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Jugendliche schützen ....


03.02.2003 07:57 - Gestartet von r2d2
... höre ich da schon die Ersten rufen.

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen:
Mit 16 Jahren, ja selbst mit 12 Jahren, sollten man rechnen können. Und wenn die Eltern einen Vertrag abschließen, sollten sind kein einziges Wort über Kosten verlieren.

Es kommt noch soweit, dass Jugendliche mit 17 den Führerschein bekommen, aber für Ihre Mobilfunkrechnung nicht verantwortlich sind. (Ist ja eigentlich fast schon so ...)

R2D2
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[1] Devil_MC antwortet auf r2d2
03.02.2003 08:38
Benutzer r2d2 schrieb:
... höre ich da schon die Ersten rufen.

JA, schützt die Jugendlichen - Handies generell nur noch ab 18 Jahren UND auch dann nur mit festem, nachgewiesenen eigenen Einkommen ;)

Oh, würde da was los sein in diesem unseren Lande (und ich sage dies hier in aller Deutlichkeit *grins*).

Wer entweder
- seinen Kindern einen Vertrag abschliesst und sie nicht über die Kosten und ihre Pflichten aufklärt als Erziehungsberechtigter hat halt Pech gehabt
- oder sich als knapp 18-jähriger ohne Einkommen einen Vertrag aufhalst (Ey, dem Handy kostet nur 1 Euro, dem ist krass billich, ey) und ihn dann "urplötzlich" nicht mehr bezahlen kann, der hat kein Mitleid verdient.

Also: Entweder kein Handy oder kein Gemecker, aber diese sorglose Kostenloskonsumgesellschaft geht mir auf den Senkel.

Gruß,
Derek (über 18, mit Handyvertrag und OHNE Überschuldung *g*)
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[1.1] Subventionen abschaffen!
Justin25 antwortet auf Devil_MC
03.02.2003 09:48
Hi Derek,

Du spricht da genau den Punkt an, der wohl die Wurzel allen Übels ist und von vielen auch lange Zeit als Argument angesehen wurde, sich kein Mobilofon zuzulegen:

Man ködert die Leute mit subventionierten Geräten und Dienstleistungen, wirbt kräftig für diverse Dienste, um sie als das non-plus-ultra und 'unbedingt-haben-muss' anzupreisen, um sie hinterher mit hohen Preisen zu spicken und schön Kasse zu machen.

Und der Witz daran ist, dass es WIR ALLE unterm Strich bezahlen müssen.

Einmal, weil ein persönlicher Konkurs dazu führt, dass die abgeschriebenen Forderungen in höheren Preisen an anderer Stelle einkalkuliert werden müssen. Keine Bank verzichtet freiwillig auf Geld, weil es schließlich diejenigen, deren Guthaben die Schulden gegenüberstehen, auch nicht tun.

Zum anderen aber auch, weil jeder, der seinen monatlichen Basispreis bezahlt, aber nicht alle zwei Jahre ein neues Telefon haben will, auf die Weise die Subventionitis der deutschen Netzbetreiber und ihrer Unterhändler mitfinanziert. Zwar könnte man verhandeln, aber das ist nicht jedermanns Sache.

Würde man auf die Subventionierung verzichten, würde sich jeder eine Neuanschaffung dreimal überlegen. Diskussionen über MMS-Preise in astronomischen Höhen wären kein Thema.
Außerdem könnten auch die Preise fürs Telefonieren gesenkt werden.

Nun könnte natürlich wieder Frau Renate Kühnast daherkommen und fordern, dass künftig keine Telefone mehr subventioniert werden dürfen.

Aber es wäre schon viel mehr getan, wenn die Händler beim Abschluss eines Laufzeitvertrages oder dem Kauf einer Guthabenkarte dazu verpflichtet wären, explizit über die wichtigsten Kosten aufzuklären, also Kosten eines Gespräches ins eigene und in Fremdnetze und Verschicken von Mitteilungen.
Das muss nicht mündlich geschehen sondern kann in Form von Zetteln passieren, die parat liegen. Die Tariftabellen von teltarif zu den einzelnen Tarifmodellen wären geradezu beispielhaft dafür.
Denn für all die Informationen, die man so auf einer Seite findet, muss man in den Tarifbroschüren der Netzbetreiber ewig herumblättern... und wehe, man ist beim letzten Sehtest durchgefallen!

Aber so, wie es bisher läuft, muss es ja so kommen, dass viele (Neu-)Kunden die laufenden Kosten eines Mobiltelefons für einen Pappenstiel halten und nur den Gerätepreis sehen als wirklichen Batzen ansehen.
Und so kommt es auch, dass immer wieder Leute mit einem Business-Tarif (für rund 30 Euro monatlich) etwa von D1 oder D2 glauben, sie telefonieren doch überallhin für rund 15 Cent die Minute, und zahlen dabei in die Fremdnetze die gleichen Preise wie bei einem Freizeit-Tarif - ja, teilweise sogar noch mehr.

Aber letzten Endes sollte auch jede(r) für sich selber klar machen: man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben, als man einnimmt - auch wenn uns die öffentliche Hand was anderes vormacht ;-)


Justin25


Benutzer Devil_MC schrieb:
Benutzer r2d2 schrieb:
... höre ich da schon die Ersten rufen.

JA, schützt die Jugendlichen - Handies generell nur noch ab 18 Jahren UND auch dann nur mit festem, nachgewiesenen eigenen Einkommen ;)

Oh, würde da was los sein in diesem unseren Lande (und ich sage dies hier in aller Deutlichkeit *grins*).

Wer entweder
- seinen Kindern einen Vertrag abschliesst und sie nicht über die Kosten und ihre Pflichten aufklärt als
Erziehungsberechtigter hat halt Pech gehabt
- oder sich als knapp 18-jähriger ohne Einkommen einen Vertrag aufhalst (Ey, dem Handy kostet nur 1 Euro, dem ist krass billich, ey) und ihn dann 'urplötzlich' nicht mehr bezahlen kann, der hat kein Mitleid verdient.

Also: Entweder kein Handy oder kein Gemecker, aber diese sorglose Kostenloskonsumgesellschaft geht mir auf den Senkel.

Gruß,
Derek (über 18, mit Handyvertrag und OHNE Überschuldung *g*)
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[1.1.1] chb antwortet auf Justin25
03.02.2003 10:01
Benutzer Justin25 schrieb:
Und so kommt es auch, dass immer wieder Leute mit einem Business-Tarif (für rund 30 Euro monatlich) etwa von D1 oder D2 glauben, sie telefonieren doch überallhin für rund 15 Cent die Minute, und zahlen dabei in die Fremdnetze die gleichen Preise wie bei einem Freizeit-Tarif - ja, teilweise sogar noch mehr.

Sowas sollte aber doch spätestens nach der ersten Rechnung, die unerwartet hoch ausfällt, klar werden. Oder überschätze ich da die Intelligenz des durchschnittlichen Handynutzers erheblich? ;-)

Benni
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[1.1.1.1] Devil_MC antwortet auf chb
03.02.2003 11:35
Benutzer chb schrieb:
Benutzer Justin25 schrieb:
Und so kommt es auch, dass immer wieder Leute mit einem Business-Tarif (für rund 30 Euro monatlich) etwa von D1 oder D2 glauben, sie telefonieren doch überallhin für rund 15 Cent die Minute, und zahlen dabei in die Fremdnetze die gleichen Preise wie bei einem Freizeit-Tarif - ja, teilweise sogar noch mehr.

Sowas sollte aber doch spätestens nach der ersten Rechnung, die unerwartet hoch ausfällt, klar werden. Oder überschätze ich da die Intelligenz des durchschnittlichen Handynutzers erheblich? ;-)

In dem meisten Fällen wohl leider schon, anders können solche Schuldenfallen IMHO gar nicht entstehen.

Vielleicht bin ich ja eine Art Fossil, aber ich gucke mir VOR Unterzeichung eines Vertrages die Kosten an und lese sogar das Kleingedruckte ;)
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[1.1.1.1.1] chb antwortet auf Devil_MC
03.02.2003 11:41
Benutzer Devil_MC schrieb:
unerwartet hoch ausfällt, klar werden. Oder überschätze ich > > die Intelligenz des durchschnittlichen Handynutzers erheblich? ;-)
In dem meisten Fällen wohl leider schon, anders können solche Schuldenfallen IMHO gar nicht entstehen.

Es ist mir einfach ein Rätsel. "Schuldenfallen" entstehen aber oft auch durch den Kreislauf 'Rechnung nicht bezahlt - gemahnt - nicht bezahlt - Inkassobüro will eintreiben - Gebühren ver-x-fachen die Rechnung - Kunde ist zahlungsunfähig - nächste Rechnung kann nicht beglichen werden - ...'

Vielleicht bin ich ja eine Art Fossil, aber ich gucke mir VOR Unterzeichung eines Vertrages die Kosten an und lese sogar das Kleingedruckte ;)

Und Du wagst es noch, in der heutigen "modernen" Zeit frei herumzulaufen? Findest Du Dein Verhalten nicht höchst gesellschaftsinkompatibel?? :-D

Benni
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[1.1.1.1.1.1] Devil_MC antwortet auf chb
03.02.2003 11:46
Benutzer chb schrieb:
Vielleicht bin ich ja eine Art Fossil, aber ich gucke mir VOR Unterzeichung eines Vertrages die Kosten an und lese sogar das Kleingedruckte ;)

Und Du wagst es noch, in der heutigen "modernen" Zeit frei herumzulaufen? Findest Du Dein Verhalten nicht höchst gesellschaftsinkompatibel?? :-D
Benni

Sicherlich, aber ich fühle mich mit 28 auch noch zu jung, um einfach abzutreten - obwohl als Chemiestudent UND Handybenutzer lebe ich wahrscheinlich eh nicht mehr lange.

Grinsend,
Derek (der auch noch ein schnurloses Festnetztelefon hat)
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[1.1.1.1.1.1.1] chb antwortet auf Devil_MC
03.02.2003 11:59
Benutzer Devil_MC schrieb:
Benutzer chb schrieb:
Vielleicht bin ich ja eine Art Fossil, aber ich gucke mir > > >VOR Unterzeichung eines Vertrages die Kosten an und lese
Und Du wagst es noch, in der heutigen "modernen" Zeit frei herumzulaufen? Findest Du Dein Verhalten nicht höchst
Sicherlich, aber ich fühle mich mit 28 auch noch zu jung, um einfach abzutreten - obwohl als Chemiestudent UND Handybenutzer lebe ich wahrscheinlich eh nicht mehr lange.

Na dann gehen wir gemeinsam ins Grab: ich habe Pharmazie studiert (auch nicht gerade gesundheitsförderlich), nutze auch seit Jahren mein Handy und bin auch 28... ;-)

Derek (der auch noch ein schnurloses Festnetztelefon hat)

Das habe ich auch noch... ;-)

Lass uns gemeinsam den (Gr)abgesang anstimmen.
SCNR

Benni
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[1.1.1.1.1.1.2] hdontour antwortet auf Devil_MC
09.02.2003 08:58
Benutzer Devil_MC schrieb:
Benutzer chb schrieb:
Vielleicht bin ich ja eine Art Fossil, aber ich gucke mir VOR Unterzeichung eines Vertrages die Kosten an und lese sogar das Kleingedruckte ;)

Und Du wagst es noch, in der heutigen "modernen" Zeit frei herumzulaufen? Findest Du Dein Verhalten nicht höchst gesellschaftsinkompatibel?? :-D
Benni

Sicherlich, aber ich fühle mich mit 28 auch noch zu jung, um einfach abzutreten - obwohl als Chemiestudent UND Handybenutzer lebe ich wahrscheinlich eh nicht mehr lange.

Grinsend,
Derek (der auch noch ein schnurloses Festnetztelefon hat)

vergiss nicht die Ehefrauen... die verkürzen auch das Leben
*LOL*
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[1.1.2] 7vampir antwortet auf Justin25
09.02.2003 00:35

Das ist wohl so!

In jedem anderen Gewerbe wird für Ware ein Preis gezahlt. Dieser Preis entsteht durch die Gesetze des Marktes. Stereoanlage, Fernseher, Yacht, Fahrrad, Einbauküche, Couch werden zum Marktpreis verkauft. Warum nicht auch Handys?

Niemand käme auf die Idee einen MERCEDES für 1E zu kaufen und sich dafür zu verpflichten 7Jahre nur bei ESSO zu tanken und zwar für mindestens 3000E im Monat und noch 5000E Grundpreis zu zahlen.

Ideal wäre eine PrepaidKarte mit vernünftigen Gesprächspreisen,
keine Subventionen, kein Grundpreis, keine Bindung.

Das löst alle diese Probleme, mit einem Schlag.

Vernünftige Gesprächspreise führen zu mehr Umsatz und sicherlich zu mehr Gewinn. Denn wer in 5 Minuten einen Stundenlohn verbraucht telefoniert gar nicht mit dem Handy sondern hat es nur zum angerufen werden oder als Basis für Calling Cards. Jedenfalls wird er sparen wollen.

Keine Subventionen zu zahlen setzt bei den Anbietern viel festgelegtes und vorfinanziertes Kapital frei und senkt damit Kosten.

Kein Grundpreis entspricht dem Gedanken LEISTUNG zu bezahlen. Gegen einen VERNÜNFTIGEN Mindestumsatz ist nichts einzuwenden. Im jedem Fall sollte aber nicht verbrauchter Mindestumsatz nicht verfallen sondern mitgenommen werden können, bis der Vertrag endet.

Wenn die Handys nicht mehr subventioniert werden, sinken auch da die Preise. Selbst Auslaufmodelle werden zum »Preis« von 1E verkauft. Der Preis für TOP Geräte ist dagegen bei den selben Vertragsbedingungen um ca 200E herabgesetzt.
Warum sollte ein Hersteller ein preiswertes Basisgerät ohne Firlefanz vermarkten? Es findet keinen Käufer, denn der hat ja mit der Zwangssubvention zum gleichen Preis ein »besseres«. Ob die Fähigkeiten jemals genutzt werden ist dann egal.
Ein haltbares und zukunftsicheres Gerät herzustellen ist ebenso uninteressant. Schliesslich wird der Kunde gezwungen alle zwei Jahre ein neues zu nehmen oder seinen Anspruch verfallen zu lassen.

Ach ja - die SCHULDENFALLE … ist damit auch erledigt.
Die fehlenden Zahlungsausfälle, das Einsparen von Inkassobemühungen, Rechnungserstellung wird den Anbietern Kosten sparen.

Es wird wohl ein Traum bleiben.

Gruss 7V
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[1.1.2.1] tcsmoers antwortet auf 7vampir
09.02.2003 00:40
Benutzer 7vampir schrieb:

Das ist wohl so!

In jedem anderen Gewerbe wird für Ware ein Preis gezahlt. Dieser Preis entsteht durch die Gesetze des Marktes. Stereoanlage, Fernseher, Yacht, Fahrrad, Einbauküche, Couch werden zum Marktpreis verkauft. Warum nicht auch Handys?

Niemand käme auf die Idee einen MERCEDES für 1E zu kaufen und sich dafür zu verpflichten 7Jahre nur bei ESSO zu tanken und zwar für mindestens 3000E im Monat und noch 5000E Grundpreis zu zahlen.

Ideal wäre eine PrepaidKarte mit vernünftigen Gesprächspreisen, keine Subventionen, kein Grundpreis, keine Bindung.

Das löst alle diese Probleme, mit einem Schlag.

Vernünftige Gesprächspreise führen zu mehr Umsatz und sicherlich zu mehr Gewinn. Denn wer in 5 Minuten einen Stundenlohn verbraucht telefoniert gar nicht mit dem Handy sondern hat es nur zum angerufen werden oder als Basis für Calling Cards. Jedenfalls wird er sparen wollen.

Keine Subventionen zu zahlen setzt bei den Anbietern viel festgelegtes und vorfinanziertes Kapital frei und senkt damit Kosten.

Kein Grundpreis entspricht dem Gedanken LEISTUNG zu bezahlen. Gegen einen VERNÜNFTIGEN Mindestumsatz ist nichts einzuwenden. Im jedem Fall sollte aber nicht verbrauchter Mindestumsatz nicht verfallen sondern mitgenommen werden können, bis der Vertrag endet.

Wenn die Handys nicht mehr subventioniert werden, sinken auch da die Preise. Selbst Auslaufmodelle werden zum »Preis« von 1E verkauft. Der Preis für TOP Geräte ist dagegen bei den selben Vertragsbedingungen um ca 200E herabgesetzt. Warum sollte ein Hersteller ein preiswertes Basisgerät ohne Firlefanz vermarkten? Es findet keinen Käufer, denn der hat ja mit der Zwangssubvention zum gleichen Preis ein »besseres«. Ob die Fähigkeiten jemals genutzt werden ist dann egal. Ein haltbares und zukunftsicheres Gerät herzustellen ist ebenso uninteressant. Schliesslich wird der Kunde gezwungen alle zwei Jahre ein neues zu nehmen oder seinen Anspruch verfallen zu lassen.

Ach ja - die SCHULDENFALLE … ist damit auch erledigt. Die fehlenden Zahlungsausfälle, das Einsparen von Inkassobemühungen, Rechnungserstellung wird den Anbietern Kosten sparen.

Es wird wohl ein Traum bleiben.

Ich träume mit.

peso


Offensichtlich werfen aber die zahlenden Kunden noch soviel Profit ab, dass man Zahlungsausfälle als nebensächlich betrachtet.
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[1.1.2.1.1] hdontour antwortet auf tcsmoers
09.02.2003 08:57
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer 7vampir schrieb:

Das ist wohl so!

In jedem anderen Gewerbe wird für Ware ein Preis gezahlt. Dieser Preis entsteht durch die Gesetze des Marktes. Stereoanlage, Fernseher, Yacht, Fahrrad, Einbauküche, Couch werden zum Marktpreis verkauft. Warum nicht auch Handys?

Niemand käme auf die Idee einen MERCEDES für 1E zu kaufen und sich dafür zu verpflichten 7Jahre nur bei ESSO zu tanken und zwar für mindestens 3000E im Monat und noch 5000E Grundpreis zu zahlen.

Ideal wäre eine PrepaidKarte mit vernünftigen Gesprächspreisen, keine Subventionen, kein Grundpreis, keine Bindung.

Das löst alle diese Probleme, mit einem Schlag.

Vernünftige Gesprächspreise führen zu mehr Umsatz und sicherlich zu mehr Gewinn. Denn wer in 5 Minuten einen Stundenlohn verbraucht telefoniert gar nicht mit dem Handy sondern hat es nur zum angerufen werden oder als Basis für Calling Cards. Jedenfalls wird er sparen wollen.

Keine Subventionen zu zahlen setzt bei den Anbietern viel festgelegtes und vorfinanziertes Kapital frei und senkt damit Kosten.

Kein Grundpreis entspricht dem Gedanken LEISTUNG zu bezahlen. Gegen einen VERNÜNFTIGEN Mindestumsatz ist nichts einzuwenden. Im jedem Fall sollte aber nicht verbrauchter Mindestumsatz nicht verfallen sondern mitgenommen werden können, bis der Vertrag endet.

Wenn die Handys nicht mehr subventioniert werden, sinken auch da die Preise. Selbst Auslaufmodelle werden zum »Preis« von 1E verkauft. Der Preis für TOP Geräte ist dagegen bei den selben Vertragsbedingungen um ca 200E herabgesetzt. Warum sollte ein Hersteller ein preiswertes Basisgerät ohne Firlefanz vermarkten? Es findet keinen Käufer, denn der hat ja mit der Zwangssubvention zum gleichen Preis ein »besseres«. Ob die Fähigkeiten jemals genutzt werden ist dann egal. Ein haltbares und zukunftsicheres Gerät herzustellen ist ebenso uninteressant. Schliesslich wird der Kunde gezwungen alle zwei Jahre ein neues zu nehmen oder seinen Anspruch verfallen zu lassen.

Ach ja - die SCHULDENFALLE … ist damit auch erledigt. Die fehlenden Zahlungsausfälle, das Einsparen von Inkassobemühungen, Rechnungserstellung wird den Anbietern Kosten sparen.

Es wird wohl ein Traum bleiben.

Ich träume mit.

peso


Offensichtlich werfen aber die zahlenden Kunden noch soviel Profit ab, dass man Zahlungsausfälle als nebensächlich betrachtet.

dann träumen wir schon dritt

Schönen Sonntag noch

P.S. Und nicht zu vergessen, daß die meisten die ich kenne durch die Subventionen inzwischen 3 Handy daheim rumliegen haben, die alle einwandfrei funktionieren
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[2] newyorker antwortet auf r2d2
03.02.2003 08:43
Benutzer r2d2 schrieb:
Es kommt noch soweit, dass Jugendliche mit 17 den Führerschein bekommen, aber für Ihre Mobilfunkrechnung nicht verantwortlich sind. (Ist ja eigentlich fast schon so ...)

Info:
In Österreich hat sich der L17 (Führerschein mit 17 Jahren) sehr bewährt. Die Unfallhäufigkeit von Führerscheinneulingen ist bei der L17 Ausbildung deutlich zurückgegangen.
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[2.1] chb antwortet auf newyorker
03.02.2003 09:57
Benutzer newyorker schrieb:
Info:
In Österreich hat sich der L17 (Führerschein mit 17 Jahren) sehr bewährt. Die Unfallhäufigkeit von Führerscheinneulingen ist bei der L17 Ausbildung deutlich zurückgegangen.

[OffTopic]
Halte ich sowieso für sinnvoll, dass ein Führerscheinneuling ein Jahr lang ausschliesslich in Begleitung eines Erwachsenen mit einer hohen eigenen Fahrleistung ein Auto fahren darf. Wenn man sich dann ein Jahr lang einen halbwegs anständigen Fahrstil angewöhnt hat, ist die Wahrscheinlichkeit für späteres Ausflippen sicher geringer.

[OnTopic]
Was Verträge angeht, da sehe ich keine Notwendigkeit, junge Leute "an die Hand" zu nehmen (sie gefährden im Gegensatz zum Autofahren mit dem Verprassen von Geld keine anderen Menschen). Wer nicht rechnen kann muss eben die Zeche zahlen. Ist doch später auch so: die Waschmaschine oder das Auto kann ich auch auf Raten kaufen - aber ob ich die Raten auch bezahlen kann, muss ich doch erstmal ermitteln.

Benni
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[3] rodi23 antwortet auf r2d2
04.02.2003 00:51
Benutzer r2d2 schrieb:
... höre ich da schon die Ersten rufen.

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen:
Mit 16 Jahren, ja selbst mit 12 Jahren, sollten man rechnen können. Und wenn die Eltern einen Vertrag abschließen, sollten sind kein einziges Wort über Kosten verlieren.

Es kommt noch soweit, dass Jugendliche mit 17 den Führerschein bekommen, aber für Ihre Mobilfunkrechnung nicht verantwortlich sind. (Ist ja eigentlich fast schon so ...)

R2D2
Ich finde auch das man Jugendliche besser schützen sollte.
Ich habe selbst fast 3 Jahre im Handyshop gearbeitet.Man bekommt Schulungen und jede Menge Druck von oben Verträge ab zu schliessen.
Man arbeitet ja schliesslich auf Provisionsbasis.
Bei D1 und D2 stehen zum beispiel nie die Preise in andere Netze auf den Flyern.Warum wohl?
Dann sind Tarife wie Sun,oder Starter usw.in 60/1 Taktung das Dümmste was man machen kann.Weil erstens die Gespräche bei Jugendlichen kurz sind und 2. immer die Mailbox am Anfang voraktiviert ist.

Man sollte ein Limit einrichten können,wie bei VictorVox,das ist das einzig Gute was die überhaupt geleistet haben.Es ist auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben sowas anzubieten.Aber die grossen Anbieter,D1 und D2, haben eine Lücke entdeckt.Der Kunde muss keinen Vertrag nehmen,er hätte ja auch Prepaid nehmen könne.Nur wer keine Prepaidtarife aht muss dieses berücksichtigen.
Es wird heutzutage jeder abgezogen.
Eins kann ich nur sagen D1 und D2 sind Arsch-Teuer,doch bei D2 sind SMS bedeutend günstiger.D1 haben fast nur ältere und viele Firmen.Durch die hohen Lizensen für UMTS simd die Kassen bei den Anbietern leer,und der Gesetzgeber wird einen dreck tun sich in die preispolitik ein zu mischen-100Mrd sind ne menge Holz.
Ohne die sinnlos hohen Lizensen wären die Preise sehr deutlich niedriger und alle zufriedener.

Für mich ist die Regierung schuld.
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[3.1] hoger antwortet auf rodi23
04.02.2003 09:35
Bei D1 und D2 stehen zum beispiel nie die Preise in andere Netze auf den Flyern.Warum wohl?

Moment, lass mich raten - weil sie bestialisch teuer sind?!

Dann sind Tarife wie Sun,oder Starter usw.in 60/1 Taktung das Dümmste was man machen kann.Weil erstens die Gespräche bei Jugendlichen kurz sind und 2. immer die Mailbox am Anfang voraktiviert ist.

Wobei man dies durch simples "alle Rufumleitungen löschen" lösen kann.

Weiterhin unterscheiden sich diese Starter-Tarife teilweise nur in den Anrufen tagsüber ins Festnetz von den Prepaid-Tarifen, da sind sie etwas günstiger, lohnt also (fast) gar nicht.

Außerdem sind SMS meist nicht in dem Mindestumsatz enthalten.

Eins kann ich nur sagen D1 und D2 sind Arsch-Teuer,doch bei D2 sind SMS bedeutend günstiger.

Ich dachte immer, bei D2 kosten SMS auch 19 Cent.

D1 haben fast nur ältere und viele Firmen.

Wahrscheinlich fühlen sich viele jüngere von der "tollen" D2-Werbung angezogen, in der sich junge Menschen beim Schneeballwerfen von einem Handy fotografieren lassen. Muss wohl ein ganz "hipper" Anbieter sein.
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[4] svennie_p antwortet auf r2d2
05.02.2003 10:53

Es kommt noch soweit, dass Jugendliche mit 17 den Führerschein bekommen, aber für Ihre Mobilfunkrechnung nicht verantwortlich sind. (Ist ja eigentlich fast schon so ...)

..aber nur, weil dann offensichtlich verantwortungslose (und meist finanzstärkere) Eltern diesen Vertrag abgesegnet haben..