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Was die Telekom macht ist Erpressung!


19.12.2004 15:43 - Gestartet von kleveren
Was die Telekom macht ist Erpressung!

Die Telekom hat ihre Kunden angeschrieben, die über einen alten XXL-Vertrag verfügen (die noch den Zugang zum Internet Provider erlaubt), mit der Information, dass dieser Vertrag keine Gültigkeit für die Internetnutzung mehr haben wird.
Die Telekom bat um Einverständnis und gab einen Termin an, dieser Entscheidung zu widersprechen.

Ich habe der Telekom geschrieben, dass ich mit der einfachen Streichung dieser Leistung für den gleichen Preis nicht einverstanden war, da ich wenig am Sonntag telefoniere und die XXL-Verbindungen meistens zum surfen benutze. Das wäre also eine Reduzierung der Leistung ohne Preisnachlass.
Ich habe der Telekom vorgeschlagen, uns ein Alternativangebot zu machen, z.B. einen günstigeren Einstieg zu T-DSL.

Die Antwort von Telekom kam prompt und brutal: ab dem 31.03.2004 werde mein Vertrag inklusive Telefonanschluss gekündigt!
Sie gaben mir eine Bedenkfrist bis zum 28.12. um mich der Erpressung zu beugen.

Entweder wir akzeptieren eine unilaterale Vertragsänderung von Seiten der Telekom oder sie schaltet uns aus. Eine reine Erpressung. Die Mafia lässt grüßen!
Das Argument der Telekom ist zynisch: Sie wollen in Zukunft nur einheitliche Vertragsbedingungen haben. Jeder weiß jedoch, dass die Telekom weiterhin verschiedene Vertragsvarianten anbietet.

Das Telefon ist eine Dienstleistung, die heut zu Tage zu der Notwendigkeit einer jeden Familie gehört und kann nicht willkürlich vom Dienstleister dazu missbraucht werden, den Verbraucher zu erpressen um für mehr Geld weniger zu leisten.

Wie lange wird es der Telekom noch gestattet sein, mit solchen Methoden zu arbeiten?

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[1] Keks antwortet auf kleveren
19.12.2004 22:14
Benutzer kleveren schrieb:
Was die Telekom macht ist Erpressung!

Nein, Marktwirtschaft. Kein Unternehmen muss bestimmte Produkte weiter anbieten, wenn es nicht will, kann (z.B. weil es sich nicht rechnet) oder darf. (Es muss noch nichtmal jeden Kunden annehmen bzw. hat seinerseits auch ein Kündigungsrecht, das es genauso nutzen kann wie der Kunde.)

Liebe Grüße, Keks
www.blitztarif.de
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[1.1] btx antwortet auf Keks
19.12.2004 23:21
Benutzer Keks schrieb:
Benutzer kleveren schrieb:
Was die Telekom macht ist Erpressung!

Nein, Marktwirtschaft. Kein Unternehmen muss bestimmte Produkte weiter anbieten, wenn es nicht will, kann (z.B. weil es sich nicht rechnet) oder darf. (Es muss noch nichtmal jeden Kunden annehmen bzw. hat seinerseits auch ein Kündigungsrecht, das es genauso nutzen kann wie der Kunde.)

Liebe Grüße, Keks
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Nein, die Telekom hat immer noch eine quasi Monopol Stellung.
Die "letzte Meile" Leitungen gehören immer noch der Deutschen Telekom - einem ehemaligen Staatsunternehmen, deren Aufbau die Steuer- und Gebührenzahler die letzten 60 Jahre (ggf. noch früher) bis zur Privatisierung finanziert haben.
Vor einigen Jahren hat der Staat für dieses Unternehmen durch den Verkauf der Aktien quasi NOCHMAL kassiert !!!!, anstatt die Aktien den Nutzern der Telefone umsonst zu verteilen.

Die dritte Sauerei ist die Tatsache, daß durch die dadurch entstandene Monopolstellung für die teure "letzte Meile" der Konkurrenz es über Jahre hinweg unmöglich gemacht wurde und weiterhin machen wird, konkurrenzfähige Produkte anzubieten.

Die Deutsche Telekom ist deshalb kein Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes, für das die Regeln der Marktwirtschaft angewendet werden können.
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[1.1.1] Keks antwortet auf btx
20.12.2004 00:10
Benutzer btx schrieb:
Nein, die Telekom hat immer noch eine quasi Monopol Stellung.

Kein Monopol. Aber eine marktbeherrschende Stellung. Drum ist auch nur sie zum CbC verpflichtet und unterliegt der Regulierung durch die RegTP.

Die "letzte Meile" Leitungen gehören immer noch der Deutschen Telekom - einem ehemaligen Staatsunternehmen, deren Aufbau die Steuer- und Gebührenzahler die letzten 60 Jahre (ggf. noch früher) bis zur Privatisierung finanziert haben.

Auch wenn es immer wiederholt wird, wird es dadurch nicht richtiger. Das Telefonnetz wurde nicht durch Steuermittel aufgebaut.

Die dritte Sauerei ist die Tatsache, daß durch die dadurch entstandene Monopolstellung für die teure "letzte Meile" der Konkurrenz es über Jahre hinweg unmöglich gemacht wurde und weiterhin machen wird, konkurrenzfähige Produkte anzubieten.

Nein, nicht unmöglich. Dafür gibt es ja die Regulierung. Die RegTP setzt die Preise für die Miete der TAL und die Durchleitung durchs Netz fest. Daran muss sich die T-Com halten, ob sie will oder nicht. Die anderen Anbieter auch. Was man also kritisieren kann, sind diese Bedingungen bzw. Kosten. Ob die IC-Entgelte angemessen sind, weiß ich nicht. Aber die TAL-Miete halte ich in der Tat für zu hoch (bzw. die GG für T-Net im Verhältnis zu niedrig, auch wenn hier schon nachgebessert wurde).

Ich hätte es übrigens (auch) besser gefunden, die Dt. Telekom in zwei Unternehmen zu trennen: in eins, der das Netz gehört, die es an alle Unternehmen vermietet, sowie eins, das Produkte darauf aufsetzt. Dann gäbe es gleiche Bedingungen für alle. Aber das haben wir nunmal nicht; und sicherlich hätte auch dieses Modell Nachteile gehabt.

Liebe Grüße, Keks
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[1.1.2] kfschalke antwortet auf btx
20.12.2004 10:46
Benutzer btx schrieb:
.

Die dritte Sauerei ist die Tatsache, daß durch die dadurch entstandene Monopolstellung für die teure "letzte Meile" der Konkurrenz es über Jahre hinweg unmöglich gemacht wurde und weiterhin machen wird, konkurrenzfähige Produkte anzubieten.

Naja, diese Aussage stimmt doch so nicht, Arcor bietet durchaus sehr "konkurrenzfähige" Produkte an.
Die andere Sache ist, dass sich mit "reiner" Preselection gutes Geld verdienen läßt, man aber kein so großes Netz aufbauen muss. Genauso läßt sich als T-DSL Reseller gut verdienen. Für beides braucht man aber keine eigenen großen Vermittlungsknoten und dergleichen.
Was Arcor macht, ist sich die Rosinen zu picken und die Fläche zu vernachlässigen. Nur da "versteht" jeder die unternehmerische Entschiedung und die T-Com ist die böse.
Ohne T-Com gäbe es in meinem Wohnort bestimmt keinen DSL-Anschluß, da es sich für fast keinen rechnet. Wenn die T-Com mir den Anschluß schaltet, dann sind aber glöeich alle Reseller da.
Mal ein Zitat von der "Arcorhotline":
Wir müssen nicht jedes "Kuhdorf" direktversorgen, dies ist zu teuer. Aber wenn Sie dort wohnen bleiben wollen, können Sie gerne unser T-DSL Resellangebot mit eine Arcorpreselection nutzen.
Der Fehler ist meines Erachtens, dass man von den privaten Netzbetreibern bei der Lizenzerteilung keine "Mindestnetzabdeckung" erwartet hat, wie es im Mobilfunk üblich ist. Dann würde es mit der "Wettbewerbssituation auch anders aussehen.
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[1.1.3] RE:Verkauf der eheml. statl. Unternehmen
klaussc antwortet auf btx
31.12.2004 11:39
Benutzer btx schrieb:
Benutzer Keks schrieb:
Benutzer kleveren schrieb:


Nein, die Telekom hat immer noch eine quasi Monopol Stellung. Die "letzte Meile" Leitungen gehören immer noch der Deutschen Telekom - einem ehemaligen Staatsunternehmen, deren Aufbau die Steuer- und Gebührenzahler die letzten 60 Jahre (ggf. noch früher) bis zur Privatisierung finanziert haben. Vor einigen Jahren hat der Staat für dieses Unternehmen durch den Verkauf der Aktien quasi NOCHMAL kassiert !!!!, anstatt die Aktien den Nutzern der Telefone umsonst zu verteilen.

Nein, die Telekom und damit auch die Leitungen waren Saatseigentum, bezahlt von den Kunden der Deutschen Bundespost.

Die Privatisierung hat dem Unternehmen sicherlich einen gewissen Schwung gegeben, ob man nicht einiges hätte besser machen können lasse ich hier einmal dahingestellt.

Die Verkaufserlöse sollten eigentlich für die langfristigen Verpflichtungen des ehemaligen Staatsunternehmens verwendet werden, in erster Linie sind dies die Pensionsverpflichtungen gegenüber den dort beschäftigten Beamten.

Die geschah so nicht, das Geld wird "verprasst", siehe auch Verkauf der Pensionsverpflichtungen der Deutschen Post AG, im nächsten Jahr, die Post AG zahlt (ich glaube 4,3Mrd EUR, oder ist das endlich vom Tisch?) und der Bund übernimmt die Pensionen der Postbeamten für die nächsten Jahrzehnte... unsere Kinder werden es uns Danken.

Gruß

Klaus
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[1.2] michael ciesla antwortet auf Keks
20.12.2004 10:01
Benutzer Keks schrieb:
Benutzer kleveren schrieb:
Was die Telekom macht ist Erpressung!

Nein, Marktwirtschaft. Kein Unternehmen muss bestimmte Produkte weiter anbieten, wenn es nicht will, kann (z.B. weil es sich nicht rechnet) oder darf. (Es muss noch nichtmal jeden Kunden annehmen bzw. hat seinerseits auch ein Kündigungsrecht, das es genauso nutzen kann wie der Kunde.)

Liebe Grüße, Keks
www.blitztarif.de

Stimmt insofern nicht ganz, als daß die Telekom immer noch Monopolanbieter ist und sog. "Grundversorgungsfunktionen" zu erfüllen hat. Ob das gut ist oder nicht, sei dahingestellt.
Wer also sich weigert, die einseitige Vertragsänderung zu akzeptieren (wie wäre es eigentlich, wenn ich mal der Telekom eine einseitige Änderung präsentieren würde und sie dies akzeptieren müßte??), dem bleibt in unserem guten telekommunikationstechnisch völlig "verregulierten" "Rechtsstaat" nur die Möglichkeit, sich bei der RegTP zu beschweren (keine Aussicht auf irgendeinen Erfolg, da der Anlaß für das Abschaffen der Tarife ja daher kommt) bzw. eine einstweilige Verfügung zu erwirken (Kosten!, Aussciht auf Erfolg fraglich, aber nicht aussichtslos). Sponsoren holen (Bildzeitung etc.), die freuen sich, wenn sie der Telekom eins überbraten können. Ich weiß, das ist nicht gerade fair, aber die Telekom ist auch nicht fair.
Allerbeste Lösung: wechseln. Empfehlung Arcor. Da geht's zwar im Moment auch drüber und drunter, aber Aussicht auf Besserung besteht.

Michael
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[1.2.1] kfschalke antwortet auf michael ciesla
20.12.2004 10:50
Benutzer michael ciesla schrieb:
Allerbeste Lösung: wechseln. Empfehlung Arcor. Da geht's zwar im Moment auch drüber und drunter, aber Aussicht auf Besserung besteht.

Michael
tolle Idee, wie groß ist den die direkte Netzabdeckung von Arcor, 35% oder sogar 45%? Wenn die DTAG auch nur in den großen Orten wäre und sich die Rosinen picken würde, was wäre dann? Meine Stadt ist für Arcor ein Kuhdorf (O-ton Arcorhotline)und die bieten mir Preselection und T-Dsl an.... Die T-Com verdient mit.,
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[1.2.1.1] michael ciesla antwortet auf kfschalke
20.12.2004 11:21
Benutzer kfschalke schrieb:
Benutzer michael ciesla schrieb:
Allerbeste Lösung: wechseln. Empfehlung Arcor. Da geht's zwar im Moment auch drüber und drunter, aber Aussicht auf Besserung
besteht.

Michael
tolle Idee, wie groß ist den die direkte Netzabdeckung von Arcor, 35% oder sogar 45%? Wenn die DTAG auch nur in den großen Orten wäre und sich die Rosinen picken würde, was wäre dann? Meine Stadt ist für Arcor ein Kuhdorf (O-ton Arcorhotline)und die bieten mir Preselection und T-Dsl an.... Die T-Com verdient mit.,

... ich weiß, das ist traurig.
Und dafür, daß die Telekom diese "Kuhdöfer" abdeckt (abdecken muß), nimmt sie eben von den dortigen Leuten etwas mehr Geld (bzw. haben diese nicht die Möglichkeit, "auszuweichen"). Ist völlig unzufriedenstellend. Weiß ich. Auf der anderen Seite hat aber das Wohnen in der Großstadt eben auch Nachteile (höhere Preise für andere Dinge).
C'est la vie! Du ziehst in die Großstadt um, ich aufs Dorf. Manchmal wäre das schon nicht schlecht für mich. Ein bißchen Ruhe ...
Wünsche sinkenden Frust.

Michael
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[1.2.1.2] klaussc antwortet auf kfschalke
31.12.2004 11:45
Benutzer kfschalke schrieb:
Benutzer michael ciesla schrieb:
Allerbeste Lösung: wechseln. Empfehlung Arcor. Da geht's zwar im Moment auch drüber und drunter, aber Aussicht auf Besserung
besteht.

Michael
tolle Idee, wie groß ist den die direkte Netzabdeckung von Arcor, 35% oder sogar 45%? Wenn die DTAG auch nur in den großen Orten wäre und sich die Rosinen picken würde, was wäre dann? Meine Stadt ist für Arcor ein Kuhdorf (O-ton Arcorhotline)und die bieten mir Preselection und T-Dsl an.... Die T-Com verdient mit.,

Wenn es möglich ist, werden Unternehmen wohl immer "Rosinen picken" denn das Gegenteil davon wäre (Quer-) Subvention, oder?

Auch die Telekom pickt Rosinen, siehe mal ins T-DSL Forum wie gerne Bewohner "unrentabler" ländlicher Regionen T-DSL hätten, es aber aus wirtschaftlichen Gründen von der Telekom nicht bekommen.

Die Telekom muss nur Telefonleitungen legen... dazu gibt es eigentlich auch keine Alternative, und nur dazu wurde sie verpflichtet.

Gruß

Klaus
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[1.2.1.2.1] Andneub antwortet auf klaussc
31.12.2004 13:40
Wenn man nichts von der Materie T-DSL versteht , sollte man in dieses Forum nicht solche unsinnigen Sachen schreiben und gegen die T-Com hetzen . Eine Bereitstellung von DSL hängt nicht vom "legen der Telefonleitungen " ab , sondern von der Länge dieser Kupferleitung . DSL geht nur bis zu einer Länge von ca. 4 km . Darum ist in ländlichen Gebieten mit einem weiten Weg zur Vermittlungsstelle kein DSL möglich . Keine Firma kann es sich leisten in Dörfern zu investieren mit 200 Einwohnern , von denen ca 20 Prozent DSL beauftragen würden . Das ist unrentabel .
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[1.2.1.2.1.1] RE: Vorlaut?
klaussc antwortet auf Andneub
31.12.2004 14:50
Benutzer Andneub schrieb:
Wenn man nichts von der Materie T-DSL versteht , sollte man in dieses Forum nicht solche unsinnigen Sachen schreiben und gegen die T-Com hetzen . Eine Bereitstellung von DSL hängt nicht vom "legen der Telefonleitungen " ab , sondern von der Länge dieser Kupferleitung . DSL geht nur bis zu einer Länge von ca. 4 km .
Darum ist in ländlichen Gebieten mit einem weiten Weg zur Vermittlungsstelle kein DSL möglich . Keine Firma kann es sich leisten in Dörfern zu investieren mit 200 Einwohnern , von denen ca 20 Prozent DSL beauftragen würden . Das ist unrentabel .

Da du nicht zitiert hast, weiß ich nicht wem diese Antwort gilt. Da ich als letzter geschrieben habe, werde ich also mal antworten:

Ich schrieb:
"Auch die Telekom pickt Rosinen, siehe mal ins T-DSL Forum wie gerne Bewohner "unrentabler" ländlicher Regionen T-DSL hätten, es aber aus wirtschaftlichen Gründen von der Telekom nicht bekommen."

Du schriebst:
"Darum ist in ländlichen Gebieten mit einem weiten Weg zur
Vermittlungsstelle kein DSL möglich . Keine Firma kann es sich leisten in Dörfern zu investieren mit 200 Einwohnern , von denen ca 20 Prozent DSL beauftragen würden . Das ist unrentabel"

Wo ist der Unterschied?
Wir schrieben also beide, dass es aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisiert wird.

Das mit den entsprechenden Gerätschaften auch mehr als 4Km drin sind versteht sich wohl von selbst, 4km nur ohne weitere Hardware...

Was soll also so ein vorlautes Gelaber wie folgendens:
"Wenn man nichts von der Materie T-DSL versteht , sollte man in
dieses Forum nicht solche unsinnigen Sachen schreiben"

Gruß

Klaus
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[1.2.1.2.1.1.1] Andneub antwortet auf klaussc
31.12.2004 17:09
Ich zitiere nochmals :

1. "Die Telekom muss nur Telefonleitungen legen... dazu gibt es eigentlich auch keine Alternative, und nur dazu wurde sie verpflichtet"

Was soll dieser Unsinn ?

2. "Auch die Telekom pickt Rosinen, siehe mal ins T-DSL Forum wie gerne Bewohner "unrentabler" ländlicher Regionen T-DSL hätten, es aber aus wirtschaftlichen Gründen von der Telekom nicht bekommen"

Die Reichweite der DSL-Anschlüsse ist physikalisch begrenzt und hat nichts mit "Rosinen picken zu tun" . Man wird ja wohl kaum neue Grundstücke mieten , eine Vermittlungsstelle darauf setzen , Straßen aufgraben , neue Kabel verlegen um dann 20 Leute glücklich zu machen .

Also laßt bitte das Gehetze gegen die Telekom die nichts bringen !
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[1.2.1.2.1.1.1.1] klaussc antwortet auf Andneub
01.01.2005 15:22
Benutzer Andneub schrieb:
Ich zitiere nochmals :

1. "Die Telekom muss nur Telefonleitungen legen... dazu gibt es eigentlich auch keine Alternative, und nur dazu wurde sie verpflichtet"

Was soll dieser Unsinn ?

Die Telekom ist verpflichtet eine Telefonanschluss zu schalten.
Die Telekom ist nicht verpflichtet einen DSL Zugang bereit zu stellen.

Kannst du auch noch etwas anderes schreiben, als allgemein gehaltenes "Gepöbel"?


2. "Auch die Telekom pickt Rosinen, siehe mal ins T-DSL Forum wie gerne Bewohner "unrentabler" ländlicher Regionen T-DSL hätten, es aber aus wirtschaftlichen Gründen von der Telekom nicht bekommen"

Die Reichweite der DSL-Anschlüsse ist physikalisch begrenzt und hat nichts mit "Rosinen picken zu tun" . Man wird ja wohl kaum neue Grundstücke mieten , eine Vermittlungsstelle darauf setzen , Straßen aufgraben , neue Kabel verlegen um dann 20 Leute glücklich zu machen .

denn das wäre ja unwirtschaftlich, nichts anderes habe ich geschrieben, also s.o.

Also laßt bitte das Gehetze gegen die Telekom die nichts bringen !

Diese Tatsachen habe ich nicht gewertet, sondern lediglich festgestellt. Das Wort Hetze ist völlig deplatziert.

Für solche dämlichen Beiträge ist das "ACN-Forum" geeigneter.

Gruß

Klaus
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[1.2.1.2.1.1.1.1.1] RE: Vorlaut? erpressung oder nicht?
kleveren antwortet auf klaussc
02.01.2005 21:55
Benutzer klaussc schrieb:
Benutzer Andneub schrieb:
Also laßt bitte das Gehetze gegen die Telekom die nichts bringen ! >
Diese Tatsachen habe ich nicht gewertet, sondern lediglich festgestellt. Das Wort Hetze ist völlig deplatziert.
Für solche dämlichen Beiträge ist das 'ACN-Forum' geeigneter.
Gruß Klaus

Hi Freunde, Ihr macht Nebenschauplatzkrieg.
Die Frage ist ob die nette Telekom laufenden Veträge einseitig) verändert kann oder nicht?
Wer nicht viel telefoniert, wird gekündigt (unwirtschaftlich)?
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[1.3] kleveren antwortet auf Keks
29.12.2004 17:57
Benutzer Keks schrieb:
Benutzer kleveren schrieb:
Was die Telekom macht ist Erpressung!

Nein, Marktwirtschaft. Kein Unternehmen muss bestimmte Produkte weiter anbieten, wenn es nicht will, kann (z.B. weil es sich nicht rechnet) oder darf. (Es muss noch nichtmal jeden Kunden annehmen bzw. hat seinerseits auch ein Kündigungsrecht, das es genauso nutzen kann wie der Kunde.)

Liebe Grüße, Keks
www.blitztarif.de

Sehr geehrter Herr Keks,
sind Sie etwa Mitarbeiter von Telekom, da Sie diese Firma so verteidigen?
Allerdings hat ihre Denkweise einen Fehler. Laufenden Verträge müssen respektiert werden.
Wie wäre es, wenn ich Telekom benachrichtigen würde, dass meine Familie Hauskosten sparen muss und wir deshalb nicht mehr den Grundbetrag von EUR 26,96 sondern nur noch EUR 15,00 monatlich bereit sind zu zahlen und deshalb Telekom um Einverständnis bitten?
Glauben Sie, sie wurden zustimmen?
Deswegen ist die Handlung von Telekom doch Erpressung.

Als Info:
Ich habe den Erpressungstermin zur Kündigung gestern verstreichen lassen und werde zu einem anderen Anbieter wechseln.
Auch den Handy Vertrag werde ich kündigen. Von den minderwertigen Telekom- Aktien habe ich mich ebenfalls schon getrennt (mit hohen Verlust).

Irgendwann wird die Telekom den Kundeverlust merken und von Geschäftsverluste jammern. Dann wir sie um finanzielle Unterstützung von Vater Stadt haben wollen (von Markwirtschaft wird dann nicht mehr die Rede sein, Herr Keks).
Guten Rutsch in 2005!




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[1.3.1] Keks antwortet auf kleveren
29.12.2004 18:11
Benutzer kleveren schrieb:
Sehr geehrter Herr Keks, sind Sie etwa Mitarbeiter von Telekom, da Sie diese Firma so verteidigen?

Nein. Ich sehe es nur objektiv.

Allerdings hat ihre Denkweise einen Fehler. Laufenden Verträge müssen respektiert werden.

Korrekt. Aber genau wie du hat auch der Anbieter ein Kündigungsrecht, vor allem bei "xxl" -- denn dieser Tarif wurde von der RegTP immer nur befristet genehmigt, auf diese Fristen und das dazugehörige Sonderkündigungsrecht seitens der T-Com hatt die T-Com immer hingewiesen.

Wie wäre es, wenn ich Telekom benachrichtigen würde, dass meine Familie Hauskosten sparen muss und wir deshalb nicht mehr den Grundbetrag von EUR 26,96 sondern nur noch EUR 15,00 monatlich bereit sind zu zahlen und deshalb Telekom um Einverständnis bitten?
Glauben Sie, sie wurden zustimmen?

Nein, aber du kannst ja kündigen.

Ich habe den Erpressungstermin zur Kündigung gestern verstreichen lassen und werde zu einem anderen Anbieter wechseln.

Siehste. Das ist Marktwirtschaft. ;)

Liebe Grüße, Keks
www.blitztarif.de
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[2] Andneub antwortet auf kleveren
19.12.2004 23:47
Schlage Dir vor , bei Erhöhung des Strompreises , den Strom abzumelden ; bei Erhöhung der Miete , Deine Wohnung zu kündigen usw. Jede Firma kann Ihre Vertragsbedindungen und Preise ändern . Wenn Du damit nicht einverstanden bist , hast du das Recht zu kündigen . Kündige doch und wechsel nach ...
Was hat das mit Erpressung zu tun ? Keine Firma kann es sich leisten kostenlos Leistungen anzubieten . Eine kostenlose Online-Einwahl war nie Bestandteil des XXL-Tarifes !!!
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[2.1] michael ciesla antwortet auf Andneub
20.12.2004 10:14
Benutzer Andneub schrieb:
Schlage Dir vor , bei Erhöhung des Strompreises , den Strom abzumelden ; bei Erhöhung der Miete , Deine Wohnung zu kündigen usw. Jede Firma kann Ihre Vertragsbedindungen und Preise ändern . Wenn Du damit nicht einverstanden bist , hast du das Recht zu kündigen . Kündige doch und wechsel nach ...
Was hat das mit Erpressung zu tun ? Keine Firma kann es sich leisten kostenlos Leistungen anzubieten . Eine kostenlose Online-Einwahl war nie Bestandteil des XXL-Tarifes !!!


Doch! Das war sie.
Nur hat man zu spät erkannt, welchen Schnitzer man sich damit geleistet hat, das nicht gleich von Anfang an explizit auszuschließen.
Vielleicht wäre es ja in unserem überall regulierten Staat gut gewesen, für Schmalband-Internetzugänge konsequent eine Rufnummerngasse festzulegen (019...) und andere Einwahlen gar nicht zuzulassen. Womit wir aber wieder beim Thema Regulierung sind...
Es ist zum Verzweifeln und Abkotzen, daß hierzulande nicht der Markt sowas regelt. Jeder soll machen können, was er will und wie er es will, dann darf man mit fairen marktwirtschaftlichen Mitteln dafür "sorgen", daß niemand im Rahmen von kostenlosen TELEFONATEN sich ins Internet einwählt.
Womit wir beim nächsten Thema wären: was ist, wenn ich zu meinem Kumpel eine ISDN Verbindung aufbaue und ihm per Eurofile Transfer tonnenweise Daten rüberschicke. Telefonleitung/gespräch, aber Datenverbindung (aber keine Internetverbindung, denn nicht jede Datenverbindung ist eine Einwahl ins Internet, aber das konnten diejenigen, die sich diese Überregulierung ausgedacht haben, ja nicht wissen, da sie ja von der Materie, für die sie zuständig sein wollen/sollen, null Ahnung haben) .... Äh, alles so schwammig und sinnlos bei uns hierzulande .

Michael
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[2.1.1] Geschke antwortet auf michael ciesla
26.12.2004 15:26

Es ist zum Verzweifeln und Abkotzen, daß hierzulande nicht der Markt sowas regelt. Jeder soll machen können, was er will und wie er es will, dann darf man mit fairen marktwirtschaftlichen Mitteln dafür "sorgen", daß niemand im Rahmen von kostenlosen TELEFONATEN sich ins Internet einwählt.

Wenn das der Markt geregelt hätte, dann hätte die Telekom und vielleicht auch noch Arcor den anderen das Wasser abgegraben. Die Verbindungspreise wären bestimmt nicht so drastisch gesunken und nur die finanzstarken Anbieter hätten dann ein Chance auf Dauer gehabt. Eine Regulierung ist schon sinnvoll und der Telekom wurden zwischenzeitlich schon genug Steine in den Weg gelegt!

ja von der Materie, für die sie zuständig sein wollen/sollen, null Ahnung haben) .... Äh, alles so schwammig und sinnlos bei uns hierzulande .

Mach's doch besser!
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[2.1.2] klappehalten antwortet auf michael ciesla
05.01.2005 10:05
Benutzer michael ciesla schrieb:
Jeder soll machen können, was er will und wie er es will...

Dann hätte aber Bauer Martens aus Kleinkleckersdorf bis heute keinen Festnetzanschluss!

Grüße
kh
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[2.1.2.1] michael ciesla antwortet auf klappehalten
05.01.2005 10:29
Benutzer klappehalten schrieb:
Benutzer michael ciesla schrieb:
Jeder soll machen können, was er will und wie er es will...

Dann hätte aber Bauer Martens aus Kleinkleckersdorf bis heute keinen Festnetzanschluss!

Grüße
kh

Richtig!!
Ist ja auch Blödsinn, überall wie wild Kabel zu verbuddeln.
Deutschland einig Kabelland ...
Nein, ganz richtig ist es nicht. Natürlich braucht Herr Martens auch ein Telefon.
Aber:
Bei der "Eingemeindung" der ehemaligen DDR 1990 hat man es versäumt, die damals bereits in der Schublade liegende fertige Technik mit Engagement und Subventionen (JA, Subventionen!) zu pushen und den Wahnsinn der Aufbuddelei der halben Ex-DDR (was hat das für ein Geld gekostet und veraltet ist die Technik auch schon wieder teilweise) zu verhindern. Anstatt dessen die Funktechnik massiv ausbauen und jedem zu Hause ein Funktelefon (anstatt des Festnetztelefons) aber zu Festnetzpreisen hinzustellen.
Genauso für Bauer Lindemann in Kleinkleckersdorf/West.
Genau das Gleiche gilt übrigens für das TV-Kabel ...
Aber die Lobbies mußten sich ja alle gegenseitig füttern ...
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[2.1.2.2] RE: zu Klapehalten! 'Was die Telekom macht ist Erpressung!'
kleveren antwortet auf klappehalten
19.01.2005 11:54
Benutzer klappehalten schrieb:
Benutzer michael ciesla schrieb:
Jeder soll machen können, was er will und wie er es will...

Dann hätte aber Bauer Martens aus Kleinkleckersdorf bis heute keinen Festnetzanschluss!

Grüße

Ja Klapehalten, wie in Wildenwesten: BANG, BANG!
Wer zu erst oder besser schießen kann, gewinnt. Schöne Entwicklung!
Aber wenn schlimmeren Zeiten kommen (hohe Verluste) soll Telekom nicht von Regierung Hilfe verlangen...
Gruß
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[3] Doppeldealer antwortet auf kleveren
31.12.2004 03:56

Lies dir mal bitte das hier durch!!!

https://www.teltarif.de/arch/2004/kw53/...

Betroffene Kunden wurden GAR NICHT informiert!!!!

Privatanbieter ändern auch die Preise, wie soe wollen...