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Zufriedene Kunden kündigen nicht?


11.11.2021 09:27 - Gestartet von okverstanden
Dachte es geht nur um den Preis :)

Bin mal gespannt wie sich der Markt rund um die ganzen Caschbacks nun entwickelt.
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[1] wolfbln antwortet auf okverstanden
11.11.2021 09:47

2x geändert, zuletzt am 11.11.2021 09:53
Benutzer okverstanden schrieb:
Dachte es geht nur um den Preis :)

Bin mal gespannt wie sich der Markt rund um die ganzen Caschbacks nun entwickelt.

Na klar gehts auch um den Preis.
Da hat aber o2 einiges verstanden. Sie bieten unbegrenzte Datenflats zu international üblichen Preisen an und nicht solchen Mondpreisen wie bei Telekom und Vodafone. Die rechtlich umstrittenen Streaming-Flats (DT StreamOn, VF Pässe) wirken da kontraproduktiv und schmälern das frei verfügbare Datenvolumen).
Dann ist da noch das o2-Netz: für den einen passt es, für den anderen nicht. Das ist aber lokal und von den Ansprüchen abhängig und ist zuletzt - lokal unterschiedlich - zumeist etwas besser geworden.
Spannend wird die "Abspaltung" von 1&1. Die wollen vorauss. 2023 ihre Kunden migrieren, d.h. nur noch Roaming im o2-Netz zulassen und wo es geht auf eigenen Beinen stehen. Im Consumer Segment von 3-10 GB/Monat haben 1&1-Marken einen hohen Anteil im o2-Netz. Leider wird dort der Wechsel durch eine Mond-Portierungsgebühr innerhalb von 1&1-Marken erschwert. Aber erst 2026 fangen sich an, beide Netze o2 und 1&1 (außerhalb von 5G) wirklich zu unterscheiden.

Die Trennung des Mobilfunkvertrags vom Kauf des Handys auf Kredit war lange überfällig und ist damit endlich erfolgt. Ein kleiner Wermutstropfen liegt noch im oft überhöhten "Anschlusspreis" der ggw. bei 24-Monats-Verträgen erlassen wird. So etwas sollte es auch nicht mehr geben. Denn er wirkt halt doch wie ein Aufpreis auf monatl. Kündbarkeit gegenüber 24-Monats-Bindung. Mal schauen, ob das auch endet. Das wird aus dem Artikel nicht ganz klar.
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[1.1] xxbr0116 antwortet auf wolfbln
11.11.2021 10:13
kleiner Wermutstropfen liegt noch im oft überhöhten "Anschlusspreis" der ggw. bei 24-Monats-Verträgen erlassen wird. So etwas sollte es auch nicht mehr geben. Denn er wirkt halt doch wie ein Aufpreis auf monatl. Kündbarkeit gegenüber 24-Monats-Bindung. Mal schauen, ob das auch endet. Das wird aus dem Artikel nicht ganz klar.

Aus deiner Sicht mag das vielleicht stimmen, aber ganz so ist das nicht, die Simkarten kosten Geld (und das nicht wenig) Die ganzen Systeme und Menschen dahinter fallen nicht für Umme vom Himmel und der Durchschnittskunde ist nicht mal in der Lage oder gar Willens eine Simkarte einzulegen und sein Googlekonto zu übertragen... also bitte vorsichtig mit solchen Bewertungen - In den Handyshops werden zu 50 % IT Dienstleistungen (durchaus nicht unter 50 nicht 70 Euro die Stunde zu bewerten - KFZ Mechaniker kassieren auch nicht zu knapp, hier in Berlin sind 70 bis 100Euro netto schon üblich) erbracht, und Irgendwie muss das alles auch bezahlt werden, Simkarte einlegen und Starklarmachen ist das Minimum was ei meisten erwarten - aber bitte am besten umsonst.
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[1.1.1] wolfbln antwortet auf xxbr0116
11.11.2021 21:25

2x geändert, zuletzt am 11.11.2021 21:27
Benutzer xxbr0116 schrieb:
kleiner Wermutstropfen liegt noch im oft überhöhten "Anschlusspreis" der ggw. bei 24-Monats-Verträgen erlassen wird. So etwas sollte es auch nicht mehr geben. Denn er wirkt halt doch wie ein Aufpreis auf monatl. Kündbarkeit gegenüber 24-Monats-Bindung. Mal schauen, ob das auch endet. Das wird aus dem Artikel nicht ganz klar.

Aus deiner Sicht mag das vielleicht stimmen, aber ganz so ist das nicht, die Simkarten kosten Geld (und das nicht wenig) Die ganzen Systeme und Menschen dahinter fallen nicht für Umme vom Himmel und der Durchschnittskunde ist nicht mal in der Lage oder gar Willens eine Simkarte einzulegen und sein Googlekonto zu übertragen... also bitte vorsichtig mit solchen Bewertungen
- In den Handyshops werden zu 50 % IT Dienstleistungen (durchaus nicht unter 50 nicht 70 Euro die Stunde zu bewerten - KFZ Mechaniker kassieren auch nicht zu knapp, hier in Berlin sind 70 bis 100Euro netto schon üblich) erbracht, und Irgendwie muss das alles auch bezahlt werden, Simkarte einlegen und Starklarmachen ist das Minimum was ei meisten erwarten - aber bitte am besten umsonst.


Das sehe ich wirklich anders. Die SIM-Karten als Chip auf dem Plastikträger kostet nur wenige Cent. Was etwas kosten kann, ist der Kundendienst, wenn den Kunde zu blöd ist, sie einzulegen und die Einbuchung in das System.

Zwei Gründe, warum die Kosten aber dennoch minimal sind:
- sonst hätte die Provider eSIM als Alternative viel mehr unterstützt
- gerade o2 zeigt ja an den tausendfach unters Volk gebrachten "Testkarten" (oder den "Freikarten" bei Prepaid), dass die Kosten eigentlich minimal sind.

Was die Kosten hochschraubt, trifft hier aber nicht zu:
- zum einen ist bei reinen Verträgen keine genaue Schufa-Prüfung nötig. Das ist nur erforderlich, wenn der Kunde ein Handy noch vorfinanziert haben will.
- zum anderen ist auch nicht die aufwändige Prepaid-Registrierung im System mit erneuter Verifikation erforderlich. Die IBAN sollte stimmen und wird nicht mal namentlich abgeglichen - erst wenn es Probleme beim Einzug gibt.
- die SIM-Karten werden auch zunehmend online bestellt und nicht mehr im Laden gekauft, was die Kosten weiter senkt.

Postpaid ist für den Betreiber ggw. sogar günstiger im "Anschluss" als Prepaid. Darum hat o2 seine "Testkarten" als Postpaid- und nicht Prepaidvariante herausgebracht.

Die 39,95€ Anschlusspreis sind ein Witz. Es kostet nur ein Bruchteil. Außer man hat sehr beratungsintensive Kunden oder wirklich Probleme beim Einzug, Zahlung oder im Mahnwesen.
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[1.2] berndmobile antwortet auf wolfbln
11.11.2021 21:37
Benutzer wolfbln schrieb:

Dann ist da noch das o2-Netz: für den einen passt es, für den anderen nicht. Das ist aber lokal und von den Ansprüchen abhängig und ist zuletzt - lokal unterschiedlich - zumeist etwas besser geworden.

Nunja, bei uns ist es irgendwie gleich geblieben seit der Abschaltung von UMTS. Meist 2 bis 4 MBit, manchmal auch nur 1 Mbit. Bei der Telekom ist es etwas besser geworden, von vorher rund 30 Mbit sind es nun zwischen 40 und 50 (Messung mit Telekom DSL Hybrid, Mobilfunk ereiche ich meist bis zu 70 Mbit und vielen Gegendende 100 Mbit (maximal 100 Mbit tarif)) Vodafone hat bei uns auch extrem an Boden gewonnen und haben bis 100 Mbit Bandbreite.

Spannend wird die "Abspaltung" von 1&1. Die wollen vorauss. 2023 ihre Kunden migrieren, d.h. nur noch Roaming im o2-Netz zulassen und wo es geht auf eigenen Beinen stehen. Im Consumer Segment von 3-10 GB/Monat haben 1&1-Marken einen hohen Anteil im o2-Netz. Leider wird dort der Wechsel durch eine Mond-Portierungsgebühr innerhalb von 1&1-Marken erschwert. Aber erst 2026 fangen sich an, beide Netze o2 und 1&1 (außerhalb von 5G) wirklich zu unterscheiden.

Wenn es überhaupt was wird :) Ich sehe es schon kritisch diese Vermischung, einerseits eigenes 5G aber 4G/EDGE wird mit O2 zusammen genutzt.

Die Trennung des Mobilfunkvertrags vom Kauf des Handys auf Kredit war lange überfällig und ist damit endlich erfolgt.

Damit war schon seit 2008 Schluss gewesen bei O2. Da hab ich mir damals ein Sony Ericsson Vivaz (kleines Touchhandy) geholt für 15 Euro im Monat außerhalb meines O2 Vetrags, 2012 ein Samsung Galaxy S3 für 25 Euro, dann später 2013 ein mobiler UMTS-Router für 5 Euro, 2016/17 das Nokia 220 für knapp 5 Euro, und seit letzter Monat ein Iphone Xr für 16,50 Euro. Alles war 24 Monate.

Ein kleiner Wermutstropfen liegt noch im oft überhöhten "Anschlusspreis" der ggw. bei 24-Monats-Verträgen erlassen wird. So etwas sollte es auch nicht mehr geben.

JA der Anschlusspreis ist schon enorm. Manche verlangen bis zu 50 Euro für eine Sim-Karte. Es ist schon krass teuer. Wenn man bedenkt das man eine PrePaid Karte für 5 Euro schon bekommt oder in manche Fällen wie bei o2 sogar umsonst mit einem Euro Startguthaben. Aber bei Verträge gleich 50 Euro. Klar man kann was verlangen, keine Frage, aber solche Beiträge?