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Ver(sch)wendung der Gebühren


11.10.2021 14:19 - Gestartet von iphone
Die immensen GEZ-Gelder müssen ja auch in Zukunft fleißig ausgegeben werden. Dann halt für parallele Mediatheken. Der Staatsfunk bleibt sich der Staatslinie treu in puncto Steuergeldverschwendung. Der WDR sollte versuchen die anderen Rundfunkanstalten zusammen trommeln und zumindest mit den Gewillten etwas Einheitliches auf die Beine stellen.
Dass der Chef des Hessischen Rundfunks von Zeitungsverlagen und Bindungen der Leser an eine Zeitungsmarke quatscht, zeigt nur, dass der Herr von seinem eigenen Job und der gesamten Branche keinen blassen Schimmer hat - Stichwort Zeitungssterben.
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[1] DNR antwortet auf iphone
11.10.2021 23:36
das war auch mein erster Gedanke als ich gelesen habe keine gemeinsame Mediathek...
da verschwenden die Intendanten vom ZDF und von der ARD die Gebühren der bundesbürger weil es sich ja hierbei nicht um ihr eigenes Geld handelt.
vielleicht sollte man die mehrkosten der 20 mediatheken den Herren von ihren 400000 € jahresgehalt einfach mal prozentual abziehen und mal gucken ob sie sich dann ein wenig bewegen und mal anfangen Geld einzusparen und es nicht einfach sinnlos durch die Gegend zu verteilen.

aus meiner Sicht müsste der öffentlich-rechtliche Rundfunk komplett privatisiert werden und alle Intendanten in Rente geschickt werden...
natürlich nur mit 50% ihrer ursprünglichen Rente weil sie ja ihr Leben lang nichts gearbeitet haben
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[1.1] iphone antwortet auf DNR
12.10.2021 00:07
Ach, im Grunde genommen ist das ÖR-System schon nicht schlecht, aber stammt halt noch aus Kriegszeiten und müsste dringend und von Grund auf reformiert werden: 5-6 ähnlich große Landesrundfunkanstalten (NRW, SüdWest, Bayern, Nord, Mitte/Ost), die die ARD beliefern, dazu ein kleines, autarkes ZDF und den fantastischen, völlig unterschätzten Deutschlandfunk. Wenn alle gemeinsam arbeiten würden hätten wir beispielsweise einen bundesweiten, öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender, Musiksender, Jugendsender, Sportsender, hochkarätige Serien, Filme und Dokumentationen. Alles Felder, die derzeit von den Privatunternehmen gefüllt werden müssen.
Die Engländer beweisen mit der BBC, wie ein staatlicher Sender hervorragende Arbeit leisten kann.
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[1.2] Larry49 antwortet auf DNR
12.10.2021 10:49
Benutzer DNR schrieb:

aus meiner Sicht müsste der öffentlich-rechtliche Rundfunk komplett privatisiert werden ...

Diese Aussage widerspricht sich. Es geht nur ÖR oder Privat.
Das es in DE keinen staatlichen Rundfunk gibt, liegt doch am "Tausendjährigen Reich". Auch hat es in den letzten Jahren schon Fusionen gegeben. 1989 gab es auch Gemeinschaftssendungen zwischen HR und Thüringen. Allerdings wurde dann der MDR gegründet. In Brandenburg gab es damals den ORB, der später im rbb aufgegangen ist. Im Südwesten gab es den SDR und den SWF, die zum SWR fusionierten. Auch haben der SR und Radio Bremen keine eigenständigen Fernsehprogramme mehr, wie bekannt sein dürfte. Scheinbar sind hier junge Leute unterwegs, die sich mit der Vergangenheit nicht beschäftigt haben.
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[1.3] DNR antwortet auf DNR
12.10.2021 17:59
Danke für die weiteren Kommentare im Grunde ist der öffentlich rechtliche Rundfunk nicht schlecht. Ganz verzichten wollte ich darauf ja auch nicht. Nur zwölf Intendanten mit 400000 € Mindesteinkommen könnte man durch einen Vorstand bestehend aus 3 ersetzen und Millionen von Gebühren der zahlenden Kunden einsparen.

Mag sein dass junge Leute eine andere sichtweise haben aber junge Leute bekommen ja auch keine 400000 € im Jahr irgendwo rein gesteckt für Intendant zu spielen.

Ich würde das ganze in ein Paket packen einen Vorstand nehmen und dann auf drei oder vier rundfunkanstalten reduzieren

Es ist der absolute Unsinn wenn ich um 19:45 Uhr in die 3. Schalte und auf jedem Sender wird allgemeines aus der bundesrepublik Deutschland wiederholt und hin und wieder auch lokales.
Was will der öffentliche Rundfunk denn auch machen wenn das Wetter schneefall voraus sagt kann der süddeutscher Rundfunk ja nicht sagen morgen wird es 30 Grad in Berlin.

Und viele Teile der Nachrichten sind bundesweit gleich ohne dass man die regional in den dritten Programmen alle noch mal wiederholt.
Öffentlich rechtlich ARD ein nachrichtensender die 3. Senden lokale Nachrichten aus ihren Sendegebiete und der restliche Quatsch der überall gleich ist gibt es auf tagesschau Ende der Diskussion.

Es geht darum nicht Millionen in den Sand zu setzen weil die Öffentlich-Rechtlichen denken sie müssen die kosten ja nicht bezahlen das macht ja der ... von steuerzahler.
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[2] helmut-wk antwortet auf iphone
14.10.2021 16:25
Benutzer iphone schrieb:
Der Staatsfunk bleibt sich der Staatslinie treu in puncto Steuergeldverschwendung.

Ein Staatsfunk ist in D verboten, es gab ein Urteil des Bundesverfassungsgericht, das verhinderte, dass ZDF und DLF zum Staatsfunk wurden (so wars von Adenauer geplant), stattdessen wurden sie wie die Sender der ARD schon immer öffentlich-rechtlich.

Einen Staatsfunk gibts z.B. in Russland, dort gibt es denn auch kein Pendant zu regierungskritischen Sendungen wie Panorama oder Anstalt (nur zwei Beispiele ...).