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Geiz macht krank


08.11.2006 23:34 - Gestartet von teleschmid
Hallo,

ich kann mich den Vorrednern betreffend Service und Beratung nur anschliessen.

Ebenso gibt es genug Beispiele bei angeblichen "Sonderpreisen" oder "Der Beste Preis der Stadt", dass der "kleine" Fachhändler um die Ecke günstiger ist.

Ich wollte mich vor längerer Zeit über das Angebot von USB-Sticks informieren:
Vergleich mit identischer Speichergrösse:
-Im "Ich bin doch nicht blöd" Markt 39,-- Euro
-Bei "Geiz ist geil" 38,50 Euro und
beim Fachhandel vor Ort: 27,90 Euro

Auf Anfrage, ob der Preis gesenkt wird, wenn ich das Angebot des Fachhändlers
mitbringe, wollte irgendwie keiner weiterverhandeln. Na gut, ich will auch
niemanden nötigen, mir etwas zu verkaufen und dann mehr Geld für die IQ-lose
Werbung zu haben. (War nur ein Test, Saturn umd MediaMarkt unterstütze ich nicht.)

Später habe ich den USB-Stick bein Fachhändler gekauft und gut ist.
(Der hat im Schaufenster gute Argumente gegen die "Elekto-Ketten.")

Schön, dass die Verbraucher, welche auch die KUNDEN sind, merken, dass es keine
"Schnäppchen" für sie gibt, eher ein grösseres Loch im Geldbeutel.

Die Geschäftsidee von "Geiz ist geil" und "Ich bin doch nicht blöd" wird sich langfristig dem Ende nähern. Der Kunde sitzt am längeren Hebel.
Der Kunde von heute sollte lieber den Fachhandel vor Ort unterstützen, Arbeitsplätze sichern und seine Machtposition nutzen.

Gruss
TeleSchmid
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[1] wiesmaim antwortet auf teleschmid
09.11.2006 01:18
warum kauft man sowas nicht übers internet? geradezu ideal für den versand geeignet.
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[2] Handyfreak56 antwortet auf teleschmid
09.11.2006 01:33

Der Kunde von heute sollte lieber den Fachhandel vor Ort unterstützen, Arbeitsplätze sichern und seine Machtposition nutzen.

Gruss
TeleSchmid

Ach so super und bei MM und Saturn gibt es keine Arbeitnehmer ne natürlich nicht?!?
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[2.1] toco antwortet auf Handyfreak56
09.11.2006 01:48
Benutzer Handyfreak56 schrieb:

Der Kunde von heute sollte lieber den Fachhandel vor Ort unterstützen, Arbeitsplätze sichern und seine Machtposition nutzen.

Gruss
TeleSchmid

Ach so super und bei MM und Saturn gibt es keine Arbeitnehmer ne natürlich nicht?!?

Klar gibts da Arbeitsplätze. Aber halt viel weniger, wenn man diese auf die Anzahl der verkauften Geräte umrechnet.
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[2.1.1] Feuj antwortet auf toco
09.11.2006 07:07
Benutzer Handyfreak56 schrieb:

Der Kunde von heute sollte lieber den Fachhandel vor Ort unterstützen, Arbeitsplätze sichern und seine Machtposition nutzen.

Gruss
TeleSchmid

Ach so super und bei MM und Saturn gibt es keine
Arbeitnehmer ne natürlich nicht?!?

Klar gibts da Arbeitsplätze. Aber halt viel weniger, wenn man diese auf die Anzahl der verkauften Geräte umrechnet.

Ich hoffe nicht, das MM oder SATURN als Fachhandel bezeichnet werden?!
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[2.1.1.1] teleschmid antwortet auf Feuj
09.11.2006 11:47
Benutzer Feuj schrieb:
Benutzer Handyfreak56 schrieb:

Der Kunde von heute sollte lieber den Fachhandel vor Ort unterstützen, Arbeitsplätze sichern und seine Machtposition nutzen.

Gruss
TeleSchmid

Ach so super und bei MM und Saturn gibt es keine
Arbeitnehmer ne natürlich nicht?!?

Klar gibts da Arbeitsplätze. Aber halt viel weniger, wenn man diese auf die Anzahl der verkauften Geräte umrechnet.

Ich hoffe nicht, das MM oder SATURN als Fachhandel bezeichnet werden?!

Nein, diese "Kistenschieber" würde ich niemals als "Fachhandel" bezeichnen.

Gut dass der Kunde wählen kann. Das Internet heizt den "Kistenschiebern" richtig
ein, denn endlich kann der Kunde bequem von zu Hause aus vergleichen und z.B. technische Daten / Funktionen / Tipps vergleichen / lesen. So ist eine gezielte Einkaufsvorbereitung möglich.


TeleSchmid

Dazu ein bekanntes Zitat:

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig
schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die
sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher
Machenschaften.


Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu
bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist
alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da
der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das
Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.


Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie
eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch Geld
genug, um für etwas Besseres zu bezahlen.


John Ruskin, engl. Sozialreformer, 1819-1900