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Zwei Fette Fehler vom Kunden!


16.06.2022 01:45 - Gestartet von Rekatrednu
1. Er beklagt eine Berechnung des ganzen Monats Januar und kommt mit einem minderbemittelten Kommentar "Ein komisches Verhalten in heutigen Zeiten"...

Es wird immer vorab für den gesamten Monat berechnet, egal ob eine Kündigung eingestellt ist oder eben nicht! Kommt es zu einem Vertragsende, erhält man nach Vertragsende eine Abschlussrechnung mit der man dann ggf. zu viel bezahlte Beträge erstattet bekommt! Ein 24 Monatsvertrag hat immer 25 Rechnungen zur Folge, völlig normal! Liegt unter anderem daran, weil man eine Kündigung jederzeit zurück nehmen kann und wenn man das eben ein Tag vor Vertragsende machen würde, würde man ja sonst auf der nächsten Rechnungen rückwirkend nachbelastet werden, also ggf. ne doppelt so hohe Rechnung bekommen!

2. Einfach mal beim Kundenservice anrufen tut's auch! Es kann durchaus mal passieren, dass durch ein menschlichen Fehler oder ein Systemfehler die Kündigung falsch eingestellt wurde oder auch mal durch einen EDV technischen Fehler eine Kündigung nicht sauber durch läuft und ein Vertrag deshalb weiter berechnet wird!

Aber scheinbar ist der Typ ja perfekt und hat noch nie in seinem Fehler auch nur einen einzigen Fehler gemacht oder gehabt... Unverständlich solche Leute
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[1] sleepyjoe antwortet auf Rekatrednu
16.06.2022 06:22
Benutzer Rekatrednu schrieb:

In der Tat. Vodafone bleibt ein Drecksladen, so fair muss man sein.

Aber dennoch ist Rechnungen schreiben schon ganz normal. Wenn man nicht einverstanden ist, muss man sich an den Rechnungssteller wenden. Einfach die Rechnung zurückbuchen, oder nicht zahlen, setzt eine Mechanik ein in der ganz routinemäßig die seit x Tagen offenen Forderungen an Inkasso verkauft werden. Das handhaben viele Unternehmen heute so.

Ich hatte mich kürzlich beim Prüfen einer Telekomrechnung auch gewundert, dass nach meiner Kündigung für den letzten Monat wieder der volle Rechnungsbetrag auf der Rechnung steht. Warum werden nicht nur x Tage bis zur Deaktivierung berechnet? Aber dann ruft man da an. Oder man wendet sich über die telekomhilft an die. Und dann ist die Sache geklärt.
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[1.1] nios32 antwortet auf sleepyjoe
16.06.2022 08:23
Benutzer sleepyjoe schrieb:
Aber dann ruft man da an. Oder man wendet sich über die telekomhilft an die. Und dann ist die Sache geklärt.

Genau das ist bei einem Chaosladen wie vodafone allerdings vergeudete Zeit, denn was du mit der Hotline besprichst, kommt in der Buchhaltung doch noch weniger an als schriftliche Reklamationen. Bei letzten hat man aber wenigstens was auf der Hand.
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[2] nios32 antwortet auf Rekatrednu
16.06.2022 08:12
Sie machen sich ganz schön lächerlich, dem Kunden Fehler vorzuwerfen.
Er hatte ordentlich gekündigt und ihm lag eine Kündigungsbestätigung vor. Somit hätte er überhaupt nicht mehr reagieren müssen. Rechtlich endete der Vertrag und somit auch eine Zahlungspflicht und die Ermächtigung zum Lastschrifteinzug.
Wenn vodafone einen Fehler macht, ist das ganz allein deren Problem. Wobei "Fehler" ziemlich untertrieben klingt für das Chaos in deren Kündigungsabteilung und Buchhaltung.
Der Kunde hat es genau richtig gemacht. Schriftlich eine Rückerstattung des zuviel abgebuchten Monats verlangt mit Fristsetzung, anschließend Rückbuchung und Restforderung überweisen.

Danach hätte ich allerdings alle Inkassoschreiben ignoriert, bis sich entweder vodafone wieder meldet oder Post vom Gericht kommt. Die Sache ist dann mit einem einzigen Schreiben erledigt.