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Mut zu Investitionen?


06.06.2021 09:41 - Gestartet von kommodore
In den vergangenen 20 Jahren habe ich 1&1 immer als Unternehmen wahrgenommen welches von der Regulierung im Markt profitiert hat und insbesondere Kunden angezogen hatte, die für 1-2 Euro Preisersparnis im Monat zu 1&1 gewechselt sind. Risiken ist 1&1 damit kaum eingegangen. Leistungen wurden zu billigen (regulierten) Konditionen eingekauft und dann etwas unter den Marktführer preislich positioniert und die Marge eingestrichen.

Seit 2 Jahren steht 1&1 an dem Punkt gewaltige Investitionen tätigen zu müssen. Dennoch hat man mal wieder nach dem Regulierer gerufen und auf "Geschenke" gehofft, war aber nicht erfolgreich.

1&1 muss nun gewaltige Summen investieren und ist sich bewusst daß gerade viele der eigenen Kunden wechseln werden, wenn die Leistung irgendwo ein paar Cent billiger ist.

Es bleibt interessant dies zu beobachten.
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[1] Donaldfg antwortet auf kommodore
06.06.2021 12:05
Hallo,

Benutzer kommodore schrieb:
In den vergangenen 20 Jahren habe ich 1&1 immer als Unternehmen wahrgenommen welches von der Regulierung im Markt profitiert hat und insbesondere Kunden angezogen hatte, die für 1-2 Euro Preisersparnis im Monat zu 1&1 gewechselt sind.


Bin im Hosting schon sehr lange Kunde bei 1&1 und da sind sie gar nicht so billig bieten aber guten Service.
Zu Drillisch bin ich geraten weil O2 vom Service sehr schlecht war und immer teurer wurde für wenig Leistung.
Bei Drillisch gab es die Multicard zum halben Preis was bei 2 zusätlichen also 3 Karten schon etwas ausmacht.Der Gesamtgrundpreis war auch deutlich günstiger als bei O2 .
Sorry werde den Netzbetreibern nicht schenken auch wenn sie noch so jammern.



>Risiken ist 1&1
damit kaum eingegangen. Leistungen wurden zu billigen (regulierten) Konditionen eingekauft und dann etwas unter den Marktführer preislich positioniert und die Marge eingestrichen.

Die Telekom oder O2 haben aber offenbar gut davon profiitiert und mitverdient.
Ohne Regulierung würde es heute noch nur die Telekom mit Mondpreisen geben.


Seit 2 Jahren steht 1&1 an dem Punkt gewaltige Investitionen tätigen zu müssen. Dennoch hat man mal wieder nach dem Regulierer gerufen und auf "Geschenke" gehofft, war aber nicht erfolgreich.

Nicht nach Geschenken, aber nach Bedingungen die einen Einstieg erst ermöglichen.
Wir erinnern uns Viag, wollten die 3 bestehen Anbieter auch nicht in den Markt lassen, da gab dann das SwisscomRoaming und man war verärgert.
Aber auf einmal ging ein Nationalroaming mit der Telekom.


1&1 muss nun gewaltige Summen investieren und ist sich bewusst daß gerade viele der eigenen Kunden wechseln werden, wenn die Leistung irgendwo ein paar Cent billiger ist.

Man wird sicher Technik von O2 mitbenutzen .
O2 braucht auch dringend Geld ist alo eigentlich froh über den Untermieter.


Es bleibt interessant dies zu beobachten.

Natürlich kann das alles scheitern ,aber besser es versucht zu haben.
Leider klemmt ja oft der Netzausbau weil der Teile der Bevölkerung gegen alles und jedes klagen .Deutschland bremst sich dadurch selber aus.