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Schwachsinn


24.05.2022 06:50 - Gestartet von blumenwiese
Mal wieder ein tolles Beispiel für vollkommen ungeeignete Maßnahmen, die dem Staat aber natürlich gefallen, weil es zusätzliche Einnahmen generiert.

Das fängt schon damit an, dass ich im Auto natürlich kein Handy in der Hand halten darf, es aber überhaupt kein Problem ist, wenn ich während der Fahrt versuche im 17. Untermenü des Bordcomputers eine Einstellung zu finden. D.h., ein Problem ist es selbstverständlich. Nur generiert das keine Einnahmen für den Staat.

Und eine Strategie für null Verkehrstote. Wenn ich das schon lese. Wenn Dummheit lachen könnte, hätte Deutschland die lustigsten Politiker. Es ist vollkommen absurd, eine solche Strategie zu fahren. Es wird immer Verkehrstote geben. Alles andere ist Schwachsinn.

Deutschland hat bereits jetzt nahezu jedes Jahr einen neuen Tiefstand an Verkehrstoten. Und der Grund dafür sind technische Weiterentwicklungen, sei es bei der passiven Sicherheit als auch bei der aktiven Sicherheit der Fahrzeuge. Es gibt keinerlei Studien, die auch nur entfernt belegen, dass solche Maßnahmen wie die hier vorgestellten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrstoten haben. Das ist Beschäftigungstherapie und das Finden neuer Möglichkeiten, mehr Geld zu verdienen.

Gleichzeitig wird alles getan, damit die Zahl der Verkehrstoten nicht weiter sinkt. Da der Rückgang der Verkehrstoten wie dargestellt hauptsächlich aufgrund der Zunahme der passiven und aktiven Sicherheitssysteme in Fahrzeugen zu verdanken ist, machen der Staat exakt das Gegenteil von dem was nötig ist. Durch das Drucken von Billionen von Euro und die dadurch ausgelöste Inflation, wenn Menschen gezwungen, ihr vorhandenes Fahrzeug immer länger zu fahren. Schon heute hat Deutschland im Gegensatz zu anderen Staaten eine relativ veraltete Fahrzeugflotte. Sprich Fahrzeuge werden in Deutschland besonders lange gefahren, bevor ein neues Fahrzeug erworben wird. Damit verzögert sich auch die Verbreitung neuer Sicherheitsfunktionen.

Der Staat und die Politiker tun also auf der einen Seite alles, damit sich die Zahl der Verkehrstoten gerade nicht verringert und auf der anderen Seite werden Pseudolösungen präsentiert, die keinen Einfluss auf die Zahl der Verkehrstoten haben, aber dem Staat Geld einbringen.

Und ich bin absolut davon überzeugt, dass die große Mehrheit der Deutschen weder willens noch geistig in der Lage ist, dies zu durchschauen.
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[1] basti99 antwortet auf blumenwiese
24.05.2022 07:10
Benutzer blumenwiese schrieb:


Und ich bin absolut davon überzeugt, dass die große Mehrheit der Deutschen weder willens noch geistig in der Lage ist, dies zu durchschauen.

Dass du der Schlaueste von allen bist, ist hier allen längst bekannt.
Schade ,wenn es trotzdem nicht für ein Auto mit Freisprecheinrichtung reicht.
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[1.1] blumenwiese antwortet auf basti99
24.05.2022 07:15
Benutzer basti99 schrieb:.
Schade ,wenn es trotzdem nicht für ein Auto mit Freisprecheinrichtung reicht.

Du hast meinen Kommentar gelesen und auch verstanden? Oder steht deine Antwort einfach im freien Raum ohne Bezug zu meinem Kommentar?
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[1.1.1] marius1977 antwortet auf blumenwiese
24.05.2022 08:13
Benutzer blumenwiese schrieb:
Benutzer basti99 schrieb:.
Schade ,wenn es trotzdem nicht für ein Auto mit Freisprecheinrichtung reicht.

Du hast meinen Kommentar gelesen und auch verstanden? Oder steht deine Antwort einfach im freien Raum ohne Bezug zu meinem Kommentar?

Hat er doch richtig interpretiert. Heutzutage muss man nicht mehr „bei der Fahrt!“ durch Menüs des Navis scrollen. Die notwendige Interaktion erfolgt durch Sprachbefehle.
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[1.1.1.1] blumenwiese antwortet auf marius1977
24.05.2022 08:34
Benutzer marius1977 schrieb:
Hat er doch richtig interpretiert. Heutzutage muss man nicht mehr „bei der Fahrt!“ durch Menüs des Navis scrollen. Die notwendige Interaktion erfolgt durch Sprachbefehle.

Dann muss ich leider feststellen, dass du nicht die geringste Ahnung über die auf unseren Straßen fahrenden Autos hast.

Natürlich gibt es je nach Alter des Autos, mehr oder minder ausgereifte Sprachnavigation. Aber weder hat das jedes Auto noch kann alles damit gesteuert werden.

Und das ändert nichts daran, dass wie in meinem ursprünglichen Kommentar dargestellt, es vollkommen erlaubt ist und üblich, während der Fahrt sich mit dem Bordcomputer seines Autos zu beschäftigen. Gesetzlich ist ausschließlich das Halten eines Gerätes verboten.

Aber darum ging es ja auch in meinem Kommentar überhaupt nicht. Das war eine Randbemerkung. Fazit meines Kommentars war, dass hier mal wieder irgendwelche Schaufensteraktionen gemacht werden, die nichts aber auch überhaupt nichts zur Verkehrssicherheit beitragen. Und gleichzeitig alles getan wird, damit die Verkehrssicherheit nicht weiter zunimmt.

Es ist halt sehr viel lukrativer, wenn man die Energie in Aktionen steckt, mit denen man Geld verdienen kann. Und es ist sehr viel weniger lukrativ, würde man Geld in Aktionen stecken, die tatsächlich die Verkehrssicherheit erhöhen.
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[1.1.1.1.1] everist antwortet auf blumenwiese
27.05.2022 08:31

einmal geändert am 27.05.2022 08:33
Ich bin auch sehr viele KM im Auto unterwegs. Es ist unglaublich wie viele Autofahrer, die garantiert eine Freisprecheinrichtung haben, dennoch mit dem Handy am Ohr telefonieren. Tausende scheiben zudem zB. Whatsapp Nachtrichten, mit dem Handy in der Hand. Es ist gefährlich!! Und es wäre Schwachsinn das nicht zu kontrollieren, nur weil etwas anderes (Bordcomputer bedienen) bedingt erlaubt ist.
Natürlich wäre es für die Sicherheit sinnvoll bestimmte Funktionen ab zB 10Km/h zu sperren.
Was ich alles in einem modernen Octavia während 200 Km/h einstellen kann, ist Wahnsinn.
Die Sache mit den Sprachbefehlen ist nett, aber vieles wird eben nicht unterstützt.


Benutzer blumenwiese schrieb:
Benutzer marius1977 schrieb:
Hat er doch richtig interpretiert. Heutzutage muss man nicht mehr „bei der Fahrt!“ durch Menüs des Navis scrollen. Die notwendige Interaktion erfolgt durch Sprachbefehle.

Dann muss ich leider feststellen, dass du nicht die geringste Ahnung über die auf unseren Straßen fahrenden Autos hast.

Natürlich gibt es je nach Alter des Autos, mehr oder minder ausgereifte Sprachnavigation. Aber weder hat das jedes Auto noch kann alles damit gesteuert werden.

Und das ändert nichts daran, dass wie in meinem ursprünglichen Kommentar dargestellt, es vollkommen erlaubt ist und üblich, während der Fahrt sich mit dem Bordcomputer seines Autos zu beschäftigen. Gesetzlich ist ausschließlich das Halten eines Gerätes verboten.

Aber darum ging es ja auch in meinem Kommentar überhaupt nicht. Das war eine Randbemerkung. Fazit meines Kommentars war, dass hier mal wieder irgendwelche Schaufensteraktionen gemacht werden, die nichts aber auch überhaupt nichts zur Verkehrssicherheit beitragen. Und gleichzeitig alles getan wird, damit die Verkehrssicherheit nicht weiter zunimmt.

Es ist halt sehr viel lukrativer, wenn man die Energie in Aktionen steckt, mit denen man Geld verdienen kann. Und es ist sehr viel weniger lukrativ, würde man Geld in Aktionen stecken,
die tatsächlich die Verkehrssicherheit erhöhen.