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Teures Roaming außerhalb der EU


09.12.2021 11:58 - Gestartet von HabeHandy
Der aktuelle Kostenschutz von 60€ beim Roaming ist unzureichend. Es wäre sinnvoller wenn erst Kosten entstehen dürfen wenn man das Roaming Manuel per SMS freigeschaltet oder ein Paket gebucht hat.
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[1] basti99 antwortet auf HabeHandy
09.12.2021 13:03
Benutzer HabeHandy schrieb:
Der aktuelle Kostenschutz von 60€ beim Roaming ist unzureichend. Es wäre sinnvoller wenn erst Kosten entstehen dürfen wenn man das Roaming Manuel per SMS freigeschaltet oder ein Paket gebucht hat.

Vor was soll denn der mündige und geschäftsfähige Bürger noch alles geschützt werden? Es gibt doch bereits die SMS beim Grenzübertritt bzw Fremnetzeinbuchung, die über Kosten informiert. oder bekomme nur ich die?
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[1.1] HabeHandy antwortet auf basti99
09.12.2021 13:27
Benutzer basti99 schrieb:

Vor was soll denn der mündige und geschäftsfähige Bürger noch alles geschützt werden? Es gibt doch bereits die SMS beim Grenzübertritt bzw Fremnetzeinbuchung, die über Kosten informiert. oder bekomme nur ich die?

Vor Wucher. Die SMS die über die kosten informiert kommt wenige Sekunden vor der zweiten SMS die einen Mitteilt das die 60€ kostenschutz erreicht wurden.

4,10€/MB in der Schweiz ist Wucher
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[1.1.1] basti99 antwortet auf HabeHandy
09.12.2021 13:40
Benutzer HabeHandy schrieb:
Benutzer basti99 schrieb:

Vor was soll denn der mündige und geschäftsfähige Bürger noch alles geschützt werden? Es gibt doch bereits die SMS beim Grenzübertritt bzw Fremnetzeinbuchung, die über Kosten informiert. oder bekomme nur ich die?

Vor Wucher. Die SMS die über die kosten informiert kommt wenige Sekunden vor der zweiten SMS die einen Mitteilt das die 60€ kostenschutz erreicht wurden.

4,10€/MB in der Schweiz ist Wucher

Abgesehen davon, dass mein Telekom - Tarif, dessen Kosten Sie selbstverständlich für Wucher halten werden - die Schweiz inkludiert, wird der mündige Bürger in der Lage sein, die Gebrauchsanleitung seines Telefons zu lesen und zu verstehen, um Roaming einfach zu deaktiveren. Alternativ könnte er auch seinen Mobilfunkanbieter anrufen, der ihm kostenfrei eine Sperre setzt.
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[1.1.1.1] Data antwortet auf basti99
09.12.2021 15:17
Benutzer basti99 schrieb:

Abgesehen davon, dass mein Telekom - Tarif, dessen Kosten Sie selbstverständlich für Wucher halten werden - die Schweiz inkludiert, wird der mündige Bürger in der Lage sein, die Gebrauchsanleitung seines Telefons zu lesen und zu verstehen, um Roaming einfach zu deaktiveren. Alternativ könnte er auch seinen Mobilfunkanbieter anrufen, der ihm kostenfrei eine Sperre setzt.

Dem mündigen Bürger ist aber nicht in jedem Fall bewusst, wenn er zyklisch SMS von seinem Anbieter erhält, dass er in seinem Tarif kein Internet enthalten ist, dann plötzlich im nicht EU-Ausland es auf einmal doch ist und mal eben 20€ pro MB(!) abgezogen bekommt. Natürlich hätte man die Preisliste vorher studieren, das Daten-Roaming ausschalten können, bevor(!) man das Telefon ausschaltet im Flieger. Im Offline-Modus geht das nicht und sobald das Telefon sich ins fremde Netz einbucht, ist ein lächerliches MB für die Hintergrundabfragen in Sekunden weg und auch der Zwanni dafür. Glück hat nur der, der nicht viel Guthaben auf seiner Prepaid-Karte aufgeladen hatte.
Daher kann ich nur unterstreichen, dass solch Wucher-Preise, die noch heute verbreitet sind, verboten gehören. Wäre die Politik in EU-Land nicht eingeschritten, hätten wir auch hier noch solche Zustände.
Da die Zeit gerade gut dafür ist, wünsche ich mir von den Anbietern mehr Transparenz in ihrer Kommunikation mit seinen/ihren den Kunden.
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[1.1.1.2] HabeHandy antwortet auf basti99
10.12.2021 10:06
Benutzer basti99 schrieb:
wird der mündige Bürger in der Lage sein, die Gebrauchsanleitung seines Telefons zu lesen und zu verstehen, um Roaming einfach zu deaktiveren.
Bringt nix da dank geisterroaming trotzdem Geld abgebucht wird wenn man nicht bei der Telekom ist. Der einzige wirksame Schutz ist entfernen der Simkarte,

Den bei der Telekom üblichen Kostenschutz könnte man für alle vorschreiben oder zumindest verbieten mehr als das tausendfache des EK den Kunden zu berechnen.
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[1.2] heavenrider antwortet auf basti99
11.12.2021 14:12
Benutzer basti99 schrieb:
Vor was soll denn der mündige und geschäftsfähige Bürger noch alles geschützt werden? Es gibt doch bereits die SMS beim Grenzübertritt bzw Fremnetzeinbuchung, die über Kosten informiert. oder bekomme nur ich die?

Es ist in anderen Ländern durchaus üblich, das kostenpflichtiges Roaming erst dann aktiviert wird, wenn der Kunde es ausdrücklich wünscht. Dann hat er die Wahl (auch vor Grenzübertritt) einen entsprechendes Paket zu buchen. Das war auch bei 1&1 vor Jahren normal, als es noch kein kostenloses EU-Roaming gab. Da habe ich in Frankreich bei Bedarf ein Paket für einen gewissen Preis gebucht (meistens sogar nur für 1 Tag) wenn nicht, war das Daten-Roaming komplett deaktiviert. Telefonate wurden dann zu Kosten abgerechnet, die man in der SMS erfahren hat.

Ich weiß nicht, ob es 1&1 immer noch macht, aber der Grund, warum dies von den Netzbetreiber standardmäßig nicht gemacht wird ist ganz einfach, man verdient damit wunderbar schnell Geld. Ich bin mal bei einem kurzen Kontakt unter 10 Minuten im Schweizer Grenzgebiet 5€ los geworden, ohne dass ich aktiv das Handy genutzt habe. Das darf man durchaus Wucher nennen und gehört meiner Meinung verboten.