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streamen hat den Nachteil dass man sich in seiner Blase bewegt


30.09.2021 08:38 - Gestartet von flatburger
beim linearen Fernsehen und Radio hören bekommt man auch weitere Informationen und Eindrücke und bildet sich unerwartet weiter.
Interviews mit Personen der Zeitgeschichte, Reportagen, Dokumentarsendungen wissenschaftliche und gesellschaftliche Berichte usw.

Wer jeden Tag immer das gleiche tut bewegt sich auch geistig nicht.
Man will ja auch nicht jeden Tag SchiPoSa

Ich selbst kenne nur 1 Person mit der ich mich über die Vorteile des Digitalradios qualifiziert unterhalten kann. Das wird dann schnell langweilig.
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[1] Larry49 antwortet auf flatburger
30.09.2021 09:56
Benutzer flatburger schrieb:
beim linearen Fernsehen und Radio hören bekommt man auch weitere Informationen und Eindrücke und bildet sich unerwartet weiter. (...)
Ich selbst kenne nur 1 Person mit der ich mich über die Vorteile des Digitalradios qualifiziert unterhalten kann. Das wird dann schnell langweilig.

Ich kenne Sie zwar nicht, aber ich gehöre auch zu den Personen, die noch lineares Angebot über DAB+ und DVB-T2 nutzen.
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[2] little-endian antwortet auf flatburger
30.09.2021 15:05
Die technische Implementierung hat ja erstmal nichts mit den Inhalten zu tun.

Bei vielen passiven Teilnehmern hat klassisches Broadcasting große Vorteile, bei einzelnen eher Nachteile, denn die Frequenzbänder, die da leistungsstark von einigen wenigen Sendern zugeballert werden, ließen sich auch wunderbar für Mobilfunk und darüber Internetzugänge verwenden.
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[3] Wichtiger ist
helmut-wk antwortet auf flatburger
03.10.2021 12:27

einmal geändert am 03.10.2021 12:28
Benutzer flatburger schrieb:
beim linearen Fernsehen und Radio hören bekommt man auch weitere Informationen und Eindrücke und bildet sich unerwartet weiter.

Das geht auch mit Streamen (beispielsweise hole ich Streams aus dem Angebot linearem deutschen Fernsehen [oft wg. Zeitzonen zeitversetzt], wenn ich nicht in Europa bin - z.Zt. wg. Covid 19 erst mal nicht,. aber das kommt sicher wieder). Es kommt immer darauf an, was man sich reinzieht.

Aber insgesamt verbraucht Streaming mehr Strom als Fernsehen oder Radio per Funk (DAB+, UKW oder DVBT), und damit ist Streaming schädlich für unser Klima. Je weniger gestreamt wird, desto besser. Auch wenn der Einzelne nicht viel bewirkt - in der Summe kommt da schon ein ziemlicher "Batzen" zusammen.

In wenige Jahrzehnten wird streamen ein Nischenprodukt für Sonderfälle sein - oder eben ein Grund, warum unsere Zivilisation zusammenbricht.