Allgemeines Forum
Menü

T-DSL per Funk


19.01.2003 15:21 - Gestartet von mash55
Hallo, liebe Forumsgemeinde!

Ich habe da ein Problem, mit dem ich mich schon seit längerer Zeit rumplage und das mir bisher keiner richtig erklären und beantworten konnte. Vielleicht hilft mir ja jemand von Euch.

Ich habe bei uns zu Hause einen T-DSL-Anschluss.
Mein PC steht im Erdgeschoss. Nun hat mein Sohnn in der 1. Etage ebenfalls einen PC in seinem Zimmer, mit dem er zurzeit über ISDN per Call by Call im Internet surft.

Ich möchte nun beide PCs drahtlos verbinden, so dass mein Sohn ebenfalls per DSL mit dem gleichen Tarif und evtl. zur gleichen Zeit im Internet tätig ist.

Wie funktioniert dasß Was muss ich da beachten? Was für Geräte brauche ich? (Ich habe einen Splitter und die Fritz-DSL-Card) Was kostet mich das ganze?

PS: Oder funktioniert das Surfen über DSL im Zimmer meines Sohnes auch einfach so, dass ich ihm ebenfalls eine DSL-Fritz-Card in seinen PC einbaue und er mit meinem Kennwort über meinen Provider ins Netz geht? Oder muss er in seinem Zimmer ebenfalls einen Spitter oder ähnliches haben? Wie gesagt: Er surft in seinem Zimmer über ISDN.

Vielleicht kann ja jemand von Euch mir hier helfen. Aber bitte keine Fremdwörter und unmögliche Erklärungen, wie z.B. "Sie müssen den Patch-Modus am Sile-Content installieren und gleichzeitig die Frag-Sys-Data-Sym am Port 1 ausschalten so gelangen Sie in die Drag-Stoke-Ebene und programieren Ihrem clain." (oder so ein ähnliches Kauderwelsch)!

Für eine rasche Antwort wäre ich sehr dankbar, da zumal mein Sohn demnächst Geburtstag hat(26.01.)und ich ihn dann mit einer Funkübertragung per DSL überraschen will.

Vielen Dank!
Menü
[1] rootdir antwortet auf mash55
19.01.2003 15:57
Hallo,

Die Fritzcard DSL ist ein Problem. Damit geht das ganze nicht wirklich. Eigentlich solltest du ein DSL-Modem haben und dann könntest du mit Funkrouter das ganze verteilen.

zwei Fritz-dsl-Karten zusammen gehen nicht!

Du könntest auch das Internet mit deinem Sohn teilen über die Windows Internetverbindungsfreigabe, aber dann muss dein rechner immer an sein.

Ausserdem ist die Merhfachnutzung nicht zulässig laut DSL Flat-vertragsbedingungen.


rootdir
Menü
[1.1] fibrozyt antwortet auf rootdir
19.01.2003 16:08
Die beste Lösung für dieses Problem ist die Verbindung per W- Lan, also Funknetzwerk. Dazu muss zumindest ein Rechner per W- Lan Karte angebunden sein. Du brauchst dazu: ein oder zwei W- lan - Karten (je nachdem ob die beide oder nur einen Rechner drahlos versorgen willst) und einen W- lan Router oder Access Point. Beim Access Point brauchst du eine mehrplatzfähige Flat, wie z.B. von 1 und 1. Beim Router funktionert das auch ohne. Das ganz sieht so aus: Splitter - DSL Modem - Wlan Router oder AP. Das wars. Dann kannst du mit Rechnern die eine Wlankarte haben ins Netz und das auch gleichzeitig.
Die Kosten bewegen sich je nach Marke ab 300€ für 2 Wlankarten und einen AP - Point oder WlanRouter.
Menü
[1.1.1] Dotty234 antwortet auf fibrozyt
19.01.2003 20:13
Benutzer fibrozyt schrieb:
Beim Access Point brauchst du eine mehrplatzfähige Flat, wie z.B. von 1 und 1.

Ich glaube kaum, dass 1&1 sonderlich erbaut darüber wäre, wenn ihre Zugangsdaten mehrfach verwendet werden.
Was 1&1 bei einigen Tarifen erlaubt, ist die "Mehrplatznutzung mit zentraler Einwahl", z.B. mit einem Router; dennoch findet auch hier nur exakt eine Einwahl statt.

Eine gleichzeitige "Mehrfachnutzung der Zungangsdaten" ist mit Sicherheit untersagt (sonst konnte ja ganz Deutschland mit einem Zugangsdatenpaar online sein).


Menü
[1.1.1.1] fibrozyt antwortet auf Dotty234
19.01.2003 20:16
Benutzer Dotty234 schrieb:
Benutzer fibrozyt schrieb:
Beim Access Point brauchst du eine mehrplatzfähige Flat, wie z.B. von 1 und 1.

Ich glaube kaum, dass 1&1 sonderlich erbaut darüber wäre, wenn ihre Zugangsdaten mehrfach verwendet werden. Was 1&1 bei einigen Tarifen erlaubt, ist die "Mehrplatznutzung mit zentraler Einwahl", z.B. mit einem Router; dennoch findet auch hier nur exakt eine Einwahl statt.

Eine gleichzeitige "Mehrfachnutzung der Zungangsdaten" ist mit Sicherheit untersagt (sonst konnte ja ganz Deutschland mit einem Zugangsdatenpaar online sein).



Nein, das ist nicht untersagt. Bei den Volumentarifen kannst du mit einem AP mit den gleich Zugangsdaten online gehen. Du kannst jedoch nicht am DSL Modem des Nachbarn nochmals online gehen.
Menü
[1.1.1.1.1] Dotty234 antwortet auf fibrozyt
19.01.2003 20:30
Benutzer fibrozyt schrieb:
Benutzer Dotty234 schrieb:
Benutzer fibrozyt schrieb:
Beim Access Point brauchst du eine mehrplatzfähige Flat, wie z.B. von 1 und 1.

Ich glaube kaum, dass 1&1 sonderlich erbaut darüber wäre, wenn ihre Zugangsdaten mehrfach verwendet werden. Was 1&1 bei einigen Tarifen erlaubt, ist die "Mehrplatznutzung mit zentraler Einwahl", z.B. mit einem Router; dennoch findet auch hier nur exakt eine Einwahl statt.

Eine gleichzeitige "Mehrfachnutzung der Zungangsdaten" ist mit Sicherheit untersagt (sonst konnte ja ganz Deutschland mit einem Zugangsdatenpaar online sein).



Nein, das ist nicht untersagt. Bei den Volumentarifen kannst du mit einem AP mit den gleich Zugangsdaten online gehen. Du kannst jedoch nicht am DSL Modem des Nachbarn nochmals online gehen.

Welchen Unterschied sollte es denn für 1&1 machen, von welchem T-DSL-Anschluß die zweite (dritte, vierte...) logische Verbindung aufgebaut wird? Den zugehörigen Anschluß erfährt 1&1 ja eh nicht.

Wobei ich zugebe, dass es bei Volumentarifen Mehrfacheinwahlen natürlich kein größeres Problem darstellen (sofern das Billingsystem das ordentlich abrechnet).

Aus den AGB:
"Sofern in dem mit dem Kunden vereinbarten Tarif nicht anders ausgewiesen, ist die Nutzung des 1&1 Internet-Zugangs auf bis zu 768 kbit/s beschränkt. Der Kunde ist darüber hinaus nicht berechtigt, die Zugangskennung auf mehr als einem Computer, in Mehrplatzsystemen oder Netzwerken mit der Möglichkeit der Nutzung durch mehrere Computer oder Terminals zeitgleich einzusetzen. Diese Beschränkung findet keine Anwendung, wenn der Kunde einen zur Mehrplatznutzung ausgewiesenen Tarif mit zentraler Einwahl nutzt."

Wobei die AGB IMHO dennoch sehr darauf hindeuten, dass es für 1&1 nur zwei Tarifarten gibt: a. solche mit gänzlicher Mehrplatzuntersagung, b. solche mit zentraler Einwahl.
Menü
[1.1.1.1.1.1] fibrozyt antwortet auf Dotty234
19.01.2003 21:01
Benutzer Dotty234 schrieb:
>>
Welchen Unterschied sollte es denn für 1&1 machen, von welchem T-DSL-Anschluß die zweite (dritte, vierte...) logische Verbindung aufgebaut wird? Den zugehörigen Anschluß erfährt 1&1 ja eh nicht.


Was für einen Unterschied das machen soll ist mir egal. Ich kann dir nur sagen wie es ist, da ich die Flat in Betrieb habe. Ich kann mich mit der gleichen Kennung gleichzeitig einwählen. Dies funktioniert jedoch nur am gleichen DSL - Anschluß und nicht parallel an zwei verschiedenen DSL Zugängen. Das ist nun mal so. Welchen Sinn oder Unsinn das macht kann ich dir auch nicht sagen.
Menü
[1.2] baesserWisser antwortet auf rootdir
19.01.2003 16:40
Benutzer rootdir schrieb:
Ausserdem ist die Merhfachnutzung nicht zulässig laut DSL Flat-vertragsbedingungen.

das kommt auf den Provider an... die GMX und 1&1 Volumentarife sind sehr wohl Merhplatzfähig!

gruß
b.w.
Menü
[1.2.1] Michigan antwortet auf baesserWisser
19.01.2003 17:12
Hi!

Benutzer baesserWisser schrieb:
Benutzer rootdir schrieb:
Ausserdem ist die Merhfachnutzung nicht zulässig laut DSL Flat-vertragsbedingungen.

das kommt auf den Provider an... die GMX und 1&1 Volumentarife sind sehr wohl Merhplatzfähig!

Seit wann ist ein Volumentarif eine echte Flat?
Bei Tiscali kann man jedoch ausdrücklich auch die Flat über mehrere Plätze betreiben. Allerdings war da schon öffter von Portsperrungen die Rede.

Gruß
Michigan
Menü
[1.2.1.1] baesserWisser antwortet auf Michigan
19.01.2003 18:40
Benutzer Michigan schrieb:
Seit wann ist ein Volumentarif eine echte Flat?

naja _ von ner Flat hatte mash55 auch nicht gesprochen...
daher mein Einwand :-)

Bei Tiscali kann man jedoch ausdrücklich auch die Flat über mehrere Plätze betreiben. Allerdings war da schon öffter von Portsperrungen die Rede.

Gruß
Michigan
Menü
[1.2.1.1.1] Michigan antwortet auf baesserWisser
19.01.2003 18:45
naja _ von ner Flat hatte mash55 auch nicht gesprochen... daher mein Einwand :-)

:-) Ach so.
Allerdings hatte dein Vorredner/schreiber geschrieben, dass man bei Flats keine Mehrplatznutzung haben darf.

Gruß
Michigan
Menü
[1.2.1.1.2] Keks antwortet auf baesserWisser
19.01.2003 19:44
Benutzer baesserWisser schrieb:
Benutzer Michigan schrieb:
Seit wann ist ein Volumentarif eine echte Flat?

naja _ von ner Flat hatte mash55 auch nicht gesprochen...

Eben! Außerdem gibt es auch Flats, bei denen die Mehrplatznutzung erlaubt ist, z.B. KAMP (30,- €) und Schlund+Partner (80,- €).

Liebe Grüße, Keks.
blitztarif.de/dsl
Menü
[2] spacekid03 antwortet auf mash55
19.01.2003 16:39
Wenn du diesekosten zu heftig finden solltest dann kann ich dir meine erst 1 mal gebrauchte wlan anlage T sinus Card pak 130 von der telekom verkaufen.np:350 euro.melde dich einfach per email an spacekid01@web.de
Menü
[2.1] handy-experte antwortet auf spacekid03
19.01.2003 19:46
Benutzer spacekid03 schrieb:

Wenn du diesekosten zu heftig finden solltest dann kann ich dir meine erst 1 mal gebrauchte wlan anlage T sinus Card pak 130 von der telekom verkaufen.np:350 euro.melde dich einfach per email an spacekid01@web.de

Ach, ich denke, du hattest das DSL mit dem Cardpak zum laufen bekommen. War wohl doch nicht so ganz der Fall, oder?

Was hattest du dir denn als Preis vorgestellt?
Menü
[2.1.1] spacekid03 antwortet auf handy-experte
19.01.2003 19:49
gehe jetzt per t-dsl modemins netz,250€
Menü
[3] floflo antwortet auf mash55
19.01.2003 18:28
Benutzer mash55 schrieb:
Hallo, liebe Forumsgemeinde!

Ich habe da ein Problem, mit dem ich mich schon seit längerer Zeit rumplage und das mir bisher keiner richtig erklären und beantworten konnte. Vielleicht hilft mir ja jemand von Euch.

Ich habe bei uns zu Hause einen T-DSL-Anschluss. Mein PC steht im Erdgeschoss. Nun hat mein Sohnn in der 1. Etage ebenfalls einen PC in seinem Zimmer, mit dem er zurzeit über ISDN per Call by Call im Internet surft.

Ich möchte nun beide PCs drahtlos verbinden, so dass mein Sohn ebenfalls per DSL mit dem gleichen Tarif und evtl. zur gleichen Zeit im Internet tätig ist.

Wie funktioniert dasß Was muss ich da beachten? Was für Geräte brauche ich? (Ich habe einen Splitter und die Fritz-DSL-Card) Was kostet mich das ganze?

PS: Oder funktioniert das Surfen über DSL im Zimmer meines Sohnes auch einfach so, dass ich ihm ebenfalls eine DSL-Fritz-Card in seinen PC einbaue und er mit meinem Kennwort über meinen Provider ins Netz geht? Oder muss er in seinem Zimmer ebenfalls einen Spitter oder ähnliches haben? Wie gesagt: Er surft in seinem Zimmer über ISDN.

Vielleicht kann ja jemand von Euch mir hier helfen. Aber bitte keine Fremdwörter und unmögliche Erklärungen, wie z.B. "Sie müssen den Patch-Modus am Sile-Content installieren und gleichzeitig die Frag-Sys-Data-Sym am Port 1 ausschalten so gelangen Sie in die Drag-Stoke-Ebene und programieren Ihrem clain." (oder so ein ähnliches Kauderwelsch)!

Für eine rasche Antwort wäre ich sehr dankbar, da zumal mein Sohn demnächst Geburtstag hat(26.01.)und ich ihn dann mit einer Funkübertragung per DSL überraschen will.

Vielen Dank!

Da Du offenbar kein Fachmann bist, empfehle ich Dir zur drahtlosen DSL-Datenübertragung die Anlage von Siemens Gigaset H4900data/H497data. Diese Anlage arbeitet nach dem von Siemens entwickelten Funk-Standard HomeRF und hat den großen Vorteil, dass man anders als bei anderen Systemen keine Netzwerkkenntnisse benötigt und die Installation sehr einfach ist. Im Kombi-Pack (Basisstation und USB-Daten-Adapter) kostet das System 329 EUR, ist aber über Internet-Shops auch schon für weniger als 300 EUR zu bekommen. Meine eigenen Erfahrungen mit dieser Anlage sind sehr positiv. Zusätzlich benötigt wird alerding ein DSL-Modem mit LAN-Anschluss (also kein USB), wie es die Telekom günstig anbietet.
Wenn Du Deinen eigenen PC auch drahtlos anbinden willst, brauchst Du einen zweiten USB-Adapter (ca.120 EUR). Dann lassen sich die PC's vernetzen und Zusatzgeräte (z.B ein Drucker) gemeinsam benutzen. Auch kann man mit beiden PC's über eine Leitung gleichzeitig im Internet sein, wobei die Datenrate sich allerdings auf beide Rechner verteilt. Eine solche Mehrplatznutzung ist zwar bei vielen Anbietern nicht zulässig, sie läßt sich praktisch aber nicht feststellen, da die ID-Nummer allein von der Basisstation vergeben wird (Router-Funktion). Im übrigen ist das Verbot einer Mehrplatznutzung rechtlich fragwürdig, da hierdurch die vom Provider angebotene Leistung nicht größer wird.
Wenn Du in Deinem PC bereits eine Netzwerkkarte hast, kannst Du diese natürlich auch weiter benutzen, musst dann allerdings jedesmal zwischen Basisstation und Netzwerkkarte umstöpseln und kannst auch nicht gleichzeitig mit beiden PC's ins Internet gehen.

floflo
Menü
[3.1] fibrozyt antwortet auf floflo
19.01.2003 18:50
Benutzer floflo schrieb:

Da Du offenbar kein Fachmann bist, empfehle ich Dir zur drahtlosen DSL-Datenübertragung die Anlage von Siemens Gigaset H4900data/H497data.

Davon kann ich nur abraten. Es handelt sich um ein proprietäres Protkoll, d.h. man kann ist auf die Gerätelösungen von Siemens festgenagelt. W- lan ist ein offener Standard. Man kann im günstigsten Falle Geräte verschiedener Hersteller problemlos kombinieren. Man braucht auch nicht zu denken, daß man mit den Dingern an den immer mehr werdenden Hotspots online gehen kann. Sind nun mal kein Standar. Außerdem sind 8 anschließbare Rechner ein Witz. Mit jedem herkömmlichen AP der die Hälfte kostet kannst du 30 * so viele Rechner vernetzen. 10 Mbit sind auch nicht mehr ganz aktuell.

Falls man in Zukunft seine Anlage erweitern will, ist man mit einer normalen W- lan Lösung gerüstet. Was mache ich mit dem Siemensgerät, wenn ich keine USB - Lösung will, sondern PCMCIA oder PCI?
Man braucht zum erstellen eines Netzwerkes in der Basiskonfiguration keine Netzwerkkenntnisse. Einfach AP anschließen und loslegen.
Für erweiterte Nutzung mit verschiedenen Sicherheitsstufen benötig man auch bei Siemens ein wenig Kenntnisse, da dies von Windows gesteuert wird.
Wie gesagt, ich würde davon absehen und auf offene Standards setzen. Geschichten wie Verlängerung durch Repeatermodus und ähnliche Sachen funktionieren natürlich auch nur mit normalen Lösungen.
Menü
[3.1.1] floflo antwortet auf fibrozyt
19.01.2003 19:00
Benutzer fibrozyt schrieb:
Benutzer floflo schrieb:

Da Du offenbar kein Fachmann bist, empfehle ich Dir zur drahtlosen DSL-Datenübertragung die Anlage von Siemens Gigaset H4900data/H497data.

Davon kann ich nur abraten. Es handelt sich um ein proprietäres Protkoll, d.h. man kann ist auf die Gerätelösungen von Siemens festgenagelt. W- lan ist ein offener Standard. Man kann im günstigsten Falle Geräte verschiedener Hersteller problemlos kombinieren. Man braucht auch nicht zu denken, daß man mit den Dingern an den immer mehr werdenden Hotspots online gehen kann. Sind nun mal kein Standar. Außerdem sind 8 anschließbare Rechner ein Witz. Mit jedem herkömmlichen AP der die Hälfte kostet kannst du 30 * so viele Rechner vernetzen. 10 Mbit sind auch nicht mehr ganz aktuell.

Falls man in Zukunft seine Anlage erweitern will, ist man mit einer normalen W- lan Lösung gerüstet. Was mache ich mit dem Siemensgerät, wenn ich keine USB - Lösung will, sondern PCMCIA oder PCI?
Man braucht zum erstellen eines Netzwerkes in der Basiskonfiguration keine Netzwerkkenntnisse. Einfach AP anschließen und loslegen. Für erweiterte Nutzung mit verschiedenen Sicherheitsstufen benötig man auch bei Siemens ein wenig Kenntnisse, da dies von Windows gesteuert wird. Wie gesagt, ich würde davon absehen und auf offene Standards setzen. Geschichten wie Verlängerung durch Repeatermodus und ähnliche Sachen funktionieren natürlich auch nur mit normalen Lösungen.

Mit Deinen Einwänden hast Du zwar durchaus recht, jedoch habe ich die Anfrage von mash55 so verstanden, dass er ein leicht zu installierendes und gut funktionierendes System für seinen Sohn sucht und da liegt er mit der Gigaset H4900data genau richtig. Wer mit dem Laptop viel unterwegs ist oder ein drahtloses System für seine Firma braucht, ist mit W-lan in der Tat besser bedient.

floflo
Menü
[3.1.1.1] fibrozyt antwortet auf floflo
19.01.2003 20:03
Benutzer floflo schrieb:
Mit Deinen Einwänden hast Du zwar durchaus recht, jedoch habe ich die Anfrage von mash55 so verstanden, dass er ein leicht zu installierendes und gut funktionierendes System für seinen Sohn sucht und da liegt er mit der Gigaset H4900data genau richtig.

Wie gesagt, da kann man zweierlei Meinung sein. Ich sehe keine Vorteil. Der Aufbau des W- lan dauerte bei mir 2 Minuten. Karte rein - Treiber automatisch installiert - AP ans DSL Modem angeschlossen - läuft. Was bei der Siemenslösung einfacher sein soll bleibt ein Rätsel. Drucker - oder Verzeichnisfreigabe läuft sowieso auf Windowsebene. Somit bringt auch hier die Siemenslösung keine Vorteile. Wenn ich mir die Funktionen der Siemensstation mit dem billigsten AP vergleiche (z.B. D- link), dann ist der Funktionsumfang geradezu lächerlich. Man muss die komplizierten Funktionen nicht nutzen, man kann aber wenn man will. Nur zum Surfen braucht man wie gesagt wenige Minuten. Alles andere dauert halt länger. Das ist bei der Siemenslösung aber auch nicht anders, oder liefert Siemens ein ultrabenutzerfreundliches Windows gleich mit dazu ;-).

Wer mit dem Laptop viel unterwegs ist oder ein drahtloses System für seine Firma braucht, ist mit W-lan in der Tat besser bedient.

Stimmt und vor allem ist er für die Zukunft gerüstet, was ein unschätzbarer Vorteil ist. Wie schnell möchte man mal den Rechner mit dem W- lan des Nachbarn, Freundes etc. synchronisieren. Das kann man mit proprietären Lösungen alles vergessen.
Menü
[4] Dotty234 antwortet auf mash55
19.01.2003 20:07
Benutzer mash55 schrieb:

Wie funktioniert dasß Was muss ich da beachten? Was für Geräte brauche ich? (Ich habe einen Splitter und die Fritz-DSL-Card) Was kostet mich das ganze?

Zunächst solltest Du Deine FritzCard gegen ein externes Modem (Teledat 300 LAN) austauschen (FCard dann eben bei ebay verkaufen), ansonsten müßte erstens Dein Rechner dauernd an sein, wenn der zweite Rechner (Sohn) aufs Internet zugreifen will. Zweitens sind WirelessRouter inzwischen nur noch unwesentlich teurer als einfache AccessPoints. (Kostensaldo ca. 40€)

Weiterhin auf der Einkaufsliste: ein WirelessRouter, z.B. Netgear MR314. Deinen eigenen Rechner kannst Du damit weiterhin per Kabel anschließen. Der Rechner des Sohnes bekommt eine USB-Wireless-Netzwerkkarte verpaß, z.B. Netgear MA101.

MR314 und MA101 kosten bei Amazon zusammen 260€; macht also Gesamtkosten von ca. 300€
Menü
[4.1] fibrozyt antwortet auf Dotty234
19.01.2003 20:14
Benutzer Dotty234 schrieb:
Benutzer mash55 schrieb:

Wie funktioniert dasß Was muss ich da beachten? Was für Geräte brauche ich? (Ich habe einen Splitter und die Fritz-DSL-Card) Was kostet mich das ganze?

Zunächst solltest Du Deine FritzCard gegen ein externes Modem (Teledat 300 LAN) austauschen (FCard dann eben bei ebay verkaufen), ansonsten müßte erstens Dein Rechner dauernd an sein, wenn der zweite Rechner (Sohn) aufs Internet zugreifen will. Zweitens sind WirelessRouter inzwischen nur noch unwesentlich teurer als einfache AccessPoints. (Kostensaldo ca.
40€)
>
Man muß wissen, was man will. Ein AP ist nicht das schlechtere Gerät, es kommt auf die Anwendung an.
Z.B. kann man mit einem Router nicht gleichzeitig mit verschiedenen Verbindungen online gehen um z.B. zu surfen und auf dem zweiten Rechner onlinebanking durchzuführen. Weiterhin sind viele AP´s in der Lage als Repeater zu fungieren usw.. Es kommt immer drauf an. Für die meisten dürfte die Routerlösung jedoch die bessere sein.