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Never ever werde ich...


17.07.2021 00:24 - Gestartet von niknuk
einmal geändert am 17.07.2021 00:36
...einen Telekommunikations-Vertrag in einem Shop abschließen. Nur online hat man die Zeit und Muße, sich vor einer Bestellung auch das Kleinstgedruckte durchzulesen. Nur online hat man vollständige Kontrolle darüber, was man bestellt und was nicht. Nur online hat man die Möglichkeit, Angebote unterschiedlicher Anbieter in Ruhe zu vergleichen. Und nur bei Online- oder Telefonbestellungen hat man ein Widerrufsrecht. Sogar Beratung und die Beantwortung offener Fragen bekommt man online (Hint: Online-Beratung gibt's nicht nur vom Anbieter selber, sondern auch z. B. in diversen Anbieter-unabhängigen Foren). Warum also soll ich mir von einem provisionsgeilen Shop-Mitarbeiter etwas aufschwatzen lassen?

Gruß

niknuk
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[1] 1franke antwortet auf niknuk
17.07.2021 19:02
Benutzer niknuk schrieb:
...einen Telekommunikations-Vertrag in einem Shop abschließen. Nur online hat man die Zeit und Muße, sich vor einer Bestellung auch das Kleinstgedruckte durchzulesen. Nur online hat man vollständige Kontrolle darüber, was man bestellt und was nicht. Nur online hat man die Möglichkeit, Angebote unterschiedlicher Anbieter in Ruhe zu vergleichen. Und nur bei Online- oder Telefonbestellungen hat man ein Widerrufsrecht. Sogar Beratung und die Beantwortung offener Fragen bekommt man online (Hint: Online-Beratung gibt's nicht nur vom Anbieter selber, sondern auch z. B. in diversen Anbieter-unabhängigen Foren). Warum also soll ich mir von einem provisionsgeilen Shop-Mitarbeiter etwas aufschwatzen lassen?

Gruß

niknuk
Bei allem menschlichen Respekt, ist das hier überhaupt GAR NICHT angebracht. Stell dir mal vor alle Ärzte und Krankenhauspersonal wären während den letzten fast 18 Monaten nicht da gewesen, oder aktuell Feuerwehr, Polizei etc. bei der Wetterkatastrophe in NRW und RLP?! Schwarze Schafe gab es und wird es immer geben, unabhängig von Berufsgruppe, aber alle über den selben Kamm zu scheren zeigt eigentlich nur dass anscheinend diese eine "negative" Erfahrung in einen Shop für den Stammtisch zu Schade war und deshalb hier der Druck mal raus musste.
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[1.1] basti99 antwortet auf 1franke
17.07.2021 20:40
Benutzer 1franke schrieb:

Bei allem menschlichen Respekt, ist das hier überhaupt GAR NICHT angebracht. Stell dir mal vor alle Ärzte und Krankenhauspersonal wären während den letzten fast 18 Monaten nicht da gewesen, oder aktuell Feuerwehr, Polizei etc. bei der Wetterkatastrophe in NRW und RLP?!

Was hat das mit dem vorherigen Beitrag zu tun? Es ging um Telekommunikations- Geschäfte. Dass dort provisionsgetrieben verkauft und nur selten beraten wird, ist jedem klar der versteht, wovon diese Läden leben und welche Vertriebsziele die Mitarbeiter zu erfüllen haben.

Ich werfe das den Mitarbeitern dort gar nicht persönlich vor. Selbst würde ich einen solchen Laden ohne vorherige umfassende Vorbereitung nicht betreten. Aber dann kann man gleich online bestellen.
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[1.2] niknuk antwortet auf 1franke
17.07.2021 21:06

einmal geändert am 17.07.2021 21:10
Was genau haben Ärzte, Feuerwehr und Polizei mit Telekom-Shops zu tun? Mir ist der Zusammenhang nicht klar.

Zu Erläuterung mein letztes Erlebnis (eines von vielen) mit dem Telekom-Shop: hier gibt es nur DSL 6000, das sich aber durch Buchung der Hybrid-Option auf zeitgemäße Geschwindigkeit "aufbohren" lässt. Ein älteres Ehepaar in der Nachbarschaft wollte einen Internetanschluss bestellen und hat mich um Rat gefragt. Nach ausführlicher Erörterung kam heraus, dass für die vorgesehene Nutzung (Online-Banking, gelegentliches Internet-Surfen, Videokonferenzen mit den Enkeln) DSL 6000 ausreichen müsste. Also habe ich den passenden Tarif empfohlen: MagentaZuhause Start mit DSL mit bis zu 16 Mbit/s (zur Erinnerung: es gehen nur max. 6 Mbit/s) für 24,95 €/Monat. Das habe ich auf einem Zettel notiert und die beiden sind damit in einen Telekom-Shop gegangen. Zurückgekommen sind sie mit einem 10 € teureren, überdimensionierten Tarif, nämlich MagentaZuhause S, bei dem aber ebenfalls nur max. 16Mbit/s enthalten sind (auch damit sind an der betreffenden Adresse nur max. 6 Mbit/s verfügbar). Dafür hätte man vielleicht noch Verständnis haben können, wenn man sie dann wenigstens noch auf die (bei MagentaZuhause S kostenlose) Hybrid-Option hingewiesen und den dazu passenden Router verkauft hätte. Dann hätten sie für den Mehrpreis wenigstens auch einen schnelleren Anschluss bekommen. Aber nein, man hat ihnen nur einen nicht hybrid-fähigen Speedport angedreht, womit einer der Hauptvorteile des teureren Tarifs gar nicht nutzbar war. Das sagt mir, dass der Verkäufer kein Interesse hatte, die beiden richtig zu beraten, sondern dass er ihnen nur einen möglichst teuren Tarif aufs Auge drücken wollte. Bei MagentaZuhause Start war ihm vermutlich die Provision zu poplig. Hätten die beiden den Anschluss online bestellt, hätten sie dagegen anstandslos den gewünschten Tarif bekommen und auch beim Router hätten sie durch Kauf einer kleinen Fritzbox nicht nur Geld sparen können, sondern hätten auch noch ein Gerät bekommen, das technisch den grottigen Speedports haushoch überlegen ist.

Nee, muss ich nicht nochmal haben.

Gruß

niknuk