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Mahngebühren Telekom


08.02.2003 12:19 - Gestartet von Friend78
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren?
Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha
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[1] telefonmann2 antwortet auf Friend78
08.02.2003 14:48
Benutzer Friend78 schrieb:

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Richtig. Die Rechtsabteilung der Telekom wird sich darüber schon ihre Gedanken gemacht haben.

Bitte um Rat.

Bitte.
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[1.1] Friend78 antwortet auf telefonmann2
08.02.2003 16:59
Die Willkür der Dt. Telekom und deren Auffassung von Recht ist mir bereits bekannt. Ich wollte einen Hinweis über die Rechtsgrundlage (also irgendwas schriftlich).

Laut BGB dürfen Mahngebühren erst nach der Zustellung der 1. Mahnung (also mit der 2.Mahnung) und nicht einfach mal so nach 10 Tagen ....

Danke trotzdem für die Meinung.

mfg
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[2] hdontour antwortet auf Friend78
09.02.2003 09:17
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.
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[2.1] tcsmoers antwortet auf hdontour
09.02.2003 10:26
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

10 Tage ist im Geschäftsleben unüblich und dürfte gerichtlich auch kaum Bestand haben. Die gehen nämlich vom Druckdatum aus. Es ist hier nichts anders als eine weitere Nötigung zum Abschluss der Ermächtigung.

Dieser Laden benimmt sich immer noch wie ein Monopolist. Schade, dass der nicht Pleite geht. Dann könnte man nämlich die Infrastruktur verkaufen und hätte endlich Wettbewerb.

peso
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[2.1.1] hdontour antwortet auf tcsmoers
09.02.2003 10:44
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

10 Tage ist im Geschäftsleben unüblich und dürfte gerichtlich auch kaum Bestand haben. Die gehen nämlich vom Druckdatum aus. Es ist hier nichts anders als eine weitere Nötigung zum Abschluss der Ermächtigung.

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, mit dem was ich schreibe, ich glaube aber, daß bei a l l e n CBC Anbietern, wo ich angemeldet bin Einzugsermächtigung Grundvoraussetzung war.

Ich kann es einfach nicht mehr verstehen, warum bei sovielen Dingen des tägliche Lebens es selbstverständlich ist, daß man pünktlich zahlt bzw. zahlen muß und dies auch akzeptiert wird: z.b. die Wohnungsmiete.

A b e r bei der Telephonrechnung meint jeder, daß sie mit großzügigsten Zahlungszielen bezahlt werden kann.

Ich muß immer über folgendes Lachen:

in meinen Laden kommen jede Woche mehrere Leute die gaaaaaaanz dringend ein Fax versenden wollen. Und was ist es: Immer das gleiche, eine Kopie Ihres Kontoauszuges, weil man Ihnen das Telephon oder Handy wegen Nichtzahlung abgezwickt hat.
Dann können Sie plötzlich alle rennen.......

(Gott sei Dank habe ich in meiner Firma mit diesem Problem nichts am Hut: Da gibst nur Barzahlung oder EC-Karte mit PIN-Nr bei Abholung oder kein Auto. Und auf Firmenkunden, die 50% Nachlass wollen und dann vielleicht 2 Monate später bezahlen verzichte ich dankend, da man heutzutage mit 50% Forderungsausfall rechnen muß)

Dieser Laden benimmt sich immer noch wie ein Monopolist. Schade, dass der nicht Pleite geht. Dann könnte man nämlich die Infrastruktur verkaufen und hätte endlich Wettbewerb.

peso
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[2.1.1.1] Friend78 antwortet auf hdontour
09.02.2003 17:14
Guten Tag,

ist ja interessant diese ganzen Beiträge zu lesen, wollt nur eins nochmal klarstellen:

Wenn man mehrere male von der Telekom falsche Beträge abgebucht bekommt, teilweise den Doppelten, und man dann bis zu 6 Wochen auf Rückerstattung warten muß hat man keine Lust mehr dieser Firma ein Lastschriftverfahren zu erteilen!

Sowas hab ich noch bei keiner Firma erlebt.
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[2.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf Friend78
09.02.2003 19:35
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

ist ja interessant diese ganzen Beiträge zu lesen, wollt nur eins nochmal klarstellen:

Wenn man mehrere male von der Telekom falsche Beträge abgebucht bekommt, teilweise den Doppelten, und man dann bis zu 6 Wochen auf Rückerstattung warten muß hat man keine Lust mehr dieser Firma ein Lastschriftverfahren zu erteilen!

Sowas hab ich noch bei keiner Firma erlebt.

Ich wohl :-((

peso
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[2.1.1.1.2] hdontour antwortet auf Friend78
09.02.2003 21:55
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

ist ja interessant diese ganzen Beiträge zu lesen, wollt nur eins nochmal klarstellen:

Wenn man mehrere male von der Telekom falsche Beträge abgebucht bekommt, teilweise den Doppelten, und man dann bis zu 6 Wochen auf Rückerstattung warten muß hat man keine Lust mehr dieser Firma ein Lastschriftverfahren zu erteilen!

Sowas hab ich noch bei keiner Firma erlebt.

Wenn man es sachlich und nüchtern betrachet, dann kann man es verstehen.
Eine falsche Rechnung basiert eigentlich immer auf falschen Daten in der EDV.
Und solange diese falschen Daten nicht korrigiert werden, wird die Rechnung auch immer falsch sein.

Wenn alle 4 Wochen eine Rechnung kommt und die Bearbeitung von Reklamationen 6 Wochen dauert, dann sind schon mal mindestens 2 Rechnungen fehlerhaft...
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[2.1.2] 602sl antwortet auf tcsmoers
10.02.2003 12:31
Wichtig ist allerdings egal ob mit Mahnung oder nach 30 Tagen lt BGB:

Die DTAG muss den Zugang der Rechnung nachweisen, was konkret niemals möglich sein wird - außer die verschicken alles per Einschreiben (dann wäre noch der Inhalt streitig) - oder idealerweise Zustellung per Gerichtsvollzieher.

Ich sag ja in der Realität unmöglich!

Denn die Absendung zu beweisen, hilft nicht weiter!
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[2.2] mollemonch antwortet auf hdontour
10.02.2003 12:39
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

Falsch!! Keine 6 Wochen > 12 Monate!!!!! Also hast du noch länger Zeit.
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[2.2.1] tcsmoers antwortet auf mollemonch
10.02.2003 13:03
Benutzer mollemonch schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

Falsch!! Keine 6 Wochen

12 Monate!!!!! Also hast du noch länger Zeit.

Bitte die Rechtsgrundlage zu dieser Auskunft zitieren.

peso
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[2.2.1.1] hdontour antwortet auf tcsmoers
10.02.2003 13:18
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer mollemonch schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

Falsch!! Keine 6 Wochen

12 Monate!!!!! Also hast du noch länger Zeit.

Bitte die Rechtsgrundlage zu dieser Auskunft zitieren.

peso

er meint wohl, daß man 1 Jahr Zeit hat gegen die Rechnung Einspruch einzulegen, aber gegen eine Lastschrift sind es nur 6 Wochen
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[2.2.1.1.1] tcsmoers antwortet auf hdontour
10.02.2003 13:30
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer mollemonch schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

Falsch!! Keine 6 Wochen

12 Monate!!!!! Also hast du noch länger Zeit.

Bitte die Rechtsgrundlage zu dieser Auskunft zitieren.

peso

er meint wohl, daß man 1 Jahr Zeit hat gegen die Rechnung Einspruch einzulegen, aber gegen eine Lastschrift sind es nur 6 Wochen

Ich glaube nicht, dass er das meint. Die Widerspruchfrist ist in den AGB geregelt. Meistens sind es vier Wochen. Bei der Lastschriftrückforderung gibt es so einige Haken und Ösen außerhalb der 6 Wochenfrist. Mal schauen, ob er was zitierfähiges gefunden hat oder es nur Gerede ist.

peso
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[2.2.1.1.1.1] dts antwortet auf tcsmoers
10.02.2003 14:08
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer mollemonch schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

Falsch!! Keine 6 Wochen

12 Monate!!!!! Also hast du noch länger Zeit.

Bitte die Rechtsgrundlage zu dieser Auskunft zitieren.

peso

er meint wohl, daß man 1 Jahr Zeit hat gegen die Rechnung Einspruch einzulegen, aber gegen eine Lastschrift sind es nur 6 Wochen

Ich glaube nicht, dass er das meint. Die Widerspruchfrist ist in den AGB geregelt. Meistens sind es vier Wochen. Bei der Lastschriftrückforderung gibt es so einige Haken und Ösen außerhalb der 6 Wochenfrist. Mal schauen, ob er was zitierfähiges gefunden hat oder es nur Gerede ist.

peso

Hi Peso,

ich hoffe, ich habe Dich nicht falsch verstanden. Meinst Du hier die Widerspruchsfrist gegen Lastschriften?

Wenn ja, da gabs tatsächlich mal ein höchstrichterliches Urteil, ob BGH oder BVG weiß ich nicht mehr. Darin wurde die Widersprichsfrist aufgehoben, d.h. Du kannst jede Lastschrift ohne zeitliche Begrenzung rückgängig machen. Allerdings stellt die Bank nach Ablauf von sechs Wochen einige Fragen.

Vielleicht kann uns Monopoly zu dem Urteil näheres sagen.

Gruß
Peter
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[2.2.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf dts
10.02.2003 14:26
Benutzer dts schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer mollemonch schrieb:
Benutzer hdontour schrieb:
Benutzer Friend78 schrieb:
Guten Tag,

kennt jemand die Rechtslage bei Erhebung der Mahngebühren? Die Telekom wird ab 1. März pauschal 1 Euro erheben wenn nicht innerhalb von 10 Tagen gezahlt wird, ohne Zusendung einer Mahnung.

Bitte um Rat.

mfg
micha

Ja und?

Reichen Dir nicht 10 Tage zum Bezahlen?

Ein Tip: Lastschriftsein­zugsermächtigung

Du hast dann 6 Wochen Zeit diese zurückgehen zu lassen, w e n n die Rechnung fehlerhaft ist.

Falsch!! Keine 6 Wochen

12 Monate!!!!! Also hast du noch länger Zeit.

Bitte die Rechtsgrundlage zu dieser Auskunft zitieren.

peso

er meint wohl, daß man 1 Jahr Zeit hat gegen die Rechnung Einspruch einzulegen, aber gegen eine Lastschrift sind es nur 6 Wochen

Ich glaube nicht, dass er das meint. Die Widerspruchfrist ist in den AGB geregelt. Meistens sind es vier Wochen. Bei der Lastschriftrückforderung gibt es so einige Haken und Ösen außerhalb der 6 Wochenfrist. Mal schauen, ob er was zitierfähiges gefunden hat oder es nur Gerede ist.

peso

Hi Peso,

ich hoffe, ich habe Dich nicht falsch verstanden. Meinst Du hier die Widerspruchsfrist gegen Lastschriften?

Wenn ja, da gabs tatsächlich mal ein höchstrichterliches Urteil, ob BGH oder BVG weiß ich nicht mehr. Darin wurde die Widersprichsfrist aufgehoben, d.h. Du kannst jede Lastschrift ohne zeitliche Begrenzung rückgängig machen. Allerdings stellt die Bank nach Ablauf von sechs Wochen einige Fragen.

Vielleicht kann uns Monopoly zu dem Urteil näheres sagen.


Wir sprechen beide vom gleichen Sachverhalt. Dieses Urteil ist mir bekannt. Daraufhin haben die Banken ihre AGB geändert und dort die 6 Wochenfrist eingearbeitet :-(

Inwiefern das überhaupt rechtlich haltbar ist, wird in anderen Foren sehr umfangrich diskutiert. Es scheint aber so, dass die AGB die Kundenrechte beschneiden dürfen.

peso
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[3] netselect antwortet auf Friend78
10.02.2003 11:11
Also Leute, Ihr habt einen Vertrag mit der DTAG und vereinbart innerhalb von 10 Tagen zu bezahlen. (hier die AGBs: http://www.dtag.de/dtag/agb/dokument/pdf/0,1384,64,00.pdf )

Ich wäre für jede Mahnung dankbar, denn die DTAG ist keinesfalls verpflichtet zu mahnen, sie könnte nach dem neuen Schuldrecht nach 30 Tagen ein weit größeres und für den Anschlussinhaber teureres Geschütz auffahren (nur das Sperren des Anschlusses setzt eine schriftliche Info voraus http://www.regtp.de/service/00434/01/index.html ).Und ein Betrag von 1 Euro ist wohl kaum kostendeckend, denn Mahngebühren dürfen angemessen sein, der Mahner darf sich daran nur nicht bereichern.

Außerdem beginnt nach den 10 Tagen das Informationsprozedere an die Call-by-Call-Anbieter (siehe
http://www.teletarif.de/forum/s9749/6-1.html ), somit wird die DTAG aktiv.

Übrigens: die monatliche Grundgebühr wird rechtlich als Miete angesehen und ist monatlich im Voraus zu bezahlen. Da wäre nicht einmal eine Rechnung erforderlich – Euer Vermieter, Strom- und Wasserlieferant schreibt ja auch keine monatliche Rechnung – zahlen müsst Ihr trotzdem.
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[3.1] silverbird antwortet auf netselect
22.07.2003 11:45
Hallo Leute,

mal ne Frage zu den Mahngebühren: Ich hab mal gehört, dass man die NICHT bezahlen muss, dass die nicht mal einklagbar sind, und das ist eine völlig legale Sache, da gibt es ein Gesetz, was das regelt. Kennt jemand diese Quelle?

silverbird
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[3.1.1] netselect antwortet auf silverbird
22.07.2003 17:50
Benutzer silverbird schrieb:
Ich hab mal gehört, dass man die NICHT bezahlen muss, dass die nicht mal einklagbar sind, und das ist eine völlig legale Sache, da gibt es ein Gesetz, was das regelt. Kennt jemand diese Quelle?

Mahnkosten müssen sehr wohl bezahlt werden, wenn sie sich im üblichen Rahmen bewegen (Porto, Druck- und Logistikkosten) und sind auch einklagbar, ebenso die Kosten für die Adressermittlung des Schuldners. Lediglich die oft weit höheren Kosten eines Inkassounternehmens sind nicht einklagbar, denn für die einzutreibenden Beträge gibt es einen gerichtlichen Weg und exakte Sätze (BRAGO) oder den Mahn-, Vollstreckungsbescheid und die Vollstreckungskosten.

Allerdings gilt immer: 'Zahlen schafft Frieden' und wer seine TK-Rechnungen nicht bezahlt, darf sich über Schufaeinträge mit daraus resultierenden Problemen nicht wundern.
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[3.1.1.1] tcsmoers antwortet auf netselect
22.07.2003 18:04
Benutzer netselect schrieb:
Benutzer silverbird schrieb:
Ich hab mal gehört, dass man die NICHT bezahlen muss, dass die nicht mal einklagbar sind, und das ist eine völlig legale Sache, da gibt es ein Gesetz, was das regelt. Kennt jemand diese Quelle?

Kann es sein, dass Du was verwechselst ?

peso
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[3.1.1.1.1] netselect antwortet auf tcsmoers
22.07.2003 18:09
Benutzer tcsmoers schrieb:


Kann es sein, dass Du was verwechselst ?

peso

Nein!

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[3.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf netselect
22.07.2003 20:52
Benutzer netselect schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:


Kann es sein, dass Du was verwechselst ?

peso

Nein!


Dann nenne uns bitte Deine Quelle, wenn Du Sie findest. Du wirst in die Rechtsgeschichte eingehen.

peso
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[3.1.1.1.1.1.1] netselect antwortet auf tcsmoers
23.07.2003 10:34
Benutzer tcsmoers schrieb:
Dann nenne uns bitte Deine Quelle, wenn Du Sie findest. Du wirst in die Rechtsgeschichte eingehen.


Ich habe nicht vor in irgendeine Rechtsgeschichte einzugehen und da wir hier nicht im Ratequiz sind, überlasse ich das Zitieren von Quellen „prädestinierten“ Personen.

Fakt ist, dass der Gläubiger zu keiner Mahnung verpflichtet ist, er kann also auch ohne jegliche Vorwarnung nach 30 Tagen den Klageweg bestreiten. Ab da gilt sowieso die Gebührenverordnung.

Der Schaden und der unmittelbare Aufwand im Zusammenhang mit der offenen Forderung ist nach gängiger Rechtsprechung vom Schuldner zu erstatten. Dazu gehören die zusätzlichen Kosten wie Porto und Versand. Dabei dürfen diese Kosten nicht die Forderung unnötig in die Höhe treiben. Wer bis zu 2,50 € Mahnkosten (Porto, Material und Kuvertierung)berechnet handelt hier nach gängiger Rechtsprechung, wobei die Mahnkosten auch in den AGBs hinterlegt sein können.

Eine erste (möglicherweise kostenlose) Mahnung ist nur dann erforderlich/angebracht, wenn der Kunde Leistungen bezieht, die nicht regelmäßig berechnet werden. Bei sogenannten Dauerschuldverhältnissen, wie sie i.d.R. bei Versorgungsleistungen wie in der Telekommunikation bestehen, kennt der Kunde die Fälligkeit und braucht daher nicht kostenfrei gemahnt werden.

Sehr häufig fallen auch Adressermittlungskosten der Stadt- und Gemeindeverwaltungen an, wenn der Schuldner umgezogen ist oder eine falsche Adresse angegeben hat. Auch diese Kosten trägt der Schuldner.

Schon einmal solch einen Prozess geführt? – vermutlich nicht.

Dafür gibt es in der Tat kein Gesetz, sondern die Rechtsprechung.

Kommt es dagegen zu sogenannten Inkassokosten, die außerhalb der gesetzlichen Geltendmachung liegen, können diese i.d.R. nicht zusätzlich gerichtlich eingetrieben werden. Ein kluger Provider macht seine Forderungen nach 30 Tagen per Kanzlei geltend, dann fällt jegliche Kostendiskussion flach.