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01908 Atlantis Bonus Marketing GmbH


26.02.2004 01:56 - Gestartet von d-dorfer
Benutzer Matthias Schwenke schrieb:
Hallo !
Ich habe von oben genannter Firma eine Gewinnbestätigung für einen Anteils-Gewinn ??? bei einem Gewinnspiel, bei dem ich nie teilgenommen habe, erhalten und soll 01908-548008(1,86€/Min)anrufen. Mache ich natürlich nicht.
Die Firma sitzt in 63309 Rödermark, Postfach 200455. Kennt jemand das Unternehmen ?
Spasseshalber werde ich mal meinen versprochenen Gewinn per Post einfordern.

Gruß Matthias

wenn Du das schwarz auf weiß hast und diese Firma wirklich existiert, kannst Du den Gewin sogar einklagen - und Du wärst nicht der erste, der das mit Erfolg durchzieht.
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[1] sebbo antwortet auf d-dorfer
26.02.2004 08:05
Benutzer d-dorfer schrieb:
Benutzer Matthias Schwenke schrieb:
Hallo !
Ich habe von oben genannter Firma eine Gewinnbestätigung für
einen Anteils-Gewinn ??? bei einem Gewinnspiel, bei dem ich nie
teilgenommen habe, erhalten und soll 01908-548008(1,86€/Min)anrufen. Mache ich natürlich nicht.
Die Firma sitzt in 63309 Rödermark, Postfach 200455. Kennt jemand das Unternehmen ?
Spasseshalber werde ich mal meinen versprochenen Gewinn per Post einfordern.

Gruß Matthias

wenn Du das schwarz auf weiß hast und diese Firma wirklich existiert, kannst Du den Gewin sogar einklagen - und Du wärst nicht der erste, der das mit Erfolg durchzieht.

Hi,

das diese Gewinne eingeklagt werden KÖNNEN, habe ich auch schon gehört und gelesen.

Aber das das schon jemand mit Erfolg durchgezogen hat, ist mir nicht bekannt.

Hast Du genauere Infos oder Urteile?

Grüße
Sebbo
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[1.1] Aupi1 antwortet auf sebbo
26.02.2004 10:26
Benutzer sebbo schrieb:
Benutzer d-dorfer schrieb:
Benutzer Matthias Schwenke schrieb:
Hallo !
Ich habe von oben genannter Firma eine Gewinnbestätigung für
einen Anteils-Gewinn ??? bei einem Gewinnspiel, bei dem ich nie
teilgenommen habe, erhalten und soll 01908-548008(1,86€/Min)anrufen. Mache ich natürlich nicht.
Die Firma sitzt in 63309 Rödermark, Postfach 200455. Kennt jemand das Unternehmen ?
Spasseshalber werde ich mal meinen versprochenen Gewinn per Post einfordern.

Gruß Matthias

wenn Du das schwarz auf weiß hast und diese Firma wirklich existiert, kannst Du den Gewin sogar einklagen - und Du wärst nicht der erste, der das mit Erfolg durchzieht.

Hi,

das diese Gewinne eingeklagt werden KÖNNEN, habe ich auch schon gehört und gelesen.

Aber das das schon jemand mit Erfolg durchgezogen hat, ist mir nicht bekannt.

Hast Du genauere Infos oder Urteile?

Grüße
Sebbo

Hier ein erfolgreiches Urteil in der Berufungsinstanz:

http://www.jur-abc.de/de/10000032.htm

Grüsse, Aupi.
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[1.1.1] RE: 01908 Aufklärung
Blobber antwortet auf Aupi1
27.02.2004 14:32
Benutzer BKABonn schrieb:
NICHT ANTWORTEN!

...

Seit ner halben Stunde angemeldet und schon 4 mal den gleichen Beitrag geschrieben.

Wenn Du so weitermachst hast Du bis Mitternacht Deine ersten hundert Beiträge geschrieben.

Bye,
Ralf.
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[1.1.2] MartyK antwortet auf Aupi1
27.02.2004 16:22
Benutzer Aupi1 schrieb:

Hier ein erfolgreiches Urteil in der Berufungsinstanz:

http://www.jur-abc.de/de/10000032.htm

Poah, was für'n Text. Aber schön, dass die Klägerin Recht bekommen hat. :)

Martin
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[2] acler antwortet auf d-dorfer
26.02.2004 22:09
hallo, hab auch so einen brief bekommen und auch angerufen, da sagte mir so ein tonband das ich die chance auf den jackpot von 2500 eur habe aber was ich gewinne können sie mir nicht sagen. hat ca. 6 eur gekostet. wieder was gelernt
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[2.1] riscfull antwortet auf acler
26.02.2004 23:43
Hi,

habe heute auch ein Gewinnschreiben erhalten. Aber in meinem Schreiben habe ich ausdrücklich erwähnt, dass ich an dieser Sache kein Interesse habe, wenn das ganze in Verbindung mit einem Kauf oder einer Bestellung steht. Mal abwarten, ob ich eine Antwort auf mein Schreiben erhalte, was ich auch angefordert habe. Habe auch darauf hingewiesen, dass die Angabe einer 0190'er Rufnummer nicht gerade vertrauenserweckend ist. Ich berichte, sobald ich eine Info erhalte. Wenn nicht, dann natürlich auch
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[2.1.1] jblutz antwortet auf riscfull
27.02.2004 08:05
Ebenfalls "Gewinnurkunde" wie gehabt erhalten plus 5x Telefonanruf privat ohne nähere Angaben auf Anfrage : Außer "Eilt ! Gewinn von mind. 200 Euro ...Rückruf erbeten 0190...". Diese Atlantis Bonus Marketing steht nirgendwo im Internet und in keinem Telefonbuch. Auch nicht sind die Namen auf den Schreiben im Telefonbuch verzeichnet.Ich glaube das ist eine Sache für das BKA. Wir sollten die Finger davon lassen - grundsätzlich bei 0190...Nummern. Gruß jbl
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[2.1.2] jblutz antwortet auf riscfull
27.02.2004 08:35
Habe das BKA gebeten, mal einen Blick darauf zu werfen.
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[2.2] nejmHammou antwortet auf acler
27.02.2004 09:48
Hallo!
Ich habe auch so einen Brief bekommen aber ich werde nicht anrufen denn es handelt sich um 0190-Dialer-Abzocke. In diesem Fall zu gewinnen gibt es meist nur teure Telefonrechnung!!!.

Gruß

Hammou
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[3] Ju antwortet auf d-dorfer
27.02.2004 09:57
Hallo !
auch ich erhielt einen solchen dubiosen Brief. Wenn man unter der angegebenen Nummer anruft, dann spricht "Werner Winter" den gleichen Text - eben dass man gewonnen hat etc.. nochmal auf Band.
Ich hätte Lust den Verbraucherschutz anzurufen. Hat jemand bereits Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße
Jutta
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[3.1] mailmaus antwortet auf Ju
29.02.2004 12:41
hallo,

auch ich habe so einen brief erhalten und es telef. probiert
vielleicht um auch etwas in der hand zu haben, wenn man gegen dieses unternehmen klagen sollte...war wohl nicht so eine gute idee
bitte sagt bescheid was man da machen kann

bin auf jeden fall dabei wenn was unternommen wir, oder besser an wen muss man sich den wenden

gruß
mailmaus
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[3.1.1] manim5 antwortet auf mailmaus
01.03.2004 15:30
Kein Beitrag
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[4] 85111 antwortet auf d-dorfer
27.02.2004 11:17
Ich hab disen Brief auch bekommen. Nachdem ich offensichtlich bei weitem nicht die einzige bin, werde ich mich bestimmt nicht bei denen melden. Den Tonfall dieses Herrn Winter finde ich einfach unverschämt, wie soll man so was denn ernst nehmen...
Auch würde mich mal interessieren wer diese angebliche "offizielle Rechtsberater Olaf C. Bergemann" wirklich ist oder ob der überhaupt existiert.
Laut Teilnahmebedingungen ( auf der Rückseite!) darf man den Gewinn übrigens nicht einklagen....
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[5] Udo1234 antwortet auf d-dorfer
27.02.2004 13:48
Benutzer d-dorfer schrieb:
Benutzer Matthias Schwenke schrieb:
Hallo !
Ich habe von oben genannter Firma eine Gewinnbestätigung für
einen Anteils-Gewinn ??? bei einem Gewinnspiel, bei dem ich nie
teilgenommen habe, erhalten und soll 01908-548008(1,86€/Min)anrufen. Mache ich natürlich nicht.
Die Firma sitzt in 63309 Rödermark, Postfach 200455. Kennt jemand das Unternehmen ?
Spasseshalber werde ich mal meinen versprochenen Gewinn per Post einfordern.

Gruß Matthias

wenn Du das schwarz auf weiß hast und diese Firma wirklich existiert, kannst Du den Gewin sogar einklagen - und Du wärst nicht der erste, der das mit Erfolg durchzieht.
Hallo Matthias habe auch von der Firma eine Gewinnbestätigung bekommen.Habe es genau so wie du gemacht einfach Schriftlich den Preis angefordert mit Rückschein ich werde auf jeden Fall den Gewinn einklagen ,wenn es die Firma gibt.Das mache ich nicht zum ersten ersten mal und habe schon erfolg damit gehabt.Gruß Werner
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[6] future.parts antwortet auf d-dorfer
27.02.2004 13:52
heute den 27.02.2004 habe ich ebenfalls einen Brief der Atlantis bonus marketing gmbh erhalten und einen anteilsgewinn angeboten bekommen und soll ebenfalls die nr. 01908 54 41 42 anrufen falls jemand was unternimmt kontaktiert mich doch bitte unter future.parts@web.de Danke.... bin die gewinn nr. 2136

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[6.1] jeybie antwortet auf future.parts
27.02.2004 15:05
hi future parts, da ich auch die gewinn-nummer 2136 habe, kann man schon erkennen, dass es sich hier um einen flächendeckenden schwindel handelt. ich habe gestern am 26.02.04 dieses schreiben erhalten und natürlich nicht angerufen. seit mal ehrlich, wo kann man denn heute so einfach 2500 € abstauben, ohne dass man überhaupt an einem gewinnspiel teilgenommen hat. hier handelt es sich nur um abzocke....

übrigens werde auch ich weiterrecherieren, ob es irgendeinen bezug zu dieser ABM GmbH gibt.

na dann mal tschöööö und hoffe dass sich hier mehr anmelden, nachdem sie solche schreiben bekommen haben.

p.s. habe übrigens heute schon wieder so ein kram bekommen, diesmal aus Australien, soll geld bezahlen, damit ich in der australischen Lotterie eingetragen werde. wers glaubt????..

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[7] IGraffeo antwortet auf d-dorfer
27.02.2004 16:27
Hallo meine Mutter hat ebenfalls solch einen Brief erhalten natürlich auch mit der Gewinn-Nunmmer:2136.Man soll einfach die 01908-548009 anrufen.(Habe ich natürlich nicht getan) aber es würde mich freuen wenn mir jemand eine e-mail schreibt wenn man näheres über diese ganze sache erfährt! Ich denke solchen leuten muss man ja irgendwie einen denkzettel verpassen können.
Kontakt an: IGraffeo@gmx.de (bitte einen eindeutigen Betreff angeben, damit man weiß was die e-mail enthält)
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[] Andy270973 antwortet auf
27.02.2004 00:53
Hallo!
Ich habe auch so einen Brief bekommen. Werde mich mal an die Verbraucherzentrale wenden, aber per Brief mal den Gewinn einfordern.
Mal sehen wenn wir genug sind und es scheinen ja nun doch einige zu sein machen wir Sammelklage wegen Betruges wenn sich nix tut. Auf jedenfall sollten wir in Kontakt bleiben um solchen 0190-Betrügern das Handwerk zu legen.
Gruß André
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[1] lu1957 antwortet auf Andy270973
27.02.2004 01:28
Das scheint wohl ein richtiger Briefsegen zu sein, der da auf uns niederprasselt. Meine Schwiegermutter und wir haben auch so einen tollen Brief bekommen. Nebenbei gesagt, wir haben keinen gemeinsamen Haushalt also scheint diese Sache in Richtung Serienbrief zu gehen.
Ahoi lu
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[2] LAtiShA antwortet auf Andy270973
27.02.2004 11:09
Ich habe Heute auch ein Schreiben von der "Atlantis Bonus Marketing GmbH" erhalten, obwohl ich an keinen Gewinnspiel teilgenommen hab.
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[3] hobru antwortet auf Andy270973
27.02.2004 11:39
Hallo !

Auch ich haben so einen Brief erhalten.
Mit den Anrufen verdienen die ihr Geld.
Sammelklage klingt gut.
Ich hab' keine Ahnung von Gerichtssachen.
Was kostet klagen, einfordern...
Das Handwerk sollte man solchen Leuten auf jedenfall legen.
Grüße
hobru
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[3.1] maenju antwortet auf hobru
27.02.2004 23:36
juchuuu, ich hab auch diesen lächerlichen brief bekommen... und zur der 'was kostet klagen'-frage... ist unterschiedlich und hängt vom streitwert ab (beim Zivilrechtsweg) ... und ausserdem: die unterlegene Partei zahlt alles, ansonsten erfolgt ne Kostenquotelung ;) ... hat das Jurastudium doch was gebracht ;)
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[4] UBialas antwortet auf Andy270973
27.02.2004 16:45
Hallo!
Habe auch "2.000,00€ gewonnen" bin dabei bei eine Sammelklage!!
Gruß an alle
Ulrich Bialas aus Bad Dürkheim
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[5] Leibue antwortet auf Andy270973
28.02.2004 11:02
Kein Beitrag
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[6] deemain antwortet auf Andy270973
28.02.2004 19:44
Hi,
ich gehöre auch zu den 'Gewinnern' :-)
und werde am Montag per Brief den 'Gewinn' abrufen.
Falls es zu einer Sammelklage kommen sollte, wäre ich auch sehr daran interessiert mitzuklagen.

MfG Dee
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[6.1] sauerlaender antwortet auf deemain
28.02.2004 20:23
Benutzer deemain schrieb:
Hi,
ich gehöre auch zu den 'Gewinnern' :-)
und werde am Montag per Brief den 'Gewinn' abrufen. Falls es zu einer Sammelklage kommen sollte, wäre ich auch sehr daran interessiert mitzuklagen.

MfG Dee

Du musst damit rechnen, dass kein Mensch jemals Deinen Brief öffnen wird - allenfalls wird Deine Adresse für weitere Aktionen weitergegeben (dazu willigt man laut Text auf der Rückseite der 'Urkunde' bei Kontaktaufnahme ein).

Sammelklagen gibt es in DE nicht !

Gruß
sauerlaender
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[7] manim5 antwortet auf Andy270973
01.03.2004 15:12
Hallo, hab auch so nen Mist bekommen und ärgere mich auch über solchen Betrug.Überleg selber ob ich da noch weitergeh!

hab auch schon ein paar erfolgreiche links für solche Prozesse gegen Gewinnwerber zu bieten:

zuerst folgender Artikel:

0190-Gewinnbriefe: Anwalt erklagt 50.000 Euro
Für viele sind sie nur lästig. Doch andere fallen regelmäßig auf sie herein: Gewinnbriefe, die den Empfängern großartige Preise versprechen, tatsächlich aber nur zu Anrufen über hochtarifierte 0190-Nummern verleiten sollen. Jetzt aber hat ein Augsburger Anwalt Nägel mit Köpfen gemacht. Er hat gegen die Versender geklagt, gewonnen - und konnte seinen beiden Mandaten nun tatsächlich jeweils 25.000 Euro aushändigen.
&#8222;Dringende Rechtssache&#8220;, so waren die Briefe überschrieben, die Anfang 2003 wohl zu Zehntausenden in deutsche Briefkästen flatterten. In den Briefen selbst beklagte sich ein angeblicher &#8222;Carl Hoffmann, Leiter der Rechtsabteilung&#8220;, dass die Empfänger ihren 25.000-Euro-Gewinn noch nicht abgerufen hätten. Dabei müssten sie doch nur anrufen, über eine 0190-Nummer, die in den Schreiben gleich mehrfach genannt war. Als Absender firmierte eine Firma namens &#8222;Linda&#8217;s Central-Versand B.V.&#8220; (LCV) mit Postfachadresse im österreichischen Wolfurt. Gewinne gab es in den meisten Fällen offenbar nicht. So mehrten sich die Beschwerden von abgezockten Verbrauchern und die Warnungen in den Medien, etwa im ZDF <http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,2030530,00.html> oder in der Gazette <http://http://www.gazette.de/Archiv/Gazette-Februar2003/Frohschuetz02.html>. Tatsächlich verfolgen Firmen, die derartige Gewinnbenachrichtigungen verschicken, meist ganz andere Ziele. &#8222;Zweck ist entweder, ihren Warenumsatz anzukurbeln, oder reine Abzockerei über Mehrwertnummern wie 0190 oder 0900 zu betreiben&#8220;, sagt der Augsburger Rechtsanwalt Ekkehard Gesler. Der Jurist aus der Augsburger Kanzlei Prof. Herrmann & Kollegen muss es wissen. Denn er nahm die Firmen beim Wort. Im Auftrag von zwei Mandanten machte sich Gesler auf, die Hintermänner der Briefe zu finden - mit Erfolg.
Gesler fand heraus, dass LCV eine von einer Schweizer Aktiengesellschaft in den Niederlanden gegründete Gmbh mit einem in der Nähe von Wien sitzenden Geschäftsführer ist. Die Gewinnbriefe wiederum wurden von einem in Offenburg sitzenden Dienstleister der LCV versandt. Der Rechtsanwalt erhob also für seine beiden Mandanten Zahlungsklage sowohl gegen die GmbH als auch gegen den Geschäftsführer. In beiden Fällen hatten die jeweiligen Rechtsschutzversicherungen ein Einsehen und stellten sich hinter die Verfahren. Zu Recht, wie sich jetzt zeigt. Die beteiligten Firmen rund um die LCV versäumten nicht nur, den zuständigen Landgerichten in Augsburg und Göttingen ihre Verteidigungsbereitschaft anzuzeigen; sie versäumten auch, gegen die daraufhin erlassenen Versäumnisurteile rechtzeitig Einspruch einzulegen. So wurden die Urteile rechtskräftig. Gesler berief sich in beiden Fällen auf den Mitte 2000 neu ins Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommenen Paragraphen 661a. Nach dem müssen Unternehmer, die Verbrauchern Preise versprechen, diese auch tatsächlich aushändigen.
Die zweite große Überraschung folgte vor wenigen Tagen. &#8222;Unter dem Druck der gegen den Geschäftsführer von LCV persönlich eingeleiteten Zwangsvollstreckung wurden tatsächlich zweimal 25.000 Euro nebst Zinsen und Kosten bezahlt&#8220;, so Gesler, der von einer &#8222;kleinen Sensation&#8220; spricht. Bisher sei kein Fall bekannt, in dem die LCV tatsächlich einen der versprochenen Gewinne auszahlte. &#8222;Das gibt Hoffnung für viele weitere Betroffene, deren Prozesse noch anhängig sind, und straft auch jene Rechtsschutzversicherungen Lügen, deren Kunden mit der Behauptung abgewimmelt werden und wurden, solche Klagen seien sinnlos.&#8220; Gesler überwies die jeweils 25.000 Euro seinen beiden Mandanten. Die können sich jetzt - wenn auch mit etwas Verspätung - tatsächlich Gewinner nennen. Als Verlierer geht die LCV aus dem Spiel heraus. Ihr und ähnlichen Unternehmen stehen jetzt wohl viele weitere Klagen ins Haus.
(c) 2004 Dialerschutz.de - Alle Rechte vorbehalten




und dann noch für Rechtsexperten, oder evtl auch als Vorlagemuster beim Rechtsanwalt folgendes Urteil:







§ 661a BGB, wonach Verbraucher Gewinnzusagen tatsächlich einfordern können, ist verfassungsgemäß und ist mit den amerikanischen "punitive damages" nicht vergleichbar.
Klagen gegen ausländiche Veranstalter können auch vor den deutschen Gerichten erhoben werden.


BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
URTEIL
Aktenzeichen: III ZR 106/03
Entscheidung vom 16. Oktober 2003
In dem Rechtstreit

...
gegen
...

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 16. Oktober 2003 durch den Vorsitzenden Richter Dr. &#8230; und die Richter Dr&#8230;, Dr. &#8230;, &#8230; und &#8230; für Recht erkannt:
Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 14. März 2003 wird zurückgewiesen.
Die Beklagte hat die Kosten des Revisionsrechtszuges zu tragen.

Von Rechts wegen

Tatbestand

Die Beklagte ist eine in den Niederlanden ansässige Versandhandelsgesellschaft. Sie übersandte im September 2001 dem in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaften Kläger ein Schreiben, in dem es unter anderem hieß:

"Lieber Herr A. [= Kläger], über 3 große Ereignisse kann ich Ihnen als Kunde unseres 'Spezialitäten'- Programms berichten:
1. Es hat am 11.09.2001 eine Ziehung stattgefunden.
2. Es war Ihr Name, sehr geehrter Herr A. , den mir der Justiziar nannte.
3. Es war einer der höchsten Geldbeträge, der Ihnen zugeteilt wurde&#8230;.
Also, beginnen wir mit Punkt Eins. Die Ziehung war wie gesagt am 11.09.2001, 10:30 Uhr ... es ging um die Gesamt-Gewinnsumme von 33.000,00 DM ... in bar! ... 5 Hauptgewinne standen zur Vergabe bereit...
Der Justiziar erhob sich, um die Gewinner namentlich zu nennen
...
Ja, und nun ist es tatsächlich wahr, daß Sie selbst darüber nachdenken können, welchen Herzenswunsch Sie sich erfüllen möchten. Denn Ihr Name ist dabei! ... Dann kam der Höhepunkt der Ziehung:
Die Geldbeträge wurden den genannten Gewinnern zugeteilt. Und als wiederum Ihr Name genannt wurde, konnte ich die Spannung und die Vorfreude kaum noch aushalten...
Es sind 9.000 DM! Ja, 9.000,00 DM in bar, die Ihnen und Ihrer Ziehungs-Nummer eindeutig zugeteilt wurden! ... Meine dringende Bitte: Schicken Sie jetzt Ihren Einlöse-Scheck und Ihre Spezialitäten- Test-Anforderung ein, damit wir die Gewinn-Auszahlung vollziehen können!"
Dem Schreiben der Beklagten war ein von "Herr S. H. , Justiziar" unterzeichnetes "Gewinn-Ziehungs-Protokoll" beigefügt, das den Kläger als "Gewinn-Empfänger" eines "Gewinn-Betrag(es): 9.000,00 DM" auswies. Entsprechend der im Schreiben der Beklagten gegebenen Anleitung sandte der Kläger den "Einlöse-Scheck" und die "Spezialitäten-Test-Anforderung" mit einer Warenbestellung über 78,68 DM zurück. Die Beklagte zahlte den angeblichen Gewinn nicht.
Der Kläger macht geltend, die Beklagte schulde ihm aufgrund einer Gewinnzusage (§ 661a BGB) 4.601,63 € = 9.000 DM) nebst Zinsen.
Die Beklagte hat gerügt, die angerufenen deutschen Gerichte seien nicht international zuständig. Im übrigen sei § 661a BGB verfassungswidrig.
Amtsgericht und Berufungsgericht haben der Klage stattgegeben. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt die Beklagte weiterhin ihren Antrag, die Klage abzuweisen.


Entscheidungsgründe
Die Revision ist unbegründet.
I.
Das Berufungsgericht hat die deutschen Gerichte für international zuständig erachtet. Die in den Niederlanden ansässige Beklagte könne vor einem deutschen Gericht verklagt werden, weil in der Bundesrepublik Deutschland sowohl die internationale Zuständigkeit für Verbrauchersachen (Art. 13, 14 des Übereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen vom 27. September 1968, BGBl. 1972 II S. 774, im folgenden EuGVÜ) als auch der unerlaubten Handlung (Art. 5 Nr. 3 EuGVÜ) begründet sei. § 661a BGB verstoße nicht gegen das Verbot der Doppelbestrafung (Art. 103 Abs. 3 GG), weil es sich bei dieser Vorschrift nicht um ein allgemeines Strafgesetz handele. Die Regelung sei auch nicht wegen aus dem Rechtsstaats-, insbesondere aus dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz herzuleitender Beschränkungen von Doppelsanktionen verfassungswidrig.
II.
Das Berufungsurteil hält der rechtlichen Prüfung stand.
1. Die Klage ist zulässig. Die deutschen Gerichte sind international zuständig.
Die Revision bringt insoweit keine Rüge vor; die auch unter der Geltung des § 545 Abs. 2 ZPO n.F. von Amts wegen gebotene Prüfung der internationalen Zuständigkeit ergibt keine Bedenken (vgl. EuGH, Urteil vom 11. Juli 2002 - Rs. C-96/00 <Rudolf Gabriel> - EuGHE 2002 I 6367 Rn. 53 ff = NJW 2002, 2697, 2698 f; Senatsurteil vom 28. November 2002 - III ZR 102/02 - NJW 2003, 426 ff, vorgesehen zum Abdruck in BGHZ; weiter zur Amtsprüfung: BGH, Urteil vom 27. Mai 2003 - IX ZR 203/02 - WM 2003, 1542, 1543; Urteil vom 11. Juli 2003 - V ZR 414/02 - NJW 2003, 2830).

2. Die Klage ist begründet. Der Kläger kann von der Beklagten Zahlung von 4.601,63 € nebst Zinsen verlangen. Anspruchsgrundlage ist 661a BGB.
a) Der Streitfall ist nach dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch zu entscheiden. Die Parteien haben jedenfalls im Prozeß deutsches Recht gewählt, indem sie ihrem Vortrag übereinstimmend deutsches Recht zugrunde gelegt haben.
b) Gemäß § 661a BGB hat ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, daß der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, dem Verbraucher diesen Preis zu leisten. Nach den nicht mit einer Verfahrensrüge angegriffenen Feststellungen des Berufungsgerichts hat die Beklagte dem Kläger eine solche Gewinnzusage über 9.000 DM (= 4.601,63 €) zugesandt
c) § 661a BGB ist nicht verfassungswidrig; es besteht kein Anlaß, gemäß Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts einzuholen. Die Revision macht unter Bezugnahme auf Schneider (BB 2002, 1653 ff) geltend, § 661a BGB greife unverhältnismäßig in die Grundrechte des betroffenen Unternehmers aus Art. 2 Abs. 1, 12 GG ein. Die Vorschrift verstoße gegen das Schuldprinzip (Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG) sowie gegen das Verbot der Doppelbestrafung (Art. 103 Abs. 3 GG). Sie genüge nicht dem Bestimmtheitsgebot des Art. 103 Abs. 2 GG. Dieser Auffassung ist indes nicht zu folgen.

aa) § 661a BGB verstößt nicht gegen den im Rechtsstaatsprinzip begründeten Grundsatz, daß jede Strafe - nicht nur die Strafe für kriminelles Unrecht, sondern auch die strafähnliche Sanktion für sonstiges Unrecht - Schuld voraussetzt ("nulla poena sine culpa", z.B. BVerfGE 20, 323, 331, st. Rspr.; Jarass/Pieroth, GG 6. Aufl. 2002 Art. 20 Rn. 99 m.w.N.); er verletzt den betroffenen Unternehmer nicht in seinen Grundrechten aus Art. 2 Abs. 1, 12 Abs. 1 GG.
§ 661a BGB ordnet nicht eine Strafe an, d.h. eine Kriminalstrafe oder eine andere staatliche Maßnahme, die eine mißbilligende hoheitliche Reaktion auf ein schuldhaftes Verhalten enthält und ein "Übel" wegen eines rechtswidrigen Verhaltens verhängt (vgl. st. Rspr. des Bundesverfassungsgerichts zum Begriff der "Strafbarkeit" i.S. des Art. 103 Abs. 2 GG, z.B. BVerfGE 42, 261, 262 f; Schmidt-Aßmann in Maunz/Dürig, GG <Stand Februar 2003> Art. 103 Rn. 195; Jarass/Pieroth aaO Art. 103 Rn. 41). Die Vorschrift kann auch nicht zivilprozessualen Maßnahmen mit pönalem Charakter wie der Verhängung von Ordnungsgeld zur Erzwingung von Unterlassungen und Duldungen (§ 890 Abs. 1 ZPO) gleichgesetzt werden (anders wohl Schneider aaO S. 1657). § 661a BGB handelt von Ansprüchen zwischen Privaten (vgl. Schneider aaO S. 1656).
Mit der Einführung des § 661a BGB wollte der Gesetzgeber einer verbreiteten und wettbewerbsrechtlich unzulässigen Praxis entgegenwirken, dass Unternehmer Verbrauchern Mitteilungen über angebliche Gewinne übersenden, um sie zur Bestellung von Waren zu veranlassen, die Gewinne auf Nachfrage aber nicht aushändigen (vgl. Senatsurteil aaO S. 428). Nach Auffassung des Gesetzgebers hatten die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb die unzulässigen Gewinnspiele nicht zurückgedrängt. Es erschien deshalb erforderlich, diese Vorschriften durch zivilrechtliche Ansprüche zu unterlegen; der Unternehmer sollte beim Wort genommen werden, um den Missbrauch abzustellen (vgl. Beschlußempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses <6. Ausschuß> BT-Drucks. 14/3195 S. 33 f; Begründung der Bundesregierung zu dem Entwurf eines Gesetzes über Fernabsatzverträge und andere Fragen des Verbraucherrechts sowie zur Umstellung von Vorschriften auf Euro BT-Drucks. 14/2658 S. 48 f, Gegenäußerung der Bundesregierung zu der Stellungnahme des Bundesrates BT-Drucks. 14/2920 S. 15; Schmidt-Räntsch VuR 2000, 427, 434). Der durch § 661a BGB begründete Anspruch des Verbrauchers gegen den Unternehmer auf Leistung des Preises wird dementsprechend allgemein als zivilrechtlicher Anspruch aufgefaßt; streitig ist allein dessen Einordnung innerhalb des Zivilrechts (für vertragliche, rechtsgeschäftliche oder geschäftsähnliche Einordnung der Gewinnzusage: Piekenbrock/Schulze IPRax 2003, 328, 332; Lorenz aaO S. 3308 <Rechtsscheinhaftung>, ders. IPRax 2002, 192, 193; Pfeiffer LMK 2003, 79, 80; Ring, Fernabsatzgesetz 2000 § 661a BGB Rn. 172; wohl auch Feuchtmeyer NJW 2002, 3598, 3599; ähnlich Mankowski EWiR 2002, 873, 874; vgl. auch Kotzian-Marggraf in Bamberger/ Roth, BGB 2003 § 661 Rn. 1; Mansel in Jauernig, BGB 10. Aufl. 2003 § 661a Rn. 1 f und 4; MünchKommBGB/Micklitz 4. Aufl. 2001 § 13 Rn. 47 <Fiktion eines einseitigen Rechtsgeschäfts>; für deliktische, deliktsähnliche oder wettbewerbsrechtliche Qualifikation: Fetsch RIW 2002, 936, 938, 942; Leible IPRax 2003, 28, 30 f; ders. NJW 2003, 407, 408; Rauscher/Schülke EuLF 2000/2001, 334, 337; Simons EuLF 2003, 41, 43 f; Schmidt-Räntsch aaO; Staudinger JZ 2003, 852, 856; wohl auch Schneider aaO S. 1656).
§ 661a BGB kann schließlich nicht - wie von Teilen des Schrifttums (Schneider aaO S. 1656; Fetsch aaO S. 938; Leible IPRax 2003, 31; Rauscher/Schülke aaO S. 337; Simons aaO S. 43 f) erwogen - in die Nähe eines zivilrechtlichen Strafschadensersatzes nach Art der "punitive damages" des US-amerikanischen Rechts (vgl. BGHZ 118, 312, 334 ff) gerückt und deshalb als Regelung einer Strafe oder strafähnlichen Sanktion angesehen werden.
Der US-amerikanische Strafschadensersatz wird durch die Momente der Bestrafung und Abschreckung geprägt. Maßgebliche Voraussetzung ist allein der gesteigerte Schuldvorwurf. Das Fehlen eines Rechtsanspruchs des Geschädigten zeigt das untergeordnete Gewicht seiner Interessen. Die "punitive damages" werden - nach dem freien Ermessen des Gerichts - wesentlich nach dem Interesse der Allgemeinheit verhängt (vgl. BGHZ aaO S. 335 f, 343 f).
Demgegenüber knüpft § 661a BGB an die - als einseitiges Rechtsgeschäft oder geschäftsähnliche Handlung zu beurteilende (vgl. Senatsurteil aaO S. 427) - Gewinnzusage oder vergleichbare Mitteilung an, nimmt den Unternehmer beim "lauten Wort" (Mankowski aaO S. 874). Die Vorschrift gibt dem Verbraucher nicht einen Schadensersatzanspruch, sondern einen Erfüllungsanspruch auf den Preis. Dieser Anspruch ist der Art und der Höhe nach durch die (vermeintliche) Gewinnzusage des Unternehmers bestimmt. Handelt es sich bei dem Leistungsanspruch nach § 661a BGB aber nicht um eine Strafe oder eine sonstige strafähnliche hoheitliche Maßnahme, besteht - wie bei anderen zivilrechtlichen Ansprüchen - von Verfassungs wegen kein Grund für die Anwendung des Schuldprinzips.

bb) Die von der Revision gerügte Verletzung des dem Art. 103 Abs. 2 GG zu entnehmenden Bestimmtheitsgrundsatzes ist zu verneinen. Dieser Grundsatz greift nicht ein, wenn wie im Streitfall zivilrechtliche Verpflichtungen in Rede stehen (vgl. BVerfGE 34, 269, 293; 84, 82, 89 [zivilgerichtliches Verfahren]; Jarass/Pieroth aaO Rn. 41; Nolte in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG 4. Aufl. 2001 Art. 103 Rn. 109; Schmidt-Aßmann aaO Rn. 195; Rüping in Bonner Kommentar GG <Zweitbearbeitung 1990> Art. 103 Rn. 85).

cc) Ebensowenig verstößt § 661a BGB gegen das Verbot der doppelten Bestrafung aufgrund der "allgemeinen Strafgesetze" (Art. 103 Abs. 3 GG). Der an ein einseitiges Rechtsgeschäft oder eine geschäftsähnliche Handlung knüpfende Erfüllungsanspruch nach § 661a BGB kann zu diesen Gesetzen nicht gezählt werden.

dd) Der von der Revision herangezogene Grundsatz der angemessenen, verhältnismäßigen Bestrafung ist nicht anwendbar, weil wie ausgeführt § 661a BGB nicht eine Strafe, sondern einen zivilrechtlichen Anspruch regelt. Für diesen Anspruch gelten allerdings die Generalklauseln des Bürgerlichen Gesetzbuchs (§§ 242, 826 BGB). Der vorliegende Fall bietet jedoch keinen Anhalt für die Möglichkeit eines Rechtsmißbrauchs (vgl. Fetsch aaO S. 941).
Es geht um eine Forderung auf Zahlung von rund 4.600 € gegen ein grenzüberschreitend tätiges Versandhandelsunternehmen. Das Berufungsgericht hat nicht festgestellt, daß die Beklagte auch von anderen Verbrauchern in Anspruch genommen wird; das wird von der Revision nicht bekämpft. Im Hinblick auf die Zielsetzung des § 661a BGB, unlautere Gewinnspiele wirksam zu unterbinden, würde im übrigen die Inanspruchnahme des Unternehmers durch mehrere Verbraucher einen Mißbrauch noch nicht begründen können.
Das Berufungsgericht hat zu Recht ausgeführt, daß der Unternehmer das Risiko, aufgrund versandter Gewinnzusagen den Preis leisten zu müssen, selbst steuern kann.

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[] sauerlaender antwortet auf
27.02.2004 09:01
Benutzer Matthias Schwenke schrieb:
Hallo !
Ich habe von oben genannter Firma eine Gewinnbestätigung für einen Anteils-Gewinn ??? bei einem Gewinnspiel, bei dem ich nie teilgenommen habe, erhalten und soll 01908-548008(1,86€/Min)anrufen. Mache ich natürlich nicht.
Die Firma sitzt in 63309 Rödermark, Postfach 200455. Kennt jemand das Unternehmen ?
Spasseshalber werde ich mal meinen versprochenen Gewinn per Post einfordern.

Gruß Matthias

Hallo,

habe auch - bzw. meine Frau - so eine erfreuliche Mitteilung erhalten. Ist aber schnell zu durchschauen, dass es nur um 0190-Abzocke geht. Man kann sich natürlich schriftlich melden, damit willigt man aber ein, dass seine Daten (adresse) für weitere Aktionen weitergegeben werden darf (hat da jeder mal die Rückseite des Blattes durchgelesen ?). Wahscheinlich kommt tatsächlich ein Gewinn-Anteil im Centbereich heraus - wenn überhaupt. Ich wette, die Firma hat lediglich einen Briefkasten bzw. Postfach. Man sollte auf jeden Fall die Verbraucherzentralen informieren ! Ich fürchte, die Kripo kann nicht viel machen - wenn es aber einer versuchen will, umso besser.

Gruß
sauerlaender

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[] Ju antwortet auf
27.02.2004 10:02

Hallo Matthias!

Vielen Dank. Habe mich eben in die Diskussion eingelesen, da mein Vater ebene einen solchen dubiosen Brief gekriegt hat.

Du gibst die Antworten die ich hören wollte, prima passt. Ich hatte mich gefragt wo bitte bei einer solchen Aktion was hängen bleibt was man daran verdienen kann indem man die Leute belabert. Du solltest tatsächlich Unternehmer werden oder Controller ;-)

Viele Grüße
Jutta
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[] Leibue antwortet auf
27.02.2004 10:13
Hallo Leute !
Auch ich habe gestern eine solche Gewinnbenachrichtigung bekommen. ich bezweifele mittlerweile, das ich der einzige bin, der da gewonnen hat.
Bitte schreibt mir eine Mail ( Leibue@web.de ), wie Ihr weiter vorgeht.
Diesen Strolchen sollten wir echt das Handwerk legen!
Gruß Andy
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[] tomaso antwortet auf
27.02.2004 10:17
Hi,

ich habe ebenfalls ein solches Schreiben bekommen. Die Adressdaten waren schon veraltet (mindestens 18 Monate alt), aber egal.
Was mich an der offensichtlichen Abzocke geärgert hat, war die unverschämte Art des Schreibens, indem der Schreiberling an mein Gewissen appeliert, mich endlich zu melden,damit er seinem Chef gegenüber ein reines Gewissen hat.
Die Formulierungen lesen sich so wie, "warum hast du I... dich noch nicht gemeldet bei einer solchen Gewinnmitteilung".
Das reicht mir auf jeden Fall, um es von einem befreundeten Anwalt in einer Form Richtung Beleidigung und betrügerische Absicht prüfen zu lassen.
Mal sehen was er meint.

Gruß Tomaso
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[1] MHans antwortet auf tomaso
27.02.2004 11:33
habe ebenfalls am 25.02.04 ein Schreiben bekommen, obwohl ich bei keinem Preisausschreiben bei Atlantis teilgenommen habe.
Bin am überlegen, ob ich den Preis schriftlich abrufe.

Tschüss
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[] arklinux antwortet auf
27.02.2004 10:56
Habe ich auch bekommen (in 88271 Wilhelmsdorf -- scheint also ziemlich flächendeckend zu sein).
Antwort der Polizei auf eine Strafanzeige wegen versuchten Betrugs: "Es ist Ihnen kein Schaden entstanden, also werden wir das nicht verfolgen".

Im Handelsregister existiert auch keine Atlantis Bonus Marketing GmbH -- werde sie dann wohl wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen anzeigen...

Ich denke, die kriegen jetzt erstmal einen T5F (http://www.schnappmatik.de/TFFFFF/)...
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[1] Kapitalbock antwortet auf arklinux
27.02.2004 12:49
Hallo!

Ich hab auch dieses weinerliche Geschreibsel erhalten und werde folgenden Brief per Einschreiben senden:

____________
Einforderung des Gewinns

Sehr geehrter Herr Winter, sofern Sie existieren,

Ihrem nicht datierten Schreiben entnehme ich, das ich einen ganz großen Gewinn gelandet habe, genauer gesagt einer von nicht näher genannten vielen die sich 2500 Euro teilen dürfen. Da ich nicht geneigt bin, eine 0190er Nummer zum Maximaltarif von 1,86 Euro pro angefangene Minute anzurufen, melde ich meinen Anspruch schriftlich per Einschreiben an. Das kommt mich immer noch billiger als drei Minuten mit Ihrem Tonband zu telefonieren.

Sollte der Gewinn, wie hoch er auch immer ausfällt, nicht ausgezahlt werden erwartet Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Sammelklage von mehreren Personen, die Ihr Schreiben ebenfalls erhalten haben und sich in diversen Internetforen bereits zusammengeschlossen haben. Darunter meine Wenigkeit. Es geht nicht um den versprochenen Gewinn (den ich auf einen zweistelligen Centbetrag schätze). Sondern darum, verbrecherischen Organisationen die ihr Geld auf Kosten von leichtgläubigen, eventuell in finanziellen Nöten steckenden Menschen verdienen, das Wasser abzugraben.

Anschließend möchte ich persönlich an den Sachbearbeiter appelieren, der das Pech hat dieses Schreiben entgegennehmen zu müssen. Ich möchte Sie fragen, wie Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren können für eine Firma zu arbeiten die sich mit zwielichtigen Bauernfängereien und Appellen an die niedersten menschlichen Instinkte das Geld für Ihren Lohn verschafft.

Eine Kopie dieses Briefs und Ihres Schreibens geht an das Bundesministerium für Verbraucherschutz.

Grüßen Sie mir Ihren Chef recht herzlich!

_____________

Wird wohl auch nicht viel bringen, aber was solls, ich hab grad Zeit!

Noch eine Frage: Habt Ihr vielleicht auch vor etwa ein, zwei Wochen einen Tonbandanruf von einem Thomas Müller erhalten, der einem auch irgendwas von einem Gewinnspiel vorgeschwatzt hat? Vielleicht hängen die ja irgendwie zusammen, und wer aufgelegt hat bekommt jetzt eben Post.

Ciao

Josef
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[1.1] arklinux antwortet auf Kapitalbock
27.02.2004 12:53
Hat nichts mit einem Anruf zu tun - ich habe gar kein Telefon (DSL+IP-Telefonie reichen ;) )
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[1.2] Bülent antwortet auf Kapitalbock
27.02.2004 13:23
Ich habe ebenfalls einen Tonbandanruf von einem Herrn Müller vor 2 Wochen bekommen. Nach dem Ersten Satz gleich wieder aufgelegt. Kann aber keine Verbindungen zu Atlantis Bonus Marketing GmbH erkennen?
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[1.3] MartyK antwortet auf Kapitalbock
27.02.2004 16:19
Super! Viel Glück mit der hoffentlich folgenden Sammelklage! Auf dass diesen Verbrechern das Handwerk gelegt wird...

Martin
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[1.4] chrisschmid antwortet auf Kapitalbock
29.02.2004 14:50
Hallo,
bei mir ging auch ein Anruf mit einer Gewinnmitteilung ein und später flog dann der Brief ein.
Auf der Homepage von Rechtsanwalt Waldemar Cimala 'http://www.jur-abc.de' gibt es dazu auch einige Infos, unter Anderem kann man seine Unterlagen einsenden, um den Betrügern das Handwerk zu legen.

Viel Erfolg,
C. Schmid
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[1.4.1] nakarato antwortet auf chrisschmid
29.02.2004 16:38
Ich habe auch so nen Wisch bekommen, mit einen 2.500 € gewinn^^

Wenn jemand so schlau ist das er einen guten Rechtsanwahlt kennt, bin ich immer mit einer Geldbeteiligung dabei um solche Leuten das Handwerk zu legen!!!

Das ist wircklich traurig, dass die Regierung zu dumm ist, etwas gegen solche Leuten was zu unternehmen.

Jetzt werde ich mir erstmal mit dem Wisch den Arsch putzen.


mfg

nakarato
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[1.4.1.1] snoopyZ antwortet auf nakarato
12.03.2004 13:06
Benutzer nakarato schrieb:
Ich habe auch so nen Wisch bekommen, mit einen 2.500 € gewinn^^

Wenn jemand so schlau ist das er einen guten Rechtsanwahlt kennt, bin ich immer mit einer Geldbeteiligung dabei um solche Leuten das Handwerk zu legen!!!

Das ist wircklich traurig, dass die Regierung zu dumm ist, etwas gegen solche Leuten was zu unternehmen.

Jetzt werde ich mir erstmal mit dem Wisch den Arsch putzen.
-----^ DAS ist wirklich das einzige, was man mit solchen Briefen machen sollte.
Alles andere ist reine Geld und Zeitverschwendung. Solchen
Id!oten auch noch zu antworten ist einfrach lächerlich.
Einige haben doch noch angerufen!!!
Wie Blöd muß man eigentlich sein, um auf so´ne Masche reinzufallen!?


mfg

nakarato

Gruß Stephan
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[] fabianfritzer antwortet auf
27.02.2004 13:01
Hallo Leute!

Ich hab das Schreiben auch bekommen (56075 Koblenz).

Ich kenne einen Rechtsanwalt persönlich, werde dem das Schreiben mal zeigen und fragen, ob sich da was machen lässt.

Ich hätte Lust dazu, den Verursachern fett Ärger zu machen:-) Die haben noch nicht mal Recyclingpapier verwendet, Sauerei...

Falls also irgendeine Sammelklage oder Gewinn einklagen oder so in Frage kommt, meld ich mich per mail bei allen, die in diesem Thread gepostet haben.

Viele Grüße, Fabian
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[1] Wibu antwortet auf fabianfritzer
27.02.2004 13:18
Benutzer fabianfritzer schrieb:
Hallo Leute!

Ich hab das Schreiben auch bekommen (56075 Koblenz).

Ich kenne einen Rechtsanwalt persönlich, werde dem das Schreiben mal zeigen und fragen, ob sich da was machen lässt.

Ich hätte Lust dazu, den Verursachern fett Ärger zu machen:-) Die haben noch nicht mal Recyclingpapier verwendet, Sauerei...

Falls also irgendeine Sammelklage oder Gewinn einklagen oder so in Frage kommt, meld ich mich per mail bei allen, die in diesem Thread gepostet haben.

Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht.

Gruß wibu

Viele Grüße, Fabian
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[1.1] Breiti1963 antwortet auf Wibu
27.02.2004 13:29
Hallo,

habe das Schreiben leider nicht bekommen. Kann mir jemand das Schreiben faxen? Würde der Sache interessehalber gerne nachgehen.

Frage mich auch, wie die Adressen ausgewählt wurden. Wahrscheinlich haben die Leute irgendwann einmal an einem Gewinnspiel oder Preisausschreiben teilgenommen. Und irgendwo im "Kleingedruckten" stand, dass die Adresse auch für andere Zwecke verwendet wird.


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[1.1.1] Milka45 antwortet auf Breiti1963
27.02.2004 13:49
Hi,

anscheinend steht nicht nur mein Name als einer der wenigen noch auf der Gewinnliste. Hab ich mir doch gleich gedacht, dass es eine Telefonabzocke ist. Ich hoffe nur, dass nicht zu viele darauf reinfallen und lieber erst wie ich im Netz recherchieren.
Bin mal gespannt, ob eine schriftliche Anforderung (ich werde darauf verzichten *g*) den gewünschten Erfolg bringt und werde Eure Beiträge weiterverfolgen.

cu
Milka 45 (84307 Eggenfelden)
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[1.2] Alter Schwede antwortet auf Wibu
11.03.2004 18:03
Hallo

Was ist zu tun damit solche Schreiben (Gewinn-Bestätigung)der Vergangenheit angehören?

Klage vor EU Gerichtshof?

Wer kann aussagekräftige Antwort geben?
MfG
Alter Schwede
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[1.2.1] federico antwortet auf Alter Schwede
12.03.2004 22:05
Benutzer Alter Schwede schrieb:

Was ist zu tun damit solche Schreiben (Gewinn-Bestätigung)der Vergangenheit angehören?

Mit allen Tricks die (Hintermaenner der) Versender ausfindig machen, und dann Par. 661a BGB anwenden:

"Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten."

Klage vor EU Gerichtshof?

Nein, z.B. vor dem Landgericht Offenburg
http://www.jur-abc.de/de/31466021.htm
http://www.jur-abc.de/de/31400027.htm

LG Darmstadt:
"Wer in Kenntnis der Abläufe durch die Vermietung eines "Telefonanschlusses einen Beitrag zur Durchführung des Gewinnspiels leistet, muss sich auch als Versenderin im Sinne von § 661a BGB behandeln lassen".

usw.

f.
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[] future.parts antwortet auf
27.02.2004 13:53
heute den 27.02.2004 habe ich ebenfalls einen Brief der Atlantis bonus marketing gmbh erhalten und einen anteilsgewinn angeboten bekommen und soll ebenfalls die nr. 01908 54 41 42 anrufen falls jemand was unternimmt kontaktiert mich doch bitte unter future.parts@web.de Danke.... bin die gewinn nr. 2136

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[1] Timmi84 antwortet auf future.parts
27.02.2004 15:09
Benutzer future.parts schrieb:
heute den 27.02.2004 habe ich ebenfalls einen Brief der Atlantis bonus marketing gmbh erhalten und einen anteilsgewinn angeboten bekommen und soll ebenfalls die nr. 01908 54 41 42 anrufen falls jemand was unternimmt kontaktiert mich doch bitte unter future.parts@web.de Danke.... bin die gewinn nr. 2136


Hallo! Habe ebenfalls diesen dubiösen Brief bekommen. Komischerweise bin ich auch die Gewinn Nr.:2136, soll aber auf der Nummer 01908 - 54 80 09 anrufen.. Seltsam, oder??
Bitte meldet Euch ebenfalls bei mir falls jemand was unternimmt.
-----> Timmi84@gmx.de
Danke!! Achso noch was, ich werde mit diesem Schreiben auch mal nächste Woche zu meinem Anwalt gehen und schauen was der dazu meint...
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[1.1] jeybie antwortet auf Timmi84
27.02.2004 15:15
siehst du ich hab auch die 2136, aber meine 0190-nummer lautet 54 80 06. ..
tschööö
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[1.1.1] Edzard antwortet auf jeybie
27.02.2004 15:44
Auch ein Bekannter von mir hat so einen Brief erhalten. Er ist leider etwas geistig behindert und bat mich um meinen Rat. Über Google bin ich nun auf dieser Homepage gelandet und hab mich sofort angemeldet.

Ich frage mich nur wie diese "Abzocke" funktioniert, denn die vielen Briefe kosten ja auch ordendlich Porto.

Gruß
Edzard
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[1.2] qchen antwortet auf Timmi84
28.02.2004 23:16
Haha!!!
Habe ebenfalls am 27.02 diesen schönen Brief bekommen. Bitte meldet Euch ebenfalls bei mir falls jemand was unternimmt.
---qchen@uni-bremen.de
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[1.2.1] ayse antwortet auf qchen
01.03.2004 12:56
Hallo! Mein Sohn ( gerade mal 18 ) bekam auch diese Gewinnbenachrichtigung mit der Nr.: 2136.
Haben die es etwa auf besonders junge Menschen abgesehen?

Ich weiß nicht wie alt ihr seid.

Ayse
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[1.2.1.1] blauerleo12 antwortet auf ayse
01.03.2004 13:06
hallo habe letzte woche donnerstag auch diesen brief bekommen.
mit der gewinn nummer 173849 mir wurde ebenfals versichert das ich einen anteil bekomme.
ich habe mal da angerufen nur um es mal zu testen da haben sie mir gesagt das es in den nächtsen 2-3 wochen also das ich was bekomme geld oder so was.
bitte teilt mir mit was man da machen kann wenn das wirklich nur verarsche war.
haltet mich auf dem laufenden
danke Jacqueline
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[1.2.1.1.1] ayse antwortet auf blauerleo12
01.03.2004 14:44
Hi! Es ist VERARSCHE! Nicht mehr anrufen. Es gibt sicher kein Geld!!!! Reine Abzocke!!!
Nur Telefongebühren!!!!

Ayse
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[1.2.1.2] manim5 antwortet auf ayse
01.03.2004 15:13
nein, ich bin schon mittleren Alters und habs auch bekommen, geht warscheinlich querfeldein deren Auswahl!
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[2] ibaandele antwortet auf future.parts
27.02.2004 15:35
hi,

ich habe diesen Brief gestern (26.02.04) bekommen. meine Gewinn Nr. ist ebenfalls 2136 und ich soll die Telefonnr.: 0190 8 54 40 42 anrufen. Das ist nun der Höhepunkt eines ca. 2-3 Monate andauernden Telefonterrors. Ich wurde ca. 15 mal angerufen von irgendwelchen "Firmen" die mir Lose oder sonst etwas aufschwatzen wollten! Manchmal sogar drei mal täglich.
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[2.1] 01908 Datenschutz
BKABonn antwortet auf ibaandele
27.02.2004 16:13
Hallo,

Wenn Sie angerufen werden (ebenso wie bei persönlicher postalischer Werbung) können Sie das Unternehmen auffordern, Ihnen alle Daten, die über Sie gespeichert sind, zu senden und anschließend alles löschen lassen.

Aus Datenschutzgründen sind Unternehmen verplichtet Auskunft über gespeicherte Daten von Privatpersonen zu geben und diese auf Wunsch auch zu löschen.

Wenn Sie von vorneherein keine Anrufe o.ä. erhalten möchten, können Sie sich auch in die Robinson-Liste eintragen.
Damit wird verhindert, dass Unternehmen ihre Daten zu Werbe- oder Marktforschungszwecken speichern.

Sie können sich auch weiter beim Bundesbeauftragten für Datenschutz informieren :

http://www.bfd.bund.de/dsvonaz/r4.html


MfG

Axel
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[] 01908 Aufklärung!
BKABonn antwortet auf
27.02.2004 13:54
NICHT ANTWORTEN!

Die Atlantis Bonus Marketing GmbH existiert nicht, und kann auch postalisch nicht erreicht werden.

Das Postfach ist nur für zwei- drei Wochen für diesen Zweck reserviert.
Das Postfach wird von einem Unbeteiligten geleert, der nur dafür bezahlt wird. Er weiß garnicht, worum es geht. Die Briefe werden alle gleich ungeöffnet weggeworfen.

Das Postfach ist auf jemanden zugelassen, der für längere Zeit im Urlaub ist, und der auch keine Ahnung haben wird, was da passiert ist, wenn er wieder zurückkommt. (Auch ein Opfer)

Das ist eine häufige und weit verbreitete Masche, die auf der tolerierenden Geldgier der deutschen Telekom basiert.
Daher kann die Polzei gegen diese Art von Betrug nichts machen.

Die Telekom gibt nur Daten über den Untermieter dieser Telefonnummer heraus, doch solche Telefonnummer sind oft mehr als 10fach weitervermietet. Man erreicht den letzten Nutzer nicht.

Da die Telekom dabei ordentlich mitkassiert, sind die Vergaben teurer 0190 Nummern sehr unbürokratisch und vorschnell. Man will dort garnicht wissen, was passiert; nur abkassieren.
Die Ursache dieser Abzocke liegt daher bei der Telekom.

Beschwerdebriefe daher immer direkt an die Telekom. (wird aber wohl auch dort nichts geändert)

MfG
Axel
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[1] carma550 antwortet auf BKABonn
27.02.2004 16:26
Ooch, wie schade. Und ich hatte denen so einen schönen Brief zurückgeschrieben. Naja, hier ist er wenigstens für Euch, bei so viel Ärger:

Vorgang: Gewinn-Abruf!


Sehr geehrter Herr Winter,

vielen Dank für Ihre persönliche Gewinnbestätigung! Wir sind schon ganz aus’m Häuschen! Das ist aber wirklich traurig, Sie sorgen sich persönlich um unseren Gewinnanteil und ich melde mich nicht, wo ich doch bei der großen 2.500,- Euro-Vergabe als einer der Gewinner bestätigt bin!
Und Ihr Chef entscheidet sich für so eine kurze Frist! Da kann man wirklich nichts machen. Ich kann Sie gut verstehen, sehr geehrter Herr Winter. Diese Last auf Ihren Schultern, und Ihr Chef fragt Sie sicher jeden Tag nach mir. Tja, Undank ist der Welt Lohn!

Freudig teile ich Ihnen deshalb mit, dass ich meinen Gewinn in Höhe von 2.500,- € annehmen werde! Meine Frau und ich haben das Geld mit einer 10-tägigen Familienreise nach Mallorca schon komplett verbraten. Schon morgen können Sie Ihrem Chef wieder mit reinem Gewissen und weißer Weste gegenübertreten!

Bitte teilen Sie uns am besten heute noch unter der Telefon-Nummer: 0 19 08 – 2 12 39
(€ 1,86/Min., das Geld fließt in unsere Portokasse!) den Zeitpunkt der Gewinnübergabe mit. Es ist nun von höchster Wichtigkeit, dass Sie SOFORT diese Telefon-Nummer anrufen, denn wir haben das Geld schon ausgegeben! Die Zeit drängt!

Und nun noch ein persönlicher Rat von mir: suchen Sie sich einen tüchtigen Psychotherapeuten, mit dem Sie das sicherlich etwas zu enge Verhältnis zu Ihren Gewinnern aufarbeiten können. Mit hat das damals auch geholfen.
Glauben Sie mir, Herr Winter, mit meinen Mitmenschen geht es mir oft genau so. Vielleicht entwickelt sich ja eine rege Brieffreundschaft zwischen uns, in der wir das Erlebte einmal austauschen können.

Ich freue mich jetzt schon auf Ihren nächsten Brief! Lassen Sie den Kopf nicht hängen! Und bestellen Sie Ihrem Chef ganz herzliche Grüße von mir!

Mit freundlichen Grüßen


P.S. Ich wollte ja noch unterschreiben, aber ich hatte aus Versehen den Brief schon zugeklebt! Naja, Sie finden mich sicher auch so.
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[1.1] maenju antwortet auf carma550
27.02.2004 23:41
hey ho... dieser brief ist einfach genital... absolut geil ! jedenfalls: herzlichen glückwunsch und nen schönen urlaub ;)... und schreibt mir mal ne karte HIHI
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[] RE: 01908 Aufklärung!
maenju antwortet auf
27.02.2004 23:48
also... jede firma muss sich ins handelsregister eintragen lassen.. ausserdem: sind die steuerpflichtig, was so viel heisst wie: wenn die telekom keine daten rausrückt (wegen datenschutz -klar-) und die polimanzei nich tätig sein will... das finanzamt will immer kohle sehn und wird sicherlich tätig. ... ansonsten... kann ich ja mal meine richterin fragen oder sonst irgendwen, weil ich (klein justitia)eh auf gericht arbeite ... wäre doch gelacht!
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[1] Wie wäre es mit einer Meldung bei BIZZ?
MartyK antwortet auf maenju
28.02.2004 02:37
Hallo,

das Wirtschaftsmagazin BIZZ vergibt ab und an in der Sendung das "Fass ohne Boden" für Leute, die andere über den Tisch ziehen und Geldverschwendung.
Richtet euren Fall an die Mail-Adresse fassohneboden@prosieben.de - ich denke, das ist ein ganz interessanter Fall für die Redaktion.

Martin
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[1.1] Keks antwortet auf MartyK
28.02.2004 05:36
Benutzer MartyK schrieb:
das Wirtschaftsmagazin BIZZ vergibt ab und an in der Sendung das "Fass ohne Boden" für Leute, die andere über den Tisch ziehen und Geldverschwendung.
Richtet euren Fall an die Mail-Adresse fassohneboden@prosieben.de - ich denke, das ist ein ganz interessanter Fall für die Redaktion.

WISO (ZDF) ist ein Wirtschaftsmagazin, BIZZ ist alles Andere als das.

Liebe Grüße, Keks.
www.blitztarif.de
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[2] Telekom muss Name+Anschrift mittelen
federico antwortet auf maenju
28.02.2004 16:48
Benutzer maenju schrieb:

wenn die telekom keine daten rausrückt (wegen datenschutz -klar-)

Wenn Du die Versender auf Unterlassung (der Zusendungen)verklagen moechtest, dann kannst Du von der Telekom die Herausgabe von Name und ladungsfaehiger Anschrift verlangen (ansonsten einfach die Telekom auf Auskunft verklagen):

"Par. 13 Gesetz über Unterlassungsklagen
bei Verbraucherrechts- und anderen Verstößen

Wer von einem anderen Unterlassung der ... Zusendung oder sonstiger Übermittlung unverlangter Werbung verlangen kann, hat einen Auskunftsanspruch.

Wer geschäftsmäßig Post-, Telekommunikations-, Tele- oder Mediendienste erbringt oder an der Erbringung solcher Dienste mitwirkt, hat ... auf ... Verlangen den Namen und die zustellungsfähige Anschrift eines am Post-, Telekommunikations-, Tele- oder Mediendiensteverkehr Beteiligten mitzuteilen, wenn .... schriftlich versichert [wird], dass diese Angaben

1. zur Durchsetzung eines Anspruchs [auf Unterlassung] benötigt werden und

2. anderweitig nicht zu beschaffen sind.
( http://transpatent.com/gesetze/uklag.html )

... ansonsten... kann ich ja mal meine richterin fragen oder sonst irgendwen, weil ich (klein justitia)eh auf gericht arbeite ... wäre doch gelacht!

Beantrage bei ihr wegen besonderer Dringlichkeit gleich den Erlass einer Einstweiligen Anordnung.

f.
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[] RE: 01908 Aufklärung!
BKABonn antwortet auf
28.02.2004 14:13
Nein, es handelt sich nicht nur um eine Vermutung.
Ich habe solche Fälle schon des öfteren verfolgt.

Anfangs war ich auch noch sehr optimistisch, dass sich etwas herausfinden lässt, aber die Drahtzieher verschwinden nach wenigen Wochen ins Ausland. (Bei dieser Art von Betrug kommt es meistens aus Griechenland)

Die 0190-Nummern sind dennoch von der Telekom, und deren Einnahmen versteuern sie natürlich auch.

Die Gruppe, die ihr Abzockergeschäft damit machen, melden sich nicht an, und zahlen daher weder Steuern, noch ähnliche Abgaben.
Daher findet das Finanzamt noch weniger heraus.

Daher wurde es aufgegeben, langwierig nach den Drahtzieher zu suchen, und dafür mehr Wert darauf gelegt, die Bevölkerung aufzuklären, damit sie nicht auf diese Geschäfte hereinfallen.

Es wird in den nächsten Wochen im Fernsehen einen Beitrag über genau diesen Fall geben. (Genaue Sendung steht noch nicht fest)

MfG
Axel
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[] Badia antwortet auf
29.02.2004 02:48
Hallo,

auch ich habe diesen Brief bekommen. Wenn ihr was unternehmen wollt, teilt es mir bitte auch mit.

Ich habe nun schon einige seiten mit beiträgen zu diesem thema besucht und dabei festgestellt, dass wohl immer dieselbe gewinn-nr. 2136 angegeben ist. Vielleicht kann man das beim Vorgehen gegen diese Firma benutzen.

Hinter Atlantis Bonus Marketing verbirgt sich:
" DDV Database Direktmarketing & Versand
Albert-Einstein-Str. 26
63322 Rödermark
Tel.: (06074) 86 51 12 12

Alle Gewinner mit der Nummer 2136 - es wurden sicher hunderte oder gar tausende briefe mit dieser nummer versandt - sollen sich die Riesensumme von 2.500.- EUR teilen.
Der Gewinn kann aber nach den Teilnahmebedingungen auch in Form von Gutscheinen ausgezahlt werden.

Nun, jetzt sollte langsam klar sein, was die DDV unter "Super-Gewinn" versteht. Nämlich einen 3.- EUR Gutschein, der für eine Kaffeefahrt (mit ausgiebiger Werbe- und Verkaufsveranstaltung) der DDV Marketing eingelöst werden kann.

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[1] haggl antwortet auf Badia
01.03.2004 14:28
Hallo,

vergangene Woche fand ich den selben Brief mit der selben 'Gewinn'nummer in meinem Briefkasten. Leider meldet sich unter der Telefonnummer, die in Deinem Beitrag unter DDV Database angegeben ist, eine Dame, die selber nicht so recht zu wissen scheint, was das Ganze soll. Gibt es eine rechtliche Handhabe gegen solche Sachen? Wenn ja, würde ich mich gerne daran beteiligen.
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[1.1] gfaw antwortet auf haggl
15.03.2004 21:28
Hallo,

ich habe den Brief auch erhalten und meine Anwältin konsultiert. Wir gehen nun gegen den Absender, ein gewisser Darius Paul in Rödermark, vor und holen uns die 2500 € per Gerichtsvollzieher. Wenn Sie sich bei mir melden (gene001@web.de), können Sie sich dem anschliessen.

Wenn genug zusammenkommen, hat der Typ kein Geld mehr für die Telefonrechnung und ist weg vom Fenster !



Benutzer haggl schrieb:
Hallo,

vergangene Woche fand ich den selben Brief mit der selben 'Gewinn'nummer in meinem Briefkasten. Leider meldet sich unter der Telefonnummer, die in Deinem Beitrag unter DDV Database angegeben ist, eine Dame, die selber nicht so recht zu wissen scheint, was das Ganze soll. Gibt es eine rechtliche Handhabe gegen solche Sachen? Wenn ja, würde ich mich gerne daran
beteiligen.
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[2] MissCelebrity antwortet auf Badia
02.03.2004 01:51
Hallo,

ich habe ebenfalls einen Brief erhalten, habe jedoch anstatt dort anzurufen im Internet nachgesehen und deinen Beitrag gesehen.
Danke, du hast mich vor einer "Telefonfalle" bewart.

Ich denke nicht, dass wir dagegen vorgehen können. Die werden schon gute Anwälte haben! Ausserdem schütten sie doch den Jackpot aus, an xLeute zwar, aber sie zahlen aus. Was mich nur gewundert haben, ist, dass wir alle die gleiche Losnummer haben, ob das so okay ist? Vielleicht kann man da was machen?

Liebe Grüße
Dany
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[3] ideot antwortet auf Badia
02.03.2004 23:52
hallo,

wenn eine aktion gegen diese verbreche gibt, werde ich sehr gerne dabei

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[3.1] Diokletian antwortet auf ideot
07.03.2004 18:55
Hallo,
das sind gewiss Verbrecher,
Meine Anfrage an das Handelsregister Offenbach hat folgendes ergeben:
Handelsregisterauszug vom 5.3. 2004 7.04 Uhr
Geschäftsführer der ABM GmbH ist: Sigurd Voß, Frankfurt am Main, geb: 21.12. 1954

Aber alle Recherchen über den Aufenthaltsort oder eine Andresse von Herrn Voß waren seither ohne Ergebnis.
Wer weiß mehr über diesen Sigurd Voß?

Er scheint auch hinter der Fa. Cosmopolos Versang GmbH
Paul-Ehrlich-Str. 13 in Langen (bei FRankfurt) zu stecken.Aber ob die Firma noch existiert, weiß ich nicht.

Eine Ladungsfähige Adresse und weitere Informationen zur Person wären wichtig. Möglicherweise können einige zusammen dann einen Anwalt beauftragen, die Sache gegen ABM/Verarschung mit teuren Tel.Nummern, zu betreiben.
MfG Diokletian

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[3.1.1] Kay68 antwortet auf Diokletian
11.03.2004 13:03
Hi alle zusammen,

tja, auch wir (bzw. meine Frau) haben so einen tollen Brief bekommen.
Ich wundere mich ein wenig wieso hier im Thread soviel über diese "Verbrecher" oder "Sammelklage" geredet wird.

Ich habe dieses Schreiben durchgelesen und mir stellten sich folgende Fragen:

Wieviele Briefe sind versendet worden?
Wieviele Leute antworten prozentual davon über die 0190.. Nummer? (Speziell geht es hier um das Halten der Leitung)
Wie hoch sind daraus die Einnahmen?
Wie hoch wird der Gewinn ausfallen?
Ist das rechtlich abgesichert?

Annahme:
1.000.000 Briefe werden versendet.
-> Über die Post als Infopost bei der Menge
-> 1.000.000 Briefe * 0,25 Euro - 9% Ermäßigung = 227500 Euro

10 % Antworten a 4 min. Gespräch = 400.000 min. * 1,50 Euro = 600.000 Euro Einahmen

Papier + Druck + evtl. Rechtsberatung + Adresskauf + Sonstiges ca. 70.000 Euro

=> Unkosten ca. 300.000 Euro
=> Einahmen ca. 600.000 Euro
Gewinn: 300.000 Euro

Auszuzahlender Gewinn bei 100.000 (10%) erfolgreich teilgenommener Spieler wäre dann.
25.000 / 100.000 = 25 Eurocent !

Annahme: Dieser Gewinn wird per Verrechnungsscheck übermittelt!
Frage : Wer wird den Scheck einlösen wenn die Gebühren hierfür 1 Euro kosten? Wahrscheinlich niemand, oder?

Also, wenn hier keiner einen rechtlichen Einwand findet (Urteile die hier benannt worden sind beziehen sich auf "garantierte Summen" und nicht auf "anteilige Gewinne")
wer leiht mir dann bitte 300.000 Euro, die bekommt er mit einer 10 %gen Verzinsung innerhalb eines Monats zurück und ich "druck"
mir sozusagen das Geld :-)))

"Leichter" geht es doch wohl nicht, oder?

bg
Kay

P.S. Damit nicht alle aufschreien, ich bin ebenfalls gegen Abzocke, aber diese "Art der Lücke des anteiligen Gewinns" finde ich schon smart.
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[3.2] mauszahn antwortet auf ideot
11.03.2004 09:31
Hi
habe auch so ein Schreiben erhalten und prompt per Post geantwortet.
Habe auch meine Bankverbindung mit angegeben aber noch kein Geld erhalten.
Da dies eine verbindliche Gewinnzusage ist, sollte man das Geld auch per Anwalt einklagen.

Hat das schon irgendjemand versucht von Euch?????
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[] Badia antwortet auf
29.02.2004 11:40
Kein Beitrag
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[] lukakloe antwortet auf
29.02.2004 11:43
Wer nah genug dran wohnt, sollte evtl. mal in der Liebfrauenstr. 1-3 in Frankfurt/Main vorbei schauen.
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[] Badia antwortet auf
29.02.2004 11:46
http://210112.antispam.de/t405610f11743055_Letzte_Anweisung_fuumlr_Ihren_GewinnAbruf.html

da hab ich die info mit der adresse gefunden.
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[] Alter Schwede antwortet auf
11.03.2004 18:15
Hallo

habe natürlich schriftlich geantwortet!

Was ist zu tun damit in Zukunft solche Typen gesiebte Luft atmen?

MfG
Alter Schwede
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[1] snoopyZ antwortet auf Alter Schwede
12.03.2004 13:32
Benutzer Alter Schwede schrieb:
Hallo

habe natürlich schriftlich geantwortet!

Glaubst Du,daß den Brief jemand liest?

Was ist zu tun damit in Zukunft solche Typen gesiebte Luft atmen?

Tja,...lass mich mal kurz überlegen...
Was kann man tun?
Nichts!
Einfach nur Nichts tun! Nicht anrufen. Nicht Schreiben.
Einfach nur den blöden Wisch in den Papiermüll werfen (aber vorher zerreissen!).
Dann bleiben diese Id!oten auf den Kosten für Papier, Tinte, Porto und Telefonkosten sitzen. Die können Sie dann vielleicht noch von der (nicht gezahlten) Steuer absetzen.

Und die Moral von der Geschicht...? 0190* wählt man nicht!

Gruß Stephan
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[1.1] hannesjagd antwortet auf snoopyZ
14.03.2004 19:14
Hallo,

auch meine Mutter hat eine Gewinnbenachrichtigung erhalten. Sie gehöre angeblich zu den wenigen Gewinnern, die ihren Gewinn noch nicht abgerufen hat — also solle sie schnell eine 0190... Nr. anrufen, um ihr großes Glück nicht zu verlieren. Schon bevor ich die Beiträge in dieser Rubrik gelesen habe, habe ich ihr von einem Anruf abgeraten. Es wäre ohnehin nicht gegangen, da ich für meinen Telefonanschluss 0190er und 0900er Nummern hab sperren lassen.

Wie ist der Stand der Vorbereitung von einer Sammelklage? Auch ich hätte große Lust, endlich mal aktiv diesen schwachsinnigen Anbietern das Handwerk zu legen. Wir haben ein Bundes-Verbraucher­schutzministerium, aber es passiert einfach zu wenig! Also - ich halte viel vom Aufstand der zum Anruf aufgeforderten 'Gewinner'.

Gruß Hannes
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[1.1.1] gfaw antwortet auf hannesjagd
15.03.2004 21:30
Hallo,

wir machen gerade Ernst mit einer Vollzugsmassnahme. Melden Sie sich bei gene001@web.de und dann können Sie dabei sein.



Benutzer hannesjagd schrieb:
Hallo,

auch meine Mutter hat eine Gewinnbenachrichtigung erhalten. Sie gehöre angeblich zu den wenigen Gewinnern, die ihren Gewinn noch nicht abgerufen hat — also solle sie schnell eine 0190... Nr. anrufen, um ihr großes Glück nicht zu verlieren. Schon bevor ich die Beiträge in dieser Rubrik gelesen habe, habe ich ihr von einem Anruf abgeraten. Es wäre ohnehin nicht gegangen, da ich für meinen Telefonanschluss 0190er und 0900er Nummern hab sperren lassen.

Wie ist der Stand der Vorbereitung von einer Sammelklage? Auch ich hätte große Lust, endlich mal aktiv diesen schwachsinnigen Anbietern das Handwerk zu legen. Wir haben ein Bundes-Verbraucher­schutzministerium, aber es passiert einfach zu wenig! Also - ich halte viel vom Aufstand der zum Anruf aufgeforderten 'Gewinner'.

Gruß Hannes
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[1.2] gfaw antwortet auf snoopyZ
15.03.2004 21:32
Hallo, Stephan,

wir haben den Absender ermittelt und holen uns die 2500,-- € per Gerichtsvollzieher. Wenn Sie sich unter gene001@web.de bei mir melden, können Sie dabei sein.

Gruß
Alfons

Benutzer snoopyZ schrieb:
Benutzer Alter Schwede schrieb:
Hallo

habe natürlich schriftlich geantwortet!

Glaubst Du,daß den Brief jemand liest?

Was ist zu tun damit in Zukunft solche Typen gesiebte Luft atmen?

Tja,...lass mich mal kurz überlegen...
Was kann man tun?
Nichts!
Einfach nur Nichts tun! Nicht anrufen. Nicht Schreiben. Einfach nur den blöden Wisch in den Papiermüll werfen (aber vorher zerreissen!).
Dann bleiben diese Id!oten auf den Kosten für Papier, Tinte, Porto und Telefonkosten sitzen. Die können Sie dann vielleicht noch von der (nicht gezahlten) Steuer absetzen.

Und die Moral von der Geschicht...? 0190* wählt man nicht!

Gruß Stephan