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Tablet schlägt PC


07.03.2012 20:39 - Gestartet von Kai Petzke
Bei Laptops und PC-Monitoren darf man heute ja schon froh sein, überhaupt Full-HD-Auflösung zu bekommen, entsprechend ca. 2 Megapixel. Gerade kleine, tragbare Geräte kommen ja oft mit nur 1366 x 768 Pixel daher, also knapp über 1 Megapixel und nur minimal besser als "HD ready", aber weit weg von "Full HD".

Hier zieht das iPad 3 nun mit 3 Megapixel locker-flockig vorbei. Und das bei unverändertem Preis, weiterhin 10 Stunden Laufzeit und weiterhin gut tragbarem Gewicht.

Dabei geht es nicht nur um Megapixel-Wahn: Beim Betrachten von Fotos und Filmen macht die Display-Auflösung wirklich was aus. Und selbst beim Lesen von Web-Seiten oder E-Books bedeutet höhere Auflösung auch mehr Details bei den Buchstaben, und so letztendlich schönere Schrift und entspannteres Lesen.


Kai
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[1] Telly antwortet auf Kai Petzke
07.03.2012 21:01
Ein Freund hat das iPad 1 und selbst dieses Display ist grandios im Vergleich zu meinem Dell Streak 7. Aber mir reicht mein Display vollkommen aus. Alleine schon deshalb, weil meine Internetverbindung nur YouTube-Videos in 360p geladen bekommt. 480p ist bereits nur noch möglich, wenn ich erst das Video komplett laden würde.

Was ich damit sagen will, ist, dass man eben auch darauf achten sollte, welche Qualität der genutzte Content überhaupt hat.

Telly
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[2] mecd antwortet auf Kai Petzke
07.03.2012 21:51
Das ist doch Unfug. Monitore mit vergleichbarer Auflösung gibt es schon seit Jahren. Auch im Laptop Bereich gibt es Geräte mit sehr hoher Auflösung. Der Spaß ist nur eine Frage des Budgets. Das indes hat es mit Apple Produkten gemein, die zwar in aller Regel schick und cool und funktional sind. Dennoch braucht man neben einem Tablet weiterhin einen PC, was ein Tablet zu einer prinzipiell nicht notwenigen Anschaffung macht. Aber zu einer spaßigen.

Die wahre Stärte des iPads besteht in dem bisher größtem Softwareökosystem für Tablets.
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[3] niveaulos antwortet auf Kai Petzke
08.03.2012 09:44
Benutzer Kai Petzke schrieb:
Bei Laptops und PC-Monitoren darf man heute ja schon froh sein, überhaupt Full-HD-Auflösung zu bekommen, entsprechend ca. 2 Megapixel. Gerade kleine, tragbare Geräte kommen ja oft mit nur 1366 x 768 Pixel daher, also knapp über 1 Megapixel und nur minimal besser als "HD ready", aber weit weg von "Full HD".

Hier zieht das iPad 3 nun mit 3 Megapixel locker-flockig vorbei. Und das bei unverändertem Preis, weiterhin 10 Stunden Laufzeit und weiterhin gut tragbarem Gewicht.


Und was bringt mir Full HD ohne den entsprechenden Content? Youtube & Co liefern das doch gar nicht aus - und einen Spielfilm z.B. via iTunes in entsprechender HD-Auflösung werde ich zuhause wohl kaum auf einem knapp 10 Zoll großem Monitor gucken den ich zudem noch in der Hand halten muss, wenn hinten an der Wand der 52" Fernseher hängt. Und unterwegs, auf Bahnreisen, im Urlaub etc. habe ich in der Regel keine Internetverbindung die schnell genug wäre oder bei der ich mir vertretbaren Kosten und ohne Sprengung jeder Trafficgrenzen via iTunes den Film ziehen könnte. Und eine BluRay in voller Auflösung wird sich wohl auch kaum jemand auf den dann doch etwas begrenzten Speicher des Pads ziehen wollen und können.

Dass diese höheren Auflösungen gerade was die Schriftruhe etc. anbelangt Sinn machen gebe ich Recht. Ich sehe aber nicht, dass Apple da so alleine wäre oder überhaupt nur glorreich vorgegangen. Was ist z.B. mit dem Transformer Prime? Im Grunde zieht Apple eher mal wieder nur nach.
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[3.1] Content
Kai Petzke antwortet auf niveaulos
08.03.2012 10:33
Benutzer niveaulos schrieb:

Und was bringt mir Full HD ohne den entsprechenden Content?

Selbst auf das kleinste iPad passen über 10.000 eigene Fotos in passender Auflösung (3 Megapixel). Ebenso profitieren native Apps und Vektorformate (also digitale Bücher, PDF-Dateien etc. pp.) von der hohen Auflösung, natürlich unter der Voraussetzung, dass eventuelle eingebettete gerasterte Bilder in ausreichend hoher Auflösung enthalten sind. Content, der vom scharfen Display profitiert, ist also vorhanden!

Für Full-HD-Bewegtvideo fehlt noch sinnvoller iPad-kompatibler Content, da gebe ich Ihnen recht. Das liegt aber weniger am iPad als vielmehr an der DRM-Kastrierung des entsprechenden Materials. Weder kann man sich mal schnell eine Bluray auf das iPad überspielen, noch gegen Geld runterladen. Und HD-Streaming verlangt derzeit noch einen Festnetz-Anschluss.

Andererseits, und da sind wir uns auch einig, ist ein 10-Zoll-Tablet nicht die optimale Plattform zum Filme-Schauen.

Das von Ihnen genannte Transformer Prime hat übrigens "nur" etwas mehr als Full-HD-Auflösung, also 2,3 Megapixel, im zudem für Foto-Betrachtung nicht ganz so optimalen Seitenverhältnis 16:10, da viele Kameras ja weiterhin 4:3 "schießen". Für Full-HD-Video-Betrachtung ist das Transformer Prime einen Tacken besser als das iPad, da Bildschirmpixel direkt auf Video-Pixel matchen.


Kai