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Als die Gendersprache das Portal teltarif eroberte ,-)


16.02.2022 09:58 - Gestartet von WinfriedSchneider
5x geändert, zuletzt am 16.02.2022 10:05
musste ein Brief des „Beitragsservice“ herhalten und wörtlich zitiert werden: Schon lese ich viermal von „Zahlenden“, die eigentlich nur einen Bruchteil ihrer Zeit mit dem Zahlen verbringen, die überwiegende übrige Zeit jedoch gerade nichts zahlen, schon gar keinen Rundfunkgebühren, sondern ganz andere Dinge tun.

Ich persönlich hoffe, dass es dabei bleibt, sonst bin in nämlich weg. Das machte ich zuletzt mit einem großen Vervein, den ich vor über 30 Jahren selber mitgründete, mich in den 90ern ein Jahrzehnt lang als Mitvorstand engagierte. Damals war ich übrigens schon längst sehr offen für „gendersensible Sprache“, wie man es heute nennt. Aber Fassaden-Gehampele und schlechtes Deutsch mochte ich nie, inzwischen hasse ich es so sehr, dass ich Konsequenzen ziehe, wenn ich kann.

Noch vor einigen Jahren wendete ich mich an die Redaktion mit dem Wunsch, das generische Maskulinum nicht so demonstrativ und nur im Singular zu verwenden. Das nenne ich „Gebrauchsanleitungs-Deutsch“: Der Nutzer, der Zahler usw. Das täte ich heute nicht mehr, denn es ist zwar für meinen Geschmack weiter unelegant, aber ohne Zweifel immerhin grammatisch korrekt.

Also liebe Redaktion: Weiter so!
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[1] RE: Als die Gendersprache das Portal teltarif (nicht) eroberte ,-)
Kuch antwortet auf WinfriedSchneider
16.02.2022 11:05
Hallo,

keine Sorge, bei uns wird sich da gar nichts ändern, für uns war und ist ausschließlich die deutsche Rechtschreibung maßgebend. Lediglich Zitate und Statements können und dürfen wir nicht verändern.

Alexander Kuch