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Digital hat auch Nachteile


25.02.2004 15:02 - Gestartet von koelli
"Geisterbildern und Schnee auf dem Fernsehbildschirm wird mit digitaler Übertragungstechnik nun endgültig der Garaus gemacht.
Wenn man ein Signal bekommt, dann ist es sehr gut."

Diese Aussage stimmt so aber auch nicht. Zwar ist es richtig, dass beim digitalen Fernsehen das Bild entweder da ist oder eben nicht. Aber auch digital übertragene Bilder können durchaus schlecht sein. Statt Rauschen stören Klötzchenbildung und Quadrate das Bild, wenn mit zu geringer Auflösung gesendet wird.
Daher finde ich auch die Beschreibungen der meisten DVD-Recorder etwas gewöhnungsbedürftig: Da werden die verschiedenen Qualitätsstufen aufgelistet, wobei die niedrigste Qualitätsstufe dann als "VHS-Qualität" bezeichnet wird. Dem kann ich nicht zustimmen, da ich die deutliche Klötzchenbildung an bewegten Stellen des Bildes viel unangenehmer finde als das einheitliche Grundrauschen im Longplay-Modus von Videorecordern.
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[1] Quehl antwortet auf koelli
25.02.2004 18:36
bei Funktelefonen wird das Bild bei bestimmten Sendern unbrauchbar.
Bei Regen verschwindet das Bild schneller als beim analog Fernsehen
Die Qualität der Übertragung ist beim Analog Fernsehen besser. Daß man das nicht merkt, liegt an den Fernsehempfängern. Am PC ist ein deutlicher Unterschied zu sehen.
Rauschen ist doch besser als Klötzchen, die ziemlich groß sein können.

Bezieht sich alles auf DVB-S
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[1.1] berndtschuster antwortet auf Quehl
25.02.2004 20:24

Dumme Frage .. und was ist jetzt DBV-H ??

Hab das im Zusammenhang mit UMTS gelesen. Kann mir aber beim besten willen nicht vorstellen dass man das Fernsehen als kostenpflichtigen Stream aufs Handy bringen will.

Welcher Kunde wäre denn dazu bereit ? Das Geschäft wird zum Glück an den UMTS Anbietern vorbeigehen, kann mir lediglich vorstellen dass in die Handys zusätzlich kleine DBV-T Tuner eingebeaut werden.

MFG

schuster
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[1.1.1] dan21 antwortet auf berndtschuster
26.02.2004 00:50
Dumme Frage .. und was ist jetzt DBV-H ??
kann mir lediglich vorstellen dass in die Handys zusätzlich kleine DBV-T Tuner eingebeaut werden.

DVB-T-Tuner sind in handys nicht möglich, bzw. auch garnicht sinnvoll. die datenrate bei DVB-T liegt in einem bereich, den man mit normalen akkus nicht bewältigen kann. also wäre das handy nach paar minuten leergesaugt. außerdem ist die auflösung viel zu hoch für die handydisplays. also hat man dvb-h erfunden. es hat eine geringere auflösung, geringere datenrate, ist somit einfacher zu dekodieren udn ist als fernseh für handys und kleine empfangsgeräte geplant.