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fatale Fehlentscheidung


14.10.2021 06:22 - Gestartet von s10t2z3r
Wie schon andere schrieben: Diese Haltung ist nur mit Kirchturmpolitik zu erklären, oder mit Abteilungsegoismus. Glücklicherweise gibt es den mediathekviewer https://mediathekview.de/. Der macht seit Jahren den Job, den die Öffis eigentlich selber machen sollten. Da kann man dann schön beobachten, wohin die parallelen Mediathen der Sender führen: Ein- und dieselbe Sendung kann ich bei Arte finden oder bei ARD, oder bei 3SAT und beim ZDF. Irrsinn.
Dafür werden "ältere" Sendungen ausgelistet, was ich ebenfalls tragisch finde. Wenn ich auf eine ältere Ausstrahlung der "Anstalt" verweisen möchte, muss ich auf YouTube zurückgreifen! Gleiches gilt für "Das Microsoft-Dilemma" und viele andere wertvolle Eigenproduktionen. Nicht mehr in der Mediathek, aber auf YouTube! Das ist doch pervers.
Also meine Forderungen:
1. Gemeinsame Mediathek aller Öffis. Mindestens sollten die Öffis die gemeinsame Oberfläche medithekviewer unterstützen (technisch und finanziell).
2. Dauerhaftes Vorhalten mindestens der Eigenproduktionen, vor allem der Dokus.
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[1] helmut-wk antwortet auf s10t2z3r
14.10.2021 16:17
Benutzer s10t2z3r schrieb:
Wie schon andere schrieben: Diese Haltung ist nur mit Kirchturmpolitik zu erklären, oder mit Abteilungsegoismus.
Glücklicherweise gibt es den mediathekviewer https://mediathekview.de/. Der macht seit Jahren den Job, den die Öffis eigentlich selber machen sollten. Da kann man dann schön beobachten, wohin die parallelen Mediathen der Sender führen: Ein- und dieselbe Sendung kann ich bei Arte finden oder bei ARD, oder bei 3SAT und beim ZDF. Irrsinn.
Dafür werden "ältere" Sendungen ausgelistet, was ich ebenfalls tragisch finde. Wenn ich auf eine ältere Ausstrahlung der "Anstalt" verweisen möchte, muss ich auf YouTube zurückgreifen! Gleiches gilt für "Das Microsoft-Dilemma" und viele andere wertvolle Eigenproduktionen. Nicht mehr in der Mediathek, aber auf YouTube! Das ist doch pervers.
Also meine Forderungen:
1. Gemeinsame Mediathek aller Öffis. Mindestens sollten die Öffis die gemeinsame Oberfläche medithekviewer unterstützen (technisch und finanziell).
2. Dauerhaftes Vorhalten mindestens der Eigenproduktionen, vor allem der Dokus.

Was auch ginge: Eine gemeinsame Datenbank der verfügbaren Videos, aber die "Benutzeroberfläche" bleibt getrennt. Und beim Suchen mit Hilfe von Sendetitel o.ä. werden auch die entsprechenden Sendungen des jeweils anderen Kanals gefunden (was der Zuschauer auch abschalten kann, wenn er weiß, wo das zu sehen war).

Und wenn dann am Ende Youtube (bzw. dessen Eigentümer ...) den Reibach macht, weil das Original aus der Mediathek gelöcht ist - das ist wirklich pervers.