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Fehlkalkulation der Studios


06.01.2022 14:36 - Gestartet von Cartouche
Bei der Familienfeier zu Weihnachten holte jemand den Pythagoraischen Becher heraus und verblüffte die anwesenden Kinder.
Mir scheint, als gäbe es hier Parallelen zu den Plänen der Studios.
Zumindest für den deutschen Streaming Markt (auch in Europa?) hat illegales Streaming aufgrehört, als Netflix und Prime in die breite Masse kamen.
Ich kenne viele Gutvers´diener, die nicht bereit sind, mehr sals einen Streamer und einen Schnellpaketversender mit Videoabteilung zu bezahlen, Sport iost hierbei nur für sehr wenige Extrageld wert.

Meine Prognose: die Zersplitterung der Anbieter wird bis 2024 weiter zunehmen. Keiner der Anbieter wird Geld verdienen, da ohne Syndikation (Nutzung fremder Programme) das Portfolio sehr schmal ist und die monatlichen Preise für die Kunden gering sein müssen, um überhaupt Kunden zu gewinnen.

Kunden werden leiden, weil ihre Serien nicht mehr verfügbar sind, und sie keinen weiteren Vertrag abschließen können, Studios werden leioden, weil sie weniger Zuschauer erreichen.
Es wird also eine Konsolidierung geben und die Inhalte werden in einigen Jahren wieder bei wenigen Aggregatoren landen.
Bis dahin haben die Kunden zum Teil die illegale Welt kennengelernt und kehren möglicherweise nie mehr zun den legalen Anbietern zurück.
Die aktuelle Entwicklung ist von Gier der Studios getrieben und ist super nachhaltig, wenn man die Welt nur in Quartalen bedenkt.
Es wird also doof für alle, die Studios werden Geld verlieren und ich habe vielleicht mehr Zeit zum Lesen, weil Netflix auch in Zukunft kaum noch Inhalte für mich bietet, so dass ich, genau wie 2021, jeweils im Sommer nicht Kunde bei Netflix bin.
Sorry, selbst schuld, Entertainment-Leute.