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Radio ist so vielfältig wie schon lange nicht mehr


14.01.2022 22:03 - Gestartet von radiofan
Au weia - was für ein Unsinn!
Angeblich wären die meisten "massentauglichen" Programme sehr langweilig, ohne Persönlichkeiten und mit der immer gleichen Musik. Man könnte nur noch in den "Nischenprogrammen" interessantes finden. Immerhin wird da - ganz kurz - Radio C Luxembourg positiv erwähnt.
Kennen oder hören die Autoren nie 80s80s? Dort moderiert jeden Morgen Peter Illmann.
Ist die SWR3-Popnacht mit Ben Streubel nicht bekannt oder Steffi Neu vormittags bei WDR2? Oder Kristian Thees von SWR3?
Bei WDR4 ist immer samstags im Tagesprogramm Guildo Horn zu hören. Auch die Morgensendung bei WDR4 ist sehr persönlich und unterhaltsam.
Vielleicht sollten die beiden mal öfter nach NRW kommen. Gerade NRW wird oft noch radiomäßig unterschätzt. Tatsächlich war es bis 2020 eine Radiowüste. Das ist inzwischen dank Bundesmux 2 und dem neuen NRW-Privatmux nicht mehr der Fall. So hörenswerte und innovative Programme wie NOXX werden erst gar nicht erwähnt. Ein früheres Zitat: "NOXX ist nix".
Dagegen werden Podcasts hoch gelobt, falls man Hintergründiges hören möchte.
Da empfehle ich den DLF oder WDR5.
Der "Untergang des Radios" wurde in den letzten Jahrzehnten oft prophezeit. Eingetreten ist er nie.
Radio ist nach wie vor das meistgenutzte Massenmedium mit über 90%.
Aber wenn einem nichts neues mehr einfällt, wiederholt man halt alte Phrasen.
Vielleicht sollte man sich dann mal neue Themenbereiche suchen, worüber man noch schreiben könnte!
Indem man ständig eigene Ansichten und Phrasen wiederholt, werden sie auch nicht richtig.
Radio ist derzeit so lebendig und vielfältig, wie schon lange nicht mehr. Auf die nächsten 100 JAHRE RADIO!
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[1] HabeHandy antwortet auf radiofan
15.01.2022 09:21
Benutzer radiofan schrieb:
Vielleicht sollten die beiden mal öfter nach NRW kommen. Gerade NRW wird oft noch radiomäßig unterschätzt. Tatsächlich war es bis 2020 eine Radiowüste. Das ist inzwischen dank Bundesmux 2 und dem neuen NRW-Privatmux nicht mehr der Fall.

Daher ist die alte Radiostruktur der Pseudo-Lokalsender in NRW aus UKW-Funzeln mit geringer Reichweite und relativ hohen Kosten je erreichbaren Hörer zum Tode verurteilt. Vor DAB+ lohnten die Funzelsender um die knappe Ressource UKW-Frequenz zu belegen damit landesweite Ketten eines Konkurrenten verhindert wird.

Mit DAB+ und der DAB+-Pflicht bei Neufahrzeugen mit Radio wurden die Karten neu gemischt und echte Konkurrenz zum WDR/radio.NRW geschaffen. Da man sich zusehr auf das blockieren/verhindern von DAB+ konzentriert hat wird der private NRW mux nun von anderen betrieben.
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[1.1] radiofan antwortet auf HabeHandy
15.01.2022 11:11
Das stimmt. Dennoch schätze ich, werden sich die Lokalradios behaupten, auch wenn sie einige Hörer verlieren.