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spart Zeit und Kilometer


27.06.2021 11:48 - Gestartet von Cartouche
Allerdings nur, wenn wirklich bei dauerhaften Beschreibungen nicht der Arzt darauf besteht, dass man trotzdem mit seinem Kärtchen reinkommt und er dieses einlesen kann. Dies ist aber eine Frage der vergütungssysteme. Wenn der Arzt trotzdem Geld erhält, wenn der Patient einmal im Quartal ein eherezept abholt, dann sollte der Zeit und Kilometer spareffekt vollständig verfügbar sein.
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[1] basti99 antwortet auf Cartouche
27.06.2021 13:48
Benutzer Cartouche schrieb:
Allerdings nur, wenn wirklich bei dauerhaften Beschreibungen nicht der Arzt darauf besteht, dass man trotzdem mit seinem Kärtchen reinkommt und er dieses einlesen kann. Dies ist aber eine Frage der vergütungssysteme. Wenn der Arzt trotzdem Geld erhält, wenn der Patient einmal im Quartal ein eherezept abholt, dann sollte der Zeit und Kilometer spareffekt vollständig verfügbar sein.

Wie läuft denn das heute bei Video- Konsultationen? Da hat der Arzt die Karte im Zweifel ja auch nicht eingelesen, wird seine Leistung aber abrechnen wollen.
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[2] foobar99 antwortet auf Cartouche
27.06.2021 18:28
Benutzer Cartouche schrieb:
Allerdings nur, wenn wirklich bei dauerhaften Beschreibungen nicht der Arzt darauf besteht, dass man trotzdem mit seinem Kärtchen reinkommt und er dieses einlesen kann. Dies ist aber eine Frage der vergütungssysteme. Wenn der Arzt trotzdem Geld erhält, wenn der Patient einmal im Quartal ein eherezept abholt, dann sollte der Zeit und Kilometer spareffekt vollständig verfügbar sein.

Aber jetzt mal ehrlich: Gespart werden dann nur 0,70€.

Wenn die Abrechnung so möglich wäre (oder ist), könnten die Praxen die Papierrezepte nämlich auch einfach per Post schicken, gegebenenfalls auch direkt in die Wunschapotheke.
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[2.1] Hofrat antwortet auf foobar99
27.06.2021 21:15

einmal geändert am 27.06.2021 21:19
Wenn die Abrechnung so möglich wäre (oder ist), könnten die Praxen die Papierrezepte nämlich auch einfach per Post schicken, gegebenenfalls auch direkt in die Wunschapotheke.

Folgendes habe ich im Internet gelesen:

Mit einem Dauerrezept kann die Apotheke eine Medikation für einen bestimmten Zeitraum, maximal vier Mal, verlängern. Wird die größte Packung (N3), ausreichend für drei Monate, mit einem Dauerrezept für 4 Quartale ausgestellt, reicht ein Dauerrezept für ein Jahr.01.03.2020
https://www.centro-apotheke.de/

Das dürfte dann auch bei einem E Rezept mit der E Rezept App gelten
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[2.1.1] Tom_Richter antwortet auf Hofrat
01.07.2021 15:58
Benutzer Hofrat schrieb:
Mit einem Dauerrezept kann die Apotheke eine Medikation für einen bestimmten Zeitraum, maximal vier Mal, verlängern.

An sich eine gute Idee - aber kaum ein Arzt nutzt diese kassen- und patientenfreundliche Methode, da es für die Ausstellung eines neuen Rezeptes nur eines Knopfdrucks bedarf, der aber fürstlich vergütet wird.
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[2.1.1.1] Hofrat antwortet auf Tom_Richter
01.07.2021 18:06
Benutzer Tom_Richter schrieb:
Benutzer Hofrat schrieb:
Mit einem Dauerrezept kann die Apotheke eine Medikation für einen bestimmten Zeitraum, maximal vier Mal, verlängern.

Stimmt.

An sich eine gute Idee - aber kaum ein Arzt nutzt diese kassen- und patientenfreundliche Methode, da es für die Ausstellung eines neuen Rezeptes nur eines Knopfdrucks bedarf, der aber fürstlich vergütet wird.

Das stimmt leider, zur Entlohnung kann ich nichts sa<gen.

Meine Frau und ich sind bei einigen Fachärzten plus Hausarztpraxis, Zahnarztpraxis, leider, leider nutzt keine der Praxen ein Dauerrezept. Die Hausarztpraxis hat zwar eine Homepage, aber keine E-Mail Adresse, alles per Fax. Ich bin im DMP COPD und im DMP Diabetes Typ 2 als Insulinpflichtiger Diabetiker mit Bluthochdruck, meine vierteljährlichen Ausdrucke von der MyDyary Blutdruck Daten App und meine Ausdrucke aus der MySugr Diabetes ab, mit Angaben der jeweiligen Werte, wieviel Insulin ich gespritzt habe, was ich gegessen und getrunken habe, muss ich alles als am Tag vor de, Arztbesuch bei dem die Laborergebnisse mitgeteilt werdne, an meinem Drucker zu Hause mit vielen, vielen Seiten ausdrucken und dem Arzt vorlegen, der sich das auch immer anschaut, letzter HBA1C Wert 6,1. Ich drucke viele viele Seiten zu Hause aus und in der Hausarztpraxis wird alles wieder eingescannt. Man kann sich nur an den Kopf fassen, wenn so umständlich und teuer gearbeitet wird. Ich faxe mit Easybell und mit Sipgate Basic, mit dem Faxen habe ich keine Probleme und empfange meine Faxe mit Easybell als PDF Datei mit einer E-Mail an mein E-Mail Adresse. Stationäres Faxgerät nutze ich nicht, ich kann mit dem Drucker, Scanner auch Faxen, mache ich aber nicht. Ich habe kein Verständnis für diese Rückständigkeit. E Rezept App befindet sich auf dem Smartphone von meiner Frau und von mir, Elektronische Gesundheitskarte ist für meine Frau und mich bestellt. Die elektronische Patientenakte EPA, haben wir auch bereits als App jeweils auf unseren Smartphones, es ist alles Einsatzbereit. Corona Impfbescheinigung befindet sich jeweils auf der CovApp, Luca App und der Corona Warn App, bei meiner Frau und mir. Wir sind beide zwei Mal gegen Covid 19 geimpft, durch mein COPD kamen wir früher mit Impfen dran. Allerdings konnten wir die Apps noch nirgends nutzen. In den Geschäften etc. wird immer noch mit Zettel notiert, nicht mit Corona App oder Luca App oder Pass4All App gearbeitet. Ich verstehe das nicht, wir haben 2021 nicht 1971, 1981 oder 1991. Ich bin 62 Jahre alt meine Frau 60 Jahr, wir beide möchten nicht mehr in die Zeiten ohne Desktop PC Laptop, Tablet, und Smartphone zurück. Ich kann mir das gar nicht mehr vorstellen, alles zu machen wie ich das in den Zeiten vor den 90er Jahren gemacht habe, bevor ich mit Internet Zugang zu Hause Desktop, Drucker, Scanner und vorher schon Faxgerät zu Haus als Privatperson, als Arbeitnehmer, begonnen habe. Ich möchte in diese Zeiten nicht mehr zurück.
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[2.1.1.1.1] Tom_Richter antwortet auf Hofrat
01.07.2021 19:01
Benutzer Hofrat schrieb:
drucke viele viele Seiten zu Hause aus und in der Hausarztpraxis wird alles wieder eingescannt.

Schon mal darüber gesprochen, in welchem Format die Scans abgespeichert werden und ob Du nicht gleich in diesem Format drucken kannst? Dann würdest Du die vielen Seiten auf einem USB-Stick mitbringen und nur das auf Papier, worüber Du mit dem Arzt reden willst. Wobei beispielsweise Blutdruck als Diagramm in Excel weniger Seiten braucht und anschaulicher ist als die Werte in Tabellenform.

Ich habe kein Verständnis für diese Rückständigkeit.

Teilweise kann ich das schon verstehen. Es gibt kein einheitliches Datenformat, in dem die diversen Gesundheits-Apps die Daten übermitteln, und nicht jeder Patient ist fähig, die Daten nach Excel zu exportieren.

Der Verbesserungsbedarf ist offensichtlich. Aber um Software und Schnittstellen zu entwickeln, braucht man Fachleute und Geld - beides fließt notgedrungen erst mal in die gesetzlich vorgeschriebenen Anwendungen.
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[2.1.1.1.1.1] Hofrat antwortet auf Tom_Richter
01.07.2021 19:56
Benutzer Tom_Richter schrieb:

Schon mal darüber gesprochen, in welchem Format die Scans abgespeichert werden und ob Du nicht gleich in diesem Format drucken kannst? Dann würdest Du die vielen Seiten auf einem USB-Stick mitbringen und nur das auf Papier, worüber Du mit dem Arzt reden willst. Wobei beispielsweise Blutdruck als Diagramm in Excel weniger Seiten braucht und anschaulicher ist als die Werte in Tabellenform.

Der Arzt schaut sich immer meine ganzen Zettel Werte sofort an und durch in ist jedes Mal dankbar dafür. Die scannen das nicht vorher sondern erst wenn es der Arzt gesehen hat ein, irgendwann wenn die Zeit dafür ist wird eingescannt. Das bringt also nichts per USB Stick mit bringen. Ich habe keine Lust mich deswegen, wieder einmal mit dem angestellten Arzt, der dafür nicht verantwortlich ist oder mit den Arzt Helferinnen auseinander zu setzen. Und extra deshalb bei dem Arzt dem die Praxis gehört einen Termin machen, nein danke. Ich habe aufgehört deshalb mich mit dem Personal auseinander zu setzen, bringt nichts ausser dass ich mich aufrege und das ist es mir nicht Wert. Meine Nerven wurden deshalb schon genug strapaziert. Ein Besitzer Arzt ging in Rente letztes Jahr ein Diabetologen in der Praxis, mit dem hatte ich mich oft auseinander gesetzt. Hat im Endeffekt nur einmal bei der Teststreifen Menge etwas gebracht. Jetzt habe ich Sensoren im Arm Blutzucker Teststreifen zusätzlich muss ich selber zahlen, mache ich auch notgedrungen.

Ich habe kein Verständnis für diese Rückständigkeit.

Teilweise kann ich das schon verstehen. Es gibt kein einheitliches Datenformat, in dem die diversen Gesundheits-Apps die Daten übermitteln, und nicht jeder Patient ist fähig, die Daten nach Excel zu exportieren.

Es geht um die Patienten die fähig dazu sind, wer nicht dazu fähig mit seinen Daten umzugehen, da nützt es nichts. Excel Tabellen braucht man nicht dazu es gibt genügend spezielle Software dafür.

Der Verbesserungsbedarf ist offensichtlich. Aber um Software und Schnittstellen zu entwickeln, braucht man Fachleute und Geld - beides fließt notgedrungen erst mal in die gesetzlich vorgeschriebenen Anwendungen.

Wenn die Arztpraxis nicht mit macht nützt das alles nichts. Ich kenne einen Hausarzt und Diabetologen bei dem ich mir das vorstellen könnte, der ist als Arzt und Technisch auf der Höhe der Zeit. Leider, leider ist die Praxis als Hausarzt und Diabetologe zu weit entfernt. Ansonsten kenne ich keine Arzt Praxis die Technisch auf der Höhe der Zeit ist.
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[2.2] Tom_Richter antwortet auf foobar99
01.07.2021 16:20
Benutzer foobar99 schrieb:
Aber jetzt mal ehrlich: Gespart werden dann nur 0,70€. [...] Papierrezepte nämlich auch einfach per Post schicken,

Es sind nicht nur 80 Cent. Die Arztsoftware ist darauf eingerichtet, Rezepte auszudrucken. Nicht aufs Bedrucken von Umschlägen. Das manuelle Adressieren und Kuvertieren dauert länger als so mancher Arztbesuch.