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zu Vodafone von zwei verschiedenen Anbietern


30.12.2011 21:50 - Gestartet von Daffi
Hallo,

ich beabsichtige bei uns im Haus den separaten Anschluss von meinen Eltern und von mir in einen Anschluss zusammenzulegen. In der unteren Wohnung haben meine Eltern EWE TEL und in der oberen Wohnung habe ich Kabel Deutschland. Da ich früher schon mal bei Arcor, bzw. Vodafone war und bessere Erfahrungen als mit KD gemacht habe, möchten wir einen ISDN-Anschluss von Vodafone haben, so dass in unserem Haus nur noch ein Anschluss halt mit zwei Leitungen vorhanden ist. Weiß jemand, ob es möglich ist, dass Vodafone gleichzeitig beide alten Anschlüsse kündigt und die Rufnummern zu einem Anschluss mit rübernimmt? Oder kann ich dann nur eine Rufnummer mitnehmen, die an dem Anschluss läuft, an dem dann auch Vodafon ihre Leitung zur Verfügung stellt?
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[1] Sascha_R_1982 antwortet auf Daffi
31.01.2012 23:59
Hallo Daffi,
grundsätzlich würde ich Dir empfehlen zunächst den EWE-Anschluss von Deinen Eltern auf Deinen Namen umschreiben zu lassen, damit dann beide Anschlüsse auf Deinen Namen laufen und auf einen gemeinsamen Anschluss bei Vodafone portiert werden können. Stelle vorher unbedingt sicher, dass sich durch die Umschreibung nicht die Vertragslaufzeit ändert bzw. ungünstigstenfalls erneut beginnt. Ansonsten würde es mit der Portierung auf einen gemeinsamen Anschluss schwierig werden.

Wichtig wäre für die Portierung nur, dass die Kundendaten aller drei Anschlüsse absolut identisch sind, da es andernfalls bei der Portierung Probleme geben könnte. Sobald dies gegeben ist kannst Du ggf. bei Vodafone die Portierungsaufträge für jeden der beiden Anschlüsse in Auftrag geben, die dann i.d.R. durchlaufen sollten.

Empfehlen würde ich sogar fast schon im Vorwege den Vodafone-Anschluss zu bestellen und die weiteren Rufnummern durch die Portierungen dann als zusätzliche MSN auf den Vodafone-Anschluss buchen zu lassen. So hättest Du aber für den "Übergang" - selbst wenn etwas schiefgehen sollte - einen Anschluss.

Bei identischen Kundendaten aller Anschlüsse könntest Du auch die beiden existierenden Anschlüsse kündigen und die Rufnummern noch innerhalb von drei Monaten nach Aufhebung nachportieren lassen (das läuft auch über die Portierungsformulare), womit Du dem Problem der möglichen nicht-fristgerechten Kündigung durch die Portierung entgegenwirken würdest (ab und dann werden Portierungen zumeist von den abgebenden Providern erst "rein zufällig" nach dem Ende der Kündigungsfristen entdeckt und können dann erst nach der verlängerten Vertragslaufzeit ausgeführt werden). Du hast übrigens laut Bundesnetzagentur noch bis zu 6 Monaten nach Anschlussaufhebung Anspruch auf die alten Rufnummern!

Ich hoffe Dir weitergeholfen zu haben und sende Dir
viele Grüße, Sascha R. :)