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Stimmt nicht ganz


10.01.2023 01:12 - Gestartet von wolfbln
2x geändert, zuletzt am 10.01.2023 01:20
Also im Artikel oben stimmt einiges nicht ganz.
Es gibt in Ungarn aktuell schon noch vier Netzbetreiber, nicht nur zwei, wie im ersten Abschnitt steht. Je nach Definition sind aber zwei bis drei davon als ziemlich staatsnah zu sehen.

1.) Magyar Telekom: Der Marktführer in Ungarn ist im alleinigen Besitz der Deutschen Telekom.

2.) Yettel: Das ist das ehem. Telenor Netz und Nr.2 im Land. Das hat PPF aus Tschechien gekauft. Dahinter stecken die Erben von Petr Keller und seinem Konzern (die auch o2.cz, o2.sk usw. betreiben). 25% von Yettel.hu wurden wiederum an Antenna Hungaria (und damit staatsnah) verkauft.

3.) Vodafone: Das wurde an 4iG verkauft und damit staatsnah, wie richtig im Artikel dargestellt.

4.) Digi.hu. Der ungarische Ableger und 4.Netz mit weniger Abdeckung gehörte dem rumänischen Betreiber und wurde an 4iG (und damit staatsnah) verkauft.

-> es gibt also aktuell 4 Netze in Ungarn gegenwärtig. Vodafone und Digi gehören praktisch dem Staat und werden sicher fusionieren. Bei Yettel hat der Staat nur eine Minderheitsposition. Nur Magyar Telekom gehört komplett der Deutschen Telekom, die wiederum zu 1/3 dem deutschen Staat gehört.

Und richtig: die Konzentration von 2 oder 3 Mobilfunknetzen im Staatsbesitz ist nicht ganz unproblematisch.
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[1] hrgajek antwortet auf wolfbln
10.01.2023 11:33
Hallo,
Benutzer wolfbln schrieb:
Also im Artikel oben stimmt einiges nicht ganz.

Danke für die ausführlichen Hinweise.

Ich habe das ergänzt. Hoffe, es passt so.

Gruss Henning Gajek (teltarif.de)