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Ich liebe die Telekom


29.06.2006 17:11 - Gestartet von six..pack
Ende April habe ich bei der Telekom einen Tarifwechsel vorgenommen. Ich habe mir die 240 Freiminuten angelacht.
Prompt bekam ich die Auftragsbestätigung und dann ein Schreiben, daß meine Daten überall eingetragen werden.
Dem habe ich sofort widersprochen.
Dann habe ich mir telefonisch noch den Gebührenimpuls schalten lassen.
Wieder Auftragsbestätigung und wieder Schreiben, daß meine Daten überall eingetragen werden.
Dem habe ich natürlich auch sofort widersprochen.

Heute nun bekomme ich einen Anruf von der Firma Lotto-Team aus Düsseldorf, daß ich denen doch über die Telekom meine Daten zur Verfügung gestellt hätte und wollten mir einen Vertrag andrehen.

Auf meine Frage hin, daß ich mir das gar nicht vorstellen könne, sagte man mir, sowas passiert im Rahmen eines Umzugsservices oder eines Tarifwechsels bei der Telekom.

Da hat die Bande doch in der Zwischenzeit meine Daten verscherbelt.

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[1] dancer antwortet auf six..pack
29.06.2006 18:23
Hallo!

Ist leider bittere Realität. Sogar Behörden, hier zB die Stadt München, hat trotz Sperre meine Adresse verscherbelt.

Wenn sogar solche Institutionen Recht mit Füßen treten, warum dann eine kleine Telekom :-/

Guido
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[2] LOWI antwortet auf six..pack
07.07.2006 01:21
Benutzer six..pack schrieb:
Ende April habe ich bei der Telekom einen Tarifwechsel vorgenommen. Ich habe mir die 240 Freiminuten angelacht. Prompt bekam ich die Auftragsbestätigung und dann ein Schreiben, daß meine Daten überall eingetragen werden.
Dem habe ich sofort widersprochen. Dann habe ich mir telefonisch noch den Gebührenimpuls schalten lassen.
Wieder Auftragsbestätigung und wieder Schreiben, daß meine Daten überall eingetragen werden.
Dem habe ich natürlich auch sofort widersprochen.

Heute nun bekomme ich einen Anruf von der Firma Lotto-Team aus Düsseldorf, daß ich denen doch über die Telekom meine Daten zur Verfügung gestellt hätte und wollten mir einen Vertrag andrehen.

Auf meine Frage hin, daß ich mir das gar nicht vorstellen könne, sagte man mir, sowas passiert im Rahmen eines Umzugsservices oder eines Tarifwechsels bei der Telekom.

Da hat die Bande doch in der Zwischenzeit meine Daten verscherbelt.

Sicherlich wurde die Sache mit der Datenspeicherung von Dir falsch verstanden und bestimmt steht in der Auftragsbestätigung nicht, dass die Daten überall gespeichert werden. Was mit Abschluß des Tarifs Calltime passiert sein kann, ist dass entweder der Mitarbeiter fälschlicherweise diese Funktion aktiviert hat oder die vorherige Einstellung so übernommen wurde (die meisten Kunden sind so eingestellt, dass sie KONZERNEIGENE Werbung erhalten) Bei der nächsten AB hast Du ja die Meldung wieder erhalten, was bereits im Bestand war wurde nur nochmal bestätigt. (Schon eine Bestätigung der AGB löst sowas aus...)
Dass Deine T-Com Daten an fremde Firmen weitergegeben werden ist definitiv falsch. Diese so genannten Werbekenner gelten entweder für den gesammten Konzern der Telekom oder eben für einen Teil (T-online, T-Mobile...) Weiterhin unterscheiden sich die Werbekanäle, also ob schriftliche oder telefonische Infos bzw Infos per Mail oder SMS. Und all dieses bezieht sich nur auf Eigenwerbung! Die Lotto-Firma hat Dir nun einen Bären aufgebunden. Dass sie angeblich Deine daten von der Telekom haben sagen die doch nur, weil sie annehmen, dass man bei der T-Com Kunde ist (...und das trifft eben noch in den meisten Fällen zu) So machen es ja auch die werber eines Preselection-Anbieters: "Für sie als Telekom-Kunde haben wir ein tolles Angebot" Dass Du Telekom-Kunde bist wissen die nicht, ist aber sehr stark anzunehmen...
Und so ist es für die Lotto-Firma sehr leicht zu sagen dass sowas im Rahmen eines Umzugsservices oder eines Tarifwechsels passiert.(Irgendwas stimmt ja immer...und wenn nicht wird sich was anderes ausgedacht)
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[2.1] reiseesel antwortet auf LOWI
07.07.2006 10:03
Dass die Telekom die Daten im klassischen Sinne verkauft, denke ich auch nicht. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn hier ist offenbar etwas anderes geschehen.

Die Telekom neigt dazu, bei Änderungen am Anschluss (hier Gebührenimpuls), den Kundendaten (z.B. neuer Name) oder dem Tarif (hier die 240 Min.) alle möglichen anderen Einstellungen auf einen default-Wert zurückzusetzen. Man kann dabei auch von Schlamperei sprechen.

Dann bringt eine kleine Änderung u.U. mit sich, dass kein Einzelverbindungsnachweis mehr erstellt wird und man plötzlich in Telefonverzeichnissen eingetragen ist (daher hat die Lottobude auch Name und Tel.-Nr) und so fort.

Das habe ich früher bei mir und bei anderen schon so erlebt.

Mein Tip (hat bei mir geholfen): Änderungen schriftlich in Auftrag geben und ausdrücklich vermerken, dass sämtliche übrigen Einstellungen unverändert bleiben müssen.

viele Grüße

reiseesel
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[2.1.1] LOWI antwortet auf reiseesel
07.07.2006 17:39
Benutzer reiseesel schrieb:
Dass die Telekom die Daten im klassischen Sinne verkauft, denke ich auch nicht. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn hier ist offenbar etwas anderes geschehen.

Die Telekom neigt dazu, bei Änderungen am Anschluss (hier Gebührenimpuls), den Kundendaten (z.B. neuer Name) oder dem Tarif (hier die 240 Min.) alle möglichen anderen Einstellungen auf einen default-Wert zurückzusetzen. Man kann dabei auch von Schlamperei sprechen.
Auf Default-Werte wird eigentlich nichts zurückgesetzt. Bei jeglicher Änderung wird vom vorherigen Zustand ausgegangen, eine Abfrage erfolt zur Sicherheit nochmals im System. Nun kann es zu menschlichen Fehlern kommen, davon geh ich dann in den meisten Fällen aus. (dass z.Bsp. die CLIR-Funkt. oder andere zusätzliche Optionen nicht übernommen werden...)

Dann bringt eine kleine Änderung u.U. mit sich, dass kein Einzelverbindungsnachweis mehr erstellt wird und man plötzlich in Telefonverzeichnissen eingetragen ist (daher hat die Lottobude auch Name und Tel.-Nr) und so fort.
Wenn der Mitarbeiter die Abfrage nach Verzeichniseintrag nicht beachtet oder falsch bestätigt, dann kann das mit dem TB-Eintrag passieren. Dass keine Einzelverbindungsnachweise erstellt werden kann aber auch systembedingte Ursachen haben....

Das habe ich früher bei mir und bei anderen schon so erlebt.

Mein Tip (hat bei mir geholfen): Änderungen schriftlich in Auftrag geben und ausdrücklich vermerken, dass sämtliche übrigen Einstellungen unverändert bleiben müssen.
Das kann dann natürlich auch passieren, eine Änderung wird genauso durchgeführt. der Unterschied ist nur, dass in diesem Fall ein Mitarbeiter des Backoffices in der Niederlassung diese Sache bearbeitet und nicht wie sonst die unter Zeitdruck stehenden Leute an der Hotline...

viele Grüße

reiseesel