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SMS-Antwort dauerte 10 sec


07.10.2002 11:55 - Gestartet von wolfbln
Hallo.
Ich habe das SMS-Ticket auch getestet.
Meine Rückantwort von E-plus dauerte ca. 10 Sekunden!!!
Dies wirft aber ein praktisch gegensätzliches "Schwarzfahrproblem" auf:
Handy beim Einsteigen auf SMS + Nummer stellen, der Text "BVG" ist offensichtlich nicht notwendig. Falls eine Kontrolle auftaucht schnell losschicken, dann am besten auf lautlos schalten und voilá ... (notfalls muss man halt im Handymenü umständehalber etwas suchen...). Laut Bestimmungen der BVG/VBB muss man lediglich zum Zeitpunkt der Kontrolle eine gültigen Fahrausweis vorzeigen.
Merke: eine (zu) schnell verschickte SMS bringt genauso Probleme wie eine zu langsame.
Ich hab so meine Zweifel, ob dieses Verfahren auf die größeren Netze ausgedehnt werden wird...
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[1] Schwarzfahren
. antwortet auf wolfbln
07.10.2002 15:28
Benutzer wolfbln schrieb:
Hallo.
Ich habe das SMS-Ticket auch getestet.
Meine Rückantwort von E-plus dauerte ca. 10 Sekunden!!!
Dies wirft aber ein praktisch gegensätzliches
"Schwarzfahrproblem" auf:
Handy beim Einsteigen auf SMS + Nummer stellen, der Text "BVG" ist offensichtlich nicht notwendig. Falls eine Kontrolle auftaucht schnell losschicken, dann am besten auf lautlos schalten und voilá ... (notfalls muss man halt im Handymenü umständehalber etwas suchen...). Laut Bestimmungen der BVG/VBB muss man lediglich zum Zeitpunkt der Kontrolle eine gültigen Fahrausweis vorzeigen.

In der SMS steht aber auch Datum und Uhrzeit. Und wenn die erst 10 Sekunden zurückliegt könnte das dann doch einen Schwarzfahrer überführen, denn in den AGB steht sicherlich auch, dass der Fahrschein vor(!) FFahrtantritt zu lösen ist ...
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[1.1] tomski antwortet auf .
07.10.2002 16:26
Benutzer . schrieb:
Benutzer wolfbln schrieb:
Hallo.
Ich habe das SMS-Ticket auch getestet.
Meine Rückantwort von E-plus dauerte ca. 10 Sekunden!!! Dies wirft aber ein praktisch gegensätzliches "Schwarzfahrproblem" auf:
Handy beim Einsteigen auf SMS + Nummer stellen, der Text "BVG"
ist offensichtlich nicht notwendig. Falls eine Kontrolle auftaucht schnell losschicken, dann am besten auf lautlos schalten und voilá ... (notfalls muss man halt im Handymenü umständehalber etwas suchen...). Laut Bestimmungen der BVG/VBB
muss man lediglich zum Zeitpunkt der Kontrolle eine gültigen Fahrausweis vorzeigen.

In der SMS steht aber auch Datum und Uhrzeit. Und wenn die erst 10 Sekunden zurückliegt könnte das dann doch einen Schwarzfahrer überführen, denn in den AGB steht sicherlich auch, dass der Fahrschein vor(!) FFahrtantritt zu lösen ist ...

Falls Du bei Fahrten im U-Bahntunnel überhaupt Empfang hast ;)
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[1.1.1] ernie antwortet auf tomski
07.10.2002 16:37

Falls Du bei Fahrten im U-Bahntunnel überhaupt Empfang hast ;)

In Berlin schon! Die BVG benutzt das eplus-Netz als Betriebsfunk, von daher ist die U-Bahn komplett versorgt.

ernie
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[1.1.2] wolfbln antwortet auf tomski
08.10.2002 16:01

Benutzer . schrieb:
Benutzer wolfbln schrieb:
Hallo.
Ich habe das SMS-Ticket auch getestet.
Meine Rückantwort von E-plus dauerte ca. 10 Sekunden!!! Dies wirft aber ein praktisch gegensätzliches "Schwarzfahrproblem" auf:
Handy beim Einsteigen auf SMS + Nummer stellen, der Text "BVG"
ist offensichtlich nicht notwendig. Falls eine Kontrolle auftaucht schnell losschicken, dann am besten auf lautlos schalten und voilá ... (notfalls muss man halt im Handymenü umständehalber etwas suchen...). Laut Bestimmungen der BVG/VBB
muss man lediglich zum Zeitpunkt der Kontrolle eine gültigen Fahrausweis vorzeigen.

In der SMS steht aber auch Datum und Uhrzeit. Und wenn die erst 10 Sekunden zurückliegt könnte das dann doch einen Schwarzfahrer überführen, denn in den AGB steht sicherlich auch, dass der Fahrschein vor(!) FFahrtantritt zu lösen ist ...

Falls Du bei Fahrten im U-Bahntunnel überhaupt Empfang hast ;)

1. Das E-plus Netz funktioniert in der gesamten Berliner U-Bahn sehr gut, lediglich im S-Bahn-Tunnel zwischen Yorckstr. und Nordbahnhof funktioniert kein Handynetz.

2. Die Tarifbestimmungen sagen nicht explizite aus, dass man sich vor Fahrtantritt einen gültigen Fahrschein zu beschaffen hat. In den Berliner Straßenbahn geht das oft auch gar nicht, denn dort sind die Automaten im Zug! Man muss sich nur unverzüglich nach Betreten einen Fahrschein beschaffen, wenn man noch keinen hat (§6)- bisher ging das in der U-Bahn nicht mehr.

3. Ein "erhöhtes Beförderungsentgeld" zahlt, wer sich zum Zeitpunkt der Kontrolle keinen gültigen Fahrschein beschafft hat bzw. ihn dann nicht vorweisen kann (§9). Auf der SMS ist im Geltungszeitraum die Sendeminute und folgende 120 Minuten angegeben. Richtig ist, dass daraus geschlossen werden kann, dass man möglicherweise bis dato schwarz gefahren ist. Der Umstand, dass ein erhöhtes Entgelt erhoben wird, rückwirkend auf eine Zeit vor einer Kontrolle, bei der man dann einen aktuell gültigen Fahrausweis vorweisen kann, halte ich juristisch für sehr problematisch, denn dem Fahrgast muss nachgewiesen werden, dass er schon vorher im Zug war und nicht z.B. mit den Kontrolleuren zusammen eingestiegen ist.