich die PCs jedoch kaum im Wohnzimmer etablieren. Kritisiert wird vor allem eine kompliziertere Bedienung.

Das Meinungsforschungsinstitut polis befragte bei der repräsentativen Erhebung für dpa telefonisch 1006 Menschen im Alter über 14 Jahren.

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