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Dreist !


21.09.2022 09:46 - Gestartet von hajo
einmal geändert am 21.09.2022 09:47
Zitat DKB Änderungsangebot: "Die Girokarte wird kostenpflichtig (0,99 Euro pro Monat, jährliche Belastung im Januar)."
Also werden am 01.01.2023 schon mal 11,88 € fällig.
Jedenfalls stimme ich dem "Änderungsangebot" nicht zu.
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[1] trollator antwortet auf hajo
21.09.2022 16:09
Benutzer hajo schrieb:
Zitat DKB Änderungsangebot: "Die Girokarte wird kostenpflichtig (0,99 Euro pro Monat, jährliche Belastung im Januar)." Also werden am 01.01.2023 schon mal 11,88 € fällig. Jedenfalls stimme ich dem "Änderungsangebot" nicht zu.

Weißte was richtig dreist ist? Ich verrat es dir.
Wenn kurz nach dem tot der Eltern einem angedroht wird das Girokonto zu kündigen, wenn man nicht das verwahrentgelt zahlen will.
So geschehen in 2021 im besten Währungssystem aller Zeiten.

Wie konnte es nur soweit kommen und wer trägt dafür die Verantwortung?
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[2] basti99 antwortet auf hajo
21.09.2022 16:18
Benutzer hajo schrieb:
Zitat DKB Änderungsangebot: "Die Girokarte wird kostenpflichtig (0,99 Euro pro Monat, jährliche Belastung im Januar)." Also werden am 01.01.2023 schon mal 11,88 € fällig. Jedenfalls stimme ich dem "Änderungsangebot" nicht zu.

Halte uns auf dem Laufenden. Bin gespannt, ob man dir nur die Girocard oder gleich das Konto kündigt.
Die ING hatte die Kündigungen ja sehr konsequent durchgezogen.
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[2.1] sleepyjoe antwortet auf basti99
21.09.2022 16:33
Benutzer basti99 schrieb:

Die DKB schreibt dazu: "Wir möchten Sie daher schon jetzt darauf hinweisen, dass wir uns vorbehalten, die Geschäftsbeziehung bzw. Teile davon zu kündigen, wenn wir Ihre Zustimmung nicht erhalten. "
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[2.1.1] PeterSimlock antwortet auf sleepyjoe
21.09.2022 17:59
Benutzer sleepyjoe schrieb:
Benutzer basti99 schrieb:

Die DKB schreibt dazu: "Wir möchten Sie daher schon jetzt darauf hinweisen, dass wir uns vorbehalten, die Geschäftsbeziehung bzw. Teile davon zu kündigen, wenn wir Ihre Zustimmung nicht erhalten. "

Bin gespannt wie DKB die Basis-Konten behandeln wird.
Diese darf die Bank nicht einfach so kündigen.
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[2.1.1.1] basti99 antwortet auf PeterSimlock
21.09.2022 20:17
Benutzer PeterSimlock schrieb:
Benutzer sleepyjoe schrieb:
Benutzer basti99 schrieb:

Die DKB schreibt dazu: "Wir möchten Sie daher schon jetzt darauf hinweisen, dass wir uns vorbehalten, die Geschäftsbeziehung bzw. Teile davon zu kündigen, wenn wir Ihre Zustimmung nicht erhalten. "

Bin gespannt wie DKB die Basis-Konten behandeln wird. Diese darf die Bank nicht einfach so kündigen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Leute mit einem DKB - Basiskonto gibt: Das Basiskonto wurde vor dem 15.8 nur mit Girocard ausgegeben, also ohne VISA. Kunden mit Basiskonto konnten nur an DKB eigenen Automaten kostenlos Geld abheben. Davon gab es doch angeblich nur 6 in ganz Deutschland. Bargeldversorgung dürfte in den meisten Fällen extrem teuer gewesen sein (vom Supermarkt mal abgesehen). Zum neuen Basiskonto gibt es jetzt eine VISA Debit. Das ist eine Aufwertung, und vielleicht wiegen die neuen 4,5 EUR monatlich die bisherigen Kosten der Bargeldbeschaffung auf.
Und wenn jemand mit Basiskonto den Bedingungen nicht zustimmt, wird die DKB die Girocard kündigen und dem Kunden die VISA anbieten.
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[2.2] hajo antwortet auf basti99
04.10.2022 13:23
Benutzer basti99 schrieb:

Halte uns auf dem Laufenden. Bin gespannt, ob man dir nur die Girocard oder gleich das Konto kündigt.
Die ING hatte die Kündigungen ja sehr konsequent durchgezogen.

Das Neueste aus Berlin:

Zitat:

"Zum 1. Oktober 2022 werden wir wie vertraglich vereinbart die Sollzinssätze anpassen. Bis 30.09.2022 6,58% p.a., ab 01.10.2022 9,29% p.a.
Girokonto mit Aktivstatus / Basiskonten

Girokonto ohne Aktivstatus: 7,18% p.a., ab 01.10. 9,89% p.a.

Zugrundeliegende Anpassungslogik Die Sollzinssätze sind an einen Referenzzinssatz (Zwölf-Monats-EURIBOR®, ISIN: EU0009652809) gekoppelt. Wie in Ziffer 2b des Girokonto-Vertrags vereinbart, prüfen wir jährlich am 15. September den Referenzzinssatz. Hat sich der Referenzzinssatz verändert, sinken oder steigen die Sollzinssätze um ebenso viele Prozentpunkte zum 1. Okt."

Anpassungslogistik ???
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[2.2.1] basti99 antwortet auf hajo
04.10.2022 14:32
Benutzer hajo schrieb:
Benutzer basti99 schrieb:

Halte uns auf dem Laufenden. Bin gespannt, ob man dir nur die Girocard oder gleich das Konto kündigt.
Die ING hatte die Kündigungen ja sehr konsequent durchgezogen.

Das Neueste aus Berlin:

Zitat:

"Zum 1. Oktober 2022 werden wir wie vertraglich vereinbart die Sollzinssätze anpassen. Bis 30.09.2022 6,58% p.a., ab
01.10.2022 9,29% p.a.
Girokonto mit Aktivstatus / Basiskonten

Girokonto ohne Aktivstatus: 7,18% p.a., ab 01.10. 9,89% p.a.

Zugrundeliegende Anpassungslogik Die Sollzinssätze sind an einen Referenzzinssatz (Zwölf-Monats-EURIBOR®, ISIN:
EU0009652809) gekoppelt. Wie in Ziffer 2b des Girokonto-Vertrags vereinbart, prüfen wir jährlich am 15. September den Referenzzinssatz. Hat sich der Referenzzinssatz verändert, sinken oder steigen die Sollzinssätze um ebenso viele Prozentpunkte zum 1. Okt."

Anpassungslogistik ???

Die Logik ist doch glasklar, und steht seit Jahren so in den Geschäftsbedingungen. Wie von Verbraucherschützern seinerzeit aus Transparenzgründen gefordert, ist der Dispo -Zins an einen Referenz- Zins gekoppelt. Die Überprüfung findet bei der DKB einmal jährlich am 15.9 statt.
Andere Banken haben vielleicht einen anderen Referenz- Zins und/oder einen anderen Überprüfungstermin. Auf jeden Fall wird man überall demnächst nachziehen. Und falls hier jemand seriöse Wirtschaftspresse verfolgt (ich meine nicht teltarif), dürfte man letzte Woche gelesen haben, dass sich beispielsweise Zinsen für Ratenkredite im letzten 1/4 Jahr um 1/3 erhöht haben. Bei Baukrediten sieht es ähnlich aus.
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[3] cdg antwortet auf hajo
21.09.2022 17:58
Benutzer hajo schrieb:
Zitat DKB Änderungsangebot: "Die Girokarte wird kostenpflichtig (0,99 Euro pro Monat, jährliche Belastung im Januar)." Also werden am 01.01.2023 schon mal 11,88 € fällig. Jedenfalls stimme ich dem "Änderungsangebot" nicht zu.
ich glaube, mich stört am meisten diese schnelle Abfolge der Erhöhungen bzw Gebühren. Das Tempo mache ich ungern mit. Du weisst dann bald ja nicht mehr, was wann als nächstes kommt? Zumal ich schon erwähnt hatte, dass wir die 0%-Zinsphase gerade wieder verlassen.

Ich halte das Vorgehen der Bank für äußerst ungeschickt, als säße da ein Anfänger an den Schaltern (der Veröffentlichungen)
Ich zumindest versuche meine Preiserhöhungen besser zu timen, sodass die Kunden das mitgehen können :)
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[3.1] trollator antwortet auf cdg
21.09.2022 18:24
Benutzer cdg schrieb:

Zumal ich schon erwähnt hatte, dass wir die 0%-Zinsphase gerade wieder verlassen.

Null Zins?
negativ zinsen gab es. und nicht nur negativ realzinsen mein liebster...
ganz andere nummer.
:-D

Ich halte das Vorgehen der Bank für äußerst ungeschickt, als säße da ein Anfänger an den Schaltern (der Veröffentlichungen) Ich zumindest versuche meine Preiserhöhungen besser zu timen, sodass die Kunden das mitgehen können :)


das was die zentralbanken im Nato gebiet machen ist zu hinterfragen.
In meinen Ausbildungen wurde nie die worte QE QT Geldmenge M1 M2 M3 erwähnt.
Was bringen die uns als IHK Kaufleute nur bei?
Bilanzen müssen ausgeglichen sein. natürlich.

heute kommt wieder die fed yes!
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[3.1.1] trollator antwortet auf trollator
22.09.2022 17:27

einmal geändert am 22.09.2022 17:28
Benutzer trollator schrieb:
Benutzer cdg schrieb:




heute kommt wieder die fed yes!

Here it is..
von Markus Koch live kommentiert

https://www.youtube.com/watch?v=FmFRpcl5pcQ
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[3.2] telpico antwortet auf cdg
22.09.2022 18:23

einmal geändert am 22.09.2022 18:28
Benutzer cdg schrieb:
ich glaube, mich stört am meisten diese schnelle Abfolge der Erhöhungen bzw Gebühren.

Ich hätt da mehrere Theorien:
Die DKB hatte ja zunächst als Guerillaaktion versucht, den Altkunden, die die Girocard nicht genutzt haben, einfach bei Ablauf der Karte leise und ohne Kommentar keine neue GiroCard mehr zu schicken. Als das aber von betroffenen Kunden en Mass moniert wurde (weil halt z.B. chipTAN Login mit abgelaufener Altkarte nicht klappt), hat man das einfach schnell als Versehen umgelabelt und wieder Nachfolgekarten verschickt. Das Verhalten der Altkunden war aus Banksicht leider nicht so wie erwartet und deswegen der Einspareffekt zu klein, weswegen man nun eine zunächst nicht geplante erneute Gebührenrunde für Altkunden nachgelegt hat, um mit mehr Gebühren mehr Argumentationsverstärkung zu haben, um Kunden doch noch in die gewünschte Richtung zu schieben

Die andere Theorie von mir wäre, dass man erstmal vorsichtig einen kleineren Kosten-Testballon starten wollte, wie viele Kunden wirklich abspringen, wenn man an der Gebührenschraube dreht. Dieser Theorie zufolge hätten dann beim bisherigen Versuchsballon weniger Kunden als befürchtet gekündigt und man kann nun relativ schadfrei nachlegen.

Noch eine andere Theorie von mir wäre, dass das Maestro-Ende-Drama ab Mitte 2023 ja erst richtig losgehen wird:
Bisher glauben ja alle, dass das VisaDebit-Thema nur knickrige Spinnerei von DKB und ING ist. Aber ab Mitte 2023 werden neuausgestellte Girocards bei allen Banken zwangsweise kein MaestroCoBadging mehr haben und alle Banken müssen dann notgedrungen alle ihre Kunden mit (ggü Charge-Kreditkarten funktionsreduzierten) Debitkreditkarten vertraut machen, sofern die Kunden nicht isoliert nur in D elektronisch bezahlen wollen.
Sprich: Ab Mitte 2023 verliert die klassische Girocard mit Maestro ja eh drastisch an Bedeutung. Andere Banken halten da ja immer noch weitgehend den Kopf in den Sand und trauen sich nicht und warten ab.
Evtl. war da zu Beginn von 2022 noch leise Hoffnung bei der DKB genau wie bei anderen Banken, dass es bei Maestro doch noch einen zeitlichen Aufschub geben könnte, der dann aber nicht kam. Also dachte man sich bei der DKB evtl jetzt: hold my beer, es wird jetzt neu gewürfelt, warum jetzt noch kostenfrei den alten Maestro-Kartentyp sinnfrei und kostenfrei an weitgehend inaktive Altkunden rausgeben? Wir machen jetzt win-win-win: mehr Geld verdienen, Maestro-Legacy-Kosten frühzeitig vorab reduzieren und on top inaktive Altkunden mit der Kostenmotivation aussortieren.