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Spam: sowas kommt von sowas


18.04.2021 18:04 - Gestartet von cassiel
Ich verwende nun schon seit Jahren für jeden geschäftlichen Kontakt eine eigene E-Mail Adresse über einen speziellen RegEx-Account in Postfix. Daneben halte ich mich aber auch konsequent an das Prinzip der Datensparsamkeit, sprich die verwendeten Adressen werden nirgendwo anders verwendet und auch nirgends veröffentlicht. Das Ergebnis: in den seltensten Fällen gelangen diese Adressen durch Datenlecks in die Hände von Spammern und selbst dann ist das Spamaufkommen überschaubar. Wenn jemand zu viel Spam bekommt, dann liegt das mMn einfach daran, dass er mit den Adressen nicht datensparsam umgegangen ist. Es liegt also mitnichten bzw. äußerst selten an den jeweiligen Firmen, wenn eine Adresse "verbrannt" ist. Bei mir hatte selbst das Datenleck bei ebay vor einigen Jahren keine dauerhaften Auswirkungen. Die Leckstellen sind meiner Erfahrung nach eindeutig private Kontakte, die sich über Windows und leichtsinniges Geklickte (PEBKAC) trojanische Pferde und ähnliche Schadsoftware einfangen und natürlich wenn man die E-Mail Adresse irgendwo im Web ungeschützt veröffentlicht, was im vorliegenden Fall vollkommen überflüssig ist. Also besser für private Kontakte Wegwerfadressen verwenden oder einen Account mit Adresse den man leicht wechseln kann. Und bei Mails an E-Mail Verteiler die Adressen ins Bcc: und nicht als To:/Cc:. Auf jeden Fall privat, geschäftlich und logins adresstechnisch trennen.