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PHREAKING(Telefonhackerei) heutzutage möglich??


11.03.2005 18:12 - Gestartet von Nato
Hallo !
Hier im ländlichen Rhein-Main-Gebiet geht ein Fall von "eventueller" Telefonhackerei in der Presse um.
Ein Ehepaar mit 2 Söhnen hat jahrelang eine monatliche Telefonrechnung von ca. 60€ gehabt. Ende letzten Jahres wies die monatliche Rechung plötzlich über 2000€ aus.
Die Kosten entstanden durch Anrufe bei 118xx Auskünften mit Weitervermittlung zu Dating-Lines.
Da die Anrufe zu einer Zeit getätigt wurden als beide Eheleute am Arbeitsplatz und die Kinder in der Schule waren, vermutet der Ehemann, dass Telefonhacker über seine Leitung telefonieren.
Die Telekom hat den Anschluss vorort geprüft und keine Manipulationen an den Leitungen festgestellt. Zudem behauptet sie, dass nach der Digitalisierung des Telefonnetzes Phreaking(Telefonhackerei) wie in den 60er Jahren nicht mehr möglich sei.
Was meint ihr? Mögliche Fehlerquellen?

Gruß Nato
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[1] handytim antwortet auf Nato
11.03.2005 18:20
Benutzer Nato schrieb:
Was meint ihr? Mögliche Fehlerquellen?

Dialer? Bug im T-Com Rechnungssystem? Automatische Wahlwiederholung eines Telefons mit Software-Defekt? :-)

Ciao
Tim
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[1.1] Nato antwortet auf handytim
11.03.2005 19:33
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer Nato schrieb:
Was meint ihr? Mögliche Fehlerquellen?

Dialer? Bug im T-Com Rechnungssystem? Automatische Wahlwiederholung eines Telefons mit Software-Defekt? :-)

Ciao
Tim
Hallo !
Was ist ein Bug ?

Gruß Nato
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[1.1.1] handytim antwortet auf Nato
11.03.2005 19:37
Benutzer Nato schrieb:
Was ist ein Bug ?

Ein Käfer.

Ein Bug bedeuted aber in der Computerwelt ganz einfach "Fehler".

Kommt aus der "PC-Steinzeit", als man noch mit Röhren und Relais gearbeitet hat. Damals hat ein Käfer beim Computer eine Fehlfunktion hervorgerufen und seitdem nennt man Fehler "Bugs".

Ciao
Tim
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[1.1.1.1] Panasonicer antwortet auf handytim
11.03.2005 19:44
Warum an der Leitung rummanpulieren, wenn es viel bequemer per DECT geht? Ueber social engineering laesst sich bestimmt mal fuer einen Augenblick die Basisstation auf den Einbuchmodus stellen und schon ist das Mobilteil angemeldet, oder was noch besser waere: Das Telefon wurde bei einem regionalen Haendler gekauft, der sein Mobilteil bereits im Laden eingebucht hat und - zwecks Garantie - die Adresse des Kunden hat.
Warum man dann allerdings bei Telefonsex-Hotlines anrufen sollte, ist mir schleierhaft, zumal einem 0190er-Nummern nachgeschmissen werden und man so mal bequem das eigene Konto aufbessern koennte.
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[1.1.1.1.1] handytim antwortet auf Panasonicer
11.03.2005 19:46
Benutzer Panasonicer schrieb:
...zumal einem 0190er-Nummern nachgeschmissen werden und man so mal bequem das eigene Konto aufbessern koennte.

Naja, da könnte man den "Gewinner" aber sehr leicht nachvollziehen.

Ciao
Tim
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[1.1.1.1.1.1] Panasonicer antwortet auf handytim
11.03.2005 19:50
"The winner takes it all."
Es gibt mittlerweile solch undurchsichtige Konstrukte mit Dienstleistern, Leitungsmietern, Untermietern und Reseller, die sich im Ausland positioniert haben. An den wirklich Verantwortlichen zu kommen ist da praktisch nicht möglich.
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[2] GKr antwortet auf Nato
11.03.2005 19:46
Benutzer Nato schrieb:
Hallo !
Hier im ländlichen Rhein-Main-Gebiet geht ein Fall von "eventueller" Telefonhackerei in der Presse um. Ein Ehepaar mit 2 Söhnen hat jahrelang eine monatliche Telefonrechnung von ca. 60€ gehabt. Ende letzten Jahres wies die monatliche Rechung plötzlich über 2000€ aus. Die Kosten entstanden durch Anrufe bei 118xx Auskünften mit Weitervermittlung zu Dating-Lines.
Da die Anrufe zu einer Zeit getätigt wurden als beide Eheleute am Arbeitsplatz und die Kinder in der Schule waren, vermutet der Ehemann, dass Telefonhacker über seine Leitung telefonieren. Die Telekom hat den Anschluss vorort geprüft und keine Manipulationen an den Leitungen festgestellt. Zudem behauptet sie, dass nach der Digitalisierung des Telefonnetzes Phreaking(Telefonhackerei) wie in den 60er Jahren nicht mehr möglich sei.
Was meint ihr? Mögliche Fehlerquellen?

Gruß Nato

Also, wenn die 2 Söhne den Beginn ihrer Pubertät schon hinter sich haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel grösser, dass deren Schwankungen im Hormonspiegel Ursache der überhöhten Rechnungen sind.

GKr
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[2.1] Nato antwortet auf GKr
16.03.2005 15:37
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Nato schrieb:
Hallo !
Hier im ländlichen Rhein-Main-Gebiet geht ein Fall von "eventueller" Telefonhackerei in der Presse um. Ein Ehepaar mit 2 Söhnen hat jahrelang eine monatliche Telefonrechnung von ca. 60€ gehabt. Ende letzten Jahres wies die monatliche Rechung plötzlich über 2000€ aus. Die Kosten entstanden durch Anrufe bei 118xx Auskünften mit Weitervermittlung zu Dating-Lines.
Da die Anrufe zu einer Zeit getätigt wurden als beide Eheleute am Arbeitsplatz und die Kinder in der Schule waren, vermutet der Ehemann, dass Telefonhacker über seine Leitung telefonieren.
Die Telekom hat den Anschluss vorort geprüft und keine Manipulationen an den Leitungen festgestellt. Zudem behauptet sie, dass nach der Digitalisierung des Telefonnetzes Phreaking(Telefonhackerei) wie in den 60er Jahren nicht mehr
möglich sei.
Was meint ihr? Mögliche Fehlerquellen?

Gruß Nato

Also, wenn die 2 Söhne den Beginn ihrer Pubertät schon hinter sich haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel grösser, dass deren Schwankungen im Hormonspiegel Ursache der überhöhten Rechnungen sind.
Hallo!
In der heutigen Ausgabe des Wiesbadener Kuriers ist zu lesen, dass sich weitere Personen aus dem Umland gemeldet haben,denen es genauso geht, die teilweise im Urlaub waren während der angeblichen Anrufe zu 0190. Eine Wiesbadener Anwaltskanzlei vertritt einige Betroffene.
In einem etwas leichteren Fall hat Talkline gestern sein eingeleitetes Inkassoverfahren gegenüber einem Telekomkunden, der eine 6000€ Monatsrechnung hatte, zurückgezogen, nachdem der Wiesbadener Kurier bei denen angerufen hatte.
In vielen Fällen handelt es sich um eine 0190 Nummer von Talkline(mit Kooperationspartner TeleDream in Dänemark).

Gruß Nato