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ein deutsches Problem


10.03.2022 12:29 - Gestartet von helmut-wk
In vielen Ländern gibt es Leitungen an Außenwänden: Elektrizität (auch sonst gerne 5m über der Straße, also überhaupt nicht unterirdisch), Gas, Wasser, ... und natürlich auch Telefon bzw. jetzt Glasfaser.

Gut, bei Neubauten kann so was in die Wände integriert werden (weshalb Wasserleitungen eher ausnahmsweise an der Außenwand sind), aber alles was "nachinstalliert" wird, ist über dem Putz.

Wenn dann noch ein Kabel dazu kommt, macht das doch keinen Unterschied. Die Ästhetik ist auch schon ohne Glasfaser, sagen wir mal, reduziert.

Außer in D, und einigen anderen Ländern, die sich den Luxus leisten, immer Löcher zu buddeln oder bohren, damit die Leitungen bitteschön unsichtbar sind.
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[1] telekomflüchtling antwortet auf helmut-wk
14.03.2022 18:19
Benutzer helmut-wk schrieb:
In vielen Ländern gibt es Leitungen an Außenwänden: Elektrizität (auch sonst gerne 5m über der Straße, also überhaupt nicht unterirdisch), Gas, Wasser, ... und natürlich
auch Telefon bzw. jetzt Glasfaser.

Gut, bei Neubauten kann so was in die Wände integriert werden (weshalb Wasserleitungen eher ausnahmsweise an der Außenwand sind), aber alles was "nachinstalliert" wird, ist über dem Putz.

Wenn dann noch ein Kabel dazu kommt, macht das doch keinen Unterschied. Die Ästhetik ist auch schon ohne Glasfaser, sagen wir mal, reduziert.

Außer in D, und einigen anderen Ländern, die sich den Luxus leisten, immer Löcher zu buddeln oder bohren, damit die Leitungen bitteschön unsichtbar sind.

Ich kenne diese Art der Verlegung von Mallorca. Die von uns genutzte Wohnung wird mit "Fibra" von Moviestar versorgt. Die Leitung kommt komplett oberirdisch an Betonmasten. Vom Mast wurde die Leitung einmal quer über die Straße bis zum Haus gespannt (ohne zusatzliches Trageseil o.ä.) und dann an der Aussenwand entlang in Ösen (sehen aus wie schraubbare Ringelschwänzchen) bis zur Einführung durch die Aussenwand in die Wohnung geführt.
Auf der Leitung lassen sich gerne die Spatzen nieder...
Ich habe zunächst vermutet, dass diese Installation keines der Schlechtwetter im Herbst an der Küste überlebt, musste mich aber eines Besseren belehren lassen: Funktioniert seit mehreren Jahren ohne Probleme.
Eine unterirdische Verlegung - Luxus hin oder her- kommt dort ohnehin nicht in Frage, da sich in der Gegend meist der nackte Fels mit oft nur wenigen Zentimetern Auflage präsentiert.
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[1.1] helmut-wk antwortet auf telekomflüchtling
14.03.2022 18:45
Benutzer telekomflüchtling schrieb:
Eine unterirdische Verlegung - Luxus hin oder her- kommt dort ohnehin nicht in Frage, da sich in der Gegend meist der nackte Fels mit oft nur wenigen Zentimetern Auflage präsentiert.

In D würde man auch dann unterirdisch verlegen - nur der Aufwand zur Verlegung (Fels aufbohren o.ä.) wäre eben entsprechend größer als bei normalem Erdboden ...