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Würzburg


24.06.2021 11:17 - Gestartet von spezi10
In Würzburg ist die Situation ja ganz ähnlich. Würzburg und Heilbronn waren damals die beiden Pilotprojekte von Telekom und Vodafone. Und über die Pilotprojekte kam es nie hinaus.

In Würzburg hat die Telekom jetzt mit dem FTTH-Ausbau angefangen. Das wäre für Heilbronn natürlich auch die Lösung. Vielleicht gibt es ja bald eine entsprechende Vereinbarung mit der Stadt...
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[1] RE: Würzburg / Heilbronn
RobbieG antwortet auf spezi10
24.06.2021 15:59
Tach,

Benutzer spezi10 schrieb:
In Würzburg ist die Situation ja ganz ähnlich. Würzburg und Heilbronn waren damals die beiden Pilotprojekte von Telekom und Vodafone.

Das wird so nix. Da muss starke Hand Vorgaben machen.

Vodafone hat sich zwischen Fest und Funk verirrt. Da kommen die nich mehr raus.

T muss bauen.

Habe (erstmal) fertich
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[1.1] HaBu antwortet auf RobbieG
28.06.2021 11:54
Benutzer RobbieG schrieb:

Das wird so nix. Da muss starke Hand Vorgaben machen.

Vodafone hat sich zwischen Fest und Funk verirrt. Da kommen die nich mehr raus.

T muss bauen.


Auch das mit der starken Hand wird nichts!

Damit Vectoring geschaltet wird, müsste einer der beiden Anbieter zurückstecken und würde auf ADSL 16 Mbit/s zurückfallen.

Telekom: Ihr gehört das Kupfernetz. Sie hat viele Bitstream-Verträge mit anderen Anbietern wie 1&1. Das alles wäre nicht mehr möglich, wenn die Telekom ihre VDSL-Hardware abbauen würde. Die Telekom wird nicht zurückbauen.

Vodafone: Mit ihrer VDSL50-Hardware blockiert sie den Supervectoring-Ausbau der Telekom und kann alle Kunden, die mehr Speed wollen, bequem abwerben. Warum sollte also die Vodafone freiwillig zurückbauen?

"Starke Hand" / Regulierung: Großes Ziel der Regulierung ist doch, dass alle Anbieter fair behandelt werden. Im Moment ist das gegeben. Würde die starke Hand zugunsten eines Anbieters entscheiden, müsste man auch bedenken, was dann mit den Kunden des anderen Anbieters geschieht. Wie schwer sich die BNetzA mit solchen Dingen tut hat man an der Entscheidung zum HVT-Vectoring gesehen. Aber auch so eine Entscheidung müsste erst mal die Telekom beantragen.

Die beste (aber vielleicht nicht die schnellste) Lösung wäre, wenn die Telekom FTTH ausbaut... ;-)

Gruß
Ha.
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[1.1.1] hrgajek antwortet auf HaBu
02.07.2021 09:37
Hallo,

Benutzer HaBu schrieb:

Damit Vectoring geschaltet wird, müsste einer der beiden Anbieter zurückstecken und würde auf ADSL 16 Mbit/s zurückfallen.

Zunächst ja. Im nächsten Schritt muss der "Gewinner" die Kunden des "Verlierers" mit der neuen Geschwindigkeit versorgen. Die Preise sind dafür ja reguliert.

Das geht schon, dauert aber leider fürchterlich ewig, besonders bei neuen Anbietern, welche die Telekom noch nicht "kennt" (da gibts noch keine QoS, SLA, Schnittstellen etc.)

Aber hier ist es ja Vodafone, die kennen sich ja gegenseitig schon am längsten (von Mannesmann-Arcor her)

Und die letzte Meile hat Vodafone bei DSL sowieso von T gemietet. Vodafone müsste also nur mal in Bewegung kommen und da bräuchten sie Druck.

Wie schwer sich die BNetzA mit solchen Dingen tut hat man an der Entscheidung zum HVT-Vectoring gesehen. Aber auch so eine Entscheidung müsste erst mal die Telekom beantragen.

Ja da gibts von allen Seiten nur Prügel. Und das dauert. Seufz.

Die beste (aber vielleicht nicht die schnellste) Lösung wäre, wenn die Telekom FTTH ausbaut... ;-)

Das wäre die sinnvollste Lösung. Aber da braucht es auch einen Schubs. Vor allen Dingen, wenn die Leute schon VDSL 50, 100 oder 250 haben, wofür wollen die dann noch Glasfaser? Ich rede jetzt von Privatkunden.

Neuerdings tauchen massenhaft no-Name Firmen wie die Fliegen auf und versprechen "Eigenwirtschaftlichen Glasfaser-Ausbau ohne Förderung.

Wenn sie dann wirklich bauen (können, wollen, dürfen) wird teilweise holterdipolter irgendwas hingepfriemelt, damit es schnell geht und vor allen Dingen nicht zu teuer wird, darüber sprechen die Betroffenen sehr ungern, weil sie froh sind, dass überhaupt jemand ausbaut. Dass in deren Tarifen allerlei Falltüren versteckt sind und Kundenservice kaum existiert, gibts kaum Problemlösungen.

Die Situation ist denkbar ... ungünstig. Seufz.

Gruss
Henning Gajek