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"Radiohörer reden von einer Entwertung des Radioangebots ohne Not"


15.06.2021 12:30 - Gestartet von thesoundman
3x geändert, zuletzt am 15.06.2021 12:45
Und daher (ohne diese dämliche Weichspülerei):

Hiermit rufe ich offiziell zum Widerstand gegen die ARD auf. Es kann nicht sein, dass die "Herrschaften" (ich würde liebend gerne ein passendereres Wort benutzen) Geld verschwenden und sich die Taschen vollmachen, aber die Qualität des Angebots leidet! Jeden Euro weniger, die diese in meinen Augen mittlerweile zweifelhafte Gesellschaft von den Gebührenzahlern bekommt, tut in der Summe mächtig weh. Und das soll es ruhig, damit endlich ein Lerneffekt eintritt.

Soll der Herr WDR-Intendant doch mal auf 150.000€ pro Jahr verzichten! Wofür braucht der Mann eigentlich soviel Geld? Sein Posten ist es jedenfalls wirklich nicht wert!

Bei mir ist jedenfalls Ende der Fahnenstange mit dem "Verständnis" für die Rundfunkgebühren!

Und von den Elektroschrott, der dadurch entsteht, rede ich erst garnicht!

Himmelherrgott, Leute, wacht auf!!! Man sieht in Deutschland an jeder Ecke, wohin so eine Massenideologie führt. In die Selbstzerstörung!
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[1] wwadepohl antwortet auf thesoundman
15.06.2021 12:54
Die ARD und das ZDF leben in völliger Ignoranz Ihrer Zuhörer und Zuseher. Von Kunden kann hier keine Rede sein, denn der Staat knöpft uns zwnagsweise Kohle ab, damit die Rundfunkanstalten sie verschwenden können. Wie wäre es mit besserer Qulität statt der völlig überflüssigen Inhalte. Würde man Krimis und Arztserien von heute auf moregen einstellen, dann bliebe der Bildschirm die Hälfte der Zeit schwarz. Ich bin dafür, wieder darauf zurückzukommen kein 24h Programm anzubieten und vor allem keinerlei Übertragungen komerzieller sog. Sportübertagungen mehr vorzunehmen, für die die Sendeanstalten zahlen müssen. Und voila, die Zwangsgebühr würde auf einen Bruchteil sinken. Leiser sind auch die journalistischen Angebote meher und mehr zur Hofberichterstattung verkommen. Das war besonders in den zurückliegenden 18 monaten zu spüren. Kritisches Hinterfagen des Regierungshandeln blieb aus, stattdessen hat man nach Kräften die organisierte Panik-Propaganda der Regierung unterstützt.

Kürzung der Gebühren auf 25% oder gleich die komplette Abschaffung wäre das probate Mittel. Leider sind die Verantwortlichen in den Anstalten und den Landesregierungen völlig beratungsresistent.
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[1.1] thesoundman antwortet auf wwadepohl
15.06.2021 13:13
Benutzer wwadepohl schrieb:
Die ARD und das ZDF leben in völliger Ignoranz Ihrer Zuhörer und Zuseher.

https://www.openpetition.de/petition/online/ard-radio-via-satellit-und-kabel-keine-entwertung-der-empfangsgeraete-durch-umstellung-auf-aac

Das ging aber schnell!
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[1.2] Donaldfg antwortet auf wwadepohl
15.06.2021 22:13
Hallo,

Benutzer wwadepohl schrieb:
Die ARD und das ZDF leben in völliger Ignoranz Ihrer Zuhörer und Zuseher.

vielleicht sollte man sicht nicht einbilden für die Mehrheit zu sprechen.


Von Kunden kann hier keine Rede sein, denn der
Staat knöpft uns zwnagsweise Kohle ab, damit die Rundfunkanstalten sie verschwenden können.

Wandere doch aus gibt doch tolle alternativen China Russland Kuba usw.


Wie wäre es mit besserer Qulität statt der völlig überflüssigen Inhalte. Würde man Krimis und Arztserien von heute auf moregen einstellen, dann bliebe der Bildschirm die Hälfte der Zeit schwarz. Ich bin dafür, wieder darauf zurückzukommen kein 24h Programm

Es gibt Meditheken falls du davon schon gehört hast da kann man sein Programm selber zusammenstellen.

anzubieten und vor allem keinerlei Übertragungen komerzieller sog. Sportübertagungen mehr vorzunehmen, für die die Sendeanstalten zahlen müssen.

Warum ist Sport so teuer frag mal die überbezahlten Fußballer.


Und voila, die Zwangsgebühr würde
auf einen Bruchteil sinken. Leiser sind auch die journalistischen Angebote meher und mehr zur Hofberichterstattung verkommen. Das war besonders in den zurückliegenden 18 monaten zu spüren. Kritisches Hinterfagen des Regierungshandeln blieb aus, stattdessen hat man nach Kräften die organisierte Panik-Propaganda der Regierung unterstützt.


Ich konnte keine Panik erkennen aber wer Corona leugnet lebt in einer Blase und ist für Nachrichten nicht erreichbar.
Aber welche Poteintial solche Leugner haben hat die Wahl in Sachsen Anhalt gezeigt .

Kürzung der Gebühren auf 25% oder gleich die komplette Abschaffung wäre das probate Mittel. Leider sind die Verantwortlichen in den Anstalten und den Landesregierungen völlig beratungsresistent.

Träum weiter oder schau weiter RT und Co .
Aber verschone uns ...
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[2] chrispiac antwortet auf thesoundman
15.06.2021 19:34
So, so kaum laufen den Quer-/Nichtdenkern und dem Gesocks was sich darum herum gebildet hat, die Mitprotestierer davon, müssen sie die Unzufriedenheit in anderen Bereichen ausleben.

Es ist Auffällig, das Haushaltsbeitragsgegner reflexartig auf Veröffentlichungen aus dem Rundfunk- und Fernsehbereich reagieren und hier gleich die ersten Kommentare posten/belegen.

Es findet keine Einschränkung des Angebots statt, alle Radiosender werden nach wie vor über Astra 19,2° Ost ausgestrahlt. Es findet leidiglich ein Codierungswechsel/Technikwechsel statt.

Das ist Evolution - technisch gibt es Entwicklungen. Der MPEG 1 Standard wurde in den 1980ern Jahren entwickelt und ab Mitte der 90er erreichte er mit Aufkommen von .mp3 seine Hochzeit. Seit 1997 kamen die Erstveröffentlichungen zu MPEG4 und seit ca. 2010 gibt es faktisch keine Neugeräte mehr im europäischen Handel, die diesen Standard nicht auch unterstützen.

Es kann natürlich sein, das noch etliche Geräte im Einsatz sind, die vor Einführung von .mp4 und Erweiterungen im Gebrauch sind, wenn man aber die Statistiken zu Lebensdauer von Fernsehern, Mobiltelefonen und anderen Konsumergeräten aus diesem Bereich zu Grunde legt, ist nicht davon auszugehen das wegen so einer Umstellung ein riesiger Müllberg an alten Satellitenempfangsgeräten anfällt, der müßte im letzten Jahrzehnt schon angefallen sein. Wegen neuerer Vorschriften zum Energiesparen - gerade bei Netzgeräten etc. - könnte zwar weiterer Elektroschrott anfallen, dadurch aber beim Energieverbrauch erheblich eingespart werden.

Solche Evolution gab es schon öffters, z.B. von Analog-Antennen-TV auf DVB-T mit einer Ausweitung von Fernsehsendern, da ca. 4 Programme pro vorherigen Analogkanal möglich wurden. Ebenso wurde beim Satellitenfernsehen vorgegangen, als der Wechsel von analog auf DVB-S erfolgte, inzwischen schon weitgehend auf DVB-S2. Und ja, es waren neue Geräte erforderlich, das haben wir auch überlebt und es wurde von der Mehrheit der Nutzer von terristrischen und satellitengestützen Rundfunk akzeptiert, schließlich brachte es einen Mehrwert.

Jetzt prescht erst mal das öffentlich-rechtliche Radio über Satellit voran, bzw. hinterher, die meisten Radio-Privatsender über Satellit haben aus Kostengründen (weniger Bandbreite nötig) schon längst auf MPEG4 und neueren Derivate umgestellt.

Die Kabelnetze sind deswegen keineswegs verpflichtet ebenfalls auf .mp4 umzustellen, es gibt Empfangskarten, die in der Lage sind von .mp4 auf MPEG1 umzucodieren. Zukunftsweisend ist so ein Vorgehen aber nicht.

Im Prinzip nimmt hier die ARD einen Schritt vorweg, der im Fernsehbereich ca. 2024 sowieso vollzogen wird. Bis um das Jahr haben die Privatfernsehsender zugesagt ihr SD Programm unverschlüsselt zu übertragen.

Sofern genügend Kunden so doof sind für die gleichen Inhalte in HD zusätzliche Gebühren zu zahlen (also dafür, das sie nicht mehr in SD runterskalieren müssen - die Pruduktion von Filmen und Serien läüft schon seit Jahrzehnten in MPEG4 oder neueren Codecs). Es ist inzwischen aufwändiger und teurer in SD zu senden, aber die Zuschauer scheinen das bei den Privatsendern zu durchschauen das eine „Infrastrukturgebühr“ Abzocke ist, schließlich haben die Privatsender Staatshifen zur Umstellung erhalten und halten trotzdem beim Empfänger die Hände auf (Gewinnmaximierung). Ich denke, es wird eine Übereinkunft von vielen Fernsehanbieter um dieses Jahr geben, um SD über Satellit entgültig abzuschalten. Sowohl im Kabel als auch Terristrisch werden/sind HD Übertragungen in MPEG4 oder mit h.265 schon längst Standard und wären die SD Programme nicht Pflichtauflagen der Ladensmedienanstalten, wären sie im Kabel schon längst abgeschaltet. Die Anbieter warten nur darauf, diesen Schritt entgültig vollziehen zu können.

Dadurch, das die privaten Senderketten für HD zusätzliches Geld sehen wollen, wird klar, das das Gebührenmodell der öffentlich-rchtlichen Sender gewonnen hat.
Es gibt keine Privatsendergruppe die ein so umfangreiches Angebot an Fernseh- und Radiosendern am Markt hat und ein weites Spektrum an Angeboten abdeckt. Das ist gelebter Pluralismus an Meinungen das radikalen Meinungsmachern natürlich stört, weil sie deren Lügen durchschauen und aufdecken und so ihre Meinungshoheit unterminieren. Bin ich froh, das wir ein starkes öffentlich-rechtliches System haben - im Gegensatz zur USA oder wer europäische Beispiele braucht Ungarn, Weißrussland (Belarus), usw. Zumindest in den Europäischen Beispielen kann man erkennen was „Staatsfunk“ im Gegensatz zum deutschen Modell bedeutet.
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[2.1] dirknb antwortet auf chrispiac
15.06.2021 21:21
Benutzer chrispiac schrieb:


Toller Beitrag
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[3] RE: "Radiohörer reden von einer Entwertung des Radioangebots ohne Not&quot
Lucifer antwortet auf thesoundman
16.06.2021 12:48
Benutzer thesoundman schrieb:
Soll der Herr WDR-Intendant doch mal auf 150.000€ pro Jahr verzichten! Wofür braucht der Mann eigentlich soviel Geld? Sein Posten ist es jedenfalls wirklich nicht wert!

"Der Herr" zahlt sich 395.000 Euro jährlich. Der könnte also locker auf 150000 verzichten.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ard-nennt-einkuenfte-ihrer-spitzenverdiener-16901992.html
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[4] king85 antwortet auf thesoundman
16.06.2021 18:08
Mal locker durch die Hose atmen. Die Sender gibt es doch auch noch über UKW, DAB und ganz verrückt - Internet. Für viele (inkl mir) ist die lineare Ausstrahlung sowieso nicht mehr zeitgemäß. Klar könnte man hier noch viel mehr einsparen, aber immerhin fängt man irgendwo an. Und das Argument mit dem Elektroschrott wäre bei der TV SD Austrahlung noch viel stärker zum Tragen gekommen.

Und ganz ehrlich - diese 17,50 € pro Monat (und diese noch geteilt durch alle Haushaltsmitglieder) merkt man doch eh nicht. Im Verhältnis meiner Ausgaben für Kirchensteuer sind das doch Peanuts. Einfach mal am Einkommen drehen, da fällt die GEZ auch nicht mehr so stark ins Gewicht ;)

Auch die Qualität der ÖR seh ich anders (z.B. finde ich die Funk Kanäle super), aber bei dieser Diskussion kommt man wohl nie auf einen Nenner

Benutzer thesoundman schrieb:
Und daher (ohne diese dämliche Weichspülerei):

Hiermit rufe ich offiziell zum Widerstand gegen die ARD auf. Es kann nicht sein, dass die "Herrschaften" (ich würde liebend gerne ein passendereres Wort benutzen) Geld verschwenden und sich die Taschen vollmachen, aber die Qualität des Angebots leidet! Jeden Euro weniger, die diese in meinen Augen mittlerweile zweifelhafte Gesellschaft von den Gebührenzahlern bekommt, tut in der Summe mächtig weh. Und das soll es ruhig, damit endlich ein Lerneffekt eintritt.

Soll der Herr WDR-Intendant doch mal auf 150.000€ pro Jahr verzichten! Wofür braucht der Mann eigentlich soviel Geld? Sein Posten ist es jedenfalls wirklich nicht wert!

Bei mir ist jedenfalls Ende der Fahnenstange mit dem "Verständnis" für die Rundfunkgebühren!

Und von den Elektroschrott, der dadurch entsteht, rede ich erst garnicht!

Himmelherrgott, Leute, wacht auf!!! Man sieht in Deutschland an jeder Ecke, wohin so eine Massenideologie führt. In die
Selbstzerstörung!
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[4.1] Kirchensteuer etc. (ein wenig off-topic)
helmut-wk antwortet auf king85
17.06.2021 12:54
Benutzer king85 schrieb:
Mal locker durch die Hose atmen. Die Sender gibt es doch auch noch über UKW, DAB und ganz verrückt - Internet. Für viele (inkl mir) ist die lineare Ausstrahlung sowieso nicht mehr zeitgemäß.

Linear verbraucht insgesamt am meisten Energie - angesichts der beginnenden Klimakatastrophe ist das überhaupt nicht zeitgemäß!

Nur wegen dem bisschen Komfort Energie verpulvern, das ist das Gegenteil von zeitgemäß - außer natürlich ein "nach mir die Sintflut" ist "zeitgemäß". Egoistisch ist es auf jeden Fall.

Und ganz ehrlich - diese 17,50 € pro Monat (und diese noch geteilt durch alle Haushaltsmitglieder) merkt man doch eh nicht.

Das hängt davon ab, wie viel "man" verdient.

Im Verhältnis meiner Ausgaben für Kirchensteuer sind das doch Peanuts.

Schlechter Vergleich. Wenn du die Kirche wechselst, zahlst du in den meisten "Freikirchen" Null Kirchensteuer. Versuch das mal bei der Rundfunkgebühr ;) Wer die zahlt und nicht dahinter steht, der ist selber schuld. Und wer dahinter steht, kann sie ja mit der Kollekte im Gottesdienst o.ä, "verrechnen" und weniger in den Klingelbeutel schmeißen.

Auch die Qualität der ÖR seh ich anders

D'accord.