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First World Problems


12.09.2021 19:58 - Gestartet von niknuk
einmal geändert am 12.09.2021 19:59
Man muss ein Handy nicht im Ausland kaufen. Man kauft es da, wo man wohnt und einen Ansprechpartner bei Problemen hat. Wenn es da ein bisschen teurer ist, so what? Wem der Inlandspreis zu hoch ist, der greift halt zu einem anderen Gerät, dessen Inlandspreis im Budget liegt, es muss nicht immer das neueste Top-iPhone sein. Immer noch besser als Einfuhrzoll zu zahlen und das Gerät dann doch nicht nutzen zu können, weil es deaktiviert wird.

Gruß

niknuk
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[1] XoXo0803 antwortet auf niknuk
16.09.2021 11:25
Gebe dir Recht, aber nicht komplett.

Bei Xiaomi dürfte das Problem etwas anders liegen als bei Samsung.
Xiaomi erkennt das nicht an einer Sim-Karte, da wird das Gerät direkt der Region zugeordnet.

Nun muss meine Nachbarin also ihr Xiaomi daheim lassen wenn sie ihre Familie auf der Krim besuchen will.
Falls du ein Xiaomi hast und Urlaub in Kuba planst, selbes Spiel.
Das hat Samsung nicht.
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[2] RE: Zugriff haben sie also schon...
Peter-1024 antwortet auf niknuk
16.09.2021 11:56
... da ist es ja nur noch ein kleiner Schritt sich Daten, Mikrofon und Kameras freizuschalten...!

Honi soit qui mal y pense!
Ein Schelm, der schlecht dabei denkt!

Kommt mir nicht in die Hütte der chinesische Bespitzelungsapparat. Dort im Reich der Mitte funktioniert das bei Andersdenkenden - warum nicht auch hier?!?
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[3] Tim K antwortet auf niknuk
16.09.2021 12:11
Benutzer niknuk schrieb:
Man muss ein Handy nicht im Ausland kaufen. Man kauft es da, wo man wohnt und einen Ansprechpartner bei Problemen hat. Wenn es da ein bisschen teurer ist, so what? Wem der Inlandspreis zu hoch ist, der greift halt zu einem anderen Gerät, dessen Inlandspreis im Budget liegt, es muss nicht immer das neueste Top-iPhone sein. Immer noch besser als Einfuhrzoll zu zahlen und das Gerät dann doch nicht nutzen zu können, weil es deaktiviert wird.


Warum nicht im Ausland kaufen? Geht doch bei Autos auch problemlos, und da ist (zum Glück) noch niemand auf die Idee gekommen, das Auto zu sperren.

Wenn bei Ihnen das Geld keine Rolle spielt, kann ich Sie nur beglückwünschen. Da sieht es bei mir schon anders aus. Und ich bin bei "backmarket" mit einem "Jahresiphone" SE 2020 dermaßen auf die Schnauze gefallen, daß ich mir das garantiert kein zweites Mal antun werde. Ich habe zwar mein Geld zurück, aber alles andere war unterirdisch.
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[3.1] niknuk antwortet auf Tim K
16.09.2021 13:08
Benutzer Tim K schrieb:

Wenn bei Ihnen das Geld keine Rolle spielt, kann ich Sie nur beglückwünschen.

Natürlich spielt bei mir Geld eine Rolle. Wie ich damit umgehe, schrieb ich aber: statt eines im Ausland gekauften Geräts X wird es dann halt ein im Inland gekauftes Gerät Y, wobei ich darauf achte, dass Y im Inland nicht teurer ist als X im Ausland. Sollte ich bei Y Abstriche bei der Leistungsfähigkeit machen müssen, dann ist das halt so. Man muss nicht immer das beste, schönste, größte haben. Abgesehen davon ist ein funktionierendes Y in jedem Fall leistungsfähiger als ein vom Hersteller gesperrtes X.

Gruß

niknuk
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[4] helmut-wk antwortet auf niknuk
18.09.2021 12:08
Benutzer niknuk schrieb:
Man muss ein Handy nicht im Ausland kaufen. Man kauft es da, wo man wohnt und einen Ansprechpartner bei Problemen hat.

Dumm nur, wenn man ins Ausland reist und dort das Händy abgeschaltet wird.

Ist zwar auch ein 1st-world-Problem, aber ins, dass sich erst nach dem Kauf ergibt.

Ein Blick auf die Liste zeigt, dass hier wohl Politik im Spiel ist (und das sieht sogar mehr nach USA und weniger nach China als "Verursacher" aus). Bei geänderter politischen Lage wird sich die Liste also ggf. verändern.

International tätige Journalisten werden wohl kein Xiamo mehr kaufen. Wer keine Lust hat, in Krisengebiete, nach Nordkorea o.ä. zu reisen, dem kann das wohl egal sein.

Aber wer entscheidet, welche Länder bzw. Gebiete (Krim!) gesperrt werden und welche nicht?