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WLAN im Fernverkehr schon sinnvoll


31.05.2021 17:00 - Gestartet von br403
Hallo, ich halte WLAN im ICE und IC schon für sinnvoll, da hat man eher mal das Laptop offen und arbeitet. In der S-Bahn ist eh kaum Platz, da wäre mir guter Empfang lieber, durch Repeater oder durchgängige Scheiben. Im Regionalverkehr könnte ich es mir auch vorstellen.
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[1] Donaldfg antwortet auf br403
31.05.2021 19:07
Hallo,

Benutzer br403 schrieb:
Hallo, ich halte WLAN im ICE und IC schon für sinnvoll, da hat man eher mal das Laptop offen und arbeitet. In der S-Bahn ist eh kaum Platz, da wäre mir guter Empfang lieber, durch Repeater oder durchgängige Scheiben. Im Regionalverkehr könnte ich es mir auch vorstellen.

ich kann da Henning Gajek auch nicht so ganz folgen.
Natürlich kann es Wlan nicht kostenlos geben das finanziert ja nicht mal die die Instandhaltung.
Aber in den Zügen ist der Mobillfunkempfang ja leider oft nicht der beste . Warum nicht mit Wlan nachhelfen.
Die Schweiz ist natürlich Musterländle besseres Bahn und Mobilnetz .
Aber da haben die Anbieter und die Politik mit falschen Anreizen versagt.
Ich hoffe es wird jetzt mit Glasfaser und geförderten 5G auch in der Fläche besser. Aber man kann nicht Versäumnisse der letzten 20 Jahre in 3 Jahren aufholen.
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[1.1] hrgajek antwortet auf Donaldfg
02.06.2021 10:19
Hallo,

Benutzer Donaldfg schrieb:

ich kann da Henning Gajek auch nicht so ganz folgen.

Es geht darum, dass das WLAN-Protokoll ein wildes drauflos funken ist, es gibt keinerlei zugteilte oder reservierte Ressourcen, sondern das Recht des Stärkeren.

Solange die Frequenzen frei sind, geht das meistens gut. Wenn aber Babysitter, Computer-Mäuse, Funkfernsteuerungen Steinzeit Router und vieles mehr auf der Frequenz sich "drängeln" geht das schief.

Bei Mobilfunk nach 4G oder 5G Protokoll ist das auf hohe Nutzermengen hinentwickelt.

In den Zügen müssten Repeater, die das außen anliegende Mobilfunksignal nach drinnen übertragen, mehr Sinn machen, als WLAN/WiFi. Sicher mit WiFi6 wird das langsam etwas besser, aber das Grundproblem bleibt.

Bei Mobilfunk verstehe ich das Problem, dass kaum ein Nutzer abschätzen kann, wieviele Daten er/sie/es braucht und das gebuchte Datenvolumen nie ausreicht, weil Flatrates eher selten sind (vielleicht bei o2 noch am ehesten mit der reduzierten Höchstgeschwindigkeit :-)

Früher oder später wird es auf Flatrates mit definierten Höchstgeschwindigkeiten auch bei Vodafone oder Telekom hinauslaufen, diese StreamOn oder Daten-Pässe sind unnötig komplizierter Schnickschnack, vielleicht um zu vermeiden, mit allen Internet-Übergabepunkten der Welt entsprechende (teure) Interconnects (Übergabepunkte) aufbauen und regelmäßig aufrüsten zu müssen. (IMHO)

Ich bin ehrlich: Ich schalte unterwegs WLAN oft aus, weil die Verbindungen nicht zu gebrauchen sind.




Natürlich kann es Wlan nicht kostenlos geben das finanziert ja nicht mal die die Instandhaltung.
Aber in den Zügen ist der Mobillfunkempfang ja leider oft nicht der beste . Warum nicht mit Wlan nachhelfen.
Die Schweiz ist natürlich Musterländle besseres Bahn und Mobilnetz .
Aber da haben die Anbieter und die Politik mit falschen Anreizen versagt.
Ich hoffe es wird jetzt mit Glasfaser und geförderten 5G auch in der Fläche besser. Aber man kann nicht Versäumnisse der
letzten 20 Jahre in 3 Jahren aufholen.
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[1.1.1] Donaldfg antwortet auf hrgajek
02.06.2021 16:38
Hallo,

Benutzer hrgajek schrieb:


Es geht darum, dass das WLAN-Protokoll ein wildes drauflos funken ist, es gibt keinerlei zugteilte oder reservierte Ressourcen, sondern das Recht des Stärkeren.

ok da hast du sicher Recht.

Solange die Frequenzen frei sind, geht das meistens gut. Wenn aber Babysitter, Computer-Mäuse, Funkfernsteuerungen Steinzeit Router und vieles mehr auf der Frequenz sich "drängeln" geht das schief.

Das mag sein aber ich kann das als Beispiel Japan bringen.
Dort ist Wlan sehr gut ausgebaut oft sogar kostenlos oder im Preis inkludiert und das obwohl Mobilfunk dirt auch jede Tiefgarage und Ubahn versorgt,


Bei Mobilfunk nach 4G oder 5G Protokoll ist das auf hohe Nutzermengen hinentwickelt.

So sollte es sein, in der Realität sind die Netze leider auch zu oft überlastet was natürlich oft auch an der Kapazität und schlechter Anbindung liegt.

In den Zügen müssten Repeater, die das außen anliegende Mobilfunksignal nach drinnen übertragen, mehr Sinn machen, als WLAN/WiFi. Sicher mit WiFi6 wird das langsam etwas besser, aber das Grundproblem bleibt.

In den Zügen ist es immer schwieriger aber andere Länder zeigen ja das es machbar und nicht unmöglich wäre.


Bei Mobilfunk verstehe ich das Problem, dass kaum ein Nutzer abschätzen kann, wieviele Daten er/sie/es braucht und das gebuchte Datenvolumen nie ausreicht, weil Flatrates eher selten sind (vielleicht bei o2 noch am ehesten mit der reduzierten Höchstgeschwindigkeit :-)

Überlastung kann der Netzbetreiber immer mit Drosselung begegnen das wird auch immer so bleiben gerade auch Großveranstaltungen egal ob 5G oder was auch immer.

Früher oder später wird es auf Flatrates mit definierten Höchstgeschwindigkeiten auch bei Vodafone oder Telekom hinauslaufen, diese StreamOn oder Daten-Pässe sind unnötig komplizierter Schnickschnack, vielleicht um zu vermeiden, mit allen Internet-Übergabepunkten der Welt entsprechende (teure) Interconnects (Übergabepunkte) aufbauen und regelmäßig aufrüsten zu müssen. (IMHO)

Aber Ausbau kostet Geld und da liegt das Problem .
Wenn Lizenzen schon so teuer sind bleibt das Netz schwach.
Aber ich hoffe das wird nun endlich besser oder hat die Politik es immer noch nicht begriffen?



Ich bin ehrlich: Ich schalte unterwegs WLAN oft aus, weil die Verbindungen nicht zu gebrauchen sind.

Hier in Deutschland leider so andere Länder zeigen das es besser geht.
So wie jetzt auf einmal Glasfaser gebaut wird könnte es ja noch etwas werden.
Leider auch die Telekom viel zu lange auf VDSL gesetzt .
Nun hat man ja erkannt das die Faser doch bis zum Kunden soll,eigentlich Jahre zu spät. Aber besser spät als nie.