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Mangelhafte Akzeptanz der Debitkarte


15.09.2022 08:57 - Gestartet von trauts
Entgegen der DKB-Werbung ist die Akzeptanz der DKB--Debitkarte im Unterschied zur Girocard misearbel

* kleinere Geschäfte (z.B. mein Bäcker hier) akzeptieren dank Corona inzwischen oft kartenlose Bezahlung, nicht aber die DKB-Debitkarte
* Geldabhebung im Supermarkt klappt so gut wie nie, nur Aldi und dm bieten das per Sondervereinbarung
* Kartenzahlung im EUR-Ausland klappt überhaupt nicht
* Probleme der Debitkarte als Kreditkarte sind noch immer nicht gelöst, die Karte wird im Ausland nicht als Zahlungsmittel akzeptiert, z.B. bei Hotels und Mietwägen

Ob sich das mal ändern wird? Anscheinend wurde die DKB vom Erfolg des kostenlosen Girokontos überrannt. Da bleibt kein Geld in der Kasse, um den Service zu verbessern. Von daher rechne ich nicht mit deutlichen Fortschritten, solange die girocard noch von anderen Banken angeboten und genutzt wird.
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[1] blumenwiese antwortet auf trauts
15.09.2022 09:59
Benutzer trauts schrieb:
Entgegen der DKB-Werbung ist die Akzeptanz der DKB--Debitkarte im Unterschied zur Girocard misearbel

Ja, die DKB hat ihre Kunden auch schlicht angelogen.

* kleinere Geschäfte (z.B. mein Bäcker hier) akzeptieren dank Corona inzwischen oft kartenlose Bezahlung, nicht aber die DKB-Debitkarte

Logisch, die DKB-Karte ist halt keine Girocard.

* Geldabhebung im Supermarkt klappt so gut wie nie, nur Aldi und dm bieten das per Sondervereinbarung

Ja, die allermeisten Geschäfte erlauben Geldabhebungen nur mit Girocards.

* Kartenzahlung im EUR-Ausland klappt überhaupt nicht

Das sollte in den allermeisten Fällen problemlos funktionieren. Dort werden nahezu immer Kreditkarten akzeptiert - unabhängig von der internen Abrechnungsart.

* Probleme der Debitkarte als Kreditkarte sind noch immer nicht gelöst, die Karte wird im Ausland nicht als Zahlungsmittel akzeptiert, z.B. bei Hotels und Mietwägen

Und auch bei Flugbuchungen oft nicht. Aufgrund der zu hinterlegenden Kaution.

Ob sich das mal ändern wird? Anscheinend wurde die DKB vom Erfolg des kostenlosen Girokontos überrannt. Da bleibt kein Geld in der Kasse, um den Service zu verbessern. Von daher rechne ich nicht mit deutlichen Fortschritten, solange die girocard noch von anderen Banken angeboten und genutzt wird.

Die Umstellung hatte Kostengründe. Debitkarten beinhalten keine Kreditlinie und somit entfällt die regulatorisch vorgeschriebene Risikovorsorge.
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[2] okverstanden antwortet auf trauts
15.09.2022 12:17
Kleinere Bäcker welche nicht zu einer Kette gehören waren aber schon immer eine Sonderlocke. Bei mir gibts auch noch welche wo man überhaupt nicht mit Karte zahlen kann.
Die Ketten sind mittlerweile alle auf Kredikarte / Apple Pay.

Jetzt bleibt nur noch der Dönermann welcher weiterhin nur Bargeld akzeptiert.

Zum Geld abheben kann ich nichts sagen.

Bezahlung in EU und nicht EU Ausland aber ohne Probleme.
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[2.1] trauts antwortet auf okverstanden
15.09.2022 16:05
Benutzer okverstanden schrieb:
Kleinere Bäcker welche nicht zu einer Kette gehören waren aber schon immer eine Sonderlocke. Bei mir gibts auch noch welche wo man überhaupt nicht mit Karte zahlen kann.
Die Ketten sind mittlerweile alle auf Kredikarte / Apple Pay.

* kein Google Pay mit DKB Debitkarte
* kein Google Pay mit Paypal
* keine DKB-Karte, kontaktlos
* keine DKB, eingeschoben mit Chip
* keine DKB-Karte mit Magnetstreifen

Beim Versuch mit Chip sagte das Lesegerät, ich möge statt dessen den Magnetstreifen testen. Dabei bin ich mir nicht sicher, ob die Karte überhaupt einen Magnetstreifen hat oder das nur Farbdekor ist.

Daher lag es vielleicht auch am Alter des Lesgeräts - denn die Filiale ist Teil einer Kette, Stand 2021 wohl 450 Filialen, die größte Kette Deutschlands
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[2.1.1] Uwe 64 antwortet auf trauts
15.09.2022 20:01
Na ja der Magnetstreifen wird eh aussterben. Wird in Zukunft nicht mehr angeboten, weil sehr störanfällig.
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[3] Samsonnight antwortet auf trauts
16.09.2022 11:26
Benutzer trauts schrieb:
Entgegen der DKB-Werbung ist die Akzeptanz der DKB--Debitkarte im Unterschied zur Girocard misearbel

* kleinere Geschäfte (z.B. mein Bäcker hier) akzeptieren dank Corona inzwischen oft kartenlose Bezahlung, nicht aber die DKB-Debitkarte
* Geldabhebung im Supermarkt klappt so gut wie nie, nur Aldi und dm bieten das per Sondervereinbarung
* Kartenzahlung im EUR-Ausland klappt überhaupt nicht
* Probleme der Debitkarte als Kreditkarte sind noch immer nicht gelöst, die Karte wird im Ausland nicht als Zahlungsmittel akzeptiert, z.B. bei Hotels und Mietwägen

Ob sich das mal ändern wird? Anscheinend wurde die DKB vom Erfolg des kostenlosen Girokontos überrannt. Da bleibt kein Geld in der Kasse, um den Service zu verbessern. Von daher rechne ich nicht mit deutlichen Fortschritten, solange die girocard noch von anderen Banken angeboten und genutzt wird.

Deine hier aufgelistete mangelnde Akzeptanz betrifft aber generell jede Visa/MasterCard egal ob Debit oder Kreditkarte. Da hat die DKB im einzelnen nichts mit zu tun.

Wenn für dich die Girokarte so primär wichtig ist, du aber keinen Cent dafür zahlen willst, musst du dich anderweitig umschauen. Hier wird dazu C24 und Comdirect genannt. Ist aber auch keine kostenlose eierlegende Wollmilchsau, wie sie hier häufig verlangt wird.
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[3.1] trauts antwortet auf Samsonnight
16.09.2022 12:34
Benutzer Samsonnight schrieb:

Deine hier aufgelistete mangelnde Akzeptanz betrifft aber generell jede Visa/MasterCard egal ob Debit oder Kreditkarte. Da hat die DKB im einzelnen nichts mit zu tun.

Dass eine "Kreditkarte" nicht überall akzeptiert wird, das ist zwar nicht modern, aber traditionell bekannt.

Wenn für dich die Girokarte so primär wichtig ist, du aber keinen Cent dafür zahlen willst, musst du dich anderweitig umschauen. Hier wird dazu C24 und Comdirect genannt. Ist aber auch keine kostenlose eierlegende Wollmilchsau, wie sie hier häufig verlangt wird.

Die DKB Debitkarte wird aber beworben, als wäre sie die goldene Zukunft, die Kreditkarte und Girocard vereinen würde. Tatsächlich bekommt man nur 'ne halbe Kreditkarte und 'ne halbe Girokarte, in der Summe also nichts besseres. Es bleibt also bei den zwei Karten. Nur stolpert man mit der neuen DKB-Karte in Fallen, die man so noch nicht kannte.
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[3.1.1] machtdochnichts antwortet auf trauts
16.09.2022 13:23
Benutzer trauts schrieb:

Die DKB Debitkarte wird aber beworben, als wäre sie die goldene Zukunft, die Kreditkarte und Girocard vereinen würde.

Das ist der Zahn der Zeit.
Auch das ungefragte "Geduze" gegenüber einem Kunden passt dazu.
Die DKB hält ihre Kunden halt für Kinder/Jugendliche, die den Unterschied zwischen Debit und Kredit eh nicht verstehen.....

Man kann alles glauben, was die Werbung verspricht, man muss es aber nicht.




Tatsächlich bekommt man nur 'ne halbe Kreditkarte und 'ne halbe Girokarte,

Genaugenommen bekommt man überhaupt keine Kreditkarte. Auch keine halbe.
Ein Kredit wird bei Debit/Lastschrift nicht gewährt.

Und eine Girokarte bekommt man auch nicht, auch keine halbe.
Die Girocard ist eine Debitkarte der deutschen Kreditwirtschaft. Visa ist ein amerikanischer Finanzdienstleister.


in der Summe also nichts besseres.

Ganz im Gegenteil.
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[3.1.2] Samsonnight antwortet auf trauts
16.09.2022 13:28

einmal geändert am 16.09.2022 13:31
Benutzer trauts schrieb:
Die DKB Debitkarte wird aber beworben, als wäre sie die goldene Zukunft, die Kreditkarte und Girocard vereinen würde. Tatsächlich bekommt man nur 'ne halbe Kreditkarte und 'ne halbe Girokarte, in der Summe also nichts besseres. Es bleibt also bei den zwei Karten. Nur stolpert man mit der neuen DKB-Karte in Fallen, die man so noch nicht kannte.

Was eine Visa Debitkarte ist, steht fest. Egal wie es Banken dem Kunden verkaufen. Eine Debitkarte von Visa oder MasterCard ist eine "Kreditkarte" ohne Kreditrahmen, die wie eine Girokarte den Betrag direkt vom Girokonto verbucht. Und somit ist die Bezeichnung, dass es eine Vereinigung von beiden Systemen ist, sicherlich nicht falsch. Es ist halt nur ne Marketingformulierung, die jeder anders und zu seinen Wünschen interpretiert hat.

Die vom Hersteller genannte Akkulaufzeit von diversen Produkten beanstandet auch kaum jemand, weil es ein theoretischer Wert ist, was die meisten auch wissen. Nun müssen Leute sich mal das Wissen über eine Debitkarte aneignen, dann würden sie genau wissen was mit dieser Karte bei ihrem Bäcker um die Ecke möglich ist, wenn dort steht, dass nur EC-Karte (einige hängen noch an alte Formulierungen) oder Girokarte akzeptiert wird.
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[3.1.2.1] machtdochnichts antwortet auf Samsonnight
16.09.2022 14:49

einmal geändert am 16.09.2022 15:05
Benutzer Samsonnight schrieb:


Eine Debitkarte von Visa oder MasterCard ist eine "Kreditkarte" ohne Kreditrahmen, die wie eine Girokarte den Betrag direkt vom Girokonto verbucht.

Also ist es kein Kreditkarte. Auch keine in "".
Denn einen Kreditrahmen kann man trotzdem haben, auch wenn die Bank unfreundlicherweise dem Girokonto nur eine Visa-Debit beilegt.
Das nennt sich dann Dispo.


Und somit ist die Bezeichnung, dass es eine Vereinigung von beiden Systemen ist, sicherlich nicht falsch.

Doch. Ganz falsch sogar.
Das sind völlig andere Systeme.

Nach deiner "Definition" ist ein Fahrrad auch ein Auto, nur eben mit 2 Rädern, ohne Motor und Karosse.

Es ist halt nur ne Marketingformulierung, die jeder anders und zu seinen Wünschen interpretiert hat.

Nein, da kann man eigentlich nichts interpretieren.


Nun müssen Leute sich mal das Wissen über eine Debitkarte aneignen....

:-)

Welches Wissen jetzt genau? Wissen über die Debitkarte Girocard oder die Debitkarte Visa-Debit?
Beides sind Debitkarten.
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[3.1.2.1.1] Samsonnight antwortet auf machtdochnichts
16.09.2022 15:28
Benutzer machtdochnichts schrieb:
Welches Wissen jetzt genau? Wissen über die Debitkarte Girocard oder die Debitkarte Visa-Debit?
Beides sind Debitkarten.

Über eine Debitkarte generell. Denn dann weiß man auch, dass eine Visa Debitkarte wie eine Girocard funktioniert, aber dort eingesetzt werden kann wo zum Beispiel eine Visa/MasterCard verlangt wird, aber keine Girokarte (Ausland, etc.).
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[3.1.3] sushiverweigerer antwortet auf trauts
16.09.2022 16:29
Benutzer trauts schrieb:
Benutzer Samsonnight schrieb:

Deine hier aufgelistete mangelnde Akzeptanz betrifft aber generell jede Visa/MasterCard egal ob Debit oder Kreditkarte. Da hat die DKB im einzelnen nichts mit zu tun.

Dass eine "Kreditkarte" nicht überall akzeptiert wird, das ist zwar nicht modern, aber traditionell bekannt.


Das ist leider sehr "deutsch". In Skandinavien zahlt fast jeder seine Brötchen mit Kreditkarte und jeder kleine Kiosk akzeptiert sie, dort wird eher Bargeld verweigert, da das Handling zu teuer und unsicher ist (Raubüberfälle).

Deutschland ist leider in vielen Dingen sehr, sehr rückständig.
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[3.1.3.1] Villa Kunterbunt antwortet auf sushiverweigerer
16.09.2022 16:34

2x geändert, zuletzt am 16.09.2022 16:39
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Das ist leider sehr "deutsch". In Skandinavien zahlt fast jeder seine Brötchen mit Kreditkarte und jeder kleine Kiosk akzeptiert sie, dort wird eher Bargeld verweigert, da das Handling zu teuer und unsicher ist (Raubüberfälle).

Deutschland ist leider in vielen Dingen sehr, sehr rückständig.

Keine Panik....
Bei Raubüberfällen, Gruppenvergewaltigungen, Messerstechereien usw. sind "wir " auf der Überholspur.
DAS wird dann typisch "deutsch".
Somit werden wir auch bald eine breite Akzeptanz für bargeldlose Transaktionen haben.
Wer möchte gerne vergewaltigt, abgestochen und dann auch noch des Bargelds beraubt werden?
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[3.1.3.2] cboehme antwortet auf sushiverweigerer
21.09.2022 09:16
Benutzer sushiverweigerer schrieb:


Das ist leider sehr "deutsch". In Skandinavien zahlt fast jeder seine Brötchen mit Kreditkarte und jeder kleine Kiosk akzeptiert sie, dort wird eher Bargeld verweigert, da das Handling zu teuer und unsicher ist (Raubüberfälle).

Den deutschen Händlern sind halt die Gebühren, die bei Verwendung der Kredit/Debitkarte anfallen, zu teuer. Meine Autowerkstatt erzählte mir mal, dass sie pro Girocardtransaktion 12 Cent zahlen, bei KK aber über 1% zahlen müssten und das ihnen zu teuer ist, gerade weil sie eher größere Beträge abrechnen. Übrigens meinten sie, dass selbst die Bezahlung mit Bargeld für sie teurer und umständlicher sein als mit Girocard. Und auch in Skandinavien gibt es das Taschengeldproblem, also Kinder sich dann halt dort nichts kaufen können, weil sie noch keine Karte zum Bezahlen haben.

Deutschland ist leider in vielen Dingen sehr, sehr rückständig.

Naja, zumindest in Schweden ist die allgemeine Bezahlung mit KK durch das nationale System Swish praktisch abgelöst. Hätten die deutschen Banken mit Giropay auch hinbekommen können, war man aber wieder zu langsam und nicht einig was man will. Man könnte es sicher noch hinbekommen, aber anstatt wie bei Swish auf kostenlose P2P-Transaktionen zu setzen will man ja lieber P2B-Payments machen, was hierzulande aber schon PayPal beherrscht.
Und ja, P2P geht auch bei PayPal, aber sehr umständlich, und bei 50% der Fälle bei mir wählen Leute die falsche Variante (Bezahlen statt Friends&Family), und dann kann man es nicht mal kostenlos stornieren, weswegen man dann irgendwann das gar nicht mehr erwähnt.
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[3.1.3.2.1] trauts antwortet auf cboehme
21.09.2022 10:40
Benutzer cboehme schrieb:

Den deutschen Händlern sind halt die Gebühren, die bei Verwendung der Kredit/Debitkarte anfallen, zu teuer. Meine Autowerkstatt erzählte mir mal, dass sie pro Girocardtransaktion 12 Cent zahlen, bei KK aber über 1% zahlen müssten und das ihnen zu teuer ist,

Es ist schwer, echte Zahlen und Kosten zu finden

https://www.bezahlexperten.de/ratgeber/kartenzahlung-kosten-haendler/ nennt 0,25 % für EC, ab 0,89 % (z.B. VPay, Mastercard, Visa-Debit) für Kreditkarten. Andere Quellen nennen min. 0.09 € je Giropay-Zahlung.

Paypal kostet 2,49% plus 0,35 €?
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[3.1.3.2.1.1] OT RE: Mangelhafte Akzeptanz der Debitkarte
Trefferle antwortet auf trauts
21.09.2022 11:10
Benutzer trauts schrieb:

Es ist schwer, echte Zahlen und Kosten zu finden

https://www.bezahlexperten.de/ratgeber/kartenzahlung-kosten-haendler/ nennt 0,25 % für EC, ab 0,89 % (z.B. VPay, Mastercard, Visa-Debit) für Kreditkarten. Andere Quellen nennen min. 0.09 € je Giropay-Zahlung.

Es ist, je nach Anbieter, sehr unterschiedlich. Dann kommen meist noch Grundgebühren dazu.

Mein alter Anbieter hatte knapp 2% mit Kreditkarte und 0,18% mit Girocard plus jeweils 8 Cent Transaktionsgebühr. Dazu mind 60 Monate Laufzeit. Den Fehler habe ich beim neuen Anbieter nicht mehr gemacht.
Jetzt sind es 0,95% mit Kreditkarte und 0,2% mit Girocard plus 6 Cent Transaktionsgebühr jeweils. Ohne feste Laufzeit. Und weniger Grundgebühr ist es auch noch.
Gibt zwar auch welche ohne Grundgebühr, wie SumUP, aber wenn der Kartenumsatz über 5000€ im Monat ist, sind die 1% für Girocard und knapp 2% für Kreditkarten zuviel.

Ich habe die Geräte noch nie bei meinen Kontoführenden Banken gemacht. Die waren eigentlich immer noch teurer oder/und mit 5 Jahre Laufzeit :-/

Aber mit dem jetzigen Anbieter ist es inzwischen für mich als Händler billiger als Bargeld anzunehmen.
Und dadurch wir natürlich auch bei Kleinbeträgen Kartenzahlung akzeptieren, ist teilweise schon über 50-60% Kartenzahlung am Tag
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[3.1.3.2.1.1.1] trauts antwortet auf Trefferle
21.09.2022 11:23
Benutzer Trefferle schrieb:


Es ist, je nach Anbieter, sehr unterschiedlich. Dann kommen meist noch Grundgebühren dazu.

Mein alter Anbieter hatte knapp 2% mit Kreditkarte und 0,18% mit Girocard plus jeweils 8 Cent Transaktionsgebühr. Dazu mind 60 Monate Laufzeit. Den Fehler habe ich beim neuen Anbieter nicht mehr gemacht.
Jetzt sind es 0,95% mit Kreditkarte und 0,2% mit Girocard plus 6 Cent Transaktionsgebühr jeweils.

Danke für die fundierte Rückmeldung. Ja, es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Angebotsmodelle, mit unterschiedlichen Anteilen, mal mehr Transaktionsgebühr, mal mehr Prozente. Ebenso unterscheiden sich Kauf oder Miete plus Service für die Terminals deutlich.

Aus Dänemark kenne ich, dass selbst auf den Flohmärkten von Privat an Privat per Smartphone gezahlt wird. In Deutschland kenne ich das bestenfalls einigermaßen kompliziert per Paypal - oder was gibt es hierzulande für P2P-Zahlungsalternativen?
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[3.1.3.2.2] nukumichi antwortet auf cboehme
21.09.2022 18:37
Benutzer cboehme schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Naja, zumindest in Schweden ist die allgemeine Bezahlung mit KK durch das nationale System Swish praktisch abgelöst.

Stimmt so nicht. Waren gerade vier Wochen dort. In Supermärkten, Läden und auch Restaurants zahlen die Schweden überwiegend mit Kreditkarte. In sehr kleinen Läden, Cafes, auf Flohmärkten oder untereinander wird Swish genutzt.
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[3.1.3.3] binar antwortet auf sushiverweigerer
21.09.2022 10:00
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Das ist leider sehr "deutsch". In Skandinavien zahlt fast jeder seine Brötchen mit Kreditkarte und jeder kleine Kiosk akzeptiert sie, dort wird eher Bargeld verweigert, da das Handling zu teuer und unsicher ist (Raubüberfälle).

In den Niederlanden ist auch Kartenzahlung ("PINnen") sehr verbreitet, Kreditkarten werden da allerdings oft trotzdem nicht akzeptiert (Hinweis: Ob das für Amsterdam und andere Touristen-Hotspots auch gilt, weiß ich nicht)
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[4] janton2000 antwortet auf trauts
20.09.2022 20:43
Da hier die Debitkarte so schlecht gemacht wurde, muss auch ich jetzt nochmal meinen Senf dazu geben:
Als ich noch auf dem Land gewohnt habe, ging ohne Girocard nichts. Außer die Ketten hat die Debitkarte fast kein Geschäft akzeptiert. Jetzt wohne ich in einer Stadt mit 90K Einwohnern. Hier sieht es anders aus:
Es gibt quasi kein Geschäft, wo nur Girocard akzeptiert wird, daher kann ich jetzt alles mit der Debitkarte machen.
Mir gefällt es auch viel besser, wenn das Geld in Echtzeit vom Konto abgebucht wird und nicht wie bei einer Kreditkarte einmal im Monat, da man so einen super Überblick über seine Ausgaben hat. Online kann ich, im Gegensatz zur Girocard, jetzt auch mit meiner Debitkarte zahlen.
Den Fall, dass meine Debitkarte nicht akzeptiert wurde, weil kein Kredit, hatte ich noch nie. Ich fliege aber auch nicht 10mal im Jahr in die USA und miete mir jedes Mal einen Mietwagen...
Abschließend denke ich, dass man als normaler Städter mit einer Debitkarte super zurecht kommt. Auf dem Land braucht man allerdings eine Girocard und als Vielreisender scheinbar auch eine Kreditkarte.
Benutzer trauts schrieb:
Entgegen der DKB-Werbung ist die Akzeptanz der DKB--Debitkarte im Unterschied zur Girocard misearbel

* kleinere Geschäfte (z.B. mein Bäcker hier) akzeptieren dank Corona inzwischen oft kartenlose Bezahlung, nicht aber die DKB-Debitkarte
* Geldabhebung im Supermarkt klappt so gut wie nie, nur Aldi und dm bieten das per Sondervereinbarung
* Kartenzahlung im EUR-Ausland klappt überhaupt nicht
* Probleme der Debitkarte als Kreditkarte sind noch immer nicht gelöst, die Karte wird im Ausland nicht als Zahlungsmittel akzeptiert, z.B. bei Hotels und Mietwägen

Ob sich das mal ändern wird? Anscheinend wurde die DKB vom Erfolg des kostenlosen Girokontos überrannt. Da bleibt kein Geld in der Kasse, um den Service zu verbessern. Von daher rechne ich nicht mit deutlichen Fortschritten, solange die
girocard noch von anderen Banken angeboten und genutzt wird.
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[4.1] Otomo antwortet auf janton2000
23.09.2022 14:31
Den Fall, dass meine Debitkarte nicht akzeptiert wurde, weil kein Kredit, hatte ich noch nie. Ich fliege aber auch nicht 10mal im Jahr in die USA und miete mir jedes Mal einen
Mietwagen...
Abschließend denke ich, dass man als normaler Städter mit einer Debitkarte super zurecht kommt. Auf dem Land braucht man allerdings eine Girocard und als Vielreisender scheinbar auch eine Kreditkarte.

ich würde im Ausland auch nicht für den Mietwagen die DKB-Karte ziehen wollen, das wäre doch peinlich, da greife ich generell zur Amex