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Kein TV= Fahrlässigkeit?


17.04.2023 09:32 - Gestartet von christian_koehler
Ich bin völlig dabei, wenn es um Höherfunk
(UKW) geht.
Es gibt Millionen tragbare Geräte, die mit Batterien oder Akkus laufen. Radio empfängt man in praktisch jedem Auto. Der Nutzen im Notfall wäre sehr hoch.

Senden kann man notfalls aus einem 'Lieferwagen' auf dem nächsten Hügel. Wenn man auf Stereo verzichtet und die Bandbreite kleiner wählt als üblich (für Information reicht es), erreicht man mit 100 Watt locker eine ganze Stadt.

Aber TV? Fernseher sind kaum mobil, laufen fast nie ohne Netzstrom. Man ist oft auf fest installierte Infrastruktur oder größere Antennen angewiesen. Das alles kann zerstört werden.
Produktion und Sendebetrieb ist im Notfall eine ganz andere Hausnummer.

Wenn ich den Rucksack packe, weil die Flut kommt, nehme ich bestimmt keinen Fernseher mit.

Im Notfall gehört Fernsehen zu den Dingen, die zuerst überflüssig werden. Für Information reicht Hörfunk und Entertainment braucht dann wirklich keiner.

Worin besteht hier Fahrlässigkeit?
Soll das ein Totschlagargument sein? Oder ein Click Bait?