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StarCom Preselect


16.01.2009 13:26 - Gestartet von Brit2
Meine Mutter (80 Jahre) hat sich auf das Drängen eines Außendienstlers von StarCom eingelassen und naiv einen Preselection-Vertrag unterschrieben. Sie hat es zwar gleich danach bereut, aber die Widerspruchsfrist aus Scham verstreichen lassen ...

Am 12.01.2009 schrieb ich infolge ihrer Bitte eine Kündigung per Einschreiben an StarCom (Kündigung lt. AGB nach 2 Jahren zum 17.4., erbitte Bestätigung, verlange Unterlassung jeglicher künftiger Werbeaktionen oder Kontaktaufnahmen schriftlich/mündlich/fernmündlich, verlange Löschung gespeicherter privater Daten und untersage ausdrücklich Nutzung und/oder Weitergabe meiner persönlichen Daten an Dritte oder Auskunfteien etc.

Bereits heute (16.1.) kam per Post die Bestätigung des Schreibens vom 12.1.09. Jedoch nicht - die Akzeptanz der Kündigung sondern: ab dem 2.5. wird der Vertrag in einen anderen Preselection-Tarif bei StarCom überführt.
Ich denke, mich rappelts!
Heute schicken wir den Widerspruch darauf nochmal an StarCom und verlangen die vollumfängliche Anerkennung des Kündigungswunsches. Mit Androhung Unterlassungsklage etc ans Amtsgericht.

Muss man eigentlich weiterhin trotzdem antworten - wenn StarCom sich auf sowas nicht einlässt sondern immer wieder neue absonderliche Vorschläge "wir bestätigen und werden blablabla ab dann machen" schickt - ich will unbedingt vermeiden in so eine "stillschweigendes Einverständnis" Falle zu tappen ... Irgendjemand hier mit gutem und verlässlichem Rat?
Ansonsten zahlen wir uns künftig noch endlos mit Porto für Einschreiben an StarCom dämlich ...
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[1] rockar antwortet auf Brit2
20.02.2009 18:26

einmal geändert am 20.02.2009 18:27
Benutzer Brit2 schrieb:

Am 12.01.2009 schrieb ich infolge ihrer Bitte eine Kündigung per Einschreiben an StarCom (Kündigung lt. AGB nach 2 Jahren zum 17.4.,

Hier wäre es mal wichtig zu wissen wann der vertrag unterschrieben wurde, denn zu diesem Datum musst du 14 tage Widerrufsrecht zählen die gesetzlich festgelegt sind...


Bereits heute (16.1.) kam per Post die Bestätigung des Schreibens vom 12.1.09. Jedoch nicht - die Akzeptanz der Kündigung sondern: ab dem 2.5. wird der Vertrag in einen anderen Preselection-Tarif bei StarCom überführt.

Mich würde mal der genaue Wortlaut interessieren, war selber mal Kunde dieser Firma...



Muss man eigentlich weiterhin trotzdem antworten - wenn StarCom sich auf sowas nicht einlässt sondern immer wieder neue absonderliche Vorschläge "wir bestätigen und werden blablabla ab dann machen"


Du könntest auch einfach anrufen?? dafür hast ja n festnetzanschluß??? mir wurde damals gut geholfen an der Hotline, bin jetzt bei VR-Com... Also wurde es dir doch bestätigt???

Was ich hier auch nicht ganz fair finde ist dass du hier ein negatives posting schreibst und dann nicht das Ende vom Lied?? wurde dein problem etwa gelöst und positives schreibt man nicht gern?
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[1.1] Brit2 antwortet auf rockar
21.02.2009 09:13
Das IST auch ein 100%iges Neagtiv-Posting. Und die Krönung des Ganzen ist: obwohl StarCom ja das Einschreiben bestätigte, das die Kündigung enthielt UND (1) Negierung der abverlangten Einzugsermächtigung, (2) Forderung zur Nicht-Nutzung/Weitergabe der Kundendaten, (3) Unterlassen jeglicher weiterer Kontaktaufnahme zur Werbezwecken etc ----- rief der Typ vor 2 Wochen abends persönlich wieder bei meiner Mutter an und kündigte ihr an "er wird einen seiner Kollegen in den nächsten Tagen vorbei schicken und dann wird das alles nochmal neu besprochen und neu festgelegt". Ich hab Beschwerde an StarCom geschickt, sie sollen gefälligst ihre Außendienstler über Strafrecht und Vertragsrecht aufklären und sollte dieser Vertreterbesuch tatsächlich erfolgen - ruft meine Mutter sofort die Polizei an und stellt Anzeige wegen versuchter Nötigung und Hausfriednesbruch. StarCom selbst ist informiert. Was sie draus machen - weiß aber hier niemand ...

Der Wortlaut deren Bestätigung ist egal. Wir hatten darauf erneut geantwortet (wieder mit Einschreiben, Zustellung ist nachgewiesen!) - und dort wörtlich mitgeteilt, dass "ab dem Tag des Endes des Vertrags (am 5.5.) der Kunde keinerlei Preselection Leistungen der StarCom mehr wünscht und vorab darüber informiert, somit auch für keine eigenmächtig durch StarCom nach dem 5.5. erbrachte Leistung zahlen wird".
Zeitgleich erfolgte Information und Übersendung aller Kopien auch an die Telekom. Auch per Einschreiben.
Und damit - sehe ich eventuell nötiger Auseinandersetzugn vor allen möglichen Gerichten absolut entspannt entgegen.
Meine Mutter hat sowohl am Telefon gegenüber dem StarCom-Typen als auch nachweislich wiederholt per Einschreiben ihren Willen zur Kündigung kundgetan. Es gibt weder Zweifel noch sonstwas.

Was ich persönlich schlimm finde ist - dass gerade das Unwissen und sicher auch weit verbreitete Angst alter Menschen - schamlos ausgenutzt wird. Solange sie nicht entmündigt sind, gilt jedes Wort, was sie solchen kriminellen Vertretern gegenüber äußern. Meine Mutter hat inzwischen sämtliche Nachbarn aktiviert, die fast bildlich gesprochen, mit Knüppeln nur darauf warten, dass wieder jemand von der StarCom klingelt ... Klar werden die (oder andere ähnlich kriminelle Banden) es wieder versuchen. Sie kassieren ja immerhin die Provision ...
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[1.1.1] rockar antwortet auf Brit2
21.02.2009 19:01

einmal geändert am 21.02.2009 19:05

Der Wortlaut deren Bestätigung ist egal.

Dieser Wortlaut ist eben NICHT egal, denn (fast) jeder Preselection Anbieter bestätigt eine kündigung und verweist darauf dass der KUNDE selber für eine Rückschaltung zu seinem alte Anbieter oder einem Neuen Anbieter verantwortlich ist da die telekom es umstellen muss, sei es eine preselction einrichten oder auch abschalten (hatte schon viele solcher briefe in der hand bei der telekom)...und wenn der Wortlaut egal ist, bitte poste ihn...ich bin mir sicher dass du da nur auf eine rückschaltung hingewiesen wirst, und darüber informiert wirst dass wenn dies nicht geschieht die gespräche weiterhin zum CallbyCall tarif berechnet werden...



Wir hatten darauf
erneut geantwortet (wieder mit Einschreiben, Zustellung ist nachgewiesen!) - und dort wörtlich mitgeteilt, dass "ab dem Tag des Endes des Vertrags (am 5.5.) der Kunde keinerlei Preselection Leistungen der StarCom mehr wünscht und vorab darüber informiert, somit auch für keine eigenmächtig durch StarCom nach dem 5.5. erbrachte Leistung zahlen wird".

siehe oben. DER KUNDE muss sich selber einen neuen Anbieter suchen!! beispiel versicherung. du Kündigst eine versicherung weil zu teuer...möchtest aber gerne weiter versichert sein, dann suchst DU dir auch eine neue und nicht deine ALTE versicherungsgesellschaft!! Dein Preselction Anbieter kann dir auch gerne auf persönlichen wunsch die Leistung deaktivieren, dann musst du jedoch mit einem Ausfall des tel. rechnen, bis dein neuer Anbieter geschalten hat, also wie du es drehst und wendest musst du es selber machen, es stellt sich nur die frage ob du mit oder ohne ausfall das ganze haben willst..wie gesagt ich spreche aus erfahrung, war Telekom mitarbeiter bis ende 2008...deshalb bei telekom die preselction entfernen lassen, dann bist du auf der sicheren seite falls etwas kommt..

Zeitgleich erfolgte Information und Übersendung aller Kopien auch an die Telekom. Auch per Einschreiben.
Und damit - sehe ich eventuell nötiger Auseinandersetzugn vor allen möglichen Gerichten absolut entspannt entgegen.

verstehe nicht ganz warum du gleich ans gericht denkst??? meinst du ehrlich für die Firma lohnt es sich vor gericht zu gehen wegen paar euro? wohl eher nicht...bevor sie vor gericht gehen schalten sie einfach die preselction von ihrer seite ab und dann sind ausgehende gespräch nicht mehr möglich bis du es Telekom gemeldet hast.

Meine Mutter hat sowohl am Telefon gegenüber dem StarCom-Typen als auch nachweislich wiederholt per Einschreiben ihren Willen zur Kündigung kundgetan. Es gibt weder Zweifel noch sonstwas.

Was ich persönlich schlimm finde ist - dass gerade das Unwissen und sicher auch weit verbreitete Angst alter Menschen - schamlos ausgenutzt wird. Solange sie nicht entmündigt sind, gilt jedes Wort, was sie solchen kriminellen Vertretern gegenüber äußern. Meine Mutter hat inzwischen sämtliche Nachbarn aktiviert, die fast bildlich gesprochen, mit Knüppeln nur darauf warten, dass wieder jemand von der StarCom klingelt ... Klar werden die (oder andere ähnlich kriminelle Banden) es wieder versuchen. Sie kassieren ja immerhin die Provision ...

da bin ich mit dir einer meinung, dies ist definitiv nicht richtig...

ich kann dir leider nur tipps geben, ob du sie dann befolgst ist deine sache!!
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[1.1.1.1] Brit2 antwortet auf rockar
22.02.2009 10:57
Du hast Recht mit der Aussage - DASS StarCom vom Kunden das Beibringen eines "neuen Preselction-Anbieters" verlangt. Der Kunde jedoch WILL ÜBERHAUPT KEINEN Preselection-Anbieter haben sondern will AUSSCHLIEßLICH Telekom-Kunde sein (was er zuvor ja auch war, bevor sich StarCom aufdrängte!).

Und genau aus diesem Grunde (1) wurde die Telekom über die StarCom-Kündigungsbestätigung vom Kunden informiert, (2) wurde auf separatem Formular (aus dem Inet gezogen) der Telekom mitgeteilt, dass ab dann "keinerlei Preselection (mehr) gewünscht wird".
Insofern StarCom VERLANGT, dass der "gegangene Kunde" zwingend zusätzlich zum Telekom-Vertrag einen zusätzlichen Preselction-Anbieter haben muss - wäre das Nötigung, Erpressung. Sowas kann und darf niemand jemandem aufzwingen!

Meine Mutter führt ausschließlich Ortsgespräche bzw zu 3-4 Bekantnen im nahen Umkreis. Sie will und braucht kein Preselection FÜR IHREN PERSÖNLICHEN BEDARF. Seitdem sie Kunde bei StarCom ist, zahlt sie deutlich mehr als zuvor.

Darum ist mir der StarCom-Wortlaut sch... egal.
Die Telekom ist informiert. Der Kudne hat StarCom ausdrücklich mitgeteilt, nach Vertragsende KEINERLEI Leistungen durch StarCom zu wünschen. Wenn sie das nicht akzeptieren, muss der Kunde auch deren Erpressungsversuche nicht akzeptieren.
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[1.1.1.1.1] Brit2 antwortet auf Brit2
22.02.2009 11:07
Jetzt versteh ich hier die Technik nicht. Ich hab grad nochmal geantwortet - der Text ist weg ..
Also nochmal: sorry, weil ich jetzt erst gemerkt hab, dass meine Info an dich gestern nicht vollständig war.

Nachtrag also:
Die StarCom hat in der Kündigungsbestätigung NICHT auf Rückschaltung durch die Telekom verwiesen sondern explizit den NEUABSCHLUSS mit einem anderen ZUSÄTZLICHEN Preselection-Anbieter gefordert. Und DAS ist Nötigung und Erpressung meiner Meinung nach.
Mutter hat die Telekom auf Rückschaltung gebeten. Ihr Telekom-Vertrag hat nie aufgehört! StarCom hat sich nur zusätzlich mit draufschalten lassen.

Und wenn sich StarCom hier stur stellt und das nicht anerkennt sondern Mutter unbedingt auch aus dem Telekom-Vertrag haben will --- dann landen wir vorm Gericht. Es kann ja wohl nicht sein, dass man als Kunde nicht selbst entscheiden darf, wer sein Festnetzbetreiber sein soll. Und Mutter will bei der Telekom bleiben.

Mutter will die Telekom. Mutter will keinerlei Preselection.
Und wenn der Typ nicht frech behauptet hätte "guten Tag, ich komme von der Telekom, wir sind ein Tochterunternehmen. Mein Ziel ist es, Ihren Vertrag für Sie kostengünstiger zu ändern." dann hätte sie auch nie unterschrieben. Kein einziges der Kästchen auf dem Vertragsformular durfte sie selbst ausfüllen.
Zum Lesen bekam sie den Text auch erst nach Zusenden des Vertrags - nach Verstreichen der Widerrufsfrist. Ich hätte denen ja schon sofort auf die Finger geklopft - nur - hat sie es mir erst jetzt - viele viele Monate später - überhaupt zu erzählen gewagt ...
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[1.1.1.1.1.1] Hotzplotz antwortet auf Brit2
23.02.2009 10:17
Quatsch.

In solchen Schreiben steht maximal, dass der neue Anbieter, was ja auch die Telekom sein kann (was die Übernahme der Gespräche betrifft) sich um die Rückschaltung kümmern muss.
Wenn man mal in Ruhe lesen würde, bekäme sicher einige weniger einen Herzinfarkt.
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[1.1.1.1.1.1.1] Brit2 antwortet auf Hotzplotz
23.02.2009 12:10
Ich schwöre bei allem, was mir heilig ist, dass sowas eben NICHT mitgeteilt worden ist sondern exakt das, was ich hier schrieb.
Reinwaschen iss nich ...
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[1.1.1.1.1.1.1.1] Hotzplotz antwortet auf Brit2
23.02.2009 13:20
Dann zitiere bitte mal den genauen Wortlaut.
Ich glaube das so nämlich nicht.
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[1.1.1.1.2] paeffgen antwortet auf Brit2
23.02.2009 14:04
Jeder, der einen Festnetzanschluß hat, hat eine Preselection. Sonst könnte er ohne Vorwahl einer Netzkennzahl 010xy gar nicht telefonieren. Voreingestellt ist normalerweise die Preselection vom Anbieter - hier: T-Home, DTAG. Man kann also nur die Preselection bzw. den Preselection-Anbieter wechseln, und das muß die betroffene Person lt. AGBs anscheinend selber tun. Beim dubiosen Vertragsabschluß sehe ich ein Problem, bei diesem technischen Detail nicht.
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[1.1.1.1.2.1] ElaHü antwortet auf paeffgen
23.02.2009 15:46
Ich würde mal bei der Telkom anrufen. Die haben ein Formular für die Aufhebung von Preselection- Verträgen. Außerdem freuen die sich doch, wenn der Kunde wieder über die Telekom telefoniert und helfen dir mit sicherheit bei der Aufhebung der StarCom- Preselection.

Außerdem kannst du bei der Telekom eine Preselection- Sperre einrichten lassen. Mit der Sperre besteht dann nicht mehr die Gefahr, dass deine Mutter von irgendwelchen Anbietern überrumpelt wird, weil diese die Preselction dann nicht so ohne weiteres einrichten können.

Also ruf bei der Telekom an und lass dich beraten.
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[1.1.1.1.2.1.1] CGa antwortet auf ElaHü
23.02.2009 20:42
Benutzer ElaHü schrieb:
Ich würde mal bei der Telkom anrufen. Die haben ein Formular für die Aufhebung von Preselection- Verträgen. Außerdem freuen die sich doch, wenn der Kunde wieder über die Telekom telefoniert und helfen dir mit sicherheit bei der Aufhebung der StarCom- Preselection.


So einfach gehts nich, denn wenn ein rechtsgültiger Vertrag mit dem Preselect-Anbieter besteht, darf die Telekom die PS nicht so einfach löschen. Vertrag ist Vertrag. Aber so ist es leider. Wenn nämlich ein Vertrag besteht, ist die PS wieder schneller drin als sie weg war.

cu ChrisX
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[1.1.1.1.2.1.1.1] Hotzplotz antwortet auf CGa
24.02.2009 09:03

2x geändert, zuletzt am 24.02.2009 09:09
Nein.
Wenn der Kunde die PS ausdrücklich nicht haben will, ist das seine Entscheidung, die ihm keiner streitig machen kann. Eine erneute Einrichtung ist verboten. Siehe hierzu auch das Slamming-Urteil vom letzten März.
Auswirkungen auf den Vertrag hat das allerdings nicht. Grundgebühren oder Mindestumsätze entstehen in der Vertragslaufzeit dennoch, nur das man mit PS-Sperre die daraus resultierenden Gegenleistungen nicht nutzen kann, was bei zum Bsp. einer Flat auch ärgerlich sein kann.