Diskussionsforum
Menü

Immer diese "Premium"marken!


06.07.2021 19:22 - Gestartet von BjWei
einmal geändert am 06.07.2021 19:23
... dass Technologien bzw. Ausprägungen von Technologien immer kürzere Halbwertszeiten haben. Das heißt, dass Technologien durch neue immer schneller ersetzt werden.

Das heißt dann eben auch für mich als Verbraucher (seit 1998 übrigens):
Alle drei Jahre ein neues Auto, als Normalverdiener (heißt etwa 2000 € in Vollzeit) halt nur ein kleines.
Kurz vorm ersten TÜV/AU wird gewechselt, sonst nur getankt und gewaschen, Mobilitätsgarantie hab ich mir für meine Gebrauchszeit ja mitgekauft.

Inzwischen den 5. neuen Dacia für knapp 5000 €, den alten in Zahlung gegeben.
Für den Schnickschnack irgendeines "Premium"herstellers wie auch für dessen Namen würde ich niemals Geld ausgeben.

Ich weiß, das kann (und soll bitte!, sonst geht meine Rechnung irgendwann nicht mehr auf ... ;-) nicht für Jeden die Lösung sein.
Traurig ist nur, daß es scheinbar immer diese "Premium"marken trifft, Beispiel Apple, wo Kunden sogar funktionierende Telefone per Update "kaputtgemacht" werden, obwohl eigentlich der Akku physisch noch in Ordnung ist ...
Menü
[1] berndmobile antwortet auf BjWei
06.07.2021 19:51
Benutzer BjWei schrieb:
... dass Technologien bzw. Ausprägungen von Technologien immer kürzere Halbwertszeiten haben. Das heißt, dass Technologien durch neue immer schneller ersetzt werden.

Das heißt dann eben auch für mich als Verbraucher (seit 1998 übrigens):
Alle drei Jahre ein neues Auto, als Normalverdiener (heißt etwa 2000 € in Vollzeit) halt nur ein kleines.
Kurz vorm ersten TÜV/AU wird gewechselt, sonst nur getankt und gewaschen, Mobilitätsgarantie hab ich mir für meine Gebrauchszeit ja mitgekauft.

Inzwischen den 5. neuen Dacia für knapp 5000 €, den alten in Zahlung gegeben.
Für den Schnickschnack irgendeines "Premium"herstellers wie auch für dessen Namen würde ich niemals Geld ausgeben.

Ich weiß, das kann (und soll bitte!, sonst geht meine Rechnung irgendwann nicht mehr auf ... ;-) nicht für Jeden die Lösung
sein.
Traurig ist nur, daß es scheinbar immer diese "Premium"marken trifft, Beispiel Apple, wo Kunden sogar funktionierende Telefone per Update "kaputtgemacht" werden, obwohl eigentlich der Akku physisch noch in Ordnung ist ...

Ihre Antwort ist eine von denen die hier noch am Vernünftigsten ist. Ich finde die Leute die mehr als 30.000 Euro für ein Auto ausgeben sind doch selbst schuld an ihrer Lage. Würden sie diesen teueren Technikschrott nicht kaufen und damit ein Markt etablieren in denen die Schlippsträger richtig kassieren können hätten sie weniger Probleme, denn Technik schafft Probleme. Also Luxusprobleme. So oder so. Selbst mein Opa hat damals schon gesagt: Je weniger dran ist desto weniger kann kaputt gehen. Als junger Mensch dachte ich immer: Der ist Dumm. Neuere Technik ermöglicht Vereinfachung und mehr Sicherheit. Aber mit den Jahren lernte ich wie er es meinte und muss ihm selbst recht geben. All das was ich an Technik kann, kann nicht jeder, viele brauchen Helfer bei den Dingen. Ich selbst fahre noch einen alten Ford Fiesta Baujahr 1997. An dem Auto kann ich schrauben, Sachen (selbst)austauschen und muss net für jeden Unsinn an den Diagnose Computer hängen.

Der einzigste Hersteller der dieses Konzept noch einigermaßen erträglich umsetzt ist halt Dacia. Vor allem der Preis ist noch beruhigend für einen Neuwagen, je nach Modell kostet ein Neufahrzeug zwischen 4000 bis 10.000 Euro. Bei einigem Modellen kann noch "ohne" Servolenkung bestellen, jedoch ist dann zwingend notwendig ohne Klimaanlage zu bestellen. Mein Fiesta hat noch keine Servolenkung. Ich denke demnächst dran einen Dacia neu zu kaufen OHNE Servolenkung und Klimaanlage ;) Vorteil ohne Servo: Bei höheren Geschwindigkeiten ist von meinem Gefühl her ein stabileres Fahren bei dem nicht kleine Bewegungen am Lenkrad sich auf die Fahrrichtung auswirken. Nennt mich vieleicht altmodisch, aber man braucht nicht jede neue Technik. Man hätte auch so GSM abschalten können, UMTS/HSDPA hatte den Vorteil des gleichzeitigen Telefonieren UND Surfen. Über LTE kann man nur Internet nutzen, nicht mehr. Was ihr Telefonieren nennt über LTE ist einfach nur ein IP-Protokoll das integriert wird (VOLTE). Hab ich das so geliebt bei UMTS, gleichzeitig Surfen und Telefonieren. Gut bei O2 steht es mir noch einige Zeit zur Verfügung.
Menü
[1.1] BjWei antwortet auf berndmobile
06.07.2021 20:00
Benutzer berndmobile schrieb:
Ich finde die Leute die mehr als 30.000 Euro für ein Auto ausgeben sind doch selbst schuld an ihrer Lage.

Naja, "selbst schuld" sind sie natürlich, da sie es freiwillig gekauft haben.
Dennoch würde ich sagen, ist es eine Frechheit des Herstellers, sie in dem einen Land voll im Regen stehen zu lassen, während sie im anderen hofiert werden.

Im Übrigen sehe ich es als früherer KFZ-Servicetechniker genau wie Dein Opa ...
Menü
[1.2] nudel antwortet auf berndmobile
07.07.2021 06:16
Benutzer berndmobile schrieb:
Benutzer BjWei schrieb: UMTS/HSDPA hatte den Vorteil des gleichzeitigen Telefonieren UND Surfen. Über LTE kann man nur Internet nutzen, nicht mehr. Was ihr Telefonieren nennt über LTE ist einfach nur ein IP-Protokoll das integriert wird (VOLTE). Hab ich das so geliebt bei UMTS, gleichzeitig Surfen und Telefonieren. Gut bei O2 steht es mir noch einige Zeit zur Verfügung.
Ist doch irelevant, wie es funktioniert. Fakt ist, dass man per LTE logischerweise auch gleichzeitig sprechen und telefonieren können. Ob das leitungsgebunden oder per IP-Protokoll funktioniert, merkt man doch überhaupt nicht. Warum muss man da differenzieren?
Menü
[1.2.1] AlBndy antwortet auf nudel
07.07.2021 10:36
Ist doch irelevant, wie es funktioniert. Fakt ist, dass man per LTE logischerweise auch gleichzeitig sprechen und telefonieren können. Ob das leitungsgebunden oder per IP-Protokoll funktioniert, merkt man doch überhaupt nicht. Warum muss man da differenzieren?

Zumal es im Festnetz mittlerweile ja genauso läuft...
Menü
[2] niknuk antwortet auf BjWei
07.07.2021 23:26
Benutzer BjWei schrieb:

Inzwischen den 5. neuen Dacia für knapp 5000 €, den alten in Zahlung gegeben.

Ich habe seit 1998 auch 5 Autos besessen. Allerdings waren das alles Gebrauchtwagen. Vorteil: die Autos waren im Schnitt auch nicht teurer als 5000 Euro pro Auto, aber es waren allesamt "richtige" Autos und keine rumänischen Billigplastik-Schleudern. Ich musste sie auch nicht vor dem ersten TÜV-Termin verkaufen, weil für diese Autos (im Gegensatz zu Dacias) auch der 3., 4., oder gar 5. Termin kein Problem war.

Gruß

niknuk
Menü
[2.1] BjWei antwortet auf niknuk
08.07.2021 11:01
Benutzer niknuk schrieb:
Ich habe seit 1998 auch 5 Autos besessen. Allerdings waren das alles Gebrauchtwagen. Vorteil: die Autos waren im Schnitt auch nicht teurer als 5000 Euro pro Auto, aber es waren allesamt "richtige" Autos und keine rumänischen Billigplastik-Schleudern. Ich musste sie auch nicht vor dem ersten TÜV-Termin verkaufen, weil für diese Autos (im Gegensatz zu Dacias) auch der 3., 4., oder gar 5. Termin kein Problem war.

Wie ich schon sagte:
Jeder nach seiner Fasson!

Ich war Servicetechniker und hatte danach weder Lust noch Möglichkeiten, ständig an alten Autos rumzubauen, und seien es nur Bremsen oder Abgasanlage.
Den TÜV überleben Dacias allerdings schon, ich kenne dagegen viele "richtige" Autos, die ständig in der Werkstatt stehen und da auch viel Geld kosten.

Jeder soll das für sich entscheiden, ich bin eben eher der Typ "öfter mal was Neues", ich kenne aber auch viele, die ihr Auto bis zur Verschrottung fahren.

Rechnen tut sich übrigens Beides, nur alles, was dazwischen liegt, also z.B. die ach so günstigen "Jungen", die rechnen sich tatsächlich nicht, weil einerseits die Anschaffung noch nicht billig genug ist, andererseits schon teure Reparaturen (wohlgemerkt: wenn man es nicht selber machen kann!) anfallen, wie Bremsen, Scheiben, Auspuff, Kat, Lambdasonden, Turbolader etc. ...
Menü
[2.1.1] niknuk antwortet auf BjWei
08.07.2021 11:29
Benutzer BjWei schrieb:

Wie ich schon sagte:
Jeder nach seiner Fasson!

Ich war Servicetechniker und hatte danach weder Lust noch Möglichkeiten, ständig an alten Autos rumzubauen, und seien es nur Bremsen oder Abgasanlage.

Ich (bzw. die Werkstatt) musste (außer den normalen Wartungsarbeiten) an meinen Autos so gut wie nichts rumbauen. Sie hielten einfach. Waren halt keine Dacias ;-)

Den TÜV überleben Dacias allerdings schon, ich kenne dagegen viele "richtige" Autos, die ständig in der Werkstatt stehen und da auch viel Geld kosten.

Von welchen Autos man besser die Finger lassen sollte, erfährt man u. A. beim ADAC oder aus den TÜV-Statistiken. Und ja, unter den Gurken sind auch ein paar "richtige" Autos, aber hauptsächlich reichen sich Dacias, Fiats, Citroens und Renaults die rote Laterne herum, und das in schöner Regelmäßigkeit. Wenn man die Gurken kennt, ist es kein Problem, diese links liegen zu lassen und stattdessen einen Gebrauchtwagen zu wählen, der wenig Ärger macht.

Rechnen tut sich übrigens Beides, nur alles, was dazwischen liegt, also z.B. die ach so günstigen "Jungen", die rechnen sich tatsächlich nicht, weil einerseits die Anschaffung noch nicht billig genug ist, andererseits schon teure Reparaturen (wohlgemerkt: wenn man es nicht selber machen kann!) anfallen, wie Bremsen, Scheiben, Auspuff, Kat, Lambdasonden, Turbolader etc. ...

Wechsel von Bremsbelägen und Scheiben sind keine Reparaturen, das ein ist Austausch von Verschleißteilen und fällt damit unter Wartung. Turbolader-Defekte kann man vermeiden, wenn man ein Fahrzeug ohne Turbomotor wählt. Auspüffe halten zumindest bei "richtigen" Autos nicht selten sehr lange (ich hatte schon gebrauchte (!) Autos, da musste während der gesamten mehrjährigen Haltedauer nichts am Auspuff gemacht werden). Einen defekten Kat oder eine defekte Lambdasonde hatte ich noch nie. Lediglich ein Abgastemperatur-Sensor war mal defekt. Austausch in der Werkstatt hat 50 Euro gekostet, incl. Material und Arbeitszeit.

Gruß

niknuk
Menü
[3] nurmalso antwortet auf BjWei
12.07.2021 09:06
Die Premium Autos werden im Prinzip für die Firmenwagennutzung, für Leasing u. ä. konzipiert. Da laufen die ja eh nicht so lange in erster Hand. Danach sind das auch einfach nur Gebrauchtwagen. Wer als nicht Firmenwagenfahrer meint sich so was leisten zu müssen, der kann das entweder, weil er es kann oder er sitzt einem Irrtum auf, weil er glaubt da mithalten zu müssen. Viele grieifen dann eben genau zu diesen Gebrauchten, weil die auch nach ein paar jahren gefühlt mehr hermachen, als der neue "billige". Ob man damit zufriedener ist, ist eine andere Frage.
Ich fahre mein Auto gerne sehr lange, finde den wechsel stressig, weil man jedesmal Geld verliert. Da lass ich lieber ein paar gelegentliche Reparaturen machen und bin im Grunde nachhaltiger unterwegs, als würde ich ständig wechseln. Das Internet muss eben ein mobiles Gerät liefern und nicht irgendwas fest eingebautes.Und welches Auto? Irgenwas zwischen billig und Premium, also "ganz normal". Wichtiger als die Marke ist die Qualität der Werkstatt. Wenn man da eine hat, die einen nicht übers Ohr haut und gut arbeitet hilft das auch ein älteres Auto noch zu geringen Kosten zu betreiben. Premiumwerkstätten sind dafür nicht geeignet.