Diskussionsforum
  • 07.01.2014 14:55
    nucleardirk schreibt

    Von wegen die Nr. Gehört dem Nutzer...

    Benutzer alexhfranca schrieb:
    > Die Bundesnetzagentur ist unsere Freundin!
    >
    > Sie sagt. Ja, die Nr. gehört dem Nutzer.
    > Sagt aber dagegen, beim wechseln, für die Portierung der muss
    > ABER eine GEBÜHR für die Portierung seiner eingener Nr.
    > BEZAHLEN!
    >

    Wenn ich meine eigene Bowlingkugel und eigene Bowlingschuhe ins Bowlingcenter gehe - so eine Schweinerei aber auch - muss ich trotzdem für die Bahn Gebühren bezahlen! In der Skihalle und Eislaufhalle ebenfalls.
    Weil sie ja deswegen trotzdem anfallende Kosten wie Personal etc. haben.

  • 10.01.2014 14:31
    nucleardirk antwortet auf nucleardirk
    Benutzer alexhfranca schrieb:
    > Hallo, danke für die Antwort, und Ihre Meinung.
    >
    > Danke erst mal so. "Je öfter Sie Ihr Provider wechseln, desto
    > MEHR für Ihre Handy-Nr. bezahlen werden". - Frage: Gehört denn
    > Ihre Nr. tatsächlich IHNEN??
    >
    >
    > Nun, ich "meckere" hier weniger um die Gebühr an sich, aber
    > viel mehr um deren Höhe.
    >


    Sicherlich wollen die Netzbetreiber damit auch erreichen dass nicht jeden Monate die Nummer woanders hinportiert wird. Das würde nur die Infrastruktur des Betreibers belasten. Ist für mich in sofern also durchaus nachvollziehbar.

    Den meisten Leuten ist es doch eh egal ob sie eine neue Nummer bekommen oder nicht. In meinem Umfeld bekomme ich dauernd SMS mit: "Habe eine neue Nummer" - nur ein geringer Anteil portiert, aus Faulheit oder Unwissenheit oder manchmal auch um eine neue Nummer zu bekommen. Das würde sich auch kaum ändern wenn die Gebühr nur sagen wir 5€ betragen würde - im Endeffekt bekommt man bei fast jedem Anbieterwechsel eine Gutschrift wenn man eine Nummer portiert. Somit ist defacto von den 30€ unterm Strich meistens nur noch eine 5€ oder eine 0€ Gebühr vorhanden.
  • 15.04.2014 08:40
    Elmar_K antwortet auf nucleardirk
    Warum muß der Provider nirgends angeben, dass eine Portierungsgebühr erhoben wird und wie hoch diese ist?
    O2 beruft sich auf die Obergrenze der Bundesnetzagentur und des Gesetztes:
    Zitat:
    "Wir haben Ihnen eine einmalige Gebühr in Höhe von 29,99 EUR für die Rufnummernmitnahme zu einem anderen Anbieter berechnet. Diese Vorgehensweise ist marktüblich und gemäß Telekommunikationsgesetz (TKG §46 Absatz 5) zulässig. Ein gesonderter Hinweis auf diese Kosten, beispielsweise in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, muss nicht erfolgen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen diese Gebühr nicht erlassen können. Sie finden den Gesetzestext auch im Netz.
    Für weitere Fragen und Anliegen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.
    Lieber Kunde, da wir unseren Kundenservice weiter verbessern möchten, führen wir momentan eine Email-Umfrage mit ausgewählten Kunden durch, die uns kontaktiert haben. Wenn Sie mit meinem Service zufrieden waren, freue ich mich sehr, wenn Sie mich dort positiv bewerten. (Selbstverständlich ist dieser Service für Sie kostenfrei.) Vielen Dank im Voraus!
    Freundliche Grüße und eine schöne Woche!
    Ihr o2 Team"

    :-(

    Benutzer nucleardirk schrieb:
    > Benutzer alexhfranca schrieb:
    > > Hallo, danke für die Antwort, und Ihre Meinung.
    > >
    > > Danke erst mal so. "Je öfter Sie Ihr Provider wechseln, desto
    > > MEHR für Ihre Handy-Nr. bezahlen werden". - Frage: Gehört denn
    > > Ihre Nr. tatsächlich IHNEN??
    > >
    > >
    > > Nun, ich "meckere" hier weniger um die Gebühr an sich, aber
    > > viel mehr um deren Höhe.
    > >
    >
    >
    > Sicherlich wollen die Netzbetreiber damit auch erreichen dass
    > nicht jeden Monate die Nummer woanders hinportiert wird. Das
    > würde nur die Infrastruktur des Betreibers belasten. Ist für
    > mich in sofern also durchaus nachvollziehbar.
    >
    > Den meisten Leuten ist es doch eh egal ob sie eine neue Nummer
    > bekommen oder nicht. In meinem Umfeld bekomme ich dauernd SMS
    > mit: "Habe eine neue Nummer" - nur ein geringer Anteil
    > portiert, aus Faulheit oder Unwissenheit oder manchmal auch um
    > eine neue Nummer zu bekommen. Das würde sich auch kaum ändern
    > wenn die Gebühr nur sagen wir 5€ betragen würde - im Endeffekt
    > bekommt man bei fast jedem Anbieterwechsel eine Gutschrift wenn
    > man eine Nummer portiert. Somit ist defacto von den 30€ unterm
    > Strich meistens nur noch eine 5€ oder eine 0€ Gebühr vorhanden.
  • 22.05.2017 22:21
    vincentgdg antwortet auf nucleardirk
    Benutzer nucleardirk schrieb:
    > Wenn ich meine eigene Bowlingkugel und eigene Bowlingschuhe ins
    > Bowlingcenter gehe - so eine Schweinerei aber auch - muss ich
    > trotzdem für die Bahn Gebühren bezahlen! In der Skihalle und
    > Eislaufhalle ebenfalls.
    > Weil sie ja deswegen trotzdem anfallende Kosten wie Personal
    > etc. haben.

    Was für ein hirnrissiger Vergleich.. sorry. :-)
    Der Aufwand für den Provider, am Ende einer Vertragslaufzeit die Portierung zu erlauben, ist ein Haken im Datensatz des Kunden. Was hat das mit Gebühren oder Miete zu tun?! Man mietet doch nichts und benutzt nichts.
    Die Portierung einer Domain ist übrigens kostenlos, dabei ist der "Aufwand" mind. derselbe.

  • 15.04.2014 20:07
    einmal geändert am 15.04.2014 20:10
    fabian4711 schreibt
    Benutzer alexhfranca schrieb:
    > Die Bundesnetzagentur ist unsere Freundin!
    >
    > Sie sagt. Ja, die Nr. gehört dem Nutzer.
    > Sagt aber dagegen, beim wechseln, für die Portierung der muss
    > ABER eine GEBÜHR für die Portierung seiner eingener Nr.
    > BEZAHLEN!
    >
    > Und die ist NICHT günstig.
    >
    > Wer sich die Kosten bei den Betreiber guckt, der erstaunt sich:
    > Alle verlangen ähnlich höhen Beträge.
    >
    > Kartell? Mafia?
    > Wo bleibt die Konkurrenz?

    Dafür schreiben extrem viele Anbieter ihren Neukunden ca. 25€ gut, wenn diese ihre Rufnummer mitbringen. Und das tun sie nicht deshalb, weil sie Rufnummernportierungen so wahnsinnig toll finden, sondern um die Kosten des Neukunden für die Portierung beim alten Anbieter ungefähr abzudecken.

    Daran hat der neue Anbieter natürlich auch nur deshalb ein Interesse, weil es ein Hinderungsgrund für den Wechsel sein könnte. Der lässt sich halt durch eine Gutschrift nahezu egalisieren.

    Für den Kunden ist das also nahezu ein Nullsummen-Spiel. Für den neuen Anbieter ist es erträglich, weil er natürlich einerseits einen Neukunden hat und andererseits die 25€ idR. in Form einer Gutschrift auf dem Kundenkonto erfolgt und nicht bar ausgezahlt wird. Die Leistung, die der neue Anbieter für die 25€ erbringt kostet ihn in Wirklichkeit aber nur einen Bruchteil.