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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste


24.09.2021 16:50 - Gestartet von hrgajek
Hallo,

es besteht kein Zweifel, das die chinesische Regierung eine andere Auffassung von Privatsphäre und Datenschutz hat, als wir hier "im Westen". Der aktuell entdeckte Mechanismus soll verhindern, dass chinesische Nutzer sich zu Themen informieren, die der chinesischen Regierung nicht gefallen.

Wenn Du vor einer Kaufentscheidung stehst, kannst Du die aktuell gewonnen Infos gerne verwenden und Dich für eine andere Marke entscheiden und hoffen, dass dort solche Dinge nicht implementiert sind.

Wenn Du das Gerät aber schon gekauft hast, brauchst Du viel Kenntnis und professionelle Hilfe, um herauszufinden, ob dort "schlimme Dinge" passieren.

Interessant wäre, ob solch ein Umstand das Recht zur Rückgabe und Wandelung des Kaufvertrages oder zum Umtausch herleitet. Das kann nur ein Jurist entscheiden.

Gehe im Zweifelsfall immer vom "worst case" aus.

Gruß Henning Gajek (teltarif.de)
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[1] wwadepohl antwortet auf hrgajek
27.09.2021 08:35
Benutzer hrgajek schrieb:
Hallo,

es besteht kein Zweifel, das die chinesische Regierung eine andere Auffassung von Privatsphäre und Datenschutz hat, als wir hier "im Westen". Der aktuell entdeckte Mechanismus soll verhindern, dass chinesische Nutzer sich zu Themen informieren, die der chinesischen Regierung nicht gefallen.

Grundsätzlich gilt das für alle hersteller einschließlich Apple. Es ist heutzutage Mode geworden, Geräte zu verkaufen, wo der Käufer nicht mehr wirklicher Eigentümer ist und nicht die volle Hoheit über das gerät hat. Ganz gleich ob Rechner, Telefon, auto oder sonstigen elektronischen Geräte.

Da hilft wirklich nur opensoure Hardware und Software.

Das BSI sollte gleich mal Apple und Telekom mit überprüfen.

Und wenn man schon ein Smartphone benutzt, dann bitte nur mit open source Apps, die über gesicherte TLS Verbindungen mit den servern kommunizieren. Aber für die Massen ist eben Google das Maß der Dinge und sie sind viel zu faul, sich sichere Dienste zu instaöllieren.

Statt Ladebuchsen zu standardisieren, sollte sich die EU lieber mal darun kümmern, dass sich ALLE vorinstallierten Programme vollständig löschen lassen und durch open source ersetzen lassen.
Wenn Du vor einer Kaufentscheidung stehst, kannst Du die aktuell gewonnen Infos gerne verwenden und Dich für eine andere Marke entscheiden und hoffen, dass dort solche Dinge nicht implementiert sind.

Wenn Du das Gerät aber schon gekauft hast, brauchst Du viel Kenntnis und professionelle Hilfe, um herauszufinden, ob dort "schlimme Dinge" passieren.

Interessant wäre, ob solch ein Umstand das Recht zur Rückgabe und Wandelung des Kaufvertrages oder zum Umtausch herleitet.
Das kann nur ein Jurist entscheiden.

Gehe im Zweifelsfall immer vom "worst case" aus.

Gruß Henning Gajek (teltarif.de)