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Tele Hansa GmbH


25.04.2006 19:45 - Gestartet von topkeyboarder
Hallo!
Wir haben auch eine Rechnung der Tele Hans GmbH über49 Euro bekommen.Mein Sohn(16 Jahre) hat mit seinem Handy(Prepaid) einen telefonischen Erotikservicedienst angerufen.Die Nummer hatte er vom Viedeotext.Die Nummer die er gewählt hat lautet:01622327222.Wie er mir sagte hörte er eine automatische Ansage und hat nach ca 30 Sekunden wieder aufgelegt.Am nächsten Tag wurde er angerufen und nach der Adresse gefragt die er natürlich rausgab.Wir haben die Rechnung zuerst nicht bezahlt.Nach einiger Zeit kam die Mahnung.Ich habe dieser Rechnung dann schriftlich wiedersprochen.Darauf bekammen wir dann einen Brief der Tele Hansa wo folgenes drinn stand:
Wir werben in unseren Anzeigen für unseren gebührenpflichtigen Live Call Service in Blockform von 30 Minuten für 49 Euro bei Minimum 30 Minuten.Dies entspricht einen Minutenpreis von lediglich 1,63 Euro/min und ist damit bedeutend günstiger als die Inanspruchnahme einer 0900-Mehrwertnummer,die meist zu einem Preis von 1,99Euro/min berechnet wird.Die Gebühren werden in den Anzeigen deutlich ausgeschrieben.Zu Beginn des Anrufes wurde per Tonband kostenlos auf die anfallenden Gebühren hingewiesen.Die angewählte Nummer wird nicht vom Ihrem Mobilfunkanbieter berechnet,sie ist daher auch anwählbach,wenn sich kein Guthaben auf der Karte befindet.Durch die Inanspruchnahme des telefon-Erotikdienstes wurden in unserem Unternehmen erhebliche Kosten verursacht.Wir behalten uns diesbezüglich vor,im Falle einer Nichtzahlung Schadedenersatzansprüche gegen sie zu stellen.Für uns ist es nicht nachvollziehbar welche Personen vom oben genannten Anschluß unseren sevice in Anspruch genommen hat,daher wenden wir uns jeweils nd den Anschlußinhaber,da dieser für die Nutzung des Anschlußes verantwortlich ist.Im Falle eines Mißbrauch durch Minderjährige Personen haftet der gesetzliche Vertreter...bla...bla bla...usw...Der letzte Satz ist schon absoluter Quatsch.Das weiß ich auch als Nichtanwalt das Eltern nicht für Ihre Kinder haften.Wir hatten vor kurzem so einen Fall.Ich habe das Geld eingezahlt und habe dann in Verwendungszweck 2 Unter Vorbehalt eingegeben.Vieleicht war es nicht richtig.Ich überlege die Sache jetzt dem Anwalt zu übergeben.Da der Streitwert bei 54 Euro liegt ist die Frage ob sich der ganze Ärger lohnt.Wir sind zwar Rechtsschutzversichert,aber die Laufereien und der Ärger ich weiß nicht.Vielleicht hat noch jemand einen Tip.

MFG

Ralf Rech
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[1] Nova Telecom antwortet auf topkeyboarder
26.04.2006 21:37

einmal geändert am 26.04.2006 21:52
Hallo, die Zahlung war nicht nötig. Den Rechtsanwalt können Sie jetzt zwar einschalten, die Aussicht auf Erfolg ist gegeben, es kann aber teuer für Sie hinsichtlich der Anwaltsgebühren werden. Diese werden zwar wieder von TeleHansa an Sie erstattet, aber auch nur, wenn es diese Firma dann noch gibt.
Zu Ihrer Frage bezüglich der Rechtmäßigkeit sei hier angemerkt, dass TeleHansa erstens keinen Anspruch auf Zahlung haben, zweitens die Angabe einer Adresse unerheblich für ein Zustandekommen eines ordentlichen Vertrages ist. Ein Bsp.: Sie rufen von einer Telefonzelle auf dem Hamburger Bahnhof an, die Nummer des Apparates wird übertragen, TeleHansa ruft zurück und Sie gehen ran. Was denken Sie, wer die Zeche bezahlen wird, wenn Sie die Anschrift des Bahnhofes herausgeben, ohne das Wort Bahnhof überhaupt zu erwähnen? TeleHansa natürlich. Dennoch lohnt sich das Geschäft für TeleHansa. Unter den Anrufern wird es immer einige geben, die sich einschüchtern lassen. Erotikdienste, welche nur über eine Hotline agieren, müssen eine Vorwahl mit 0900xx haben. 118xx ist unzulässig. 0800xx kostet grundsätzlich keinen Cent. Daher würde TeleHansa den Prozess sofort verlieren. Vermutlich überweist man Ihnen das Geld sogar schon durch ein einfaches Schreiben Ihres Anwaltes wieder zurück, um das absehbare Urteil mit den hohen Kosten zu vermeiden.Die Rechnung war nur für den Papierkorb bestimmt.
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